Freitag, 29. November 2019

BROT-SUPPE



Mein Nachbar bäckt ab und an Brot im Holzbackhaus
und dann bekomme ich einen Laib.
Sorry, für das Foto, aber der Rest ist bereits eingefroren.
Sehr köstlich und die Rinde hart.
Also, sozusagen ein Zahntod.
Bei meinem letzten Mallorcaaufenthalt war ich mit der historischen Bahn in Soller.
Es war März und ziemlich kalt.
Am Marktplatz habe ich eine mallorquinische Brotsuppe gegessen.
(Ich wollte den Link zu einem Rezept aus dem Netz einstellen,
aber die Zutaten sind andere, als in der Suppe, die dort serviert wurde).
Sie war mit Auberginen und Bohnen.
Und das Interessante daran war,
dass die Flüssigkeit völlig aufgesogen war.
Konsistenz war eher breiig.
Ein traditionelles Arme-Leute-Essen.
Köstlich und bei der Kälte lebensgeisterweckend.
Wenn mir ein Rest vom Holzofenbrot bleibt,
schneide ich den in einen Gemüseeintopf und koche ihn kurz mit.
Total gut.




Kommentare:

  1. Was wären wir ohne Brot!
    Danke für Geschichten und Bilder.
    Herzlich,
    Brigitte

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  2. Ich kenne die Brotsuppe noch von früher, mit Kümmel und Majoran. Sollte man mal wieder machen.

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    1. das besondere an der malloquinischen suppe ist, dass sie keine flüssigkeit mehr hat. nur mehr gemüsebrotbrei ist.

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  3. Ich backe - seit geraumer Zeit - mein Brot und meine Brötchen wieder selber und genieße diese Köstlichkeit ... mit guter Butter und Kräutern drauf oder Tomaten, Quark und Gewürzen ... einfach himmlisch !!!

    In meiner Kinderzeit (ich mach´s bis heute) wurden alle Reste verwertet, arme Ritter (in Milch eingelegt) und die Brotkrüsterln (mit viel Butter) in den Klößen wurden aus trockenem Brot gemacht ;)
    Ich tunke heute noch -gerne- die Saucen mit Brot auf ;))) *mmmh*

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    1. selbstgebackenes ist die absolute steigerung! lass es dir schmecken!
      liebe grüße

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  4. bio-brot ist ein luxusprodukt geworden.
    ich habe auch versucht mit einem brotbackautomaten
    mein brot zu machen.........nicht wirklich köstlich

    meine tante hatte 7 kinder. da wurde alle 2 wochen selbst brot gebacken.
    unmengen! in einem holztrog...so einer wie zum sauabstechen
    wurde der teig gemacht und reifen gelassen.
    das brot wurde im eigenen backofen gebacken.
    es war köstlichst!
    nach einigen tagen war es hart....das wurde trotzdem gegessen,
    in milch oder kaffee getaucht, oder in tee oder suppe,.....
    es gab eben meist nur hartes brot

    sabbergrüße
    hibisca

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    1. das holzofenbrot hat so einen köstlichen geschmack. und der nachbar hat bäcker gelernt. also ist es perfekt gewürzt. bio ist es nicht, aber das ist nicht so wichtig.
      liebe grüße

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  5. Bei uns gab's eher süße Brotsuppe: kleingeschnittenes mehr oder weniger hartes Brot wurde in Würfel geschnitten, mit Zucker bestreut und mit heißer Milch übergossen.
    Liebe Grüße

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