Mittwoch, 14. November 2018

NATÜRLICH


Ganz wenig Grünpflanzen habe ich nur mehr im Haus.
Ich mag mich nimmer kümmern
und es sind einige wenige alte Stöcke geblieben,
die im Sommer im Freien sind.
Ich kaufe schon lange keine nach,
auch Schnittblumen gefallen mir nicht mehr.
Nie vergessen werde ich,
dass ich einmal Lotte Ingrisch einen Blumenstrauß brachte,
den sie mit den Worten,
sie möge nichts Totes ablehnte.
So geht es mir jetzt auch.
Kann nur mehr Natur haben.
Davon ist ringsum reichlich vorhanden.
Beschäftige mich gerade intensiv mit der Energie der Dinge.
Schnittblumen: toten Lebewesen beim Weitersterben zuzusehen,
geht nimmer.
Da rede ich gar nicht von fragwürdigen Anbaumethoden (z.B. in Kenia).
Alles wird anders,
wenn man versucht, hinter Schleier zu blicken.



Kommentare:

  1. oh ja, so ist es!
    und es gibt soviel zu sehen hinter den schleiern, dass es einer übel werden kann.
    wir alle werden von geburt an hirngewaschen; es gibt keinen hübscheren ausdruck dafür. jedenfalls mir fällt keiner ein.
    und alles ist sooo vollständig anders als wir zu wissen meinten.
    ich bin vor einigen wochen über einen herrn mark passio gestolpert, der das ganze elend der menschheit deutlichst darlegt. es gibt einen teil seiner vorträge auch auf deutsch. ich überlege seither, wie man gerade die jungen menschen daran führen könnte. es ist wohl aussichtslos, weil sie so bestrahlt sind, dass keinerlei konzentration mehr da ist. jedenfalls bei den meisten. ob sie die worte verstehen, ist noch ein anderes thema. es ist schwer für mich, nichts tun zu können.
    also wie du: das leben bewundern und keine blumen abschneiden! :-) und einen garten pflegen, vögel füttern im winter und hoffen, dass G5 nicht flächendeckend kommt.
    Ich las gerade auf epochtimes, dass die einführung/ein testlauf hunderte vögel tot vom himmel holte.

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  2. Das ist dein gutes Recht, Ingrid.
    Man soll gerade im "reiferen" Alter nur noch das machen, was einem gut und wohltuend erscheint.
    Möge dich die kraftstrotzende Natur auf Händen (und weichen Waldböden) tragen!
    Alles Liebe und herzlichen Gruss,
    Brigitte

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    1. ja, man braucht immer weniger vorgaben. ;-)
      liebe grüße in deinen tag

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  3. Ja, es ist dein Recht so zu leben und zu denken.
    Aber meine Lebens- und Denkweise gefällt mir besser..............und ich vermute, dass ich noch einige Jahre älter bin.

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  4. Für mich ist die Blüte ein Teil der Pflanze, den ich manchmal vor dem Verblühen abschneide und mich dann drin im Haus daran erfreue. Aber die Schnittblumen im Geschäft sehe ich auch als etwas Totes. Im Glashaus gezüchtet, benebelt mut Pestiziden, Blumenfabrik, grauslich. Heute gibt's ja weniger hinter dem Schleier zu entdecken, die Sonne scheint endlich einmal wieder. Lg von Bettina

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    1. ich dachte an all die blumenfabriksblumen. rosen habe ich manchmal berührt, weil sie sehen oft wie plastikblumen aus.
      lg aus der sonne

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  5. überall,die wahrheit hinter den dingen ist ganz anders.
    egal in welchen bereich man schaut.....wahnsinn überall.

    natur kapieren und kopieren,...
    mit ihr kooperieren......sonst sind wir weg.

    die natur draußen vertrocknet gerade,......
    wenn jetzt die russlandkälte,die trockene kommmt,......
    die böden frieren,.....
    ich mag gar nicht weiterdenken.

    ein pflanze drinnen kann mir nur einen kleinen trost geben.

    sonnenstrahlen machen freude,machen froh!
    hibisca

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    1. ja, wenn der trockene boden jetzt friert - sehr schlecht. aber wir können dagegen nix tun. hoffen.
      liebe grüße

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  6. Liebe Ingrid,
    ich kenne den Schleier, den du vielleicht meinst: "Gate gate , paragate, parasamgate - Boddhi - svaha!"
    Liebe Grüße aus dem Hochschwarzwald
    Namaste
    Artemis

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  7. Ich kaufe auch schon ewig keine Blumen mehr, aber hin und wieder klaue ich der Natur ein wenig Blumen- und Ästeschmuck!

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