Montag, 14. Oktober 2019

WAS ICH SO TREIBE

Weil mich Meisen,
als sie meiner ansichtig wurden,
lautstark auf ihre Anwesenheit aufmerksam machten,
habe ich Meisenknödel aufgehängt,
die auch von Specht und Kleiber  reichlich angenommen werden.
Normalerweise fange ich mit der Fütterung erst bei Schnee an,
 da jetzt noch reichlich Samen in der Natur vorhanden sein müssten.
Egal. Dann halt Industriefutter für die Vögel.
Industriefutter:
ich habe mir dieser Tage eine Semmel mit überbackenem Käse gekauft,
was ich neben Geld mit Bauchweh bezahlte.
Keine Ahnung welcher Instantkäse da verwendet wurde.
Es ist unglaublich welcher Dreck manchmal als Lebensmittel verkauft wird.
----
Neues von der Mäusefront:
wenn ich in der Früh nur mehr 2 Mäuse in der Garage in der Falle habe,
bin ich schon erleichtert.
Das Gift bleibt seit Tagen unangetastet.
Ein Ende ist in Sicht.
Jetzt habe ich einen Plastikkompostbehälter gekauft.
In letzter Zeit habe ich meine Küchenabfälle in den Wald getragen,
weil am Komposthaufen alles sofort gefressen wurde.
Mäuse zusätzlich füttern muss ich ja auch nicht.
----
Eine Lampe montiert.
Das stand schon seit Wochen an.
Und weil zwischenzeitlich Schlechtwetter war,
auch einigermaßen geputzt.
----
Und sonst schweige ich vor mich hin.
Ich habe das Gefühl,
dass ich nie mehr reden muss.
Bevor ich die Einsiedelei verlasse,
mache ich einige Stimmübungen.
Sonst entweicht mir beim ersten Sprechversuch nur ein heiseres Krächzen.
Und sensationell ist,
dass ich momentan alles erledigt habe.
Es steht nix auf einer imaginären Todo Liste.
Das ist überhaupt das allerbeste Gefühl.


Freitag, 11. Oktober 2019

BASTELN


Seit ich die Werkstatt aufgeräumt habe,
gehe ich auch wieder ab und an hinein.
Jetzt weiß ich in etwa,
was ich an Werkzeug besitze.
Das heißt nicht,
dass ich damit umgehen kann.
Mein superbequemer uralter Meditationshocker -
eine Trennungswaise aus dem Hinterlass meines Lebensgefährten -
wollte bei den Klostertagen auseinanderbrechen.
Das untere Brettchen hielt dem Gewicht nimmer stand.
In völliger Stille krachend auf dem Boden zu landen -
das war schon immer mein Auffalltraum.
Glücklicherweise habe ich es vorher bemerkt,
dass das Ding aufgeben wollte.
Jetzt wurden zwei Querleisten angebracht
und noch elegant Samt darauf geheftet.
Wenn ich ganz gut gelaunt bin,
kaufe ich Tapeziernägel.
Mit Heftern bin ich vorsichtig.
Habe mir einmal im Büro eine Klammer in den Daumen gestanzt.
Zwischen Nagel und Fleisch.
Keiner konnte sie entfernen und ich musste damit ins Spital wandern.
Wie auch immer.
Die Sitzgrundlage für zukünftige Meditationen ist geschaffen.
----
Wir sind Literaturnobelpreis.
Wie schön und unerwartet.
Peter Handke:
"Ich bin ein Schreiber und Müßiggänger."
Wunderbar.



Donnerstag, 10. Oktober 2019

GEWÖHNLICH


Einen einzigen weisen Spruch
habe ich aus dem Kloster mitgenommen (ich glaube, er ist von Osho):
" Das Gewöhnliche der eigenen Existenz zu akzeptieren."
Ziemlich schwer.
Dass man nix Besonderes 
und Leben grundsätzlich banal  ist.
Manchmal erscheint die Existenz auch wunderbar.
Man kann nix erreichen.
Und jeder lebt in seiner ganz eigenen einmaligen Welt.
Auch die Stubenfliege.
Beim Ableben stirbt diese spezielle Welt.
Auch eine Fliegenwelt.
Ich hatte einen Freund mit umfangreichen Wissen.
Der sagte schon Jahre vor seinem Tod:
"Dieses Gehirn muss einmal sterben. Schade darum."
Alles ist endlich.

 

Mittwoch, 9. Oktober 2019

ZIMMER MIT AUSSICHT


In den Klostertagen hatte das Zimmer Ausblick in den Innenhof.
War irgendwie düster.
Mir ist bei einem Hotelzimmer die Aussicht wichtiger als die Inneneinrichtung.
Und überhaupt mag ich jetzt auf meine alten Tage nur mehr in
Unterkünften von 4 Sternen aufwärts übernachten.
Billig und schäbig das geht gar nimmer.
Habe ich zu oft gemacht.
Jetzt beanspruche ich Altersluxus.
Im Kloster war das Schlichte in Ordnung.
Das war Kloster und Reduktion.
Aber generell möchte ich es komfortabel und schön haben.
Mit viel Aussicht.
Am liebsten aufs Meer.

Dienstag, 8. Oktober 2019

VOM ESSEN



Angeregt durch Gelesenes habe ich mir Gedanken über Ess-Botschaften aus meiner Kindheit gemacht.
Ist eigentlich kein Thema für mich.
Meine Mutter fand sich zu dick
und hat ALLE erdenklichen Diäten der damaligen Zeit gemacht.
Das Schlimmste waren gekochter Fisch oder Kohlsuppe.
Bei Tisch hat sie immer sehr wenig gegessen,
dafür vorher und nachher in der Küche ständig etwas in den Mund geschoben.
Mein Vater war schlank.
Ich war normal.
Ich kann mich an keine Kommentare zu meinem Essverhalten erinnern.
Bei der Schularztuntersuchung wollte man mich auf Kur schicken,
damit ich zunehme.
Wenn ich Fotos aus der Zeit ansehe -
ich war schlank.
Mein ganzes Leben habe ich alles gegessen und auch aufs Gewicht geachtet.
Wenn die Waage ein paar Kilos mehr anzeigte,
habe ich ein paar Tage Schokolade und Kuchen weggelassen.
Nach dem Wechsel, Rauchstopp und ewiger Wirtshausküche
habe ich dann 20 Kilo raufgefuttert.
Auch kein Problem für mich,
denn ich fühlte mich wohl
und die Optik war für mich immer ok.
Ich gehöre anscheinend zu den wenigen Frauen,
die ihren Körper gut annehmen können.
Ich mag alles an mir.
Mehr oder weniger.
Vielleicht hat mir bei der Körperakzeptanz geholfen,
dass mir Konfektion passt.
Immer. Egal welche Größe ich gerade trage.
In Hosen oder Oberteile reinschlüpfen und alles sitzt.
Sozusagen industrielle Körpernorm.
Jetzt bin ich etwas leichter
und esse - fleischlos - was ich möchte.
Mit dem Intervallfasten habe ich nach Monaten aufgehört,
hat mir zwar körperlich gut getan,
aber ich bin in ein Verzichtsgefühl hineingekommen
und das hat mich unglücklich gemacht.
Die einzige Ess-Botschaft meiner Kindheit,
die ich nach Überlegungen gefunden habe,
ist:
den ewigen Diätkampf meiner Mutter möchte ich nicht leben.
Habe ich auch nicht.


Montag, 7. Oktober 2019

KLOSTERBILDER


Alles sehr barock,
mit prächtigen Fresken voll sinnlicher Fröhlichkeit,
mit wunderbaren Eichenparkettböden (Straßenschuhverbot),
die so sauber und glatt sind,
dass man ins Rutschen kommt.
Besonders angetan hat es mir der Gartensaal mit seinen fremden Tieren.
Die Meditation war schön.
Streng, still, Tage der Reduktion auf fast nichts.
War gut.
Tut mir gut.
Fühle mich angekommen in der Zentriertheit.
Kann man wieder machen.
Mönche sieht man keine.
Einer schritt in der Ferne durch einen langen, unterirdischen,  kreuzgewölbten Steingang.
War irgendwie gruselig.
Anscheinend habe ich zu viel schlechte Filme gesehen,
wo  Mörder an solchen Orten lauern.






Freitag, 4. Oktober 2019

NIX

 Da steht heute nix.
Ich war nochmals 2 Tage im Kloster.
War sehr schön.
Und demnächst gibt es endlich die Bilder dazu.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

ENTNEHMEN



Am wiedermal letzten Sonnentag bin ich nach langer Zeit beim Hirschgatter
vorbeigerollert.
Oft bin ich richtig begriffsstutzig.
Jedenfalls habe ich angehalten und mir nix dabei gedacht.
Dann ist der Besitzer gekommen und meinte,
ich möge weiterfahren,
denn er sei gerade dabei,
Tiere zu entnehmen.
D.h. zu töten.
Die Ausdrucksweise ist so vornehm geworden.
Alles wild- und halbwildlebende Tierische wird entnommen.
Nimmer gejagd oder umgebracht.
Daheim angekommen,
habe ich die Mausefallen in der Garage kontrolliert.
Ich bin ja eifrig dabei Mäuse zu entnehmen.
Und dann hat sich ein lebendes Fellmonster in der Falle verfangen.
Ich bin erst einmal in mich gegangen,
was ich bereit bin,
dagegen zu tun.
Leiden lassen oder erschlagen.
Da ich mich auch nach längeren Überlegungen außerstande gesehen habe,
zum Todesschlag auszuholen,
musste die Maus weiterleiden
und ich handle mir schlechtes Karma ein.
Aber die ganze Mäusegeschichte ist eigentlich überhaupt viel zu grauslich.
Und überall wo ich hinkomme,
erzählt man mir Mäusegräuel.
Wobei ich mit dem Thema nicht beginne.
Denn ich mag schon gar nix mehr davon wissen.
Und meine jenseitige Hölle wäre voller Mäuse.
Gibt es ein Gewehr zum Nagertöten?


Mittwoch, 2. Oktober 2019

STURM



Sturm war bei mir.
Nächtens habe ich dumpfes Schlagen gehört
und dachte, ein Fensterladen sei lose.
Bei Licht hat sich herausgestellt,
dass im Wald Bäume umgestürzt sind.
Strom war auch weg.
Die mühsame Zeit beginnt.
Wo ich sehr vom Wetter abhängig bin.
Wie Wind, Strom, bald auch Schnee wollen.



Dienstag, 1. Oktober 2019

IM KLOSTER


Das vergangene Wochenende war ich im Kloster.
Zen-Meditation.
Habe ich vor 35 Jahren oft gemacht.
Seither nimmer.
Und zu meiner Überraschung fällt mir das Sitzen total leicht.
Mein Körper ist schwerelos.
Geist bestimmt die Ma(r)terie.
Schweigen ist sowieso kein Problem.
Ich kann mir die einfachsten Abläufe der Rituale nicht merken.
D.h. ständig ist alles neu und überraschend für mich.
Und ich muss lachen.
Verbeugen aber geht immer.
Mein mangelnder sittlicher Ernst kommt zum Tragen.
Das Zimmer war klösterlich.
Den Christus musste ich am Kasten zwischenparken.
Ihn überm Bett zu lassen,hätte mir Albträume beschert
mit der Angst, dass er herab in meine nächtliche Anderswelt stürzt.
Warum sind die Darstellungen so schrecklich?
Würde ich ändern.
In lächelnd und freundlich.
Für mich braucht niemand am Kreuz leidend zu sterben.
Gute Tage,
die schönen Bilder vom prächtigen Kloster zeige ich noch.


Zimmeraussicht

Im Wald

Montag, 30. September 2019

SELBER SCHULD


Ich kenne mich mit Computerdingen eher gar nicht aus.
Mein kleines Notebook wollte nimmer hochfahren
und ich habe ein Reparaturprogramm laufen lassen.
Das hat mir alle Fotos und mein Astrologieprogramm mit allen Daten storniert.
Fotos  (ich schau sie ohnedies nicht an) gibt es noch am PC,
aber Astrologiedaten sind weg.
Keine Geburtstage mehr.
Ich wünsche generell alles Gute.
Und anderen Virenscan habe ich jetzt auch.
Gut, das wird sich ändern lassen.
Ich hasse diese Dinge.
Muss mich ja in letzter Zeit schon über die neuen Banksicherheitsvorschriften ärgern.
Also, in meiner Internetwelt leben auch Mäuse,
die meine Daten fressen.


Freitag, 27. September 2019

MORALISCH



Wir sind so sehr moralisch und lustfeindlich geworden.
So ziemlich alles, was Spaß macht
gehört auf die Liste der Klimasünden.
Ich habe wunderschöne Kunsthefte,
herausgegeben von Peter Altenberg in die Hände bekommen.
Peter Altenberg gehörte zum Kreis der Wiener Kaffeehausliteraten,
sein Leben spielte sich hauptsächlich in  Lokalen ab
und heute findet man seine lebensgroße Figur aus Pappmaschee im Cafe Central an einem Tisch beim Eingang sitzend.
Mit vielen namhaften Künstlern seiner Zeit, der Zeit der ausgehenden Monarchie,
war er befreundet.
Allein die Einbände dieser Kunsthefte sind besonders.
Manchmal habe ich das Gefühl,.
in unserer Zeit der Massenproduktion ist kein Platz mehr für Kostbares und Gediegenes.
Ein wenig Dekadenz:
".....Dann frühstückte ich in einer Charcüterie: 
kalten geräucherten Stör aus der Wolga, das Deka für 12 Heller.
Crevettes aus Ostende.
Gründe große Oliven aus Spanien, zehn Stück 60 Heller.
Prager Schinken, das Deka 6 Heller, 90 Heller.
Zwei Bananen, goldgelb-schwarz gefleckt, aus Afrika, das Stück 30 Heller, 60 Heller...."
Peter Altenberg 1904

Fernseher? 😜

Donnerstag, 26. September 2019

UNTERWEGS


Viel unterwegs war ich in diesen Tagen.
An der Donau und
in Wien.
 Hübsches gesehen.
Gutes gegessen.
Nette Leute gesprochen.
Keine Fotos gemacht.
Aber Erlebnisse heimgenommen.
----
Greta Thunberg.
Grundsätzlich finde ich es gut,
dass sich etwas verändert.
Aber: ein kleines, trotziges, zorniges, böses Kind bringt
Millionen Menschen dazu,
auf die Straße zu gehen und zu protestieren.
Menschen brauchen immer einen Führer,
egal wie er aussieht.
Hauptsache sie können sich im Moment mit den Botschaften identifizieren
und werden in ihrer eigenen Problematik davon berührt.
Hinterher irgendwann wachen sie dann meistens auf und werden von 
Entwicklungen überrascht, 
die so keiner wollte.


Mittwoch, 25. September 2019

MÄUSESEHAUGEN


Dieser Tage im Wirtshaus unter meinem Tisch (im Freien).
Ich konnte der Kleinmaus eine ganze Weile beim geschäftigen Hin und Her zuschauen.
Aber ich bin der allereinzige Mensch,
dem so ein Tier auffällt.
Sieht sonst keiner.
Vielleicht bringe ich sie in meiner Aura mit.
Die Kleinnager.
Und mein Auto ist/war ein Mäusewohnheim.



Dienstag, 24. September 2019

GENUSSSTUNDEN



Wiedermal zur Hütte bei der Ruine Ruttenstein gerollert.
An diesen Sonnentagen ein wunderbarer Platz.
Der Kuchenteller war schneller leer,
als die Knipse einsatzbereit war.
Diese Genussstunden sind Perlen in der Lebensfreudekette,
die ich um meinen Hals lege.




Montag, 23. September 2019

PURER LUXUS

Vorher

Den reinsten Luxus habe ich mir gegönnt.
Ich habe meinen Roller getauscht.
In neu. 
Silbermausgrau wandelt sich zu Knallrot.
Einfach weil es mir Spaß macht.
Frau gönnt sich ja sonst nix.
Das neue Fahren ist spritziger,
denn die Automatik wird mit den Jahren und Kilometern träge.
Nicht  bedacht habe ich,
dass das Modell minimale Änderungen in der Sitzposition hat.
Was ich jetzt einmal mit bösen Schulterschmerzen bezahlt habe.
Schau ma mal.
Da muss ich an meiner Haltung arbeiten.
Aber sonst ist meine Freude am neuen Flitzer groß.
Meine Kleidung ist eher ärmlich und alt.
Jacke gelb um 4€ aus dem Secondhandshop.
Die Lederhose war teuer, ist aber Vintage Style.
Zumindest ein neuer roter Helm wäre schön.
Aber eigentlich ist es mir wurscht (egal),
wie ich aussehe.
Hauptsache bequem, funktional und bei den momentanen Temperaturen
warm genug.
Viele Kilometer werden das heuer ohnedies nimmer.
 
Nachher

Freitag, 20. September 2019

FELDARBEIT

Ein bisserl beim Erdäpfelklauben geholfen.
Ist die einzige Feldarbeit,
die ich gerne mag.
Ein paar Stunden bei schönem Herbstwetter.

Und Kartoffelfiguren mitgenommen.
Obligate Herzen.
Und oben eine Venus. Das Kleine daneben ist ihr erstes Kind.


Donnerstag, 19. September 2019

HOCHBEET


Das Hochbeet für ungrüne Daumen.
Im linken Teil Plastikpflanzen.
Könnte man mir auch  schenken.
Mäuseresistent.
Mäuse:
Seit ich das Auto hinters Haus stelle,
fange ich keine kleinen Fellmonster mehr.
Der Zugang zum Innenraum hat sich unter der Schädlingspopulation noch nicht herumgesprochen.
Langsam bröckelt mein Widerstand gegen neue Katzen.
Sogar die Fußpflegerin meines Vertrauens hat mir ein Foto von den süßesten Babykatzen,
die zu haben wären, gezeigt.
Weiters kriege ich Problemtiere angetragen.
Aber die möchte ich sicher nicht.
Habe kein weites Herz und ich weiß,
dass unnette Tiere schnell meine Zuneigung verlieren.
Aber noch hält die Katzenbarriere.


Mittwoch, 18. September 2019

HUNGRIG AM ROLLER


Es ist kaum zu glauben,
aber es gibt Teiche,
wo ich seit Jahren nicht war.
Ausführlich gerollert
und am Wasser gesessen.
Besonders gut.
Nur mit dem Essen bin ich unzufrieden.
Ich nehme nix mit,
dann bin ich viel länger als geplant unterwegs,
Wirtshaus freut mich meist nicht
(also, zum Wochenende nicht)
und für andere Möglichkeiten war ich zu früh dran
(Teichimbiss oder Pfarrcafe).
Und dann komme ich irgendwann heißhungrig heim,
wo auch nur mehr Zeit für etwas ganz Schnelles bleibt.
Weil dann brauche ich Futter sofort.
Aber  alles ist sehr gut.



Dienstag, 17. September 2019

ROST


 Die Laterne hat schon bessere Zeiten gesehen.
Ich finde ihr Rost hat Charme.
Mäusefront:
Im Auto kann ich jede Nacht einen Nager in der Falle fangen.
Ich finde, das hat keine Zukunft.
Und weil der Autoschrauber aus widrigen Umständen keine Zeit hat,
werde ich selber versuchen, die Sitze auszubauen.
Um meinen Adrelaninausstoß brauche ich mir keine Sorgen zu machen.
Der ist hoch genug.
Steinzeitmenschenhoch auf der Flucht vorm Säbelzahntiger.

Montag, 16. September 2019

VERFALL


Verfallen und ein wenig unheimlich sehen die alten Gebäude aus.
Ein seltsamer Platz.
Wind und Wetter, Sonne und Schnee,
Pflanzen und Tiere bemühen sich darum,
das was Menschen hinterlassen haben,
unsichtbar zu machen.
Es wird ihnen gelingen.
Gerade schlafe ich viel und träume intensiv.
In der Anderswelt reise ich mit Bahn und Flugzeug nach Tibet,
habe dort Frau und ein bezauberndes Kind.
Diese Gegenwelt kenne ich gut,
ist mir vertraut, wie eine Realität.
Ein Leben in zwei Formen.
Hier und dort.
Körperlos und in die Materie gebunden.