Zart steigt der Nebel über der Wiese im schwindenden Licht auf.
Eric Clapton singt.
Ich brauche keine Zimmerlautstärke.
Langgeweilt einen Kartoffelsalat gemacht.
Ich glaube, ich bin so grundsätzlich missgelaunt,
weil ich aus der Situation keinen Benefit schöpfen kann.
Keine Erleuchtung weit und breit.
Kein Fuzelchen bessere Menschin bin ich geworden.
Nach bald einem Jahr Knast mit Verzicht auf einiges
(Medienkonsum, Sprechen, Vergnügen, Reisen ....),
bin ich kaum gelassener und entspannter.
Streckenweise war das Gefühl da,
etwas begriffen zu haben,
Abhängigkeiten konnte ich ablegen,
ziemlich viel besser bin ich im Körper heilen geworden.
Der Körper hat mir genug Aufgaben gestellt.
Heilen: nicht ganz allein, meinem Wundermasseur muss ich hier ein
Denkmal setzen.
Aber da sollte doch mehr möglich sein?
Kennt ihr das Gefühl wie Phönix aus der Asche?
Ich denke, die Zeit wäre reif dafür.