Donnerstag, 20. Juni 2013

SOMMER


Ich sag's euch:
das ist alles gerade ziemlich gut.
Im Sommer täte ich mit keinem tauschen.
Das affengeile Moped (Biker grüßen mich!) bringt mich zum Badeteich meiner Wahl,
ein wenig schwimmen,
das Wasser hat heuer exakt die richtige Temperatur.
Wunderbar.
Und daheim irgendetwas Schnelles in der Pfanne geköchelt,
ein Glas Wein unterm Sonnensegel,
im Schatten dösen,
durchs alte Steinhaus streichen die warmen Lüfte,
ein bisserl nach Lust und schlechtem Gewissen herumarbeiten -
am Abend draußen sitzen, so lange man möchte,
auf rosa Wölkchen schauen -
Sommer, warum gibt es dich nicht länger auf Bestellung?
Manchmal denke ich, ich lebe nur für die paar schönen Wochen im Jahr.



Mittwoch, 19. Juni 2013

GEIZ IST (UN)GEIL


Der obere Ort ist Isola Rossa -
wahrscheinlich das langweiligste und uncharmanteste Dorf von ganz Sardinien.
Es hat so gar nichts, außer der Lage am Meer.
Ich musste die trübe Stimmung auskosten (Wetter war auch bescheiden)
und bin zwei Tage geblieben.
Für die Unterkunftssuche habe ich eine Geiz-ist-geil-Methode entwickelt -
im voraus ein Hotel bei Booking.com im Internet gesucht -
hingefahren und angesehen, ob es auch wirklich nett ist -
und dann bei der Zimmerpreisfrage gesagt:
"Aber bei B. kostet es nur so viel ..."
Hat gut geklappt und ich habe auf Anhieb richtig hübsche Quartiere gefunden.



Das mit dem Geiz finde ich ja ansich nicht so prickelnd
(natürlich macht es Spaß) -
aber wenn ich einmal Frau Aga Khan bin,
werde ich mich bessern.
Oben die Aussicht vom Zimmer in Santa Teresa die Gallura.

Der Blick von der Terrasse im wirklich netten Landhotel bei Arzachena.


Dienstag, 18. Juni 2013

WAS MAN AM STRAND TUN KANN, WENN DAS WETTER NICHT SO BERAUSCHEND IST


Man kann eine kleine Wunschsteinpyramide bauen,
kann lange die Küste entlang wandern,

über Stein und Stock


kann Blumen, die aus dem Sand wachsen bewundern

kann Komorane sehen


kann Schwemmholz und Muscheln sammeln
das Stückchen Perlmutt kann man auch mitnehmen
kann sich vor den Kühen fürchten
und einen größeren Umweg gehen
und kann sich auf den Kopf stellen,
wenn man es könnte.



Montag, 17. Juni 2013

4000 JAHRE


Einen magischen Platz habe ich gefunden.
Einen Stausee im Landesinneren -
mit 3 Olivenbäumen.
Sie sollen 4000 Jahre alt sein.
Verschlungene Gestalten und Formen, Gesichter und Augen, gewachsen in langer Zeit.
Wunderbar.
Unvorstellbar.
Ich war zweimal dort, weil ich beim ersten Mal die Bäume übersehen hatte.
Ein ganz stiller Platz.
Aus der Zeit.
Keine Menschen.
Nur Stille und Raum.
Himmel.
Die Bäume.






Sonntag, 16. Juni 2013

LIEBLINGSFOTO

Das ist mein Sardinien - Lieblingsfoto.
In Castelsardo gibt es eine große Möwenkolonie.
Die Vögel brüten in den Burgfelsen und ihre schrillen Rufe erfüllen die Luft.
Flugkünstler, die im heftigen Wind ihre Manöver zeigen,
die Brandung  ist zu hören -
ja, das hat etwas.


Samstag, 15. Juni 2013

SARDINIEN IST NICHT IBIZA

Ja, es war eh schön.
Aber Sardinien ist nicht Ibiza.
Mir fehlt die Magie.
Vielleicht kann ich sie nicht empfinden.
Jetzt weiß ich es sicher:
Ich bin spanophil.
Bis anhin hab ich zwischen Italien und Spanien geschwankt,
 nun steht meine Meinung fest.
Dabei sind die Leute auf Sardinien nett (und eh keine richtigen Italiener, sondern Sarden),
es war alles ok, in hübschen kleinen Hotels geschlafen, am Wetter hätte man etwas arbeiten können,
nicht so viel herumgefahren, ich werde alt und faul.
Die Costa Smeralda finde ich überbewertet,
schon wie im Bilderbuch, aber nicht sensationell.
Und wer sich in Operettenkulissen wohlfühlt,
dem gefällt vielleicht auch das Aga Khan-Dorf  Porto Cervo.
Dabei war mein Lieblingszimmer auf Ibiza reserviert
und dann habe ich keinen gscheiten Flug bekommen
und dachte, Sardinien muss frau auch einmal gesehen haben.
Ich war nur im Norden, die Insel ist ja sehr groß.
Es gibt noch Fotos - muss sie erst sortieren,
aber nicht einmal die gefallen mir.
Ja, ich weiß, ich bin ungerecht. 


Freitag, 7. Juni 2013

UND TSCHÜSS



Mit dem Katzenfoto verabschiede ich mich für ein paar Tage.
Das Hochwasser hat mich sehr betroffen gemacht,
obwohl es mich nicht betrifft.
So arm sind die Menschen, von den Tieren, die in den Fluten sterben,
wird nicht berichtet. Ich möchte nicht wissen, in wievielen Ställen es keine Rettung mehr gab.
Wir leben weiter, wie bisher, wie immer - was soll man auch tun - zur Schaufel greifen?

Donnerstag, 6. Juni 2013

AUGENSCHMAUS


Relativ oft gehe ich in kleine Landgasthöfe jenseits der Grenze in Tschechien essen.
Ziemlich köstlich ist es dort, hübsch, ruhig, nett.
Jetzt in der wärmeren Jahreszeit gibt es wieder die Angriffe auf meinen ästethischen Sinn.
Radler tauchen auf.
Zuhauf.
In hautengen Trikots, bunt mit allen möglichen Beschriftungen.
Hauptsächlich Männer.
Jeder Muskel, Fettpolster, Gemächt, Schweissflecken sind deutlich zu sehen.
Ich gehe ja auch nicht im Pyjama ins Wirtshaus,
warum ist für Hobbysportler alles möglich.
Naja, ich werde auch zukünftig so gut wie möglich drüberschauen,
aber grauslich und unappetitlich ist es schon.



Mittwoch, 5. Juni 2013

UNEINHEITLICH


Wieso ist es eigentlich nicht möglich, dass man sich auf eine einheitliche Datumsschreibweise einigt?
Das ist so nervig.
Ich muss manchmal erst überlegen, welches Datum gemeint sein könnte, bis ich es lesen kann.
3.8.2013 - das war früher, überall im deutschsprachigen Raum gleich, glaube ich
2013.8.3 - das kann ich noch locker verstehen
8.3.2013 - das erfordert bei mir schon gröberes Nachdenken, und wenn man es genau wissen will, muss man etwas medial begabt sein.
Sogar einfache Dinge können kompliziert gemacht werden.

Dienstag, 4. Juni 2013

TRISTESSE



Manches, was ich sehe, berührt meine Vorstellung von Tristesse.
Es sind nur meine eigenen inneren Bilder,
die da die Meinung machen.
Vielleicht hat der Orangensafttrinker gerade die aufregendsten Minuten seines Lebens.
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Schrecklich sind die Überschwemmungen in Österreich, Tschechien, Deutschland. Mir tun die betroffenen Menschen so leid. Naturgewalten gnadenlos.

Montag, 3. Juni 2013

DAS MOPED

Im strömenden Regen ist es zu mir gekommen ....
sein Anblick hat mein Herz höher schlagen lassen.
Weil es geschüttet hat, wie aus Kannen, habe ich es nur abladen lassen
und es erst später ausprobiert.
... Und das Ding war tot.
Komplett tot.
Es stellte sich heraus -
die Batterie war leer.
Hach.
Bis ich endlich das Batteriefach geöffnet hatte,
alle Sicherungen geprüft und dann ein Ladegerät angehängt hatte,
war die erste Freude vorbei.
Und mein Freund meinte zu meinen Klagen am Telefon -
ich sei ein Technikmedium,
alles ist zuerst einmal kaputt und will umgetauscht werden.
In der letzten Zeit häufen sich meine Technikunglücke schon wieder auffällig.
Ich bin die ganze Zeit damit beschäftigt, Dinge zu ersetzen, zu richten ..........
Störungsmeldungen zu machen .....
Ich konsumiere, also bin ich!
Bei dem unglaublichen Regenwetter habe ich mir gestern im Fernsehen das Erzberg-Rodeo angesehen.
Wo mit Enduro-Maschinen die steilsten Schutthalden bezwungen werden,
Abfahrten gibt es dann über Felsbrocken.
War toll.
Ich muss mich ja wenigstens mental in Stimmung bringen.



Sonntag, 2. Juni 2013

BLUMENWIESEN



Das Gelb der Wiesen ist zu einem Weiß verblasst.
Das Jahr schreitet fort -
die Sonnenwende ist nicht mehr weit.
Alsbald beginnt die Sonne, die heuer eine scheue Besucherin ist,
sich einem anderen Horizont zuzuneigen.



Samstag, 1. Juni 2013

KEIN GUTES JAHR FÜR ....


...für Störche und für Uhus.
Und auch Schwalben finden wenig Futter.
Die Uhus haben heuer nicht gebrütet, und der kleine verwaiste Uhu ist in einer Voliere gelandet.
Die jungen Störche in Höchstadt sind im Dauerregen erfroren, zwei konnten gerettet werden und werden hoffentlich wieder gut von ihren Eltern versorgt. (Gestern abend habe ich nochmals geschaut, da waren sie verschwunden).
So ist Natur, manchmal gar nicht nett,
aber es kommen wieder gute Jahre für den Nachwuchs.
Ist heuer ein gutes Jahr für Menschen?

Freitag, 31. Mai 2013

ALSO


Also, wenn ich ganz ehrlich bin -
mein Mopedabenteuer ist mir ein bisserl unheimlich.
Die Papiere habe ich mir im Zweiradshop geholt
und das Ding, das ich nun mein Eigen nenne, besichtigt.
Ich konnte es nicht einmal auf den Ständer stellen,
so schwer sind 100 kg, wenn frau die richtige Technik nicht hat.
Peinlich.
Ich lasse es mir nach Hause bringen -
das Wetter ist viel zu nass und kalt für eine Anfängerin - 40 km auf den Straßen, das brauche ich nicht.
Dann kann ich daheim üben,
blöd nur, bei mir gibt es keine ebenen Flächen,
alles geht rauf und runter.
Zufällig habe ich dieser Tage die Todesanzeige meiner allerbesten Freundin,
zu der ich seit 2 Jahren keinen Kontakt hatte,
im Internet gefunden
und da dachte ich -
es ist wohl besser auf der Straße zu sterben,
als an einer blöden Krankheit, wie Krebs oder dergleichen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

SCHLAFLOS


Manchmal erwischt mich böse eine Schlaflosnacht
wenn die Gedanken auf Abwegen rasen
die Laken in alle Richtungen zerwühlt werden
nichts die innere Unruhe vertreiben kann
die Katze geduldig zu meinen Füßen ausharrt
und der tief entspannende Schlaf erst im Morgengrauen kommt
wo ich dann vom Ende des Kachelofenwetters träume

Mittwoch, 29. Mai 2013

GLEICHBERECHTIGUNG


Am Titelblatt einer Männerzeitschrift fand ich folgende Überschriften:
Lässig kombiniert
Trend-Looks für Büro und danach
Die schönste Sommerfigur
Das Erfolgs-Workout für jeden Bauchtyp
Er liebt jetzt Sachen, die nach ihr aussehen
und im Blattinneren war viel von Problemzonen, Diäten und typgerechtem Stiling die Rede.
Das mit der Männerzeitschrift stimmt natürlich nicht.
Wir würden uns totlachen, wenn es so wäre.
Mit der Gleichberechtigung wird es vielleicht erst dann halbwegs funktionieren,
wenn Frauen nicht mehr vorrangig  hormonbenebelte Interessen haben.
Ich weiss, das klingt provokativ und Fussball und Autos sind auch keine Hochschulfächer,
 aber Männerselbstwert hängt im Normalfall nicht mit dem Bauchumfang zusammen und das schlägt sich im Einkommen und im Status nieder.


Dienstag, 28. Mai 2013

ADERLASS



Eine Blutuntersuchung habe ich mir vor einigen Wochen gegönnt.
Und die Werte sind nicht berauschend.
Der lange Winter, wo ich mich gar nicht bewegt habe, macht sich bemerkbar.
Ich kann über mich selbst nur staunen, in einem Anfall von guten Vorsätzen habe ich mein aus dem Blickfeld verschwundenes Zimmerrad, pardon: Ergometer, in die gute Stube geschleppt und seitdem sitze ich jeden Tag eine halbe Stunde darauf - nein, ich sitze nicht nur am Sattel, ich radle auch. Damit verblüffe ich mich selbst.
Und morgen gehe ich zum Aderlass (nach Hildegard von Bingen) - alles neu macht der Mai.



Montag, 27. Mai 2013

VON BÄUMEN UND EINEM ALTEN FILM




Wie diese reich blühenden Bäume heißen,
weiß ich nicht.
Aber ihr werdet mir sicher helfen.
Mehr oder weniger zufällig habe ich das Ende des alten Films aus dem Jahr 1969
"Swimmingpool" von Jacques Deray
mit Romy Schneider, Jane Birkin, Alain Delon gesehen.
Und ich dachte:
wie gut diese Schauspieler ausgeschaut haben,
wie hübsch die Frauen mit den Miniröcken angezogen waren,
wie bunt die Mode,
wie fabelhaft der Film gemacht war ....
Alles hatte ein Flair von Schönheit und Aufbruch -
dagegen ist unsere Zeit am Ende des absteigenden Astes -
billig und verbraucht,
wie ein 3 Euro T-Shirt.
Ich weiß, das klingt jetzt ein wenig wirr, sind auch mehr Gefühle,
aber vielleicht versteht ihr, was ich meine.


Sonntag, 26. Mai 2013

DIES UND DAS

Jetzt habe ich doch klein beigegeben
und die Heizung wieder aufgedreht.
Im Raum mit dem Kachelofen ist es zwar lustig,
aber überall sonst im Haus springen die Eisbären aus den Ecken.
Heuer muss ein Eidechsenjahr sein -
sie begegnen mir in den Wohnräumen in verschieden beschädigten Zuständen.
Ich setze sie schwanzlos zurück ins Freie und hoffe auf ihr Überleben.
Manchmal ist es ein Kreuz mit der Katz.
Die Waldteiche sehen nicht nur kalt aus,
sie sind es auch.
Ich trage Winterschuhe und dicke Jacken in diesem Mai.
Aber den Salat aus dem Frühbeet kann man schon essen.


Samstag, 25. Mai 2013

UNLAUNIG



In den letzten Tage sind mir etliche Läuse über die Leber gekrochen.
Übellaunig würde ich meinen Zustand nicht nennen -
eher unlaunig.
Gutlaunig macht mich das Buch von Isabel Allende: "Mayas Tagebuch", das ich gerade lese.
Romane mag ich normalerweise nicht so gerne, sind mir zu langatmig und nach 50 Seiten ist es vorbei mit meiner Geduld.
Aber hier finde ich die Sprache nett. Da gibt es Beschreibungen, wie diese hier:
"....Ich bin dort aufgewachsen, oben auf der Kuppe eines Hügels, wo der Blick über die Bucht von San Francisco eindrucksvoll wäre, stünden nicht zwei ausladende Kiefern davor. Mein Pop wollte sie nie fällen lassen, er sagte, Bäume würden leiden, wenn man sie verstümmelt, und mit ihnen litte die Vegetation im Umkreis von tausend Metern, weil unterirdisch alles miteinander verbunden sei; es wäre ein Verbrechen, zwei Kiefern zu töten wegen des Blicks auf ein Pfütze Wasser, die man ebenso gut vom Highway aus betrachten kann. ...."

Freitag, 24. Mai 2013

VOM TELEFONIEREN

Ein Gewitter hat wiedereinmal mein Schnurlostelefon vernichtet.
Eigentlich telefoniere ich nicht sehr gerne und auch ziemlich wenig.
Und mit dem Handy und mir, das ist eine kleine Katastrophe.
Daheim geht es sehr schlecht,
ich wohne in einem Funkloch für fast alle Netze,
und unterwegs ist es:
nicht geladen
versteckt sich unter dem Autositz
ist überhaupt zu Hause geblieben
schaltet sich von selbst auf lautlos
ist in der Handtasche nicht zu finden
und lässt sich sonst auch noch alle möglichen Nichterreichbarkeitsgründe einfallen.
Jedenfalls ist jeder erstaunt, wenn ich dann doch einmal rangehe.
 Ich könnte fast ohne Telefon leben, das Internetz möchte ich aber nie mehr missen.


Donnerstag, 23. Mai 2013

OBJEKT DER BEGIERDE

Darauf ist meine Wahl gefallen.
Es ist nicht ganz das Objekt meiner Begierde,
aber wenn es keine Mofas mehr gibt,
dann muss ich zu diesem schnittigen Zweiradler greifen.
Den jungen Mann gibt es nicht dazu,
die Lackierung wird auch dezent grau (passend zu meinen Haaren),
dafür muss ich 2 Wochen darauf warten
und anstatt der grellen Farben
werde ich es mit Nierenschutz und Angoraunterwäsche versuchen.
Aber freuen tu ich mich schon.
Nachtrag der Ordnung halber: bei mir gibt es keine nennenswerten Öffis.

Mittwoch, 22. Mai 2013

INSEL

An manchen Tagen ist mein Haus wie eine Insel.
Ausserhalb von Zeit und Raum.
Es ist so still hier, dass ich die Bienen in den Bäumen summen höre,
kein Mensch ist zu sehen
und wenn ich gerade im Einklang schwinge,
ist alles fast zu schön.
Kaum kann ich mich zwischen den Sitz- und Liegeplätzen entscheiden.
Doch bereits Eva wusste:
Im Paradies ist es nicht lange auszuhalten.
 

 
Waldwanderer: Leider vergessen, wie die Pflanze heißt. Sie ist jetzt schon ziemlich verblüht und hat so große Blätter, die den Boden gut bedecken.

Dienstag, 21. Mai 2013

MOFA




Mein altes Mofa tut ja nimmer so richtig. D.h. vielleicht könnte man es wieder herrichten, aber nach fast 40 Jahren habe ich mir etwas Neues verdient. Nur so leicht ist es mit dem Kaufen nicht. Eigentlich möchte ich genauso ein Puch Maxi wieder. Aber das gibt es nimmer. Es gibt fast nur Roller am Markt und die mag ich nicht. Was soll ich damit auf Waldwegen. Man sitzt ja darauf, wie am Klo. Auch ein E-Bike habe ich angedacht, aber einmal habe ich es probiert und gleich gewusst, damit kann ich nicht glücklich werden. Das würde so wie vorausgegangene Fahrräder in der Scheune vor sich hinrosten. Zu hügelig ist es bei mir, hier fährt fast keiner mit dem Rad.
Von Peugeot habe ich im Internetz ein Mofa gefunden, das würde meinen Vorstellungen entsprechen. Nur das gibt es in Österreich nicht. Und Importieren ist zu umständlich und dann gibt es keine Ersatzteile.
Entweder entschließe ich mich zu einem Kompromiss und zwar bald, denn die Saison ist kurz, oder ich lache mir das Modell am Bild an. Treten war gestern. Hauptsache der Helm ist groß.

Montag, 20. Mai 2013

APFELBAUM


 Mein geliebter Apfelbaum, der im Winter zum Vogelbaum wird,
lässt aus den knorrigen Ästen ein Blütenmeer sprießen.
So viel Saft und Kraft ist im Alten noch vorhanden.
Immer wieder erstaunlich und schön.