Samstag, 7. Februar 2009

DIE EROBERUNG DES NUTZLOSEN

Im Fernsehen ist der Satz gefallen:
"Die Eroberung des Nutzlosen".
Es ging um Tätigkeiten und Berufe,
die keinen speziellen Sinn haben.
Künstler, Sportler, Denker.........
Durch die Industrialisierung, Automation und
Ausbeutung der dritten Welt
sind viele von uns in der glücklichen Lage
nicht mehr durch schwere körperliche Arbeit
das tägliche Brot verdienen zu müssen.
Wir können uns auch noch eine
Menge Menschen zu unserer Unterhaltung leisten,
die absolut nichts Nützliches tun.
Und ich meine da nicht Politiker oder Päpste.
Sondern Menschen, die für eine Sache ansich leben.
Die Schönes in die Welt bringen.
Die Freude in die Welt bringen.
Die Staunen in die Welt bringen.
Es ist mir zwar immer ein Rätsel,
warum man so besessen von einer Idee sein kann,
dass man alle höchsten Berge der Welt erklimmen muss,
aber der Ehrgeiz, etwas Nutzloses zu tun,
dem nur der eigene Zwang Sinn gibt,
unterhält eine ganze Menge anderer Menschen.
Und sind wir nicht in der Rolle von Fürstenhäusern,
die sich ihre Hofnarren hielten?
Wir sponsern eine ganze Menge davon.

Kommentare:

  1. Liebe Ingrid!
    Wer bestimmt eigentlich was nützlich und was unnützlich ist.
    Ich finde, dass alles gleichwichtig ist. Auch die alten Indianer hatten ihren Clown, ihren "Heyokah",...und verehrten ihn.
    Viele liebe Grüße
    Grey Owl

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  2. ich würde für mich an die stelle von bedeutungslos das wort zwecklos setzen und dann fragen: ist nicht im grunde das meiste zwecklos ? und sind es nicht grad die zwecklosen dinge, die der eigenen existenz ihre bedeutungslosigkeit nehmen ? allerdings scheint es tatsächlich *narren* zu geben, die dieser eigenen bedeutungslosigkeit zu entkommen versuchen, indem sie uns noch zusätzlich bedeutungsloses servieren. trifft vor allem auch auf fernsehunterhalter zu :))

    lg rena

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  3. grew owl:
    für mich ist überhaupt das leben ansich sinn - frau könnte da lange drumherum definieren - es ging da um nutzlos im sinne von produktivität.

    rena:
    ich hab das gedanklich alles nur angerissen und sicher nicht exakt definiert, aber wir sind ja in der glücklichen lage uns eine menge unnützes leisten zu können - eben im sinne der absolut lebensnotwendigen dinge.

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  4. Das Foto finde ich sehr sehr hübsch!
    Alles Liebe und schönen Sonntag, Maria

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