Dienstag, 18. September 2018

VOM FINDEN


Beim Spaziergang Pilze am Weg gefunden.
Ich war ohne Sackerl unterwegs,
weil ich nur so viel Schwammerln aus dem Wald hole,
wie ich essen mag.
Aber wenn sie vor mir stehen,
muss ich sie mitnehmen,
sonst sind die Pilzwichtel beleidigt.
Ich weiss das,
denn früher war ich viel in den Wäldern unterwegs
und stehe mit den kleinen Männchen im guten Einvernehmen.
Einmal war ich zornig,
da haben sie mich an allen Schwammerln vorbeirennen lassen
und "Fremde" haben neben mir  Körbe mit den schönsten Pilzen vollgepackt.
Die heutigen Exemplare musste ich in den Ärmeln meiner Weste heimtragen.
Nicht gefunden habe ich den Baumstamm auf dem man den Bach überqueren kann -
vielleicht gibt es ihn nimmer.
Ich hatte ohnedies jedes Mal vorm Runterfallen Angst.
Gefunden habe ich am Weg das kleine Folienherz.
Wahrscheinlich hat es ein  Wichtel verloren.
 



Montag, 17. September 2018

SEIN


Unergründlich
sind manche Tage.
Zustände, die man besser nicht hätte,
grundlos hereingeflattert
ins unbedarfte Sein.


Sonntag, 16. September 2018

NOCHMALS PILZE


Obwohl es wenig regnet,
können es die Pilze nicht lassen.
Steinpilz und Rotkappe.
Ich trockne sie.
Winterbevorratung.
PS: ich drehe die Schwammerln aus der Erde.
Ohne Messer.
Tut ihrem Wachstum keinen Abbruch.


Samstag, 15. September 2018

NICHT WEIT VON DAHEIM


Nachdem der geplante Rollerausflug kurz ausgefallen ist,
habe ich wieder einmal festgestellt:
die Umgebung hier ist am schönsten.
Ruhig, menschenentleert.
Alles Wald.
In einem Teich geschwommen.
So spät im Jahr.




Freitag, 14. September 2018

FARBE


Wenn man ein Herz zum in die Hose fallen hat,
dann kann man das gut in der Dämmerung mit Rothimmel erleben,
wenn plötzlich ganz nah ein Rehbock schreckt.
Klingt völlig bedrohlich und ich kann mich jedes Mal fürchten.
---
Rosa: wie kann man rosa Klopapier kaufen.
Geht irgendwie völlig am Sinn vorbei.
Demnächst besorge ich  schwarzes.
----
Im Wald jede Menge Rotkappen stehen lassen,
weil ich mit dem Roller unterwegs war,
und ich sie nicht stundenlang im warmen Topcase lagern wolle.
Rotkappen sind die hübschesten Pilze.
Gehören zu Zwergenmärchen.
Essen mag ich sie nicht so gerne, weil sie schwarz werden,
aber getrocknet sind sie gut.


Donnerstag, 13. September 2018

STUBENHOCKERIN



Den Roller habe ich gesattelt.
Einen Rucksack habe ich gepackt.
Mit Unterhosen, T-Shirts, langen Hosen, Waschzeug, etc.
Einige Tage wollte ich durch die Gegend gondeln.
Das schöne Wetter ausnützen.
Dann war mir beim Fahren zu kalt.
Zu windig war es sowieso.
Bei meinem Kraftplatz habe ich vorbeigeschaut -
kann es sein, dass die Orte in der Trockenheit ihre Energie verlieren?
Ausgelaugt sind?
Der Berggasthof, den ich als Tagesziel ausgesucht hatte,
war enttäuschend.
Schlechtes Service - der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar -
und überhaupt hat es mir nicht gefallen -
große Sehnsucht nach meinem Paradies ist aufgekommen.
Aber die Rückfahrt war dann schön.
Über Tschechien, noch immer sehr windig, aber viel wärmer.
Total verwinkelte Gegenden entdeckt.
Ich brauche mir nix mehr vorzunehmen.
Denn daheim ist daheim.


Mittwoch, 12. September 2018

ALLERLETZTE KATZENFOTOS


Ein Babyfoto.
Die kleine Graue hat mein Herz erobert,
weil sie mich schon als Winzling anfauchte.
Sie war die Ängstlichste,
blieb ihr ganzes Leben scheu.
Das hat ihr anscheinend auch das lange Überleben gesichert.
Sie verbrachte ganze Sommer hauptsächlich im Wald.


Die kommenden Bilder waren schon alle im Blog.
Sind 2, 3 Jahre alt.
Die Katze hat lange ganz jung und verspielt ausgesehen.
Das unterste Foto ist die Mutter,
die mir trächtig zugelaufen ist.
Sie war viel hübscher, klüger und schwierig.
Immer eifersüchtig, immer beleidigt, viel krank.
Sie hat die Konkurrenz ihrer Tochter schlecht ausgehalten.
Wie das halt ist, zwischen Müttern und Töchtern.
Manchmal.
Ein Dank an die Katzen für all die Freude,
die ich mit ihnen haben durfte..




Dienstag, 11. September 2018

DIE SICHT DER DINGE UND EIN WEG


Das Tote-Katze-Rufen war gut.
Der Schmerz ist weg.
Alle meine Zellen haben begriffen,
dass das Lieblingstier körperlich nimmer da ist.
In Wien hatte ich einen Termin bei einem Professor/Arzt.
Einer anerkannte Kapazität für Brustkrebs.
Sozusagen der Brustkrebspapst von Wien.
Beschäftigt sich seit 40 Jahren damit.
Und er beschäftigt sich mit der ganzheitlichen Sicht der Krankheiten,
der spirituellen Sicht.
Wir haben nicht über krankes Sein gesprochen,
sondern er hat mir geholfen einige lose Enden meines Lebens,
die ich nimmer zusammenfügen konnte,
wieder aufzunehmen,
zu verbinden,
die Logik hinter den Geschehnissen zu spüren.
Jetzt kann ich mit dem monatelangen Traurigsein aufhören,
denn jetzt sehe ich einen Weg.
Das fühlt sich ziemlich gut an.
Im Moment habe ich wirklich Glück mit den Ärzten,
lerne unter ihnen sensationelle Menschen kennen.
Es lohnt sich doch,
zu den allerbesten zu gehen.
Noch dazu wenn sie hellsichtig sind.


Montag, 10. September 2018

PILZE

Im Wald wachsen Pilze,
die ich noch nie gesehen habe.
Die ich berühren muss.
Die Ausbeute der Essbaren ist bescheiden.
Aber im Kühlschrank gammeln immer noch Eierschwammerln.
Zu deren Fundorten schaue ich nicht hin,
denn ich mag gerade keine ernten.
Mein Eiskasten braucht wieder ein Update -
einige Sachen haben ihr Verzehrdatum überlebt.
Weil es mir gerade nicht so prickelnd geht -
weiß ich  dann nie,
was ich essen mag.
Sicher nicht das, was ich daheim habe.
Heute habe ich sogar das teure Konfekt,
das ich in Wien als Geschenk besorgte,
auf einen Sitz aufgefressen.
War sowieso nicht so sensationell.
Aber schön verpackt.
Die exquisite Hülle ist noch da -
mein Beweis für mangelnde Willenskraft.

Pilze gehören weder zu Pflanzen noch zu Tieren.
Sie bilden ein eigenes Reich.
Spannend und geheimnisvoll ist die Artenvielfalt dieser Gewächse.
Es gibt viele Möglichkeiten sie zu nutzen
und es gibt auch einige sehr lästige Varianten,
die dann z.B. die Haut besiedeln.
Meine Favoriten sind sowieso die aus dem Wald,
wobei Penicillin die gesamte Menschheitsentwicklung verändert hat.

 

 
 

Sonntag, 9. September 2018

GROSSE STADT





In der großen Stadt war ich.
Habe im Lieblingshotel gewohnt.
Gleiches Zimmer wie immer.
Spannende Sachen erlebt.
Es ist gut in Wien in einer Herberge zu sein.
Das macht die gut bekannte Stadt besonders.
Beim Hotel Orient bin ich vorbeigekommen.
Ja, ich habe eine Vergangenheit.
Erinnere mich an ein Zimmer ohne Fenster,
alles in Rot gehalten und schwülstig und völlig überheizt.
Saunaähnlich.
Da waren die Gefühle mehr profan körperlich und weniger leidenschaftlich.
Und Gwand musste ich kaufen.
Ein schwarzes Kleid und eine Seidentunika.
Alles gut.



Samstag, 8. September 2018

KRAFTPLATZ


Dort wo die Katze liegt,
ist ein Kraftplatz.
Habe ich vorher nicht bemerkt,
aber jetzt habe ich mir unter der großen Fichte einen Sitzplatz gemacht.
Die Katzenmutter ist da auch begraben
und ganz früher eine andere Vierbeinerin,
die hat dann der Fuchs geholt/ausgebuddelt.
Ein guter Ort,
völlig im Verborgenen,
mit starker ruhiger Energie.



Freitag, 7. September 2018

ZWEISEITIG



Alles hat mindestens 2 Seiten -
sogar Herbstblätter.


Donnerstag, 6. September 2018

BARFUSS

Irgendwo hab ich es gelesen
und immer öfter sehe ich es
(bis jetzt nur bei Männern und Kindern,
denn Frauen lieben ihre Schuhe zu sehr):
 Barfußgehen ist angesagt.
Im unmittelbaren Kontakt zur Erde zu sein.
Die Beschaffenheit der Böden zu spüren.
Das ist sicher ein spannendes Sinneserlebnis.
In der Stadt stelle ich mir das unappetitlich vor.
Möchte nicht mit bloßer Haut in all den menschlichen und tierischen Resten unterwegs sein.
Aber bekennende Schuhlose marschieren bei jedem Wetter und auf jedem Weg mit ihren
Zehen im Freien.
Ich trage daheim Socken,
auf den Steinböden ist mir zu kalt.
Aber vielleicht übe ich das neue Vegan für die untersten Extremitäten.
Wenn man weiß, was man alles über die Haut aufnimmt .....!



Mittwoch, 5. September 2018

KATZENSEELENDEPOT

Im Tierheim
 
 
Die letzten Tage ist es mir schlecht gegangen.
Ich kann da entweder vor Kummer gar nix essen
oder mich mit allem, was mir zwischen die Finger kommt,
vollstopfen,
bis ich mich auch körperlich völlig unwohl fühle.
Mich halbwegs gesund zu versorgen,
das gelingt mir in diesem Ungleichgewicht nicht.
Einen Tag hungern, einen Tag überfressen im Wechsel.
Schaukeldiät.
Gelesen habe ich Lily Brett.
Da fühle ich mich neurotisch nicht so allein.
Ihre Bücher mag ich.
Die Beschreibung ihrer Angstzustände und sonstiger Lebenskalamitäten bringt mich zum Lachen.
Ach ja.
Auch wenn ich sage, dass alles gut ist
und so ist das Leben
und die Katzenseele ist im Katzenseelendepot -
sie fehlt.
Im Tierheim war ich das Restfutter abgeben.
Nein, ich möchte kein Tier mehr.
Die Verantwortung werde ich nicht nochmals übernehmen.
Immer muss jemand zum Versorgen kommen, wenn ich nicht da bin.

Und 17 Jahre -
das erlebe ich nimmer.

Sehr geliebte Tiere kann man nicht ersetzen.
Ich habe das einmal vor vielen Jahren mit dem Zwergpapagei versucht.
Und letztlich habe ich den "Ersatz" dann verschenkt,
weil er so enttäuschend war.

Mit dem Einschläfern der Katze das habe ich mir genau überlegt.
 Ich wäre dankbar,
wenn diesen Liebesdienst an meinem Ende jemand für mich täte,
wenn ich Schmerzen hätte und so leiden müsste.
Und letztlich war es ok.
Alle sind um sie herum gestanden und haben ihr die Hand aufgelegt,
sogar der Tierarzt (Mann der Kleintierärztin),
der sonst nur für die großen Tiere zuständig ist
war da und hat sie gestreichelt.
Das war schön,
zu Dritt haben wir sie begleitet,
wenn auch keiner weiss, wohin.




Tierheim

Dienstag, 4. September 2018

HOFFNUNG



Eine einzige Blüte am alten Baum -
 Hoffnung für meine Traurigkeit.
Alles erschafft sich ständig neu.


Montag, 3. September 2018

TRAURIG

Das Katzenfenster ist eingeglast.
Sie hat den Eingang nimmer benutzt,
weil sie nicht mehr ins Haus wollte.
Das restliche Katzenfutter ist fürs Tierheim hergerichtet.
Ich brauche auch die kleine Sahne aus dem Kaffeehaus nimmer als Leckerli mitzunehmen.
Es ist gut,
dass sie gegangen worden ist,
bevor der Herbst Einzug gehalten hat.
Aber trotzdem, ich habe es gewusst,
ein Tier zu verlieren ist für mich schrecklich.
Normal bin ich ja sowieso nicht,
denn ich rufe die Katze beim Heimkommen.
Was Tiere bei Verlusten machen, das kann ich auch.
Geschätze 30000 Mal habe ich in all den Jahren nach ihr verlangt,
viele Nächte hat sie zu meinen Füßen geschlafen.
Usw.
Das kann ich nicht mit einer Handbewegung wegwischen.
Das hat sich in meinen Zellen manifestiert.
Sie war mein Lebenslieblingstier.
Kein Schnurren um mich herum.




Sonntag, 2. September 2018

LEBENSTIERNACHRUF


Jetzt war es dann so weit.
Ich musste entscheiden,
dass ihr Katzenleben nimmer lebenswert war.
Zuerst noch Antibiotika und Cortison bei der Tierärztin,
am nächsten Tag war ihr Zustand schlechter.
Unter Tränen habe ich die alte Katze verabschiedet.
17 1/2 Jahre hat sie das Leben mit mir geteilt.
Sie war ein Stück von mir.
Ich habe sie unter Bäumen begraben,
sie war noch warm und weich und hat sich in die Erde geschmiegt.
Ihre Seele wird in den Zweigen mit all den Vögeln sitzen
und ihr Körper wird Wurzeln nähren.
Eine Kerze brennt
und ich bin traurig.
So viel wie in diesem Jahr habe ich noch nie geweint.


Samstag, 1. September 2018

WENN ....

Wenn ich nicht gleich des Morgens losstarte,
d.h. aus dem Haus gehe,
dann wird das nix mehr.
Dann fange ich zum Trödeln an,
mache dies und das,
und dann ist es so gemütlich,
dass ich nimmer wegfahren mag.
So bleibt der Roller ungesattelt.
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Wenn gar nix zum Naschen im Haus ist,
geht das auch nicht.
Kein Kuchen, keine Schokolade, keine Kekse, nix.
Sogar Nüsse sind aus.
Mit Kräutertee muss ich mich begnügen.
-----
Wenn Winter kommt,
ich bin bereit.
Das Holz ist im Trockenen.
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Wenn ich in den Wald gehe,
komme ich mit vielen Eierschwammerln heim.
Nochmals gibt es täglich Pilze.
Sehr fein.





Freitag, 31. August 2018

WIRTSCHAFTSWACHSTUM


 
Wieder einmal war ich im nördlichen Waldviertel.
Der Anblick der verdorrten Wälder hat mich erschreckt.
So viele tote Bäume wegen der langanhaltenden Trockenheit.
Und das Leben geht weiter wie gewohnt.
Es wird gebaut, als gäbe es kein Morgen und auch kein Heute.
Einfamilienhäusersiedlungen.
Ganze Hänge werden zubetoniert.
Neue Einkaufszentren entstehen.
Hauptsache Wirtschaftswachstum.
Erschreckend.
 


Donnerstag, 30. August 2018

WALDTIERE UND ANDERE


Wenn ich Tiere des Waldes am Morgen vor dem Fenster habe,
freue ich mich immer noch.
Obwohl ich schon daran gewöhnt sein könnte.
Aber die netteren Dinge werden für mich nie Alltag.
Das kleine Glück.
Am späten Nachmittag war in der Küche ein ungewohntes Geräusch.
Beim Nachsehen stand ich einem großen Schäferhund gegenüber.
Weniger nett.
Erschrecken und anschreien.
Die Reiter haben ihn wieder mitgenommen.
Auch zum Glück.




Mittwoch, 29. August 2018

NEIDIG UND ROLLERN

In der Früh hatte es am Montag 4 Grad.
Das ist zum Rollern nicht wirklich viel.
Jetzt beginnt wieder die Zeit,
wo ich nicht steif wegen der alten Knochen absteige,
sondern weil ich in Sitzstellung tiefgefroren bin.
Die Badeteiche werden wohl bis nächstes Jahr auf mich warten müssen.
Ich glaube nicht,
dass sie nochmals eine Wohlfühltemperatur kriegen.
Die Sonne steht bereits so tief,
dass das Licht/Schattenspiel an manchen Stellen im Wald sichtschwierig wird.
Mir geht es gerade nicht so prickelnd,
ich bin neidig auf etwas,
was ich gar nicht haben möchte.
Solche Gefühle soll eine verstehen!


Dienstag, 28. August 2018

NOCHMALS KÜHE


 Der Kommentar von Artemis hat mich Govinda und Kühe googeln lassen.
Und was ich da gefunden habe,
z. B. über
Das Sozialleben der Kühe
hat mich nachdenklich gestimmt.
Ich habe öfter Tiere auf der Weide weinen sehen.
Stehen gekrümmt da und Tränen fließen aus den Augen.
Wahrscheinlich krank.
So weit wie man in Indien mit der Verehrung der Milchspenderinnen geht, möchte ich mich gedanklich nicht versteigen.
Aber Achtsamkeit im Umgang mit Leben ist nötig.
Ich bin schon lange der Meinung,
wenn wir Tiere und Natur schlecht behandeln,
kann es uns nicht gut gehen.
Irgendwann wird es damit vorbei sein,
dass Tiere eine Sache sind.
Und wir mit ihnen tun können, was wir wollen.
Genauso wie die Sklaverei in Westeuropa im 12. Jahrhundert beendet wurde.
Irgendwann werden auch Tiere nimmer am Teller landen
und sei es nur aus Umweltgründen.
Denn Welt verändert sich und das Menschenbewusstsein auch.






Montag, 27. August 2018

HARFE UND ERINNERUNGEN


In letzter Zeit muss ich dauernd Harfe über mich ergehen lassen.
Mag ich ja gar nicht.
Und klassische Musik auch nicht.
Harfe ist so blim, blim.
Vor einigen Jahren habe ich ein Jazzkonzert auf Harfe gehört,
das war ganz formidabel.
Jedenfalls gabs im nächstgrößeren Dorf  einen Abend mit Erika Pluhar und eben Harfe.
Erika Pluhar ist so Wien vor 40 Jahren,
deshalb bin ich hingegangen.
Sie war eine Stadtikone, heute ist sie fast 80.
Erinnerungen.
 Jung waren wir damals.
Noch immer eine tolle Stimme.
Ihre Texte und der Abend naja.
Eigentlich kein Grund um die Einsiedelei zu verlassen.



Sonntag, 26. August 2018

DER ABSCHLUSS EINER PHASE


Ziemlich kühl ist es geworden.
Da kann ich schon wieder den Kachelofen anwerfen.
Einen wichtigen Termin habe ich hinter mich gebracht.
Geht es euch auch so?
Ich bin immer wieder verblüfft,
welche Worte aus meinem Mund sprudeln.
Nicht immer genau das,
was ich sagen wollten.
Da warten selbstständige Gedanken,
um in einem unkontrollierten Augenblick ins Freie zu schlüpfen.
Dabei hatte ich mir fest vorgenommen,
vornehm  zurückhaltend zu sein.
Auch gut, es ist nichts Gröberes passiert.
Ich bin im Anderssein, als ich im Moment fühle, ganz schlecht.
Alles ist gut
und jetzt schau ma mal, was der Herbst bringt.