Montag, 14. Juni 2010

VOM ARBEITEN

Nein, begnadete Heimwerkerin bin ich nicht.
Ich mache es auch nicht gerne.
Reparaturen.
Die doppelte Menge Nägel benötige ich,
die Tendenz ist ungerade.
Die Befriedigung nach getanem Werk ist vernachlässigenswert.
Arbeit macht mich nicht frei.
Seit ich meinen Hausl (= geschickten Allrounder, der in und ums Haus einfach alles kann) verloren habe und bis jetzt nicht in der Lage war, einen Ersatz zu finden, bin ich selbst für alles zuständig.
Kaum ist das schöne Wetter da, geht die Arbeit los.
Vielleicht fällt doch ein Hausl vom Himmel.
Oder ich kümmere mich einmal darum.

Kommentare:

  1. ... frommer Wunsch: Lieber Gott, lass einen Hausl vom Himmel fallen - Amen!

    Es geht ( in unserem Alter) nix über Hausls (Männer) mit ordentlichen handwerklichen Qualitäten .... !

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  2. monika:
    ja, das ist ein frommer wunsch. kann auch ein unfrommer sein, hauptsache er erfüllt sich.
    lg

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  3. in solchen Dingen hab ich zwei Linke und bin froh das mein Haus voller Männer ist!!!
    liebe Grüße Elfi

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  4. den ausdruck "hausl" kannte ich nicht, dachte, es wäre vielleicht ein schraubenzieher...

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  5. elfi:
    manche sachen mache ich gerne. holz sägen z.b. aber dann gibts viel, das liegt mir nicht, und das muss ich jetzt auch selber machen. scheunentor reparieren, etc. naja, jetzt warte ich auf die eingebung, die mir den hausl beschert.
    lg

    sonia:
    ein guter hausl kann den schraubenzieher auch perfekt handhaben.
    lg

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  6. So ein Hausl geht einem ab, das kann ich gut verstehen.

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  7. Kann mitfühlen. Mir geht es nicht besser. Aber wir haben nur 2 Alternativen (die dritte mag ich nicht mehr) entweder wir legen selbst Hand an oder aber wir hiolen uns für alles den Handwerker.
    Liebe Grüße
    Irmi

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  8. Damit geht's mir ähnlich. Habe ich noch nie gern gemacht und überlasse ich zu gern den Männern im Haus ;-) Sonst würde ich mir auch jemand nehmen müssen ... jedenfalls, wenn es um Dinge wie z.B. Bohren geht (Löcher in Wände ...) oder Tischlerarbeiten, sowas halt ...
    Selbst das Anstreichen liegt mir nicht so sehr, aber da es was relativ Neues ist für mich, womit ich etwas nach meinen Vorstellungen verschönern kann, mache ich es derzeit noch - gelegentlich - mal ganz gern.

    Vielleicht findet sich ja bald jemand, der Dir diese Arbeiten wieder abnimmt. Den Begriff kannte ich auch noch nicht. Hausl ist wohl was ortstypisches bei Dir?

    Danke auch für die lieben Wünsche, jetzts gehts so langsam wieder. So eine Lebensmittelvergiftung ist nicht ganz angenehm, da fühlt man sich mehr tot als lebendig.


    Lieber Gruß zur Nacht
    Sara

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  9. wienermädel:
    ja, du sagst es.
    lg

    irmi:
    da sind so viele dinge zu erledigen, die nicht handwerkertauglich sind. ich komme durch, aber spaß macht es keinen.
    lg

    sara:
    hausl - weiß gar nicht, ob das wort waldviertlerisch oder österreichisch ist.
    lebensmittelvergiftung ist schlimm.
    fein, dass es dir wieder gut geht.
    lg

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