Mittwoch, 22. Mai 2024

GARTELN




Mein Interesse an Garteln hält sich sehr in Grenzen.
In diesem Jahr mache ich, wie es mir einfällt.
Ich habe auf einen Wurzelstock Erde gehäuft und eine Zucchini und einen Kürbis obenauf gesetzt.
Dann habe ich in irgendeiner Zeitung gelesen,
dass 2 Tage lang der absolut richtige Zeitpunkt für Paradeiser sei.
Jetzt gesetzt, muss man sie nicht gießen und auch Regen halten sie aus.
Also, sozusagen Wunder der Natur.
Ich habe im Baumarkt 2 Pflanzen gerettet.
Nur habe ich daheim auf sie vergessen
und der offene Zeitraum für Tomatenwunder ist verstrichen.
Schau ma mal.
Die Voraussetzungen für ihr Werden sind suboptimal.
Gerettete Kümmerlinge, in einem mäßig guten Boden zwischen ziemlich viel Unkraut.
In meiner Komposterde habe ich dicke weiße eklige Engerlinge gefunden.
Alle im Klo entsorgt.
Jetzt war unter dem Mulchlaub ein grün schillernder Rosenkäfer
und das Internet sagt: Nützling und zeigt mir auch die ekligen weißen Raupen dazu.
Seufz. Soviel gute Natur ins Klo gespühlt.
Wie soll ich da jemals zum Ernten kommen?
Glücklicherweise gibt es eine Menge geschmackloses Obst im Supermarkt.
Und der Wald wird auch ein paar Beeren und Pilze spenden.
Also, ganz hungrig werde ich nicht bleiben.
Wenn auch meine Daumen höchstens Erde unter den Nägeln haben und kein bisschen grün sind. 


Dafür hat mein Zimmerbuddha Plastikpflanzen gekriegt.
Mit der Optik bin ich zufrieden und essen muss ich sie nicht.


Montag, 20. Mai 2024

VON DEN MÄRCHEN


Am letzten Foto bin ich mit der Hexe Kniesebein zu sehen.
Archaisch in Stein gehauen.
Bis zu meinem 8. Lebensjahr war mein Leben in einem Zaubergarten.
Ein Garten voller Verstecke, Geheimnisse, Mutproben.
Alter Bäume, Geschichten, Verwilderungen.
Danach wurde ich in die große Stadt verbannt.
Ich konnte mit unsichtbaren Gestalten reden.
Ganz real waren sie für mich.
Bis mich einmal meine Mutter überraschte und verspottete.
Ab da war es vorbei mit den netten Gesprächen.
Märchen habe ich geliebt.
Grimm, Hauff, Bechstein.
Die von Bechstein waren mir die liebsten.
Heute sind Märchen oft in der Kritik.
Zu grauslich, blutrünstig, nicht politisch korrekt.
In unserem Unterbewussten leben die alten Mythen.
Es ist gut, wenn sie ein Ventil bekommen.
Meine zarte Kinderseele hat eher der katholische Religionslehrer verschreckt.
Nächtelang habe ich mich beim Einschlafen vor der ewigen Verdammnis gefürchtet,
die mich sündiges Kind erwarten würde,
wenn ich nicht rechtzeitig zur Beichte käme.
In der Hölle für immer.
Fegefeuer war auch nicht erstrebenswert.
Aber das war nicht unendlich.
Wobei die Unendlichkeit auch heute noch einen unangenehmen Beigeschmack hat.
Das richtig Böse kann ich eher in der katholischen Kirche meiner Kindheit und weniger im Märchen verorten.




 

Freitag, 17. Mai 2024

SPLITTER


 Was gut ist:
Amseln sind bei mir zugezogen.
Sie knacken die kleinen Schnecken mit Haus, die es seit wenigen Jahren gibt.
Am Morgen liegen auf den Steinen zerbrochene leere Gehäuse.
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Was traurig ist:
kaum Schwalben sind zu sehen.
Was verschiedene Gründe hat.
Trockenheit und keine Insekten in den letzten Jahren.
Bruten sind verhungert.
Immer weniger brauchbare Ställe.
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Ich glaube. ich habe einen Wolf gesehen.
Was schlecht ist:
ich hatte keine Brille auf und bin nicht sicher.
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Power Nap:
In der Badewanne oder vorm Fernseher verfalle ich in einen komatösen 
Kurzschlaf.
Tief und fest und ich weiß beim Aufwachen dann gar nimmer wo ich bin.
Angenehm und seltsam.
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Was gut ist:
Das Leben ist ein langer träger Fluss.

Mittwoch, 15. Mai 2024

JENISCHE

Foto aus dem Film



Wiedermal im Kino.
Anlässlich der Heimatfilmtage Freistadt einen Streifen über Jenische in Europa gesehen.
Interessant, auch wenn ich stellenweise den Zusammenhang verloren habe.
In etwa 500000 Menschen, die der Volksgruppe der Jenischen zugehören, von der man nicht weiß,
wo ihr Ursprung liegt, leben in Europa. 
Sie haben eine eigene Sprache.
Ein Schweizer Film über Freiheit, Ausgrenzung, Leben am Rande der Gesellschaft,
Zusammenhalt.
"Ruach - Eine Reise ins Jenische Europa"

Dazu ist mir der Roman von Thomas Sautner - Die Älteste eingefallen.

Weiters ist mir eingefallen,
dass ich eine jenische Frau kannte.
Schön, eigenständig, immer in Weiß gekleidet.
Wir feierten einmal Silvester miteinander.
In Bad Wiessee.
Zuerst waren wir im Spielcasino (dort kannte man sie) preiswert essen.
Dann verredeten wir die Nacht in ihrer hübschen Wohnung.
Also, war sie schon assimiliert.
Sesshaft.

Montag, 13. Mai 2024

DER KLEINE PRINZ/HOCHSENSIBEL

 


Die Gastmiezi hat einen neuen Namen.
Sie heißt: Der kleine Prinz.
Wird mit dem Auto zwischen beiden Häusern hin- und hergefahren.
Huldvoll lässt er das geschehen.
Um nach einigen Stunden wieder bei mir vor der Tür zu stehen.
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Ich hab wiedermal etwas über Hochsensibilität gelesen.
Und so einen Schnelltest gemacht.
Es führt kein Weg daran vorbei.
Ich bin es.
Seit ich in der Einsiedelei lebe und nimmer funktionieren muss,
wird es auffallender.
Mit Erscheinungen, die nicht nur angenehm sind.
Ich vertrage keine Medikamente.
Schulmedizinische sowieso nicht und jetzt spüre ich auch 
Nebenwirkungen von Nahrungsergänzungen.
Und ich muss achtsam mit mir umgehen.
Freiwillig keine toxischen Menschen treffen,
überlegen, was ich lese, aus den Medien konsumiere, etc.
Die Sensibilität zwingt zu vermehrter Aufmerksamkeit und
Verantwortung für das eigene Leben.
Schritte sind mit Bedacht zu setzen.
Die schöne Seite ist - meine Welt ist eine andere,
ich durchschaue, hinterfrage schnell -
glaube wenig, was der Mainstream meint.
Habe eigene Wahrheiten.
Das ist gut.

Freitag, 10. Mai 2024

ALLTÄGLICHKEITEN


Jetzt sind auch bei uns die Apfelbäume verblüht.
Prächtig waren sie in diesem Jahr.
An Frühling gewöhnt man sich nie.
Immer wieder ein Wunder dieses Ausufern der Wuchskraft.
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Sonst gleitet das Leben sanft dahin.
Mein Gras ist gemäht.
Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Jahre sind.
Heuer fehlt der Unterwuchs.
In den Wiesen blühen bereits Sommergräser, aber wenn man Futter mähen müsste,
wäre der Ertrag gering.
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Ich schwanke zwischen Zufriedenheit und Lebensungeduld.
Mein Stromanbieter hat mir eine absurd hohe Abrechnung geschickt
(kann irgendwer diese verwirrenden Aufstellungen begreifen?).
Jedenfalls war alles ein Irrtum.
Dafür kriege ich von der Autowerkstatt gar keine Rechnung mehr.
?? ?  Soll ich urgieren oder weiter warten.
Mein Auto ist überhaupt ein Glücksfall.
Es fährt und fährt.
War auch beim Kauf Liebe auf den ersten Blick.
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Wenn frau lange genug wartet, wird sie immer wieder modisch uptodate.
Der fast letzte Schrei sind Socken.
Statementsocken oder weiße.
In Schuhen oder Sandalen!
Das No-Go vor kurzem noch.
Ich trage immer etwas in Schuhen, 
weil meine Fusserln sonst Blasen kriegen.
Und da ist es mir sowas von wurscht,
ob ich modisch mithalten kann.
Die mehrere Zeit trage ich handgestrickte Wollsocken.
Ruhig auch mal in Wandersandalen.
In diesem Jahr liege ich ausnahmsweise im Trend.
Ich muss gleich mal die Weihnachtssocken suchen.
Mit Rentier und Bartmann.
Wenn schon. Denn schon.





 

Mittwoch, 8. Mai 2024

SCHÖNHEIT DER NATUR




Ja. man kann alles zubauen.
Auf die Idee, dass unendliches Wachstum nicht möglich ist,
kommt keiner.
Zuerst muss die Natur restlos zerstört werden,
bis Zwangsumdenken stattfinden wird.
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Dazu fällt mir ein:
auf dem Foto ist Dürnstein.
Touristenhotspot.
Ich hab mal in den 80er Jahren einen Mann gekannt,
der war damit beschäftigt,
die projektierten Donaukraftwerke zu planen.
Er war von seiner Idee so begeistert,
dass er gar nichts Schreckliches dabei fand,
dieses Naturjuwel zu zerstören.
Glücklicherweise gab es dann genug Widerstand,
dass die einmalige Landschaft erhalten blieb
und heute von Millionen Touristen besucht werden kann.


Es muss Menschen geben, die sich für den Erhalt unserer 
Lebensgrundlage einsetzen.
Denn Schönheit ist auch Nahrung.

Nicht die Windräder werden unser Überleben möglich machen,
sondern eine neue Bescheidenheit.

Der bekannte Spruch der Cree:

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.



Montag, 6. Mai 2024

UNENDLICHE GESCHICHTE


Wer kennt das nicht?
Eine Arbeit bedingt die nächste.
So wird aus einer Kleinigkeit eine Kette von Abfolgen.
In einem Anfall von Lust und Laune habe ich 2 alte Buddhafiguren eingetauscht.
Daheim hatte ich keinen Platz dafür
und der schwarze Steinkopf hat mir im Haus nimmer  gefallen.
Zu dunkel, das Gesicht sieht man kaum.
Man müsste ihn ausleuchten.
Jetzt steht er auf der Badewanne und ich kann mich im Schaumbad oder Schwefelbad
seinen positiven Schwingungen hingeben.
Jedenfalls war die Integration der Gestalten schwierig.
Umräumen, diverse Dinge suchen, einen ausgelaufenen Badezusatz entfernen ....
Jetzt schau ma mal, wie glücklich mich die Statuen machen können/wollen.
Irgendwelche künstlichen Dekogräser brauche ich noch.
Buddhas wollen bei mir im Dschungel stehen.

 

Freitag, 3. Mai 2024

NEUER MAI


Der Maibaum in Grein.
Restritual aus vorchristlichen Zeiten.
Fruchtbar soll das Jahr werden.
Für Mensch, Tier und Feld.
Alles neu macht der Mai.
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Ein paar Sommertage.
Seit ich das Futterhaus entfernt habe,
verfliegen sich Meisen in meine Stube.
Knallen gegen Fensterscheiben.
Erschöpft und zitternd kann ich sie ins Freie bringen.
Vorher erzählen sie mir noch eine Menge unverständlich in ihrer Zwitschersprache.
Die Katze (böse) frisst sie auch.
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Der Wald blüht.
Schon wieder.
Früher war das Ereignis alle paar Jahre.
Weil es den Fichten schlecht geht, werfen sie die letzten Energien in Vermehrung.
Der Wind fährt zwischen die Äste und dicke Staubwolken wirbeln übers Land.
Im Haus legt sich eine gelbe Schicht auf alles.
Kein Putzen nötig.
Zuerst muss es regnen.
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Im Drogeriemarkt habe ich ein Tiroler Nussöl gekauft.
Meine liebste Sinneswahrnehmung ist das Riechen.
Knallt ungebremst in die Erinnerung.
Das Sonnenöl riecht nach unzähligen Sommertagen am Meer. 
Ein kurzes Schnuppern macht glücklich.
Vielleicht lassen sich heuer Glückserinnerungen zufügen.



 

Mittwoch, 1. Mai 2024

ZUNDERSCHWAMM




Jetzt kann der Sommer kommen.
Das Gras ist erstmals gemäht und das Vogelfutter ist restlos aufgebraucht.
Die bunten Federbällchen sind bis zum letzten Korn vielzählig gekommen.
Ab nun sind sie auf sich allein gestellt.
Die Versorgerin macht Pause.
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Aus dem Wald Zunderschwamm geholt.
Fürs ewige Leben.
Nachdem ich alles gelesen habe,
werde ich ihn vielleicht doch nur fürs Heizen verwenden und
nicht als Tee trinken.
Also wieder nix mit der Unsterblichkeit.

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Frisst ein Wolf Katzen?
So gerne möchte ich einen Isegrim sehen.
Er zeigt sich mir nicht.
Verzehrt örtliche Rehe.
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Fundstück:
aus einem Vortrag von Rüdiger Dahlke anlässlich der Goldegger Dialoge 2002

"Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch ein Bild vom planetaren Dorf geben. Dieses Dorf ist einfach beschrieben: Wenn Sie alle Menschen dieser Erde auf 100 reduzieren, dann würden in diesem Dorf 21 Europäer, 14 Amerikaner, 57 Asiaten und 8 Afrikaner, 30 Christen, 52 Frauen und 11 Homosexuelle leben. 6 Personen würden über 60 Prozent des gesamten Reichtums besitzen. Diese 6 Personen wären männlichen Geschlechts, weißer Hautfarbe und hätten US-amerikanische Staatsbürgerschaft..... Alle wären fehlernährt.  ....
In diesem Dorf wohnen wir. Im Dorf wissen wir schnell, was zu tun ist. Da wissen wir schnell, wo die Lösung liegt.
Selbst wenn Sie einer dieser 6 männlichen, weißen Multimilliardäre wären, würden Sie schnell erkennen, dass Sie teilen müssten, wenn Sie in dem Dorf glücklich werden wollten. Das wäre klar. Sie müssten für Ausgleich sorgen. Die Geschichte ist so aus der Balance gekommen, sie muss wieder in die Mitte kommen, sonst wird es nie Frieden geben. Wenn wir solche Ungleichgewichte haben, so ein krasses Missverhältnis zwischen arm und reich, wird es immer Terrorismus geben. Das ist die Konsequenz davon......"

Vielleicht stimmen nach 20 Jahren die Zahlen nimmer ganz. Vielleicht haben sich einige Daten verschoben. Aber das Missverhältnis ist nicht weniger geworden. Vielleicht gibt es bei den 6 Reichen jetzt einen Chinesen.

Montag, 29. April 2024

KLEINE SONNTAGSWANDERUNG


Zuerst bin ich beim Marterl für den vom Wilderer erschossenen Waldwart vorbeigekommen.


Dann habe ich die Windmessanlage für den projektierten Windpark erreicht.
Eigentlich mag ich moderne Technik.
Trotzdem wird mir bei der Vorstellung der geplanten Windräder ganz schlecht.
Es sind so ziemlich die größten, die momentan am Markt zu kriegen sind.
Gesamthöhe 261 m.
Sie wurden ursprünglich für Offshoreanlagen konzipiert.
Fernsehtürme sind so hoch.
Der Eiffelturm misst mit Antenne 330 m.
Hier ist wenig Bewegung in der Luft.
Ich weiß nicht, wie hoch der Windmesser ist, aber vielleicht die Hälfte der projektierten Giganten.
Er überragt alles und ist weit aus der Ferne zu sehen.
Um den Steher zu verankern, wurden Waldstücke gerodet.
Das ist jedoch ein Klacks, zu dem was für die Befestigung der Windmonster benötigt wird.
 1 Hektar Wald wird pro Rad geschlägert.
Multipliziert mal 10.
Zufahrtsstraßen müssen gebaut werden.
Die Stromleitung, die ca. 50 km entfernt ins Netz einspeist, muss errichtet werden.
Die Energie, die im Windpark erzeugt wird, wird regional nicht benötigt.
In Deutschland wurde in einigen Bundesländern versucht, Waldgebiete vor dem Ausbau der Windenergie zu schützen.
Da der Schaden für die Natur groß ist.
Die Zukunft wird zeigen, was Geldgier zerstören kann.
Schwurblerinnengedanken: wer weiß schon, welcher Eingriff ins Unsichtbare das wäre.





 

Freitag, 26. April 2024

DIE/DER KATZE


Ich habe gerne Katzen, die spielen.
Diese Katze spielt nicht.
Entweder geht sie ernsthaft auf Jagd
oder sie schläft.
Bällchen kann ich vor ihr herrollen -
das ist sowas von uninteressant.
Dumm, rund und zärtlich. Stoisch. Furchtlos. Zahnlos.
Zum Spazierengehen im Wald kann ich sie gut überreden.
Ab und an bringe ich sie heim.
Dorthin wo sie her ist.
Sie folgt mir ziemlich aufs Wort.
Nach einigen Stunden steht sie wieder vor meiner Tür.
Das ist ihr Spiel.


 

Mittwoch, 24. April 2024

NICHTSTUN FÜR DIE CO2 BILANZ




Das Klima und dieses zu retten ist in aller Munde.
Bewegt die europäische Welt.
An meiner Theorie möchte ich euch teilhaben lassen.
Am besten ist möglichst Nichtstun.
Entspannt die Tage verstreichen lassen.
Das verbraucht wenig Energie,
wenn man noch dazu flach atmet
wenig isst und dann sicher kein Fleisch,
sich schwach bewegt -
schon der Abrieb der Laufschuhe beim Joggen schädigt die Umwelt.
Alles meiden, was den Grundumsatz erhöht -
dazu gehört auch das Reden.
Also, wenn wir uns scheintot stellen,
ist die Welt locker zu retten.
---
Ganz was anderes -
wir westlichen Konsumenten sind wirklich zu blöd.
Jetzt schickt China diesen Billigwarenangriff nach Europa -
die Menschen bestellen so viel von dem Schrott, der nichts kostet,
dass die Luftfrachtkapazitäten erschöpft sind.
5000 Tonnen pro Tag an Konsumdreck von den Firmen Temu und Shein landen aus China in Europa.
Was das für die Umwelt bedeutet, muss ich nicht erläutern.
Regierungen (EU), die sich sonst um jede Kleinigkeit (Plastikflaschenverschlüsse) kümmern,
sehen hilflos zu.
Um Ländern nachhaltig zu schaden,
muss man sie nicht mit Waffen angreifen,
man kann auch reichlich Plastikzeug herstellen und verschicken.
Die Wirtschaft/Umwelt werden damit auf legalem Weg vernichtet.




 

Montag, 22. April 2024

GREIFHAND




 Wenn aus schlammigen Tiefen eine Hand nach dir greifen möchte,
können Gruselängste auferstehen.
Gefahren lauern überall.
Frau kann nicht achtsam genug sein.






Freitag, 19. April 2024

BADEWANNENGEDANKEN


 
In der Badewanne im warmen Wasser dümpeln.
Gedanken schwimmen im Kopf herum.
Niemand fällt mir ein, den ich, wenn die Möglichkeit vorhanden wäre,
unbedingt kennenlernen möchte.
Am ehesten vielleicht Jane Goodall.
Erstaunlich - bei einer Auswahl unter 9 Millarden kommen mir nicht mehr in den Sinn.
So viele Menschen gekannt.
Alle hatten 2 Beine und Augen im Kopf.
----
Leute im Dorf erzählen mir oft, dass sie, wenn sie irgendwo waren,
den oder die getroffen hätten, der entfernt verwandt oder aus dem Nachbarort war oder zumindest schon einmal an ihrem Haus vorbeigegangen sei.
Diese Clanzusammengehörigkeitssuche ist für mich erstaunlich.
Ich bin so sehr Einzelleberin in einer Welt,
in der alles miteinander verbunden ist.
Ich kenne das Personenzugehörigkeitsdenken gar nicht.
Fehlt auch nicht.
Verwandtschaft war eher immer Belastung.




Mittwoch, 17. April 2024

ALLTÄGLICHES


So hübsch waren die Tage.
Jetzt ist es kalt geworden und Schneeflocken wirbeln durch die Luft.
Der Hausapfelbaum ist kurz vor der Blüte -
das wird wohl heuer nix mit Früchten.
Sind ohnedies nur für Rehe.
Wider besseres Wissen hat mich das schöne Wetter dazu verleitet einige Pflanzerln zu setzen.
Zucchini - die sind heikel.
Ich habe sie in einem Frühbeet und jetzt mit Schafwolle zugedeckt.
Schau ma mal, ob sie überlebenswillig sind.
Die Vögel kriegen immer noch etwas Futter.
Solange noch eines da ist.
Dann müssen sie selber für sich sorgen.
Dafür geben sie fröhliche Morgenkonzerte.
Manche Dinge, die ich mache, sind mir unverständlich.
Z.B. kaufe ich keinen Geschirrspüler und wasche händisch ab.
Keine Ahnung warum.
Der Sinn erschliesst sich mir nicht.
Aber da ich frei in meinen Handlungen bin,
lasse ich die Sache laufen.
Und noch immer mag ich nix tun.
Einfach Tage vorbeigleiten lassen
und ihnen völlig unbesinnt beim Verstreichen zusehen.
Das ist gut.
Leben ist nicht nur Bewegung im Außen.
Verändern kann sich das Inwendige.
Wenn man auch davon nix sieht.



 

Montag, 15. April 2024

AFFIGES



 Dass ich das noch erlebe, hätte ich nicht gedacht.
Ein halbes Jahr ist die Telefonleitung am Boden gelegen.
Im Wald, Traktoren sind drüber gefahren.
Und plötzlich wurde sie repariert.
Ich war fast zu Tränen gerührt.
Aber demnächst kommt Glasfaser - wenn ich im Waldviertel unterwegs bin,
sehe ich Bautrupps.
In der modernen Zeit gibt es kein Ende der Welt.
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Über die Windparkpläne in Sichtweite habe ich mich kürzlich aufgeregt.
Weil das so hübsch aussieht und so gut für die Natur ist,
springen jetzt andere Gemeinden auf die Idee auf.
Das Ende der Welt voller Radln.
Auf der Seite der UHU-Webcam kann man nachlesen,
dass der Windkraft jeder Naturschutz untergeordnet wird.
Bestehende Gesetzt werden verändert und aufgeweicht.
Immer gewinnt das Geld.
Jetzt noch dazu mit dem Gütesiegel der Energiewende.
Seufz.
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Seltsame Dinge erlebe ich.
Und seltsame Geschichten werden mir erzählt.
Manchmal denke ich,
es ist nicht schön und oft kaum zu ertragen,
wenn die bekannte Welt am Ende der Welt zerfällt.




Freitag, 12. April 2024

KUNSTNATUR


Beim Waldteich.
Die Badesaison hier kann ich abschreiben.
Es sind jetzt schon Blaualgen zu sehen.
Im April! Im vergangenen Jahr war später im Sommer der Teich nimmer schwimmbar -
leider passiert das mit etlichen Gewässern im Waldviertel.
5 Kröten waren im Wasser, kein Laich zu sehen.
Früher (ich schreibe von den guten alten Zeiten) waren hunderte Amphibien hier.
Kaum Vögel zu hören - eine einzige Bachstelze im Flug erwischt.
Keine Insekten.
Traurige Bestandsaufnahme.
Zum Unterschied dazu sind bei mir am Hausbaum richtig viele Vögel verschiedenster Art.
Aber hier wird der Boden auch nicht vergiftet.
Die Gastkatze hat dieser Tage eine Smaragdeidechse gespielt.
Ich bin dazugekommen und das Tier ist bei mir am Hosenbein zur Rettung hinaufgesaust.
Zukünftig werden wir zur Schaustellung riesige Hallen bauen,
in denen Natur nachgebildet wird. So wie es sie z.B. in Singapur oder den Golfstaaten gibt.
Dort werden sich Vögel und Fische tummeln,
alles das, was es in echt nimmer geben wird.
Kann man ja klonen und nachzüchten.
Kunstwelten für Menschenwesen, die sich vom Leben abkoppeln.



Bachstelze im Abflug

 

Mittwoch, 10. April 2024

DANKBARKEIT



 Das ist seltsam.
Die absonderlichsten Beschwerden wandern im Körper herum.
Und dabei/damit geht es mir gut.
Ich genieße das Daheimsein.
Pflichtenlos.
Ich kann den Vögeln zusehen, die am letzten Futterplatz die Restkörner holen,
kann in der Dämmerung am Abend Rehe auf der Wiese beobachten,
mag die Gastkatze streicheln, die ein besonders zärtliches Tier ist,
bin dankbar für mein gutes Leben.
Dankbarkeit ist ein Schlüssel für fast alles
und es ist wunderbar, nichts brauchen zu müssen.
In diesem Moment ist alles vorhanden.
Sogar Glückseligkeit.
---
Das Spannende daran ist,
dass mich die Körperunpässlichkeiten zur Glückseligkeit zwingen.
Zum völligen Innehalten ohne besondere äußere Aktivitäten.

Messen wir unser Leben nicht grundsätzlich am Tun?


Montag, 8. April 2024

SELBSTEINSCHÄTZUNG





Zwischen der Selbsteinschätzung und Wirklichkeit klafft ein Spalt.
Ab und an tätige ich Fehlkäufe,
die dann bei den Caritas-Spenden landen.
So geschehen mit diesem Wackelbrett.
Da stimmen Vorstellungen und Körperistzustand nicht überein.
Ich lasse mich im Supermarkt im Vorbeigehen von solchen Sportdingsen verführen.
Daheim entpuppt sich das Gewackel als zu gefährlich.
Aber das Ballsitzkissen ist ok.
Da sind die Bewegungen klein und überschaubar.
Wenn ich mich draufstelle.
So denke ich immer wieder,
dass ich Dinge kaufen kann, die mein Leben grundlegend verändern/verbessern werden.
Aus der Zeit des Glaubens an Kosmetikversprechen bin ich glücklicherweise raus.
Mit Cellulitecreme oder Wundergesichtsmasken kann man mich nimmer locken.





Freitag, 5. April 2024

GERADE IN MEINEM LEBEN



Ein bisserl schwächle ich vor mich hin.
Da ich gut Zeit habe, ist es egal.
Ein paar Stunden Schnupfen,
danach ein paar Stunden Fieber und Müdigkeit,
und letztlich sehr unangenehme Nackenschmerzen.
Das erspart mir die Teilnahme an einem Begräbnis.
Ich gehe eigentlich nie zu Feierlichkeiten, egal welcher Art.
Aber diesmal hätte ich es angedacht.
Angekränkelt kann ich mich aber nicht in die kalte Kirche und auf den Friedhof stellen.
-----
Mein Festnetztelefon ist wieder nicht gegangen.
Das Glück war bei mir und ich habe unter der Servicenummer eine kompetente Frau erwischt.
Die mir gesagt hat, wenn ich das Internet ausstecke (brauche ich nimmer, da anderer Anbieter),
dann funktioniert auch das Telefon nicht.
Wieder etwas gelernt - wobei das eher zum toten Wissen gehört.
Und bei mir am Güterweg ist bereits ein Messwagen gefahren -
Die Glasfaser und damit die neue Zeit rücken näher.
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Geschirrspüler habe ich immer noch nicht gekauft.
Ich wasche mein Porzellan mit der Hand.
Was einen Schwund bewirkt.
Irgendetwas rutscht von der Abwasch
oder kriegt Chips oder oder.
Wenn ich das länger mache,
kann ich neue Teller und Heferln besorgen.
Was völlig egal ist,
weil ich ohnedies dazu übergegangen bin,
die Teile bei der Caritas zu erwerben.
Für das wenige Geld können sie alle am Boden landen.
Man müsste das durchrechnen.
Wenn ein Geschirrspüler xy kostet
und ich das gebrauchte Zeug immer entsorge,
statt es zu waschen,
dann könnte ich yz Monate billiger damit fahren.
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Cambra Skade schreibt über analoge Hexen.
Es gibt noch ein paar wenige Menschen, die kann man digital nicht ersetzen.

Mittwoch, 3. April 2024

FRAUEN UND MÄNNER




Wenn ich anfange einen Post zu schreiben,
weiß ich manchmal nicht, was dabei herauskommen wird.
Also, schau ma mal.
Meine Mutter war dominant, mein Vater ein netter.
Wie meine Mutter gestorben ist,
ist Ruhe in die Familie eingekehrt.
Vorher hat es immer Spannungen gegeben.
Daher habe ich zu Männern eine relaxte  Haltung,
zu Frauen auch,
es ist mir egal, beides Menschen, die ich mag oder nicht.
Ich habe keine Probleme gehabt mich durchzusetzen
und habe über mein Leben nie bestimmen lassen.
Dass Kinder für mich keine Option sein können,
das wusste ich bereits mit 18.
Habe wohl kein Kinderwunschgen.
Was ich eigentlich sagen möchte:
ich verstehe alle Argumente zur Gleichstellung der Frau.
Aber nervig finde ich,
dass jeder Mann ein potentieller Täter und Gewaltanwender sein soll.
Deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen.
Meine Erfahrungen sind auch, wie viel Kapital Frauen (ich) aus ihrer 
Geschlechterrolle herausschlagen können.
Manipulativ Männer zu allen möglichen Dienstleistungen zu motivieren.
Gelingt mir auch heute im Alter noch,
was mich dann erstaunt und erfreut.
(Weil Frauen hilflose schwache Wesen sind und der wahre Mann kann nicht nur den Tiger erlegen, sondern auch den Rasenmäher starten).
Also ich finde, Frauen sollten aufhören auf Männer hinzuhauen.
Das bringt doch nichts.
Und gleichzeitig ihre Gleichberechtigung leben.
Denn das erfordert Kraft und Willen.
Wen brauche ich dazu, dass mir meine Rechte eingeräumt werden?
In der heutigen Zeit!
Alle Möglichkeiten liegen in meiner Verantwortung.




Montag, 1. April 2024

GLAUBEN



 Im dicken Nebel aus dem Kino heimgefahren.
Am Straßenrand Schnee.

"Des Teufels Bad".
In Wahrheit habe ich den Streifen nur geschaut, weil er im Waldviertel gedreht wurde.
Man sieht, was Glaube anrichten kann und was den Menschen eingeredet werden kann.
Um eigene (Kirchen)Macht zu erhalten.

In „Des Teufels Bad“ wird eine Frau zur Kindsmörderin, weil sie zum Tode verurteilt und hingerichtet werden will. Nicht nur wegen seiner Machart und der intensiven Darstellung von Anja Plaschg ist es einer der bemerkenswerten Horrorfilme der letzten Jahre geworden, sondern auch, weil er auf Tatsachen beruht. 1762 hat Eva Litzlfellner in Oberösterreich ein Kind getötet und sich in die Hände der Justiz begeben. Ein schreckliches Verbrechen einer offenbar depressiven Frau, die kein anderes Mittel sah, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Kein Einzelfall. Die amerikanische Historikerin Kathy Stuart belegt in ihrer Studie „Suicide by Proxy“ für die Zeit zwischen 1650 und 1800 hunderte solcher Fälle von „mittelbarem Suizid“. Weil Selbstmördern ewige Verdammnis sicher war, haben Menschen – vor allem jüngere Frauen – ein schweres Verbrechen begangen, um hingerichtet zu werden.  Dabei handelte es sich vor allem um Kindsmorde, aber auch um Sodomie sowie Blasphemie. In Wien, eine der wenigen Gegenden im deutschsprachigen Raum, wo auf Blasphemie mit großer Sicherheit die Todesstrafe stand, ist in jener Zeit ein Anstieg der Schändung von Hostien und Kruzifixen zu verzeichnen.

Als Selbstmörderin wäre ihr die ewige Verdammnis sicher gewesen.
Als Mörderin konnte ihr der Priester vor der Hinrichtung/Köpfung die Absolution erteilen.

Im Islam gibt es die Sache mit den 72 Jungfrauen im Paradies für Märtyrer.

Mit einer guten Geschichte und genügend Motivation kann man Menschen zu allem treiben.

Für erwachte Erwachsene:
Nur eigene Glaubenssätze sind wahr.



Freitag, 29. März 2024

DAS ZUKÜNFTIGE IN SICH TRAGEN


 Wenn ich manche junge Menschen sehe, denke ich,
dass sie mir Evolution voraus haben.
Sie stehen bereits auf einer fortgeschrittenen Entwicklungsstufe.
Vereinen die Erfahrungen der Menschheit, die vor ihnen gelebt hat, in sich.
Sie sind Zukunft.
Wir sterben, weil wir ein Ablaufdatum haben.
Wir sterben auch, weil wir nicht mehr in die Zeit passen.
Ich denke, wenn der Geist lebendig, jung und neugierig bleibt,
kann er dem Körper ein paar Zusatzjahre ermöglichen.
Leuchtende Beispiele ganz alter wacher Menschen könnten Vorbild sein.
Frohe Ostern!
Dieses Auferstehungsfest.


Mittwoch, 27. März 2024

ÄRGEREIEN





Einige Male habe ich in einem Supermarkt eingekauft,
der zu einer großen Kette gehört,
wo ich mindestens 10 Jahre nicht war.
Weil mir die Praktiken nicht behagen.
Absurde Mengen bei Aktionen, abgelaufene Ware, an der Kasse wird falscher Preis verrechnet oder Verbilligung nicht abgezogen, etc.
Jetzt war ich 5 Mal dort und das war es für die nächsten 10 Jahre.
Diese Betrugsmasche ist nicht meines und die paar Produkte, die ich nur dort bekomme,
werde ich verschmerzen können.
Wahrscheinlich sind die Leute, die in den Geschäften einkaufen, nicht so kleinlich wie ich,
aber ich mag es nicht, wenn ich für dumm verkauft werde.
Diese Masche ist in der gesamten Lebensmittelkette üblich,
nicht nur in dieser Filiale.
Bei den anderen Unternehmen wo ich Kundin bin,
gibt es nie Probleme.
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Der Kontrollmast für den geplanten Windpark steht.
Naja, so lange der Wald dazwischen steht, sehe ich nix.
Aber der Wald ist schütter und lichtet sich zusehends.
Noch habe ich mein Mantra:
"Das wird nicht geschehen."
Ein Gesetz soll kommen,
dass die Lichter nächtens abgedreht werden müssen.
Das tröstet mich ein wenig.
Nochmal zur Verdeutlichung wovon ich spreche:
10 Windräder à 250 m Höhe.
In einem geschlossenen Waldgebiet,
das einer adeligen Herrschaft gehört.
Die mir schon öfter unangenehm aufgefallen ist,
wenn z.B. Glyphosat nach einer Schlägerung auf den abgeholzten Hang gespritzt wurde.
Da kann man dann sehen, was tot bedeutet.
Da lebt nichts mehr.
Kein Grashalm, kein Käfer.
Alle im Himmel.
Und es geht wie immer ums Geld.
Passende Stromleitungen gibt es nicht.
Momentan ist es so,
dass generell zu Spitzenzeiten mehr Energie erzeugt wird, als ins Netz eingespeist werden kann.
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Montag, 25. März 2024

ALLTÄGLICHES


Nix zu erzählen.
Weil ich gerade in der Gegend war,
habe ich einen Termin (in 3 Monaten!) beim Zahnarzt ausgemacht.
Auf der Straße und dem Haus sind alle Hinweisschilder entfernt.
Die Ordination findet man nur mehr,
wenn man sie kennt.
Das ist besonders, wenn Mediziner sich bereits verstecken.
Also, demnächst wird man alles selber machen müssen.
Ich gehe ohnedies nimmer zu Ärzten.
Aber ich könnte nicht mal, wenn ich wollte.
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Im Kino:
Interessant.
Frausein.
Frauschwestersein.
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Ich habe ein neues Hobby:
im Internet kaufe ich Karten für irgendetwas. Kabarett.
Und dann gehe ich nicht hin, weil ... schlecht geschlafen oder keine Lust oder so.
Im Hotel reise ich früher ab.
Weil Wetter schlecht oder keine Lust oder so.
So kann man das Geld auch ausgeben.
Unternehmen und Künstler sponsern.
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Und sonst dröselt das Leben vor sich hin.
Mehr besser als schlechter.
Alles gut.