Samstag, 13. Februar 2021

VIELE TRÄUME

 
Andre Heller hat im Interview gesagt,
dass er innerlich heimatlos als Jugendlicher, junger Mensch war
und deshalb begonnen hat,
seine Traumwelten, in denen er mehr daheim war,
in die Realität zu bringen.
Die Idee fasziniert mich.
Verbringen wir doch einen großen Teil unseres Erdendaseins in der
jenseitigen Welt.
Meine Träume sind oft bunter, eindrücklicher, lebendiger als das 
normale Leben.
Diese Traumwelt ist kontinuierlich.
Ich bin in den immer gleichen und ähnlichen Räumen unterwegs.
Aber wenn ich dann träume,
dass mein früherer Gynäkologe in Pension geht,
und ich Säcke mit Schuhen fülle,
die ich in seinem Ordinationsraum abgestellt hatte,
brauche ich eine Deutung von einem Fachmann.
Und was davon soll ich in meinen Tagesablauf integrieren?
Viele Schuhe?
Dazu fällt mir noch ein:
ein Naturvolk (Südsee?) setzte sich am Morgen vorerst zusammen
und erzählte sich gegenseitig Träume der Anderswelt.
Nachterlebnisse als Wegweiser in den Tag.






Kommentare:

  1. Tagträumereien finde ich viel schöner als Nachterlebnisse.
    Zu neunzig Prozent sind meine Träume in der Nacht mühsam bis schrecklich und ich bin jeweils froh, in die Realität flüchten zu können.
    Fein, dass deine Traumwelt bunt und schillernd ist!
    Lieben Gruss in den Tag,
    Brigitte

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    1. bei mir sind die nächte meist schön bis sehr schön. oft erwache ich glücklich. angeblich kann man seine träume steuern. kleine versuche sind mir bereits gelungen.
      liebe grüße

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  2. Träume sind pandemiebefreit - oder hattest du schon mal einen Traum mit maskentragenden Menschen? Ich nicht. Und ja - mir ist in diesen Zeiten ganz besonders die Nacht so lieb: umherschweifen in der Anderswelt, tolle Bilder, sozusagen TV ohne Abi und ohne Werbung. Und wenns gut läuft mit den schönen Träumen, gibts Kraft und gute Laune für den Tag. Herzlich Ursula

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    1. seuchenträume habe ich nicht. die seuche erlebe ich ja auch in der realität nicht. ich erlebe nur die maßnahmen.
      liebe grüße

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