Mittwoch, 20. April 2011

DER VERLUST DES GLAUBENS

Das war doch nicht immer so?
Dieses Misstrauen, der Verlust jeder Glaubwürdigkeit.
So viel wird enthüllt und aufgedeckt,
Skandale, Lügen, Betrug, Verschleierungen, Fehlinformationen,
dass nichts mehr zu glauben ist.
Hinter allem wittere ich Falsches,
ich irre mich selten,
durchschaue die glänzenden Fassaden,
die honorigsten Institutionen sind die schlimmsten,
Täuscher und Heuchler allerorts an der Macht.
Nein, ich finde das nicht schön,
mag nicht hauptberuflich misstrauisch sein,
möchte wieder glauben können,
was ich höre und lese,
mag nicht überall die Lügen wahrnehmen.
Manchmal sehe ich aus geöffneten Sprechmündern Schlangen der Falschheit herausquellen,
eine Medusa der Medien speit Worte vor unsere Füße.

Kommentare:

  1. sie basteln sich eine neue welt und sehen nicht mehr, wie sie ist.
    da können sie doch nicht wahr sagen.
    alles ist schräg und verzerrt. o, du arme welt.

    wir hören hin, wir hören weg und schauen selbst nach.

    was ist das denn für eine gestalt im baum. sieht aus, als sei sie in die wurzeln geschnitzt.
    oder täuschen die bilder auch.

    schönen gruss rosadora

    AntwortenLöschen
  2. Man möchte doch so gerne ans Gute glauben, aber mit zunehmendem Alter wird es tatsächlich viel schwieriger, weil man manche Zusammenhänge, Ränkespiele und Scheinheiligkeiten kennt oder direkt erfahren hat.
    Allerdings muss man sich auch davor hüten, niemandem mehr Glauben zu schenken, denn sonst würde man verbittert und zynisch.
    Ein paar Aufrechte gibt es ja noch!

    Grüsse in den Tag,
    Brigitte

    AntwortenLöschen
  3. rosadora:
    du siehst ungetäuscht - es ist ein kopf in einen wurzelstock geschnitzt.
    lg in deinen schönen tag

    brigitte:
    ja, der grat zwischen misstrauen und glauben ist schmal.
    es geht mir so auf die nerven, das ewige belogen werden.
    alles liebe zu dir

    AntwortenLöschen
  4. Das Sicherheitsorakel meint: "essen" - was will mir das sagen?

    Tja, Glauben -bei allem, was ich betrachte, denke ich inzwischen:"Es könnte so sein - oder auch so!" Und es zerrt nicht an mir. Ich erwarte einfach nichts - weder Wahrheit noch Lüge.

    Außer in meinen unmittelbaren Kontakten, in meiner persönlichen Wirklichkeit. Da höre ich inzwischen ganz bewusst auf meinen Bauch.Vielleicht deshalb "essen"?

    Wer weiß.

    AntwortenLöschen
  5. kvinna:
    du hast die richtige einstellung - ist ohnedies nur ein kasperltheater.
    mich nervt das verschaukeltwerden gerade, betrifft ja immer wieder auch mein leben.
    hab einen feinen tag

    AntwortenLöschen
  6. Traurig aber wahr!
    Wenn ich diese Zeilen lese, dann denke, fühle ich mit, denn sie könnte auch von mir selbst geschrieben sein.
    Trotzdem, positiv bleiben und mit Zuversicht in die Zukunft blicken!!
    Auch wenn es manchmal schwer fällt!
    Schönen Abend, Carlos

    AntwortenLöschen
  7. Es ist leider so wie du schreibst.
    Leider machen die ganzen Lügen und üblen Machenschaften Sinn ,wenn du sie mit der Frage "WEM nutzt dies ?" betrachtest und meine einzige Hoffnung ist,dass wir durch die viele tapfere WahrheitssucherInnen übers Internet möglicherweise doch einiges an
    Betrug mitbekommen und uns-sofern wir die Augen offen halten nicht mehr so verarschen lassen müssen,wie frühere Generationen,die auf die Mainstreaminfo angewiesen war.
    Trotzdem fröhliche Grüsse,Stela

    AntwortenLöschen
  8. Mehr Information heißt aber doch nicht automatisch mehr Erkenntnis? Ich habe zu solchen Dingen ein etwas merkwürdiges Verhältnis, das gebe ich ja zu.

    Wie schrub Luisa Francia sinngemäß über Julian Assange vor einigen Wochen/Monaten? Der größte Schock für ihn müsse wohl sein, dass er schockierende Informationen bekannt gemacht habe und sich dennoch nichts ändere.

    Und so ist alles. Wenn alle Informationen allen zugänglich gemacht werden, sind sie so sicher wie nur irgendwas.

    AntwortenLöschen
  9. carlos:
    danke für deinen kommentar. ja, es ist wichtig die sachen zur kenntnis zu nehmen und sich nicht davon runterziehen zu lassen.
    lg

    stela:
    vielleicht wird gerade mehr aufgedeckt, oder es kommt mir nur so vor. jedenfalls sehe ich überall nur betrug und lüge. ich hätte es lieber anders.
    viel wissen macht kopfweh??
    lg zu dir

    kvinna:
    mehr erkenntnis - wahrscheinlich nicht. aber weniger informationen machen auch nicht glücklich. das internet trägt viel dazu bei, dass ungefilterte nachrichten verbreitet werden, die sind aber auch nicht alle wahr.
    dass sich nichts verändert, das stimmt so nicht. alles wandelt sich ständig. und das zugänglich gemachte wissen wirkt in den menschen. vielleicht nicht ganz rasch, aber es verändert in jedem einzelnen etwas.
    lg zu dir

    AntwortenLöschen
  10. mal abgesehen davon dass jeder seine eigene sicht der dinge hat und eine absolute wahrheit nicht existiert wurde spätestens seit es herrschaftsverhältnisse gab abgewogen wieviel herrschaftswissen preisgegeben wurde
    liebe grüße birgit

    AntwortenLöschen
  11. birgit:
    ja, vielleicht steht uns so viel wissen gar nicht zu ...
    lg

    AntwortenLöschen
  12. Oder es ist jetzt die Stunde der Wahrheit gekommen,d.h. wo Lügen aufgedeckt werden.
    Ich sag mir lieber das.
    Der geschnitzte Kopf ist gruslig-schön!!!!
    Liebe Grüsse.
    bea

    AntwortenLöschen
  13. bea:
    ich habe auch das gefühl, dass jetzt mehr auf den tisch kommt.
    lg zu dir

    AntwortenLöschen