Dienstag, 3. September 2013

SPRACHMELODIE

Eine ungeduldige Leserin bin ich.
Viele Bücher werden mir schnell langweilig, ich komme über die ersten 50 Seiten nicht hinaus.
Ich glaube ich habe mehr an- als ausgelesene Werke.
Seit mir eine Erzählung von Adalbert Stifter ganz leicht gefallen ist
und auch mit Henry David Thoreau dasselbe geschieht,
ist mir aufgefallen, dass die alten Schriftsteller eine wunderbare Sprachmelodie hatten.
Und es ganz einfach ist, auf den unaufgeregten Wellen der Worte durch die Seiten zu gleiten.
Bücher wie Musik.

Kommentare:

  1. Ich finde auch nicht bei jedem Buch im ersten Anlauf die Melodie ....
    Kommt immer auf meine eigene STIMMung an!
    Herzliche Grüsse und hab einen feinen Tag
    Brigitte

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    1. ich behaupte jetzt einmal - die meisten bücher haben keine melodie.
      alles liebe zu dir

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  2. Dann hast du für dich ja einen Schlüssel zu diesen Werken gefunden.
    Ich lese grundsätzlich kaum etwas, was mehr als 250 Seiten hat - aus dem selben Grund: Ich bin zu ungeduldig und mag das endlos Ausschweifende und breit Angelegte weniger...

    Hab einen Tag, der wunderbar fliesst!
    Lieben Gruss, Brigitte II

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    1. und nach 50 seiten weiß man wie es weitergeht und was im ganzen buch drinnensteht. zumeist.
      lieben gruß in deinen tag

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  3. achja die sprachmelodie
    das ist für jede etwas anderes
    ich verstehe was du meinst bei stifter, den ich nie gelesen habe, und thoreau
    das rutscht nach heutigen begriffen ins kitschige ab
    aber die melodie von weither klingt oft geheimnisvoller

    schöne grüsse
    rosadora

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  4. aber ich sag jetzt einmal, dass die meisten heutigen schriftsteller keine sprachmelodie haben.
    liebgrüße zu dir

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