Im Garten des Stiftes Zwettl gibt es einen barocken Brunnen
in dem zu meiner großen Freude einige Frösche leben.
Der Wasserstand ist so niedrig,
dass ich denke, die grünen Hupfer können aus dem Becken nicht heraus.
Wo überwintern sie?
In einem Gurkenglas?
Denn im Winter ist der Brunnen leer.
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Weil ich vor einigen Tagen über meinen Postärger geschrieben habe:
zu meiner Erleichterung und Unterhaltung aus dem Buch:
"Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski einige Zeilen über Post in Italien:
"Auf der Post kaufe man keine Briefmarken, sondern ergehe sich in Hoffen.....
Man hoffe, dass die Götter nicht verstimmt sein mögen. Wobei man bedenken müsse,
dass diese leicht zu verstimmen seien. Manchmal reichten ein bewölkter Himmel,
ein falscher Ton, eine hastige Bewegung.....
Als ich dem Italiener davon erzählte, sagte er nur:
die Post sei immer schon so gewesen und würde immer so sein.
Hier arbeiteten Wesen, die beschlossen hätten, dem Menschen die Vergeblichkeit
des Seins zu beweisen. Du existierst nicht, auf der Post bist du nur eine Hülle deiner
selbst, eine Hülle, die nicht ausreichend frankiert, die falsch adressiert,
Überweisungsformulare falsch ausfüllt und die unbeirrt Pakete verschickt,
obwohl sie genau weiß, dass sie ihren Empfänger nie erreichen werden.
Jeder, der sich weigerte, sich der Post als Bittsteller zu nähern, jeder, der glaubte auf
einer Dienstleistung bestehen zu müssen, werde eines Besseren belehrt, denn es
handele sich hier nicht um Dienstleistungen, sondern um Gnadenerweise....
Ich solle das Ganze philosophisch betrachten, als Gleichnis für Macht und
Ohnmacht, als Metapher für die Nutzlosigkeit allen Strebens, seinetwegen auch als Sinnbild für
Italien schlechthin, ich sollte darin Exerzitien in Demut sehen, ......"
Ich fühle mich getröstet.
Und ich glaube, Seerosen sind meine Lieblingspflanzen.