Donnerstag, 2. Mai 2013

DIES UND DAS

 
Jedes Jahr, wenn ich mich durch meinen Garten mühe,
denke ich:
dafür bin ich nicht geboren.
Es strengt mich wirklich an,
macht mir gar keinen Spaß,
ich bin völlig unbegabt für diese Arbeit.
 Die Vergissmeinnicht vermehren sich bei mir wie die Veilchen,
demnächst werden sie blühen.
Weil ich sie meistens an den Plätzen, wo sie aufgehen,
stehen lasse, ergibt sich ein Durcheinander,
so wie in meinem Kopf bei diesem Werken.
Bei den Erdäpfeln geht es gar nicht mit ihnen,
aber sonst dürfen sie zwischen Salat und Rosen sein, wo sie wollen.
Den kleinen Gemüsegarten hat mir immer jemand bearbeitet,
seit zwei Jahren bin ich selber dran, überlege ja immer, ihn aufzulassen,
und dann doch nicht.
Aber jammern muss ich auf jeden Fall.
Denn ich bin für das Gebückte nicht berufen.
Ich bin mehr eine Katzenfrau:
alle Viere von sich gestreckt.


Kommentare:

  1. *lach* geht mir genauso, wobei ich noch nicht mal einen Nutzgarten habe .... mein Vater machte früher immer Scherze und meinte "betonieren und grün anmalen", dann hätte man Ruhe.

    Eigentlich bin ich froh über Veilchen, Vergissmeinnicht, Löwenzahn und Moose, dann wird das Gras nicht so hoch ...

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    1. bin ich froh, dass es dir auch so geht. das ist das schöne am winter, da gibt es keine arbeit. wenn er auch sonst bei mir nicht so beliebt ist.
      lg zu dir

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  2. Das Gebücke ist auch nicht meins. Darum bin ich auch nicht unnötig viel im Garten - es wächst ja zum Glück vieles von alleine: Büsche, Sträucher und die mehrjährigen Blumen, das Gras...
    Ja, ich bin auch eher zur Katze geboren...
    Dir einen schönen Tag!
    Lieben Gruss, Brigitte

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    1. fein, dass du auch keine leidenschaftliche gartlerin bist. die mehreren leute, die ich kenne, können stundenlang voller begeisterung in der erde wühlen.
      alles liebe in deinen tag

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  3. Es ist auch schwierig und mühsam den richtigen Helfer zu finden. Telefonieren, E-Mail schreiben da bleibt kaum Zeit selbst im Garten zu werkeln :-)

    lg
    karl

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  4. liebe ingrid, ich finde es genial! du betreibst eine art permakultur und bist damit sowas von avantgarde....hut ab!
    nein, angepflanztes muss auf keinen fall in reih und glied stehen. kartoffeln dürfen da wachsen wo sie lust haben und so weiter. bäume sträucher kräuterbüsche alles wächst von alleine und will überhaupt nicht von uns menschen genervt werden.
    ich glaube, im juni klappt es mit meinem wald- wein- mühlenviertel-besuch, sieht jedenfalls ganz gut aus bislang. habe einen haushüteauftrag in der weiteren nachbarschaft. dann melde ich mich mal an.
    liebe grüße
    manuela

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    1. na, permakultur will ich das nicht nennen. ist mehr - wer rettet sich vor gras und girsch.
      freu mich schon, wenn du dich meldest.
      liebgrüße in den norden

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  5. Wieeee gut ich dich verstehe.
    Ich kann so gar keinen Spaß daran finden.
    Oder doch, ich mag die Sachen anzupflanzen oder anzusäen, und dann zu ernten, das dazwischen könnte ich gerne abgeben.
    So wie die Katz da liegen, das macht mehr Spaß!

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    1. ich wünsche mir ja immer einen gärtner, überhaupt jemanden, der fast alles macht, aber leider ......
      lg zu dir

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  6. Jetzt bin ich von Brigitte zum Waldspaziergang hier herüber gekommen und stehen geblieben.
    Es ist schön, ruhig, lustig, besinnlich...an fast jeder Stelle hätte ich etwas zu schreiben mögen. Die Cattles, die Nacht-Blog-Garten-Gedanken, der Staketenzaun, der Puppenschrank mit den vielen Spitzen, das Konsumrad. Ich mag es, wenn ich in einem Blog immer wieder, auch gerne zum 15 x die eine oder andere Stelle lesen und anschauen kann, wie ein schon lang geschätztes Buch.
    Jetzt ruft die Pflicht, aber für einen Waldspaziergang nehme ich mir bald wieder Zeit.

    Herzliche Grüße
    Birgit

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