Montag, 30. März 2015

KEIN FOTO



Oft fahre ich durch einen kleinen Ort.
Jahraus und - ein lehnt ein Mann am Fenster,
vor sich einige Blumenstöckchen, über sich eine Ziergardine.
Er ist sozusagen blumen-gardinenmäßig eingerahmt.
Und immer möchte ich ein Foto von ihm machen,
einfach stehenzubleiben traue ich mich nicht.
Ich habe schon die Gegend sondiert,
ob ich mich irgendwo/-wie anschleichen,
das Hinterhaltfoto machen könnte.
Alles nix.
Er beobachtet die Straße.
Ewig den gleichen Ausschnitt Leben.
Eine kleine Kurve ist da.
Ein schmaler Bach.
Letztens hatte ich den Impuls in den Brückenpfeiler zu fahren,
um ihm eine Freude zu machen.
Aber das ist dann doch zu viel Abwechslung.


Sonntag, 29. März 2015

DIE FUCHSGUTENACHT



Ein Briefkasten hängt mitten im Wald.
Und es steht drauf, dass er täglich um 8 Uhr geleert wird.
Bei einer Überweisung war ich schon zu spät dran (ich mache kein Internetbanking),
habe den Zahlschein in ein gelbes Postkuvert gesteckt,
und dachte, die brave Bank wird das für mich erledigen.
Tage vergingen und nix.
Also, was macht die ordentliche Frau nach ca. 10 verstrichenen Sonnenauf- und Untergängen?
Sie geht zur Post und zahlt die Rechnung nochmals ein.
Siehe da, zwei Tage später ist der Betrag zweimal abgebucht.
Da man selbst nicht zurücküberweisen kann, Anruf bei der Firma,
sie mögen das Geld schicken.
Und alles nur, weil mir nicht klar war,
dass der Postkasten nur einmal im Monat geleert wird,
denn Füchse verschicken ihre Briefe ausschließlich bei Vollmond.



Samstag, 28. März 2015

LEBEN UND STERBEN


Im Frühjahr,
wenn sich alles neu gebiert,
trifft man da und dort auf
Abgestorbenes.
Der ewige Kreislauf.
Schön und schmerzlich zugleich.


Freitag, 27. März 2015

UNRUND



Einmal ums Moor gelaufen.
Der Teich ist noch zugefroren.
Das erste Entenpaar wartet schon auf den Frühling.
Meine Woche war unrund.
Eine lästige Zahngeschichte mit ungewissem Ausgang.
Die relativ neue Munddusche hab ich vernichtet,
die gleiche wieder bestellt.
Die alte Katze kränkelt.
Wenn sie stirbt, wird sie mir das Herz brechen.
Schon prophylaktisch geweint.



Donnerstag, 26. März 2015

LEBENSTANZ



Alles, alles was wir tun oder nicht tun,
ist nur dazu da,
die Zeit vorwärts zu drehen
und unsere Körper zu erhalten.
Egal, wie viel Sinn wir den Tätigkeiten geben,
unterm Strich sind wir in der materiellen Welt gefangen.



Mittwoch, 25. März 2015

VÖLLIG UNLOGISCH; ABER EMOTIONAL


Dieser kleine Katalog ist ins Haus geflattert
und eigentlich möchte ich da alles haben.
Kicher.
"The British Shop".
Die wirkliche Gärtnerin bin ich ja nicht,
aber die abgebildeten Werkzeuge hätte ich gerne.
Keine Ahnung was ich damit täte.
Deko im Wohnzimmer?
Oder die "Tool + Tuck Box" - für Werkzeuge und Imbiss.
Das Schauferl tät ich weglassen, 
dann wäre mehr Platz für Getränke.
Und auf den vorderen Seiten das Gwand möchte ich auch.
Seidenloop und Lederblouson,
ein Blumen-Shirt
und Seifen dazu.
Es gibt noch Pullover und einen Wendemantel fürs Derby.
Country-Blazer aus irischem Seidentweed.
Alles, alles haben, haben, haben.
Würde ich nie anziehen,
bin auch gar kein besonderer Englandfan,
aber die Seiten sind so schön bunt und 
wecken meine Begierde.



Dienstag, 24. März 2015

VOM FREMDSEIN


Ab und an fällt mir auf,
dass ich das Gefühl des Fremdseins gerne mag.
Hier im Waldviertel bin ich auch auf ewig fremd
und ich tue nichts dazu, dass sich das ändert.
Dieses völlige Unbehelligtsein von Ansprüchen, die an mich herangetragen werden könnten,
dieser ganze Raum für mich,
dieser ganze leere Raum für mich,
birgt und hüllt mich ein.
Wahrscheinlich kann mich niemand verstehen,
weil ich eben fremd bin.



Montag, 23. März 2015

ÜBERWINTERN


Viele Leute aus den nördlichen Ländern Europas
überwintern in Andalusien.
In kleinen Dörfern in den Bergen und Hügeln
stehen Häuser zum Verkauf.
Still ist es da,
Die Mittagssonne wärmt kräftig,
die Nächte können kalt sein.
Einsamkeit bin ich gewöhnt,
trotzdem weiß ich nicht,
ob ich dort leben möchte.
Irgendwie ist die Stille so leer.



Sonntag, 22. März 2015

VOM GARTEN


Im Vorjahr habe ich ein Gartendesaster gelebt
und das möchte ich heuer nicht wiederholen.
Mich strengt die Arbeit draußen an,
ich mag sie nicht, 
sie belastet mich
und im vergangenen Jahr hatte ich zu allem Überdruss dann noch eine Unverträglichkeit und konnte all den Salat, den es in großen Mengen gab, nicht essen.
Weil ich keine Idee habe und kein Gras säen mag,
habe ich jetzt einmal eine Folie gekauft und werde versuchen,
alles, was ich nicht brauche, abzudecken.
Da entsteht dann keine Wildnis,
leider stirbt darunter das Bodenleben ab,
aber ich hoffe darauf,
wenn ich wiedermal Lust auf Selbstgezogenenes bekomme
(oder es erbarmt sich jemand und mag die paar Quadratmeter bearbeiten),
dass ich dann gute Erde vorfinde. Alles nicht so einfach, aber ich mag definitiv so wenig wie möglich Arbeit haben.



Samstag, 21. März 2015

OSTERSCHAFE



Da stehen sie herum -
ein wenig zerzaust -
und Ostern kommt bestimmt-





Freitag, 20. März 2015

DAS UND DIES



Der Frühling beginnt mit einer Sonnenfinsternis.
Wir sind ja so aufgeklärt und glauben nicht mehr,
dass die Sonne von einem Drachen gefressen wird, dass alle Brunnen vergiftet werden
oder sonstiges Unglück ansteht.
So können wir uns völlig unängstlich dem Naturschauspiel widmen.
Bei mir ist es in der Nacht frostig und tagsüber ist Liegestuhlzeit.
Am Vogelbaum wird es langsam ruhiger,
das Miteinander dort ist durchaus friedlich,
Eichelhäher, Buntspecht und Kleinvögel kommen miteinander aus.
Die Katze hat den Winterschlaf beendet und treibt sich stundenlang im Freien herum.
Ich trödle langsam vor mich hin,
ein wenig Fenster putzen, 
mehr die schönen Tage genießen.
Wir gehen in Richtung Lieblingsjahreszeit und bald werde ich das Moped auswintern.
Alles ist gut.




Donnerstag, 19. März 2015

SMALL IS BEAUTIFUL



Small is beautiful - das ist der Hauptsatz, der von Leopold Kohr in Erinnerung geblieben ist.
Leben in überschaubaren Strukturen.
Das ist mir zu der Griechenland/EU-Krise eingefallen.
Richtig ausgeufert sind alle Schrecklichkeiten, seit unser Leben international geworden ist und von Großkonzernen und Banken bestimmt wird.
Wir geben unser Leben und kriegen dafür bunte wertlose Plastikperlen.




Mittwoch, 18. März 2015

SKLAVEN


Normalerweise schau ich im Fernsehen das Kinderprogramm, wie Tatort oder wenn es ganz blöd sein soll, dann Rosamunde Pilcher.
Dieser Tage habe ich mit Tränen in den Augen einen Abend mit Dokus über Griechenland,
die Troika, den Rettungsschirm, Geld und Sklaverei verbracht.
Z.B. wurden in Griechenland Spitäler geschlossen, es gibt nur mehr 2000 Ärzte von vorher 5000. Millionen Menschen sind nicht mehr krankenversichert. D.h. chronisch Kranke sterben, wenn sie sich nicht vorher umbringen.
Stellt euch das einmal vor - schwerkrank, ohne Aussicht auf medizinische Versorgung.
Menschen haben keine Perspektive, nichts zu Essen und die Jungen wandern in die ganze Welt ab, um Arbeit zu finden.
Die betroffenen Leute, sind nicht die Verursacher der Pleite.
Es gibt eine Liste mit 2000 griechischen Schwarzgeldkonten in der Schweiz,
Die Inhaber leben unangetastet wie eh und je.
Familiensilber, wie Küstenabschnitte oder kommunale Einrichtungen werden zu Schleuderpreisen verscherbelt -
das ist Raub am Volk.
Die Troika erpresst die Regierungen,
droht mit Zwangsmaßnahmen, ohne sich um Menschen zu scheren.
Seltsamerweise waren die interviewten Beamten aus Brüssel Österreicher.
So etwas von kaltschnäuzigen Schreibtischtätern habe ich selten gesehen.
Ich hoffe nur, dass es eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt.
Dass diese Menschen eine innere Hölle haben, in der sie lange schmoren mögen.
Setze einem Österreicher ein Amtskapperl auf und er ist Gott.
Jedenfalls verdienen wieder eine Menge Leute gewaltige Summen
und Menschen - das gemeine Fußvolk - müssen für etwas büßen, was sie nicht verursacht haben.
Moderne Sklaven, rechtlos, machtlos.
Es ist zum Weinen.
 http://www.arte.tv/guide/de/051622-000/macht-ohne-kontrolle-die-troika



Dienstag, 17. März 2015

FICHTENVIERTEL


Ich wohne nicht im Waldviertel, ich wohne im Fichtenviertel.
Fichtenmonokulturen, so weit das Auge reicht.
Wie wir das Haus gekauft haben,
waren ringsum magere Wiesen mit stattlichen Findlingen.
Viele Steine sind inzwischen gesprengt worden oder in den Wäldern verschwunden.
Jedenfalls hatte ich freie Sicht.
Dann gab es irgendeine Landesförderung und alle freien Flächen, die nicht unbedingt gebraucht wurden, sind angepflanzt worden.
Inzwischen ist der Wald hochgekommen und meine Weitsicht ist weg.
Es ist ziemlich eng hier, schattig und dunkel.
Die Prognosen für Fichten bei den veränderten Klimabedingungen sind schlecht,
jeder Sturm bricht und entwurzelt sie,
diese Eiskatastrophe im Frühwinter hat ganze Wälder enthauptet.
Bei mir ist nix passiert.
Obwohl ich auf einige Bäume rund ums Haus gut verzichten könnte.
Aber die werden mich rank und schlank alle überleben.






Montag, 16. März 2015

SAG NIEMALS NIE


In Würde altern und die Falten lieben,
das sagt sich leicht, solange man nicht vor Probleme gestellt wird.
Ich habe seit einigen Monaten Schwierigkeiten mit meinen Augen.
Tränen, sind verschwollen, verklebt, entzündet.
Und ich sehe müde aus und fühle mich auch oft so.
Bei zwei Augenärzten war ich und habe 6 verschiedene Augentropfen ausprobiert.
Und der zweite (sehr nette) Arzt meinte, das käme von den Lidern und ich sollte sie operieren lassen.
Schlupflider, die von der Schwerkraft angezogen auf die Wimpern fallen und diese reizen die Augen.
Oder so.
Krankenkasse hat inzwischen die OP bewilligt.
Wegen Gesichtsfeldeinschränkung.
Was mich ja weniger stört. Was ich sehe, ist mir immer noch genug.
Aber jetzt kommt das Erzählenswerte.
Einen Freund habe ich getroffen und der hat erzählt, dass er sich die Lidkorrektur bereits vor 3 Jahren machen ließ und zwar bei Dr. Worsegg (Schönheitschirurg, bekannt aus dem Fernsehen und Lugnerfreund).
Und das will ich auch.
Denn damit bekommt die Geschichte einen durchaus amüsanten Aspekt.
Gar nicht zu vergleichen mit der Mühsal eines Bezirkskrankenhausaufenthaltes.
Dann brauche ich mir um die Optik keine Gedanken machen -
bin sicher nachher schöner als vorher.
Und ambulant in 3 Stunden abgehandelt ist die Sache auch.
Kostet halt.
Aber ich hab schon für blödere Dinge das Geld ausgegeben.
Und alles entspannt und so angenehm wie möglich -
das bin ich mir wert.
Ich werde berichten. Es wird aber dauern. Vor Herbst wird es sicher nix.
Denn jetzt muss ich auf einen Ordinationstermin warten (ich mag natürlich nur zum Chef persönlich gehen) und dann ist Sommer, da wird diese OP nicht gemacht.
Also Herbst.
Und der Winter sieht mich mit strahlend neuen Augen.
Möglicherweise.
Wer weiß, was mir in meinem Restleben noch alles einfällt.
Bauchdeckenstraffung?




Sonntag, 15. März 2015

DIE ZUKUNFT HAT SCHON BEGONNEN




Meine Zukunftsvision kommt in die Testphase:
seit Jahren rede ich davon, dass reisende Menschen in Kapseln gesteckt werden und damit, gleich einer guten alten Rohrpost, verschossen werden sollten.
Jetzt wird der Hyperloop in Kalifornien gebaut.
Erst eine Teststrecke.
Aber mit 1200 km/h soll es dahingehen.
Wie man in die Kapseln hineingeschlichtet werden soll, steht allerdings nicht.
Nix für Phobiker.
Aber ein Geschwindigkeitsanfang ist gemacht.
Obwohl über die Flüge diesmal brauche ich mich nicht beklagen.
Hatte immer drei Sitze für mich und konnte gut schlafen.
Flyniki ist wirklich akzeptabel.
Ganz im Gegensatz zur AUA, die immer mehr zu einer allgemeinen Holzklasse verkommt.



Samstag, 14. März 2015

GLÜCKSUNTERHOSEN



"Besser" von Doris Knecht habe ich gelesen.
Ihr Schreibstil ist genau der, den ich mag.
Jedenfalls zieht die Protagonistin ab und an ihre Glücksunterhosen an.
Sowas möchte ich auch.
Ich bin nur nicht sicher, wie frau Glücksunterhosen bekommt.
Sind es die Slips, die man dazu bestimmt, weil man bei ihrem Tragen Außerordentliches erlebt hat
oder kauft man irgendwelche besonderen Dinger und sagt dann:
"Das sind jetzt die mit dem Glück?"
Sehr unsicher bin ich da und ich denke für das Glück muss man alles richtig machen.
Damit es dann auch funktioniert.




Freitag, 13. März 2015

ALLES EGAL



In der Nähe von Malaga, in Nerja war ich ein paar Tage.
Eigentlich habe ich gar nix gemacht.
Ich wollte mir Etliches ansehen
und dann war es genug aufs Meer zu schauen,
zu träumen, zu essen, zu schlafen,
herumzugehen, ein bisserl in die Berge zu fahren ...
Völlig unaufgeregt bin ich zurückgekommen
und bemerke:
auf einer Ebene ist alles egal,
was man macht,
nicht macht,
was geschieht,
nicht geschieht....
es ist alles eins.


Dienstag, 10. März 2015

EINATMEN - AUSATMEN

Im Rhythmus des  Meeresrauschens  atme ich mich ein und aus und ein und aus --
und sonst gar nichts.

Sonntag, 8. März 2015

Freitag, 6. März 2015

Samstag, 28. Februar 2015

NIX


Leider ist da nix.
Aber bald ist da wieder etwas.

Freitag, 27. Februar 2015

WENN MAN AM PUTZ KRATZT


Hintertreppe des Barocktheaters in Grein


Wenn man am Putz kratzt,
kommen die verschiedenen Schichten ans Licht.
Wiedermal ist mir aufgefallen,
wie sehr wir in der christlichen Konditionierung leben.
Alles, was Spaß macht, ist letztlich verboten.
So aufgeklärt wir auch scheinen mögen,
eigentlich ist alles wie immer schon gehabt.
2000 Jahre lassen sich nicht einfach abschütteln.
Unsere neuen Mahner sitzen im Gesundheitswesen.
Religionsersatz Körper mit einer starken Prägung von christlicher Lustfeindlichkeit.
Immer schön die Regeln in den Vordergrund stellen,
Leistung bringen,
alles richtig machen,
denn wenn man ohne schlechtes Gewissen leben kann,
ist man sehr schlecht klein zu halten und zu manipulieren.







Donnerstag, 26. Februar 2015

LIEBLINGSTHEMEN


Jede hat ihre Lieblingsthemen,
die sich wie ein roter Faden durchs Geschriebene ziehen.
Meine sind wohl:
Waldviertel, Katze, Tiere,
Reisen,
Überwachung, Gesundheitsdiktat, 
das Leben,
das Nichtleben ....
Immer wieder das Gleiche,
so wie der tägliche Ausblick.

Mittwoch, 25. Februar 2015

VOM FASTEN


Früher, als ich noch ein viel besserer Mensch war,
habe ich regelmäßig gefastet.
Heilgefastet, nur Tee getrunken.
Manchmal auch meditiert.
Man fühlt sich nachher wirklich toll,
macht den Kopf frei.
Aber irgendwie schaffe ich das nimmer.
D.h. ich probiere es gar nicht.
Heute fallen mir ganz andere Möglichkeiten, die Fastenzeit zu würdigen, ein:
Putzfasten,
Stressfasten,
auf alle Unannehmlichkeiten verzichten,
Pflichten vernachlässigen.
Die Liste kann man beliebig verlängern
und die Fastenzeit wird sicher spürbar entspannt.




Dienstag, 24. Februar 2015

DAS UND DAS


Unter dem Schnee blühen Primeln den ganzen Winter.
In allen Farben.
Später, am Nachmittag waren sie vom Eis befreit
und morgen sind sie voraussichtlich wieder unter einer weißen Decke verborgen.
Unermüdlich standhaft.
Die Meditationsloipe macht richtig Spaß.
Warum bin ich da nicht schon früher drauf gekommen?
Die ganzen letzten Jahre??
Egal, jetzt ist es gut.
Wenn die Sonne scheint, werden Vögel am Futterbaum weniger.
Sie treffen Frühlingshochzeitsvorbereitungen.
Man kann es hören.
Unglaublich viel Lebenszeit kann ich in elektronische Dinge stecken.
Nicht nur Blogschreiben und Wordfeudspielen,
sondern auch das kleine Notebook wieder aufzurüsten,
der erfolglose Versuch das Navi upzudaten,
verbrauchen Stunden.
Das ganze Zimmer ist voller schwarzer Kasteln und Kabelsalate winden sich quer und kreuz.
Alles gut.




Montag, 23. Februar 2015

DAS UND DIES


Die Fotos von Schnee und Eis will wahrscheinlich keiner mehr sehen.
Aber ich habe keine anderen.
Winter ist bei mir und das sicher noch eine Weile.
Ihr kennt ja den Spruch:
Waldviertel - 9 Monate Winter und 3 Monate kalt.
Und außerdem wohne ich 800 m hoch.
Bunte Primeln schauen aus dem Schnee heraus.
Vielleicht sollte ich die fotografieren.
Weil die Katze sich in den letzten Tagen so drollig aufgeführt hat,
wollte ich ein paar nette Bilder machen.
Aussichtslos.
Da kann sie nur gelangweilt schauen. Oder schlafen. Oder beides.
Alle Rechner gehen wieder.
Ein automatisches Windows-Update hat beide zugleich gekillt.
Die Tage werden spürbar länger
und der Februar ist fast am Ende.
Alles gut.








Sonntag, 22. Februar 2015

PRIVATLOIPE


Auf einer "Privatloipe" habe ich meine Runden gedreht.
Na, ich will nicht angeben,
besonders viele waren es nicht.
Aber schön war es.
Sonne, Schnee, Ruhe -
perfekt.


Samstag, 21. Februar 2015

ECHTES SCHMIERENTHEATER


Es gäbe da noch die Möglichkeit,
zu denken, dass auf der großen Weltbühne einstudierte Stücke gespielt werden,
inszeniert von Großmächtigen im Hintergrund.
All die wichtigen Politiker Schmierenkomödianten ohne eigene Rechte.
Die Rollen vorgegeben,
wer spielt den Kasperl, die Prinzessin und den Bösewicht?
Das staunend atemlose Publikum mit offenem Mund in der ersten Reihe und auch auf den weit entfernten Rängen.
Nur die Toten sind echt.




Freitag, 20. Februar 2015

UNENDLICHE COMPUTERGESCHICHTE


Das Leben sollte immer gemütlich oder spannend oder inspirierend dahinlaufen.
Keiner braucht  Zeiten, wo man sich z.B. mit Computerproblemen herumschlagen muss.
Ich bin ca. 250 km mit dem Auto gefahren,
habe einige Menschen genervt,
habe das kleine Notebook selber neu aufgesetzt,
habe Stunden damit verbracht auf den Bildschirm zu starren,
bin eigentlich die ganze Zeit schlecht gelaunt
und überlege ernsthaft,
warum ich unter der Diktatur der Elektronik stehe.
Der große Rechner sieht einer ungewissen Zukunft entgegen
und ich bin noch weit davon entfernt
unter die ganze Angelegenheit einen großen Haken zu machen.
Nicht reich zu sein hat mehrere Nachteile,
einer davon ist,
dass ich keinen Sklaven habe, der sich um solche Widrigkeiten kümmert.



Donnerstag, 19. Februar 2015

DIPLOMATIE



Wenn ich mir so vorstelle, wie die Wichtigen und Mächtigen dieser Welt zur Zeit herumhetzen, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Die  Ukraine und Griechenland, Putin und den Euro und sonst auch noch alles Mögliche. Da stelle ich mir die Frage, wie das mit menschlichen Kräften zu schaffen ist. Und dann denke ich, dass die für ihre Marathons irgendwelche Substanzen benötigen. Aufputschmittel und Schlafmittel, ich will ja nicht von verbotenen Dingen reden. Obwohl ich recht viele Prominente in den Medien immer schniefen höre- aber das sind dann keine Politiker.
Jedenfalls ist die Vorstellung einer  wildgewordenen, mit chemischen Substanzen aufrecht gehaltenen, Horde sich selbst Überschätzender, die die Geschicke der übrigen Erdenbürger bestimmen, gar nicht sehr beruhigend. Sie sind weder bei Kräften, noch bei Sinnen..

Mittwoch, 18. Februar 2015

VERBRENNEN



Gerade sehr schlechtes Computerkarma.
Das kleine Notebook hat auch mehr oder weniger aufgegeben.
Ich muss ernsthaft an meiner Onlinewiederherstellung arbeiten.
Was ich noch erzählen wolllte: Wenn ein Stück glühendes Holz aus dem Ofen fällt, kann ich es bei höchster Konzentration in die Finger nehmen und wieder zurückwerfen. Letztlich habe ich mich nicht gesammelt und es einfach nur so angefasst und hatte gleich Schmerz und  eine Brandblase. Geist ist alles. Wenn wir auch nicht wissen, wie/warum es funktioniert.