Dienstag, 28. Januar 2020

WINTERTIEFSCHLAF



In Wahrheit bin ich im Pausenmodus.
Ich könnte in den Bärenwintertiefschlaf verfallen.
Aber ich muss an meinen Roller und das Frühjahr denken
und deshalb habe ich den Crosstrainer in die Stube gezerrt
und kann jetzt beim Fernseh-Schirennen schauen Bewegung machen.
Damit ich nicht demnächst ohne Muskeln dastehe.
Nur mit Bauch.
Eigentlich habe ich den " ich müsste/sollte Dingen" abgeschworen,
aber da siegt ein wenig das Vernünftige.
Das Leben ist kein Ponyhof.




Freitag, 24. Januar 2020

WINTERBLOGPAUSE



Da ich nix erlebe, 
was ich sinnvoll im Blog schreiben kann,
nur  den Vogelbaum beobachte
und mir im Internet den Rücken rund und die Augen blind spiele,
mache ich ein paar Tage Winterpause.




Donnerstag, 23. Januar 2020

EINFACH BANAL


Für mich ist das heuer der perfekte Winter.
5 cm Schnee. Noch kein einziges Mal richtig geschaufelt.
Viel Sonne, viel hübsch.
Für die Natur tut es mir Leid, wenn Pflanzen und Insekten verwirrt sind.
Aber in der Art ist Winter auszuhalten.
Ich habe zu viel Zeit.
Habe ein neues Hobby.
Schaue die Webcams von den ausgefallendsten Orten.
Novosibirsk oder Ulan Bator. Timbuktu und Penang.
Kuala Lumpur.
Und überall leben Millionen Menschen, die genauso unbedeutende Leben wie ich führen.
Erwachen. Essen. Arbeiten in einer Bank oder als Straßenverkäufer. Lieben. Streiten. Kümmern sich um ihre Kinder. Haben zu wenig Geld und Sorgen. Schlafen.
Die Banalität unserer Existenz ist nicht zu übertreffen.


Mittwoch, 22. Januar 2020

AUSLÄNDERNEUTRAL


Jetzt muss ich das Thema Ausländer nochmals anschreiben.
Ich bezeichne mich als "ausländerneutral" mit immer schon einer abgeneigten Haltung zu Arabern.
Kann deren Frauenbild nicht ertragen.
Ich bin ziemlich auf der ganzen Welt gereist,
die arabischen Länder habe ich ausgeklammert (mit Ausnahmen).
Da am Dorf ist Immigration kein Thema
und wenn ich in eine Stadt komme,
fallen mir die Veränderungen, die geschehen, auf.
Die Veränderungen mit vielen Facetten.
Feststellung dazu: das alte, neu entdeckte Kaffeehaus, wo alle Maßnahmen ergriffen werden,
um Touristen abzuschrecken.
Um eine Oase für Einheimische zu erhalten.
Oder Innenstadtgeschäfte mit japanischen Verkäuferinnen,
die mich/die ich nicht verstehe.
Meine Überlegungen haben mich auch zu der Erkenntnis gebracht,
dass viele Strukturen ohne die neuen Arbeiter nicht aufrecht zu erhalten wären.
Meist ungeliebte, schlecht bezahlte Jobs im Servicebereich.
Oder in der Pflege.
Ja, wir halten uns für unsere Bequemlichkeit neue Sklaven.
Z.B. im Lieblingshotel arbeiten nur an der Rezeption Muttersprachenösterreicher.
Und wenn niemand mehr Erdäpfelgulasch kochen kann -
damit kann ich leben.
Es ist immer nur ein erstes Erstaunen,
dann habe ich mein Verhalten adaptiert.
Kann in meiner Komfortzone bleiben.
Mir ist alles recht.
Ich habe Themen, über die ich mich mehr aufregen kann.
Die mich nicht nur verblüffen.


Dienstag, 21. Januar 2020

ALT UND ALLEIN

Eine Phase der Menschenabkehr durchlaufe ich.
Und das ist ziemlich gut.
Nicht nur, aber was ist schon ganz gut.
In unserer Gesellschaft wird die Alterseinsamkeit als Schreckgespenst dargestellt.
Ich denke, alt und allein zu sein, ist ein natürlicher Zustand.
Darauf hat man ein recht.
Sich von der normalen Welt wegzubewegen, abzuwenden.
Alles schon erlebt und alles schon gemacht und alles schon gehabt.
Wir neigen dazu ewig die gleichen Kreise zu drehen.
Wiederholungsversuche bis zum Abwinken,
auch wenn es gar nimmer richtig ist.
Da ist die Alleinseinsentdeckung neu und bunt und gut auch.
Auf Entdeckungsreise in die Möglichkeiten der Gedanken und der Sinne zu gehen.
Ungestört vom Gegenüber.
Ganz nah bei sich mit endlos gedehnter Zeit zu sein.
----
Fast alles gesellschaftlich negativ Besetzte lässt sich wenden und wird zu einer Chance.



Zu meinem Stein-Knochensammelsurium vorm Haus habe ich ein altes Wagenrad gelegt.
Und die passende Tarotkarte dazu gesucht.
Na bitte, was will frau mehr:
10speichig ist es ein Glücksrad.
Ein Symbol der Ganzheit in ständiger Bewegung.
Was kann da noch passieren?

 

Montag, 20. Januar 2020

DAS UND DAS



Der Vogelbaum hat ein Astloch.
Einige Sonnenblumenkerne habe ich hineingestreut.
Jetzt hat ein Tier die kleine Höhle mit Erde angefüllt.
Eichhörnchen?
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Bei uns sind demnächst Gemeinderatswahlen.
Ich beteilige mich so gut wie nie an Wahlen,
aber diesmal habe ich eine Wahlkarte geholt.
Örtlich und regional,
da ist das gut fürs Image.
So dachte ich.
Und bitte, man höre und staune:
es gibt nur eine Partei zu wählen.
Ich lebe da wirklich auf einer Insel der Seligen.
Oder so ähnlich ...
Oder in einer Dorfdiktatur???
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Bald werde ich nackt gehen.
Schon wieder nix zum Anziehen.
Fühle mich in allem unwohl.
Und kann auch nix kaufen.
Wer das Gefühl kennt, weiß wovon ich spreche.
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Generell bin ich beim Ordnen.
Da muss ich auch die Alkoholvorräte wegtrinken.
Erstaunliche Flaschen finden sich da.
Aktuell: Aguardente Bagaceira aus Portugal.
Muss uralt sein, schmeckt nett zum Kaffee.
Bei meinem Trinktempo brauche ich sicher das ganze Jahr 2020,
bis alle Schnapsflaschen  aus dem Verborgenen verschwunden sind.





Freitag, 17. Januar 2020

GROSSE STADT

Zimmeraussicht

Wieder in der großen Stadt.
Ich habe es gewusst:
habe mein gutes Leben zu sehr gelobt.
Das macht die Götter neidisch.
Jedenfalls waren die letzten Tage mühsam.
Ich war ziemlich neben der Spur und habe mir sagenhafte Fehlleistungen erlaubt.
Dazu graues Wienwetter.
Nochmals in einem Kaffeehaus die Sache mit dem Erdäpfelgulasch 
probiert.
Wenigstens waren diesmal die Kartoffeln gekocht und nicht roh,
aber der Geschmack war irgendwie.
Das Problem ist, dass die Ausländer, die in der Küche stehen,
keine Ahnung haben, wie Gulasch in Wien schmecken soll.
Weiss nicht, ob das ein großer Kulturverlust ist,
wenn sich die regionalen Küchen international vermischen.
Aber unterm Strich war das Essen nicht gut,
doch das Kaffeehaus schön.
Und nochmals in dem Innenstadtcafe,
das mich letztlich so begeistert hat.
Hat sehr schlechte Internetbewertungen,
weil die Ober so unfreundlich sind.
(Anscheinend nur zu Touristen).
Zu mir sind sie supernett
und das wird definitiv ein bevorzugtes Lokal.
Im Hotel kriege ich jetzt immer die besten Zimmer.
Leider ist momentan wegen Umbauarbeiten schlecht geheizt.
Wien habe ich nun wieder abgearbeitet.
Für längere Zeit.
Das Leben besteht aus Wellen.
Meines zumindest.
Oben und unten.
Bunt und grau.
Mein Erfolgserlebnis:
Gleich beim Hotel hat ein Frisör aufgemacht
und da meine Haare zu lang waren,
habe ich den ausprobiert.
Ausländer - mit Rasieren für Herren und so.
Und endlich habe ich gekriegt,
was ich jetzt eigentlich immer möchte.
Waschen und abschneiden,
ohne Frisur, nur kurz trocken geföhnt.
Billiges Geld, blitzschnell und das passt wieder für Wochen.
Alles ist gut.



Donnerstag, 16. Januar 2020

GEDÄCHTNIS


Das Gedächtnis ist seltsam.
Ich merke mir viele Dinge nicht.
Menschen, Gesichter, Sprachen fallen in meinen Gehirnwindungen augenblicklich durch.
Dafür bleiben Sätze oder Ereignisse haften,
zusammenhangslos, uralt.
Für immer eingebrannt.
Tätowierungen der Erinnerung.
Warum das so ist, bleibt rätselhaft.





Mittwoch, 15. Januar 2020

HAUBENSTRICKEN



Diese beiden wirklich uralten Kopfbedeckungen habe ich
aus meinem Fundus ausgegraben.
Sind fesch.
Normale Mützen rutschen bei meiner Kopfform.
Mit der oberen Haube sehe ich aus,
wie die böse Schwiegermutter eines Scheichs.
Wäre auch tauglich für Afghanistan.
Ich würde gerne so ein Ding nachstricken.
Aber ich bin zu dumm dazu.
Dabei habe ich so viel Wolle.
Könnte nur Teile stricken und die zusammennähen.
Ich glaube, das wird nix.



Dienstag, 14. Januar 2020

ALLEINSEINSGLÜCK


Da gibt es doch einen Ausspruch von Kurt Tucholsky:
"Nichts ist schwerer zu ertragen, wie eine Reihe von guten Tagen."
Langsam wird mir die Sache unheimlich.
Ich bin einfach nur glücklich.
Tagelang.
Seit Beginn der Raunächte.
Eine unglaublich lange Zeit.
Die sich in die Länge gedehnt anfühlt.
Irgendwie bin ich aus der Zeit gefallen.
Ich brauche gerade nix von außen.
Am wenigsten Menschen.
Hab selber alles.
Das ist ziemlich sehr gut.
Eigentlich sensationell angenehm.


Montag, 13. Januar 2020

NISTKASTEN

Alter Nistkasten. Etwas in die Jahre gekommen


Ich bin jetzt viel daheim.
Wenn ich mit dem Vielessen fertig bin,
wage ich mich mit meiner totalen Selbstüberschätzung an Dinge, die ich nicht kann.
Ein Nistkasten kann ja nicht so schwer zu machen sein.
Holzreste gibt es reichlich.
Werkzeug und Maschinen auch.
Handhaben kann ich die Dinge nicht wirklich.
Das Ergebnis :
ein Vogelheim für Mutige oder Verwirrte.
Für eine Jungfamilie.
Starthaus.
Es wird montiert, wo es kein Mensch sieht.
Schaut sehr stümperhaft aus.
Bei einer Serienproduktion wäre das hundertste Exemplar vielleicht herzeigbar.
Hat Spaß gemacht.
Und mich zum Lachen gebracht.

Nachtrag:
Nachdem ich den Post geschrieben hatte,
war ich im Wald.
Überall hängen neue Nistkästen.
In manchen Gebieten, schief, viel zu niedrig, achtlos an die Bäume genagelt,
falsche Himmelsrichtung etc.
Auf meine Nachfrage:
es gibt eine Förderung. € 30 pro Kasten.
Dafür muss die Vogelbehausung auch betreut und dokumentiert werden.
Schade ist, wenn etwas in der Landwirtschaft ausschliesslich getan wird,
weil es dafür Geld vom Staat gibt.
Getan wird ohne Achtsamkeit und Liebe zur Natur.
Die einfachsten Regeln werden missachtet.
Hauptsache es gibt Kohle auf die Kralle.

 

Naja. Ich hoffe auf nachsichtige Wohnungssuchende.

Freitag, 10. Januar 2020

ZU VIEL


Hinlänglich bekannt ist, 
dass ich zu viel Zeug habe.
Bücher, Schuhe, Gwand .....
Ich kaufe eher nix mehr.
Neu ist:
in letzter Zeit springen mir im Supermarkt Lebensmittel ins Wagerl.
Mehr als ich essen kann.
Schokolade, Kekse, richtig viel Käse, Lachs ....
So kann das nicht bleiben.
Zu viel ist nicht genug.
Die Waage ächzt.
Ich nenne das Symptomverschiebung.
Wer oder was in mir hat Angst vor einer Hungersnot???
Und gerade bestehen meine Tage aus Pause.
Pause von allen wichtigen Tätigkeiten außer Essen.
Das wird ein schlechtes Ende nehmen -
oder auch nicht.
Wobei - so richtig gut satt zu sein ist ein schönes Gefühl.





 

Donnerstag, 9. Januar 2020

WIEN HERZERWÄRMEND


Zwei Tage in Wien.
Alles erledigt.
Und alles war wunderbar.
Das altehrwürdige Hotel -
wie immer äußerst angenehm.
In einem altehrwürdigen Kaffeehaus bin ich nostalgisch ins Schwärmen ob der Klotür gekommen.
Die neue Regierung marschiert zur Angelobung.
Und im Volksgarten steht die jährliche Rosenkaffeesackarmee.
Ein Hauch von Frühling liegt in diesen Jännertagen in der Luft.
Meine Stadt greift nach meinem Herzen.




Mittwoch, 8. Januar 2020

GENERATIONENKONFLIKT




Auf das Thema muss ich aufspringen.
Weil es mich als Alte betrifft.
Der Generationenkonflikt, der mit der Erderwärmung aubricht,
wie eine blasenwerfende brodelnde Lavamasse.
Unter Naturvölkern war der Altenmord gang und gäbe.
Die Ressourcen waren knapp und unbrauchbare Menschen wurden von Nomaden zurückgelassen oder sonst irgendwie zum Sterben gebracht.
In unserem Land wird noch das Gegenteil vom
praktiziert. Hier werden sterbenskranke Leute mit dem
Rettungshubschrauber ins Spital gebracht,
um sie dort die letzten Tage mit allen Möglichkeiten der modernen Medizin zu beglücken.
Das ist machbar, solange es sich eine Gesellschaft leisten kann und will.
Wenn zukünftig 
alte Menschen nach ihrer Nützlichkeit bewertet werden,
kann sich das soziale Gefüge rasch wandeln.
Ich träume für mich von einem selbstbestimmten Sterben.
Ins Gefängnis werde ich dafür wohl nicht ausweichen.
Aber vielleicht schaffe ich es zu spüren, wenn die Lebenskraft nachlässt
und dann ist es möglich das Essen und  das Trinken einzustellen.
Schau ma mal.
Ich beschäftige mich  täglich mit dem Tod, mit dem Übergang in eine andere Dimension.
Denn gut vorbereitet  stirbt es sich leichter.
Möglicherweise.



Dienstag, 7. Januar 2020

ALLTÄGLICHES



Damit sind die Grado-Bilder auch schon vorbei.
Stille Tage im Waldviertel.
Ohne besondere Erlebnisse.
Kaffeehaus in der Bezirkshauptstadt:
Ich lese die beste konservative Zeitung Österreichs.
Spricht mich ein Mann mit nur einem Zahn im Mund an:
"Das ist aber selten, dass eine Frau "Die Presse" liest."
Emanzipation lässt grüßen.
Der Geräuschpegel am Land im Kaffeehaus ist höher,
als in der Stadt.
Weil sich hier große, laut redende Menschenrunden zum Gedankenaustausch treffen.
Wieder die Vögel am Futterhaus gezählt.
Sind im heurigen Jahr mehr.
Ich brauche heuer so viel Fressen,
weil zwei große Buntspechte am Baum sind,
die eine Menge verzehren.
Gerade wieder 50 kg Sonnenblumenkerne und Streufutter nachgekauft.
Die Momente des Glücks überwiegen die Zustände der Traurigkeit bei weitem.




Montag, 6. Januar 2020

KÖRPER IM HIER UND JETZT


Viel YouTube geschaut.
Unter anderem Video von Horst Vogel.
Jetzt schreibe ich sehr vereinfacht, was ich mir gemerkt habe.
Geist schafft die Materie.
Der Körper ist im Hier und Jetzt.
Der Geist meist in der Vergangenheit und seltener in der Zukunft.
Aus der Vergangenheit holen wir die Endlosschleifen unseres Lebens.
So weit und gut.
Aber: ich habe immer die größten Probleme,
das was ich mir zukünftig ausdenke,
mit dem Körper auch auszuführen.
Denn der sagt dann:
heute habe ich Bauchweh und will keinesfalls XY.
Hm.
Daran muss ich arbeiten.
Wie ich den Körper in die Ideenzukunft bringe.
Eingefallen ist mir im Laufe der Nachdenkerei eine interessante These:
Menschen mit hoher Körperwahrnehmung kriegen eher chronische Krankheiten
an denen sie irgendwann sterben.
Leute, die nix von ihrem Körper spüren,
fallen plötzlich um und sind tot.
Was unterm Strich auf das Gleiche hinauskommt.
Und vielleicht stimmt die Überlegung gar nicht.



Freitag, 3. Januar 2020

EINIGES


Was ich sonst noch gemacht habe:
Alle geschenkten Weihnachtskekse in möglichst kurzer Zeit vernichtet.
Mich mit meinem Notebook herumgeärgert.
Das ich vor Monaten nach dem Datenverlust in einer Ecke versteckt
und mich nimmer darum gekümmert habe.
Jetzt wollte ich es zu einer Freundin mitnehmen.
Deshalb die Mühen.
Putzen ist schlimmer, als mit den Computerdingens herumtun.
Aber das stimmt nicht.
Ich putze ungern,
aber  ohne  Ärgern und Aufregen.
Doch  Computerschrauben ist schlecht für meinen Blutdruck.
Als Souvenir habe ich aus Grado den großen Pinienzapfen mitgebracht.
Und geschenkt hat man mir den LED Eisbären.
Den ich supernett finde.





Donnerstag, 2. Januar 2020

DIE TAGE


Also:
ich war mit Verwandten ein paar Tage in Grado.
Dort hat es vor allem geregnet.
Viel.
Hat mich nicht besonders gestört.
Spazieren im Nassen hat etwas.
Das Interessanteste war das Hochwasser bei der Abreise und die rosa Flamingos in der Lagune.
Hochwasser: war seltsam. An diesem Tag war das Meer ganz ruhig und auch Sonnenschein.
Das Wasser muss von vorausgegangenen Stürmen im Mittelmeer an Land gedrückt worden sein.
Die Stimmung unter uns war wie man sie aus Weihnachtskabarettsendungen kennt.
Im Fernsehen kann ich darüber herzlich lachen
( für Insider sage ich nur: Mundl).
Persönlich betroffen war es dann nicht ganz so lustig.
Das Viersternehotel habe ich auch nicht besonders gemocht.
Nur der Indoor-Meerwasserpool war nett.
Endlich daheim die weiteren Tage gemütlich auf der Ofenbank verbracht.
Habe mich durchs Weihnachtskeksdeputat gefuttert.
Nix extra eingekauft, weil unbedingt, wenn es endlich kälter wird, der Gefrierschrank abgetaut werden muss und bis dahin kann ich gut die seit 4 Monaten abgelaufenen Knusperfische essen und diverse andere Tiefkühlleichen auch.
Alles gut.
Leben ist Erfahrung.
Ach ja.
Und Silvester hat auch nicht stattgefunden,
weil man der Feierfreundin in Wien den Hund gestohlen hat,
der ohnedies nicht ihrer war.
Alles ist möglich.
Auch das Unerwartete.
Nachtrag zum Hund:
Die Polizei hat ihn nach einigen Tagen im Obdachlosenmilieu gefunden.
Nachtrag zu 2019:
Das war ein gutes Jahr.
Obwohl ich dauernd krank war.
Aber: viel gelernt und erstarkt.
Das macht Freude auf 2020.








Mittwoch, 18. Dezember 2019

FEIERTAGE VERFRÜHT



Die nettesten Feiertagswünsche für alle geneigten LeserInnen.
Ich melde mich dann wieder, 
wenn das Ärgste vorbei ist.
Weihnachten, Silvester und alle Feste vergangen sind.
Da ist für mich nix dabei,
was Spaß macht.


Dienstag, 17. Dezember 2019

RICHTUNG



Die Richtung stimmt.
Das sagt mein Orientierungssinn.
Momentan schiebt mich das Leben etwas vor sich her.
Aber alles ist gut.


Montag, 16. Dezember 2019

WENIG


Seltsam.
Ich bin etwas traurig,
dass das Leben so wenig ist.
So banal, so nutzlos, so durchschnittlich.
Aktuell hat diese Stimmung der Tod eines besonderen fast 90jährigen Menschens
ausgelöst.
Der eine ungewöhnliche, abenteuerliche Zeit auf diesem 
Planeten hatte.
Und der sicher so nicht dachte.
Aber für mich ist gerade alles wenig.
Nicht persönlich wenig,
sondern mehr allgemein.
Gesamtmenschheitswenig.


Freitag, 13. Dezember 2019

FEUERWEHRHAUPTMANN


Beim Sichten und Teilentsorgen alter Dokumente meines Vaters
sind mir diese Fotos in die Hände gefallen.
Schon als Kind mochte ich sie.
Die Feuerwehr hatte 1934 neue Spritzen bekommen
und Feuerwehrhauptmann Großvater beaufsichtigte die Übung.
Es sind richtige Männerbilder.
Heute noch finde ich Männersachen eher spannender
als Frauendinge.
Ist so und war immer so und ich muss dem nicht auf den Grund gehen,
denn es macht mich kein bisschen unglücklich.




Donnerstag, 12. Dezember 2019

EISMUSTER


Der Teich ist gefroren
und das Eis mag Muster machen.
Wie hübsch.