Sonntag, 19. Mai 2013

BIENEN

 
 
Ich habe den Fehler gemacht, mir im Fernsehen einen Bericht über das Bienensterben anzuschauen. Momentan schlagen bei uns die Wellen hoch. In der EU wird diskutiert, die hochgiftigen Neonicotinoide, die vorallem im Maisanbau eingesetzt werden, zu verbieten.
Diese Pflanzengifte vernichten auch Bodenleben, Schmetterlinge und Wildbienen.
Die Chemiekonzerne bestreiten natürlich jeden Zusammenhang.
In der Sendung wurden Bilder aus China gezeigt,
wo Obstbäume händisch von Menschen befruchtet werden,
weil es dort nichts Lebendiges mehr gibt.
Bei meinen Blüten habe ich nachgesehen -
da fliegen eigentlich nur Wildbienen und Hummeln.
Ich muss mich gleich auf die Socken zum örtlichen Imker machen.
Der Winter war ja sehr lange, vielleicht hat er seine Völker nicht durch die kalte Periode gebracht.
Seit vergangenem Jahr überlege ich schon, ob ich mir das mit den Bienen nochmals antun soll.
Ich hatte schon einmal welche. Eigentlich waren sie nicht richtig meine, sondern die meines Lebensabschnittpartners. Aber die mehrere Arbeit ist an mir hängengeblieben.
Und nachdem er das Weite gesucht und auch gefunden hatte, habe ich sofort die Bienen verschenkt.
Schau ma mal.
Jedenfalls, wenn ich diese Berichte über den achtlosen Umgang mit der Natur sehe, geht es mir gar nicht gut.
 
 


Kommentare:

  1. das ganze Übel ist die Gier der Menschen. Künftige Generationen werden vieles nur mehr aus Büchern lernen oder im Zoo sehen
    Erschreckend was hier abläuft, arme Welt!
    lg
    karl

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    1. ja, wenn ich mich ab und an damit beschäftige, wird mir ganz schlecht.
      und das mit den bienen überlege ich wirklich. schau ma mal.
      liebgrüße in deinen sonnensonntag

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  2. Liebe Ingrid,
    auch ich taste mich an den Gedanken ran, ein Bienenvolk bei mir einziehen zu lassen. Allerdings eben nur, um Ihnen Lebensraum zu bieten, nicht ertragsorientiert und daher nur in der Light-Version "Bienenkiste". Doch je mehr ich mich einlese, umso mehr scheue ich den Aufwand. Eigene Faulheit im Wettstreit mit dem globen und meinem eigenen Nutzen? Bin gespannt, wie deine Entscheidung fällt.
    Strahlende Sonnengrüße,
    Ingrid

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    1. also, ich kann dir sagen, es ist wirklich eine menge arbeit. und auch zeitbestimmend. denn z.b. einen schwarm hatte ich immer, wenn ich gerade wegfahren wollte. bienenkiste - kenne ich mich nicht aus. ich weiß nur, dass bienen immer zum schwärmen (vemehrung) neigen. wieviele dann in der kiste zurückbleiben, wenn man sie tun lässt - keine ahnung. ich glaube, ich will es richtig mit honig und allem drumherum. wobei ich keinen honig esse. ;-)
      sonnenpfingstsonntagsgrüße zu dir

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  3. Ja, dieses Thema beschäftigt zur Zeit alle Imker und zunehmend auch Otto und Ottilie Normalverbraucher. (Den Film sah ich auch kürzlich im Kino. Er ist alarmierend!) Ein Umdenken muss unbedingt stattfinden, damit es nicht zum ganz grossen Gau kommt...

    Da kann man nur hoffen: Bienchen summ, Bienchen summ herum und werd' nur ja nicht krank!

    Aber, ob du wieder einsteigen sollst in die Imkerei, da kann ich dir nicht raten. Es braucht wohl viel Leidenschaft, wie ich von einem befreundeten Imker weiss...
    Liebe Grüsse zu dir ins Waldhoniggebiet,
    Brigitte

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    1. ja, die imkerei ist ein hobby. denn geld verdienen lässt sich damit kaum. schau ma mal
      wunderbare pfingstsonntagsgrüße zu dir

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  4. Habe schon vor zwei-oder drei Jahren einmal einen Themenabend bei Arte mitverfolgt... Mir wurde ganz schlecht!
    Grauenhaft ist doch, dass es erwiesen ist, dass diese Produkte schädlich sind.... die Konsequenzen können aufgezeigt werden... dass es da ûberhaupt noch Diskussionen geben muss... aber eben da spielen andere immer noch mächtigere Faktoren... was sich die Chemiekonzerne damit ans Bein streichen.... Die Geschichte mit den Bienen ist eines dieser grauenhaften Themen... die ganze Gentechnologie eine weitere....
    Ach ich muss an den Käsetopf... aber bei diesen Themen wird mir ganz elend!
    Schick dir ♥-liche Grüsse und wünsche dir einen sonnigen Pfingstsonntag
    brigitte

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    1. ja, mir wird auch ganz elend. glücklicherweise wächst bei uns kein mais. zu kalt, zu hoch. und weil es da bei mir fast nur kleine landwirtschaften im nebenerwerb gibt, ist auch das meiste bio.
      alles liebe in deinen sonnensonntag

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  5. was die tragweite dieser selbstgemachten katastrophe ist, darf ich mir gar nicht vorstellen, da krieg ich sonst weltuntergangsstimmung...

    was ist eigentlich die hauptarbeit bei der imkerei neben dem honig machen? ich hab da leider keine ahnung. und was heißt "einen schwarm haben"?

    sonntagabendgrüße und einen ebenso sonnigen pfingstmontag!
    karin

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    1. bienen teilen sich und fliegen mit einer neuen königin davon. zurück bleibt dann meist ein sehr schwaches volk, das keinen/wenig ertrag bringt. arbeit: nachsehen, ob es weiselzellen (neue königinnen gibt), stock vergrößern/verkleinern, füttern, etwas gegen die milbe tun .... und die diversesten arbeiten zur honiggewinnung.
      schau ma mal.
      hab einen freundlichen montag
      liebgrüße
      ingrid

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  6. Sag einmal, kann man nicht Bienenstöcke auf Besuch nehmen? Und der Imker kümmert sich um seine Stöcke selbst?

    Liebe Grüße
    ganga

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    1. ja, möglicherweise. aber wenn, dann möchte ich mich selber ins bienenabenteuer stürzen.
      lg zu dir

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  7. ja, nur leider hilft uns das alles vermutlich nimma, wir haben schon viel zu lang, viel zu tief in all unsere systeme eingegriffen............das läßt sich doch nimma gut machen, mit dem verbot von ein paar giften ???

    ich weiß, ist sehr pessimistisch, aber vermutlich die wahrheit............

    so lang es geht, genieß ich daher, aber bienen züchten und honig machen tät ich sowieso gern............

    schöne grüße in den wald, wo sich noch die bienen und hummeln tummeln !

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  8. und ich kauf dann gern den honig, wir brauchen ihn kiloweise im winter !

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  9. Ich bin in einschlägigen Internetforen aktiv. Da erzählte ein Forianer von Urlaub in einem Weinanbaugebiet, habe vergessen, in welchem. Wie alle entomologisch Interessierten hat er in seinen Ferien unter jeden Stein geschaut und alle Blätter umgedreht. Dass er erzählt hat, es gäbe dort weitläufig keine Lebewesen, die mehr als vier Beine hätten, fand ich schon sehr gruselig.

    Bei mir summt und brummt es gottseidank reichlich und wenn der Kirschbaum blüht, muss ich mich jedes Mal zusammennehmen, um nicht im Überschwang wieder und wieder und wieder siebenhundertfünfundreißigtausend weiße Blüten aus allen erdenklichen Blickwinkeln zu fotografieren! ^^

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    1. ich war vor einigen jahren in china. dort habe ich auch nix vierbeiniges gesehen. und keine vögel. nix. gespenstisch.
      lg zu dir

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  10. Ich glaube, ich will doch nicht nach China... ^^ Liebe Grüße zurück!

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