Freitag, 31. Oktober 2014

HOTELS SIND MIR WICHTIG



Besonders soll die Unterkunft sein,
die Aussicht ist das Wichtigste.
Wenn dann noch das Rauschen des Meeres zu hören ist,
ist mein Glück perfekt.
Das Zimmerchen im Hotel in den Bergen hatte diese Attribute -
der ganze Ort etwas von dem Potala in Lhasa,
steil an den Hang geklebt.

 
 
 
Mitten in der Gegend liegt dieses Landhotel.
Sehr schön und edel mit superfreundlichen Leuten.
Leider haben sie mich nach zwei Tagen rausgeworfen.
 




Naja.
Der dann gefundene Riesenschuppen hatte etwas von einem Geriatriezentrum.
Aber die Lage!
Sowas von schön.
Das hat mich dann auch das unfreundliche Personal vergessen lassen
und das Sensationswirtshaus am Strand,
das perfekte Meer
haben mich versöhnlich gestimmt.
Zwischendurch habe ich einmal versucht ein Zimmer in einer Posada zu bekommen.
Schwarzgekleidetes Personal mit weißen Schürzchen,
dunkle Ahnen an den Wänden,
die adelige Besitzerin wie eben aus dem Goldbilderrahmen herabgestiegen,
das Zimmer dunkel und geruchsbehaftet, wie eine Gruft,
ich konnte mich nicht in dem Bett begraben sehen umgeben von dunklen Ahnenträumen . ...
Leider nein, so stilvoll das ganze Ambiente gewesen wäre.
Schön war die Woche!
 
 

Donnerstag, 30. Oktober 2014

SCHÖNER ALS SCHÖN

 
 
Keine Besichtigungen, keine Geschäfte
nix angeschaut habe ich in der Woche.
Was soll ich mir noch ansehen,
was soll ich noch kaufen,
sinnlose Eindrücke in einen Speicher sammeln,
der ohnedies bald vergeht.
Ich bin nur mehr auf Suche nach Schönheit und Stimmungen
und die vergangenen Tage waren
schöner als schön.



Mittwoch, 29. Oktober 2014

EIN SOMMER WIE DAMALS

Nein, es war kein Sommer, es war nur eine Woche Mallorca.
Aber es war so perfekt -
26 Grad, warmes sauberes Meer,
das, weil die Sonne so tief steht,
ein einziges Glitzern war.
Genug Leute (ich habe irgendwie übersehen, dass Herbstferien in Deutschland sind)
aber die Buchten leer,
 


kaum Boote, keine Lärmsportdinge,
nur Wasser und Himmel
und das perfekte Strandwirtshaus mit sensationellem Essen -
alles so wie es sein soll,
eben wie früher -
ziemlich paradiesisch.
Danke für eure vielen Kommentare -
in den näxten Tagen erzähle ich noch ein bisserl was vom Süden.


Dienstag, 28. Oktober 2014

Montag, 27. Oktober 2014

Sonntag, 26. Oktober 2014

Samstag, 25. Oktober 2014

Freitag, 24. Oktober 2014

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Mittwoch, 22. Oktober 2014

DAS MUSS SEIN


KAFFEEPAUSE!!!!!


Bin mal schnell einen Kaffee trinken !

Dienstag, 21. Oktober 2014

SELBSTDISZIPLINIERUNG


 
Echt - es gibt Meldungen, die möchte ich mit euch teilen.
Da wurde in Amerika ein Armband erfunden,
das Elektroschocks abgibt.
Gegen den inneren Schweinehund.
Du stehst nicht auf  - ein Stromstoß für dich.
Schokolade gegessen, die Waage zeigt mehr Gewicht -
Zeit für eine Selbstgeißelung.
Die Dosis kann bei Bedarf verstärkt werden.
Pavlov heißt die wunderbare Erfindung.
Herr Pawlow hat seinerzeit erforscht, wie sich Hunde durch Reize konditionieren lassen.
Super, wenn man sich jetzt mit Schlägen auf Vordermann/frau bringen kann.
Die spinnen doch, die Römer Amerikaner.
Funktionieren ist alles.



 
 
 


Montag, 20. Oktober 2014

DER EFEU SUMMT

 
 
Der Efeu, den wir übrig gelassen haben, summt und brummt.
Alle, alle Fluginsekten und Schmetterlinge kommen,
es ist ja nicht mehr viel, was blüht.
Die böse Katze hat eine große Kohlmeise gefressen
und ich habe meine optische Sonnenbrille verloren.
Wie kann man das anstellen - im Dunkeln???
Ich habe noch eine, trotzdem blöd,
brauche ich zum Autofahren.
Das war der sommerwarme Strahlesonntag.
Und ich hatte gar keine Lust zum Mopedfahren. 



Sonntag, 19. Oktober 2014

ÜBERLEBT

 
 
Unsere weitgehend helmlose Kindheit haben wir gut überlebt,
der Mensch ist grundsätzlich widerstandsfähig.
Sogar die ungezählten Fußröntgenstrahlen haben die Knochen nicht abfallen lassen
(wer erinnert sich mit mir, Highlight beim Schuhe kaufen, im Röntgenapparat die
eigenen Knochen ins Schuhwerk gebettet zu betrachten).
Vielleicht ist es uns gelungen, eine Grundimmunität gegen Radioaktivität aufzubauen.
Damit will ich eigentlich nur sagen:
nichtwissend leben wir viel Blödsinn,
aber wir sind viel zäher, als wir denken.




Samstag, 18. Oktober 2014

RATLOS



Es ist gut ratlos zu sein,
keine Lösung zu haben,
Nichtwissen zu spüren,
die menschliche Hilflosigkeit auszuhalten,
in ihr geborgen zu sein.
 
 
 
 


Freitag, 17. Oktober 2014

ES WIRD ZEIT

 
 
Wenn Stille überm Teich liegt
Stein und Ente farbgleich sind
dann wird es Zeit
wofür?
ich weiß es nicht.

 


Donnerstag, 16. Oktober 2014

UNRUND



Manche Tage, die laufen einfach unrund.
Da kannst nix machen, das ist so.
Wenn du schon mit dem linken Fuß nach einer schlechtgeträumten Nacht aufstehst,
dann reihen sich die Misserfolgserlebnisse aneinander.
Da hilft nicht mal Mopedfahren dagegen.
Auch Schokolade ist nur ein schwacher Trost.
Das Leben hat beschlossen, dir alles zu Fleiß zu machen.
Vernünftig und beherrscht wie ich bin,
werfe ich meine Gerätefeinde wie z.B. das kleine Notebook  nicht an die Wand,
ich trample nicht darauf herum,
aber schön wäre es schon.
Würde vielleicht nicht helfen,
wäre sicher komplett sinnlos,
aber ein ewiger Ärgernisträger wäre vernichtet.
Doch die Sekkierer wachsen sowieso immer nach,
schneller als man glaubt
und manchmal haben sie zwei Beine.





Mittwoch, 15. Oktober 2014

VOM ESSEN UND VON MENSCHEN

 
 
Liebe, und nicht nur die, geht bekanntlich durch den Magen
und das wird auch der Grund sein,
warum ich bei manchen Menschen nichts essen mag -
ich möchte, das, was mit den Speisen transportiert wird, nicht annehmen.
Dafür freue ich mich bei anderen Leuten übers Gebotene,
auch wenn es mir gar nicht besonders schmeckt.
 


Dienstag, 14. Oktober 2014

VON FRAUEN UND MÄNNERN


Manchmal werde ich ein wenig neidisch,
wenn ich sehe, wie sich ein älterer Mann eine jüngere Frau nimmt.
Solange das Geld stimmt ist alles möglich.
Da geht auch ein 80jähriger mit einer 20jährigen.
Die gleichaltrigen älteren Frauen sind längst in den Unsichtbarkeitsmodus gewechselt.
Schon lange nicht mehr am Beziehungsmarkt.
Vielleicht , weil sie nimmer vermehrungsfähig sind.
Ein Altpapa zu sein ist sehr modern.
Und dann stelle ich mir vor,
wie das wäre,
wenn in meinen heiligen ruhigen Hallen ein Jungmann oder ein jüngerer Mann herumwuseln täte.
Wie anstrengend das wäre
und dann bin ich gar nimmer neidig,
denn ich brauche keinen dritten Frühling,
bin ja schon erwachsen,
und im Herbst ist es auch recht nett.


Montag, 13. Oktober 2014

OKTOBERGOLD



Zwischen Schilchersturm
und Waldteich -
Herbst, was bist du mir golden!


Sonntag, 12. Oktober 2014

RATZFATZ


 
Dieser Tage habe wir allen Wein und Efeu geschnitten.
Ratzfatz.
Die Dornröschenwände,
zugewucherten Fenster,
überwachsenen Möbel
befreit.
War viel Arbeit, denn der Efeu klammert fast unbezwingbar.
Sieht alles ganz seltsam aus,
so nackt und kahl.
Und ich war dabei in Zerstörerinnenstimmung.
Jetzt braucht es wieder einige Jahre,
bis der Kahlschlag nachwächst.
Und die Idee alles wuchern zu lassen,
war nicht sooo gut.
Die Fenster sehen ziemlich übel aus.
Naja.
 


Samstag, 11. Oktober 2014

KATZENHILFE


Die Katze hilft beim Sockenstricken.
Sie schläft aber immer ein dabei.



Freitag, 10. Oktober 2014

MEDITATION



Das Mopedfahren ist wie Meditation.
Es wird innerlich alles ruhig,
geklärt,
 Gedankenwirbel fließen sanft und gemächlich.
Fast immer kommt das Glück zu mir.
Es gibt folgende Bücher:
"Zen in der Kunst des Bogenschießens"
"Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten"
und ich könnte vielleicht eines schreiben
"Zen und die Kunst des Mopedfahrens".
Aber das Buch wird nicht geschrieben werden,
weil ich nach meinen Ausfahrten immer so zufrieden bin und gar nix mehr machen muss.


Donnerstag, 9. Oktober 2014

EINKAUFSZETTEL

Einen Einkaufszettel habe ich am Supermarktwagerl angeklebt gefunden.
Man sollte sie sammeln, die fremden.
Und Geschichten darum erzählen.
Oder man könnte sie auch nachkaufen.
 Ich schreibe ohnehin keine.
Abenteuereinkaufen mit fremden Listen.
 Diese ist nett, aber durchaus unspektakulär.
 Ist wohl von einer älteren Singlefrau, Allesesserin, mittleres Einkommen,
ziemlich unauffällig.
Warum macht sie diese Punkte und Klammern vor jeder Position.
Punkt-Klammer-Zwang??


Mittwoch, 8. Oktober 2014

VON FREUNDEN


Vor über 20 Jahren habe ich Christiane und Fritz auf einer Keniareise kennengelernt.
War damals eine wirklich schöne Zeit mit einer Kreuzfahrt im Indischen Ozean zu den Komoren,
Madagaskar und Sansibar und anschließend einigen Tagen Safari.
War alles toll und wir haben so viel gelacht und uns gut verstanden.
Jahrelang haben wir uns getroffen, wenn ich in Wien war,
haben nette Stunden beim Heurigen verbracht,
einmal waren wir auch miteinander in Venedig.
Und wie das so ist,
oder wie ich so bin,
die Freundschaft ist eingeschlafen
und ich habe mich nimmer gemeldet,
weil ich ja eine Einsiedlerin bin.
Und jetzt kommt es,
warum ich die Geschichte erzähle.
Wir haben einander viermal !!!! zufällig wiedergetroffen.
Im Kaffeehaus irgendwo in Wien,
auf der Toilette in einem Restaurant,
die extremste Begegnung war  im Waldviertel mitten im Wald
und diesmal haben wir uns auf der Straße gesehen.
Waren dann gleich beim Heurigen
und es war nett wie immer.
Ist doch verrückt, wir sind wie Kreisel, die ihre Spuren ziehen und sich immer wieder anziehen und berühren.
Und diesmal - ich habe es fest vorgenommen,
lasse ich die Verbindung nicht abreißen,
denn ein fünftes Mal treffen wir einander in dem Leben nimmer zufällig.


Dienstag, 7. Oktober 2014

KRITZENDORF


Wenn auch das Schlafen ziemlich schrecklich war,
alles andere war gut.
Und Kritzendorf immer wieder nostalgisch schön.


Strandgut





Montag, 6. Oktober 2014

UNZUMUTBAR, ABER TOTAL


In der großen Stadt war ich.
Die Fotos hatte ich schon.
Denn diesmal war der Himmel nicht so blau. Mehr grau.
Und weil die Wohnung in Wien ja weg ist, habe ich das mal mit einer Pension etwas ausserhalb der Stadt ausprobiert.
Und das war ziemlich unbeschreiblich.
 Gar nicht billig, sondern eklig.
Und weil das ganze Wochenende keiner da war, konnte ich mich nicht mal beschweren.
Zuerst ist der Vorhang samt Stange von der Wand gefallen, dann hab ich schmutziges Plastikgeschirr im Kasten gefunden, das ich am Gang abgestellt habe - am kommenden Tag war es wieder da.
Der näxte Fehler war in die Nachtkästchen zu schauen - alte Plastiksackerln, Ohropax, Zuckerlpapier, irgendwelche Dokumente für Ausländerarbeit - anscheinend wird die Pension als Ausländerarbeiterquartier genutzt und das Zimmer war zum Wochenende gerade frei - oder so ähnlich.
Also, wenn ihr wirklich schlecht und grauslich schlafen wollt -  Pension Huber.
Die Erfahrung der anderen Art.



Sonntag, 5. Oktober 2014

DURCH DIE GEGEND


Eine längere Runde auf dem Moped gedreht.
Waldhausen im Strudengau.
Der Fotoapparat steckt immer in der Jackentasche,
damit ich ein paar Bilder für euch mitbringen kann.
Wandern ohne Füße ist das Durchdiegegendfahren.
Und man sieht ganz andere Dinge als aus dem Auto.