Mittwoch, 29. Dezember 2010

ENGE GRENZEN

Dieses Jahr hat klare Grenzen aufgezeigt. Ein bisserl Schnee, ein Vulkan, der spuckt und nichts fliegt mehr.
Wir sind sehr an die Machbarkeit unseres Systems gewöhnt. Eine Idee, ein Entschluss, ein wenig Geld und schon sitzen wir im Flieger ins Irgendwohin. Wir rechnen nicht damit auf dieser Schiene gestoppt zu werden. Plötzlich gibt es Wetterkapriolen und das sichere System bricht zusammen. So leicht verletzlich sind wir in unserer modernen Allmächtigkeit.

Kommentare:

  1. genau so ist es Ingrid,
    wir müssen lernen damit zu leben
    lg
    Karl

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  2. karl:
    ja, nicht alles ist jederzeit machbar.
    lg

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  3. Manchmal finde ich es ganz gut, dass der allgemeine Machbarkeitswahn durch höhere Gewalt ausgebremst wird. (Aber die direkt Betroffenen werden es sicher anders sehen...)

    Dein schönes Foto fasziniert mich wieder sehr!

    Liebe Grüsse in den Tag.

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  4. brigitte:
    ich kanns mir gar nicht vorstellen, wie es ist betroffen zu sein. heute wieder die meldungen: in new york 7 stunden im flugzeug sitzen nach der landung.
    da lob ich mir meine beschauliche waldeinsamkeit.
    lg

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  5. Liebe Ingrid,
    und ich finde es gut, daß wir unsre Grenzen gezeigt bekommen. Noch läßt sich nicht alles unter Kontrolle bringen - die Natur schlägt erbarmungslos zurück.
    Lg. irmi

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  6. Ich werde ja schon grimmig, wenn sich eine Information nicht über's Internet bekommen lässt. Ehrlich, es gibt Dinge, die stehn' einfach um's Verrecken nicht im WWW. DAS zu akzeptieren, ist zumindest für mich schon eine heftige Lektion. Auch da stößt Machbarkeit an Grenzen und ich bin überrascht, wie wenig ich bereit bin, das hinzunehmen. Allerdings, das Wetter, das Fliegen, das Fahren, wenn's da wo hakt, das kann ich ganz leicht annehmen.

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  7. Ich finde es beruhigend zu sehen, dass der Mensch nicht, wie er oft gern hätte, der Beherrscher der Natur ist, sondern immer wieder mal an seinen Platz verwiesen wird.
    Weihnachten bei Kerzenschein ohne den ganzen Konsumwahn hat vielleicht schon dem Einen oder Anderen Betroffenen etwas Zeit zum Nachdenken gebracht.
    Liebe Grüsse, Bea

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  8. irmi:
    also gut finde ich es in dem sinn nicht, das klingt so nach bestrafung. nach rächender natur.
    lg

    kvinna:
    also ich weiss nicht, was ich machen würde, wenn es mich treffen würde. ich habe bei solchen dingen absolut keine nerven. stehe praktisch nie im stau, vermeide jedes anstellen, etc. mir ist schon das normale fliegen zu aufwendig, frage mich immer wieder, ob es überhaupt lohnt. wenn ich dann über tage irgendwo mit tausenden anderen festsitzen würde, wäre es sicher das letzte mal.
    lg

    bea:
    ich wohne sehr einschichtig. und im laufe der zeit waren hier ab und an extreme bedingungen, auch einige tage kein strom. telefon und internet fällt auch gerne aus, wenn ein baum auf die leitung kracht. und jedesmal bin ich ganz entsetzt, dass ich in meiner gewohnten gemütlichkeit gestört werde.
    lg

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  9. ja großartig und beeindruckend
    und widerlegt alle unsere co2fussabdruckwahnigen
    zum glück
    was nicht heisst dass wir auf teufel komm raus rumschweinen sollten
    im gegenteil
    bescheiden einige schritte zurückgehen
    was natürlich auch kaum einer macht
    aber das war der grund für meinen holzofen
    dass ich es wenigstens warm habe wenn es schon dunkel ist ohne strom
    liebe grüße birgit

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  10. Liebe Ingrid,
    es ist recht amüsant, in Ihren Blogs zu stöbern. (Schneegestöber...)

    franz
    http://franz-surimuri.blogspot.com/
    ft26017 ~ gmail.com

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  11. birgit:
    ja, wir sind in unserer bequemlichkeit sehr verletzbar. ich habe auch ein notfallspaket - kachelofen, wasser aus der eigenen quelle, zur not auch einen holzherd. aber lieber ist es mir schon, wenn der strom aus der steckdose kommt.
    lg

    surimuri:
    dankeschön fürs stöbern.
    lg

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