Donnerstag, 16. Juni 2016

DAS GEGENTEIL VON STILLE



Ganz, ganz kurz war ich in der großen Stadt.
Je seltener ich dorthin komme,
desto mehr fällt mir auf,
was das Gegenteil von Stille ist.
Es braucht eine Menge Kraft,
sich gegen die unaufhörliche Flut der Sinneseindrücke abzuschirmen.
So viel Lärm, so viel Stress, so viel Energien, die durcheinanderwirbeln.
Alles gar nicht gesund.
Zwischendurch war ich im Fastfoodwirtshaus Kaffee trinken.
Höllenlärm.
Leute schreien durcheinander, Ausfallsstraße Autolärm,
dann platzt neben mir ein Luftballon,
das Kind plärrt:
So kann ein Terrorüberfall losgehen, denke ich.
Mein Tag war trotzdem schön und angenehm.
Aber immer weniger oft muss ich in der Menschenzusammenballung sein.


 

Kommentare:

  1. Das Kontrastprogramm ist manchmal ganz hilfreich, um die ruhige Welt zu schätzen und die Füsse wieder wohlig gegen den Himmel zu strecken. ;-)
    Herzlichen Gruss zu dir,
    Brigitte

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    1. ja, gegensätze halten die spannung.
      herzlichgrüße zu dir

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  2. Meine besten Freundinnen mögen auch nicht mehr in die großen Städte, ich auch nicht, irgendwie werden unsere Aufnahmekapazitäten geringer oder sträuben sich gegen all den Lärm und das Gewese der Großstädter.
    Früher wollte ich noch unbedingt nach New York. Diese Sehnsucht ist ausgestanden. Lese einfach Geschichten von dort, z.b. bei Lily Brett oder gucke ab und an per Webcam auf berühmte Plätze oder Straßen dort. Fertig.
    Jedoch kenne ich auch wunderbare, stille Plätze in meinen Lieblingsstädten hier im Umkreis, in Mainz, Worms, Heidelberg - besonders in den Galerien oder auf dem Philosophenweg oder, oder...
    Gruß zu dir, liebe Ingrid

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    1. wenn ich jetzt sage, ich war überall, dann klingt das so überheblich. aber ich war in vielen großen städten. z.b.new york, peking, tokio, in moskau gelebt. vor 2 jahren erst in istanbul, etc. aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann schaue ich lieber auf den waldteich. weil ich brauche das, was eine stadt bieten kann, gar nicht mehr. und ich bin dankbar, dass ich so privilegiert leben kann.

      liebe grüße ins beschauliche

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  3. je mehr man in der natur ist,umso feinfühliger wird man.
    man braucht dann den oberflächlichen trubel nicht mehr.
    und man spürt welche energien einem gut tun,
    und welche energie kosten.

    jeder mensch der das spüren kann,
    weiß wie man mit sich selbst umgeht!

    entspannte grüße
    hibisca

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    1. dieser wirbel tut keinem gut, aber die menschen bemerken es nicht.
      liebe grüße aus dem sommertag

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  4. Liebe Ingrid,
    ich kann dich so gut verstehen. Ich mag auch nicht mehr in den Trubel.
    Ich bin froh und zufrieden, wenn ich in meiner Wohnung, dem kleinen Garten oder
    auf dem Balkon bin und meine Ruhe habe.
    Einen schönen Resttag wünscht dir
    Irmi

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    1. so verändert sich alles mit der zeit.
      liebe grüße

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