Sonntag, 28. März 2021

GENDERN


 Gendern finde ich ja manchmal etwas übertrieben.
Aber das ist ein feines Beispiel,
wie es gestern war und heute nimmer sein sollte.
Es ist zwar ein Mädel auf dem Foto drauf,
aber der Text erinnert mich an die LKW Aufkleber:
"Meiner ist 30 m lang".
Kerle - Kerlinnen?

Kommentare:

  1. Immerhin ist ein Mädchen drauf.
    Schwierig ist, dass Kerl kein weibliches Pendant hat. Typen wäre auch nicht besser.
    Tja, da müsste wohl ein neuer Spruch her...
    Lieben Gruss in die heute wegfallende Stunde,
    Brigitte

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    1. der spruch geht heute gar nimmer. sowas von gestrig. ein männerlachschenkelklopfer.
      liebe grüße zu dir

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  2. Gut gesehen! Au Backe, dass es das noch gibt. Also so dermassen direkt. Das mit den ewigen * und /innen nervt mich auch häufig, aber das hier ist doch zu viel.

    Echte Mädels haben echt nette Blogkontakte;-)))
    Herzlichst , Ursula

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    1. nette blogkontakte sind schön.
      liebe grüße in den palmensonntag

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  3. Ich kann mich noch erinnern, wie das Geheule war, als in D das "Fräulein" abgeschafft wurde. Da vermuteten auch einige den Weltuntergang. Ich finde es gut, wenn alle angesprochen und nicht nur mitgemeint sind, auch wenn's erst einmal ungewohnt klingt.

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    1. ja. finde ich auch. manchmal wird es halt sehr sprachholprig.
      lg

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  4. mir macht es freude zu schreiben, so schrieb ich einem autobauer, weil in seiner anzeige nur männer angesprochen wurden, aber eine frau das bild schmückte. es ist wichtig, auf diesen mißstand hinzuweisen, wie du auch schreibst. und die frauen holen auch in technischen berufen gewaltig auf. gendergerechte schreibart ist wichtig, es ist z.b. vom finanzamt oder der stadt eine zumutung, immer einen männlichen haushaltsvorstand zu erwarten. mitgemeint ist nicht angesprochen...
    hoffentlich kommt für dich nun auch frühling, gruß roswitha

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    1. du meinst, ich soll der firma schreiben? wie antiquiert ich ihren spruch finde?
      schau ma mal.
      liebe grüße zu dir

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  5. Fräulein, wo ist den Herrlein?
    Ich bin Student, sauf nur was brennt.
    Ich bin Polier, sauf nur noch Bier.
    Ich bin Architekt, sauf nur noch Sekt.
    Ich bin Städteplanerin, plane viele Beisel hin.
    Er baut viele Mauern
    und sie muss viele Brücken bauen.
    Aus Ziegel und Mörtel besteht ein Haus.
    Geist und Liebe schmücken es aus.
    Echte Kerle bauen sie, unechte verkaufen sie.
    Frauen bewohnen diese.
    Dadurch sind sie wieder im Bau und kommen dann in die Krise.
    Fräulein braucht was, Herrlein macht das.
    Er verspricht, sie wartet, ob das wieder ausartet?
    Er hat Muskeln, sie zerdrückt eine Träne,
    das ist Macho gegen Heulsusengene.
    Er blendet, sie sendet.
    Sie, das Feuer, er, der Löscher,
    oder doch er der Löscher, sie das Feuer?
    Jetzt wird es ungeheuer.
    Verunsichert in seiner Männlichkeit,
    ist er zu allem bereit.
    Gott schuf die Welt und sagte zu den Frauen.
    An jeder Ecke wartet auf euch ein toller Mann!
    Und wisst ihr was dann kam?
    Er machte die Welt rund.
    Jetzt schauen wir blöd, na und?
    Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
    Königinnen ziehen ihr Schwert
    und geben von sich viele Tönchen.
    Was sagt dazu der Gert?
    Hast du schon einmal einen Löwen gesehen an der Leine?
    Hast du schon soetwas gehört?
    Er glaubt, er hat alles in der Hand,
    meint, dass der Bauleiter immer alles leitet.
    Da, die Bauherrin!
    Da, bau der Herrin ein Haus,
    dann ist die Geschichte aus.
    Du Architekt, rennst hin und her
    und hast es mehr als schwer.
    Ich Roboter bin fit,
    mich will jeder, denn ich bin der Hit.
    Ich plane ohne Geld,
    darum bin ich jetzt der Held.
    So viel zu den Rollen von Mann und Frau.
    Die Roboter übernehmen, na schau!

    Sonntagsgrüße
    hibisca

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    1. du sagst es: roboter braucht man nimmer gendern. ein schönes sonntagsgedicht hast du fabriziert.
      liebe grüße aus der spätsonne

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