Freitag, 19. März 2021

TIERKINO





Immer wieder Schnee.
                                                                     Mit Sonnenflecken.
Zur Fütterung kommt anscheinend ein Dachs.
Jetzt kriege ich die Wildkamera,
um ein Foto von ihm zu sehen.
Und der Jäger lädt bereits sein Gewehr.
Doch es ist Schonzeit.
Viele Vögel sind bei der Fütterung,
die Meisen sind verschwunden.
In der Nacht habe ich 5 Rehe gesehen.
So viel Tierkino ist schön.
Es ist Idylle.
Die Fotos sind durchs Fenster geknipst.
Und ich stehe relativ weit weg,
weil die Tiere heuer sehr scheu sind.
Bei der kleinsten Bewegung springen sie ab.

Dauerärger: mein Lieblingsthema - die Frau Post.
Am meisten ärgere ich mich,
dass ich mich ärgere.
So einfach ist es, meine Schwachstellen zu treffen.
Abseits von Weisheit und Abgeklärtheit.
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Meldung der Medien:
Der Vogel Warzenhonigfresser in Australien ist so selten geworden,
dass er Mangels Anschauungsunterricht von Artgenossen sein Lied verlernt.
Er trällert dann irgendein abgehörtes Stück einer fremden Art.
Hmmm.
 Da muss ich nachdenken, was wir weggesperrt vergessen?
Ohne Beispiele aus der Menschenart?
Mimik? Lächeln? Sprache?




Kommentare:

  1. Schöne Szenen sind das.
    Von den Rehen könnten wir sicher nichts Schlechtes lernen.
    Ich denke, zuerst würden wir das Reden verlernen...
    Dir einen erfreulichen Tag, welcher Art auch immer!
    Lieben Gruss,
    Brigitte

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    1. rehe sind sanft. und sprechen wenig.
      lieben morgengruß

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    2. ... DAS wäre gar nicht so verkehrt,
      Körpersprache und Mimik sind ausreichend ;)
      und es würde nicht so viel ver-/zerquasselt !

      Herzlichen Freitags- und WE - Gruß von Annette ♥

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    3. ich finde auch, dass viel gequasselt wird. am ärgsten ist es, wenn menschen im wald sind und so einen wirbel machen. schreien und rufen. wozu gehen sie dann in den wald. lärmen können sie daheim auch. ;-)
      liebe grüße zu dir

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  2. Oh, so viele schöne und kluge Beobachtungen, das gefällt mir ja sehr. Die Rehe sind unglaublich nahe und gut zu sehen, richtig aufregend, sich bis zum Fotografieren hin "anzupirschen". Und das mit dem australischen Vogel, dem es jetzt schon so ergeht wie uns wohl auch einmal... ach nein, wir dürfen die Sprache des Gesichts einfach nicht verlernen, vielleicht hilft "zoom" hier, da sieht sich die Menschheit ohne Masken;-))
    Ursula

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    1. wenn ich am schreibtisch sitze, sind die rehe ca. 10 m von mir weg. das ist schön.
      alles liebe zu dir

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  3. Wir sind jetzt heruntergefahren worden, wie ein PC.
    Personal werden wir jetzt, Update geliefert, hochgeladen in uns.
    Im Gehirn verankert und so werden wir stückweise zu Robotern.
    Ist das die neue Evolution? Wir entwickeln uns......und wir wissen schon wohin.
    Die neue Maslowsche Pyramide habe ich schon versucht zu ergründen. Herausgekommen sind einige.

    Cloud= Speicher, Transzendenz
    Roboter= Sinn, Selbstverwirklichung
    PC, Smartphone= Spiel
    WLAN= Sicherheit
    Akku, Toilettenpapier (noch)= basale Bedürfnisse

    5)Freiheit ade, Zuchtmeister und Regisseure, Politdarsteller, Erleuchtung in der Isolation
    4)Matrixbefürworter, Dompteure, Drängler, Wichtigtuer
    3)Distanz, gewohnte Umgebung, Mitläufer, Schauspieler
    2) Schmerzfreiheit, testen, Bühne, nicht engagiert
    1)Sauerstoff, Maskenpflicht, Leben nach Vorschrift, Terrarium

    Frau Post rutscht und bei mir flankerlt es auch, ganz zart.
    Gerade war eine Drossel im Garten.
    Schönen Freitag beim Nichtstun
    hibisca

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    1. du hast viel gedacht. kompliziert alles. ich habe so viele meinungen gleichzeitig. ;-) kann mich nicht festlegen.
      liebe grüße aus dem schnee

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  4. Viele werden heuer sehr, sehr scheu...verständlicherweise.

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    1. das ist eine neue sicht - rehscheue menschen. aber wir doch nicht!
      liebe grüße

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