Dienstag, 8. November 2011

STATISTIKEN

In dem wunderbaren Reiseblog vormirdiewelt habe ich den Link zur BBC Erdenbürgerzählung
gefunden. Da kann frau sich zeigen lassen, welche Weltbewohnernummer sie ist. Und ihre Lebenserwartung bezogen auf das Land in dem sie lebt. Ich werde 82,9 Jahre alt, da habe ich noch ein ganzes Stück vor mir. Statistisch gesehen.
Ausserdem habe ich nachgesehen, wieviel der Tag bis zur Wintersonnenwende noch kürzer wird. Es sind noch ca. 1,5 Stunden. Naja, damit kann ich leben. Das kann ich mir vorstellen. In der Früh und am Abend je 45 Minuten. Je näher die Sonne zum südlichen Wendekreis kommt, desto langsamer wird der Helligkeitsverlust.
Für mich sind die Monate November, Dezember immer die schwierigsten. Wenn das neue Jahr beginnt, dann weiß ich: es geht wieder aufwärts.
Aber jetzt sind noch Traumherbsttage - so schön war die Verfärbung schon lange nicht.
Der totale Schaugenuss.

Montag, 7. November 2011

GLÜCKSKEKSE

Einige Tage war ich unterwegs.
Ziemlich stressig, aber ok.
Beim Chinesen war ich essen.
Ich liebe das Glückskeksorakel:
"ZU HAUSE WIRST DU FRIEDEN UND HARMONIE HABEN."
Das ist wohl klar, da brauche ich das chinesische viersprachige Zettelchen nicht.
"JE ZULT THUIS VREDE EN HARMONIE HEBBEN."
Klingt auf holländisch doch nett.
Und den abschließenden warmen Pflaumenwein mag ich auch.
Aber nur im Lokal.
Schmeckt daheim gar nicht.
Das ist wie Rotwein im Süden.
Ich hatte mal einen Freund,
mit dem haben wir oft Überraschungseiorakel gespielt.
Die Figuren im Inneren gedeutet.
Das funktioniert gut und hat den angenehmen Schokoladenebeneffekt.
Jetzt bin ich wieder daheim und habe es friedlich und harmonisch.
Keksorakel her oder hin.

Sonntag, 6. November 2011

HÖHENANGST

Höhenangst habe ich.
Nicht extrem, aber doch.
So ein Aussichtsstand ist schon eine kleine Herausforderung.
Fliegen macht mir gar nichts, da fühle ich mich völlig sicher, nur solange die Füße irgendwo am Festen sind und die Augen sehen Tiefes, wird mir leicht schummrig.
Nicht daran zu denken z.B. auf eine hohe Leiter zu steigen
oder am Berg schmale Steige zu gehen.
Alle Ängste kann ich dabei ausstehen.
Aber das muss ich ja nicht machen,
es lebt sich gut ohne Höhenflüge.
Bescheiden am Boden bleiben.

Samstag, 5. November 2011

KATHOLISCH

Zufällig bin ich in eine Allerheiligenprozession geraten.
Und hab mir die Gesichter der Teilnehmer angesehen.
Da war alles nur schwarz und traurig und verbittert -
jeder hat persönlich am Kreuz geschleppt.
Das Katholische in unserem Lande ist schon sehr, sehr schwer.
Eine große Bürde gilt es zu tragen.
Mir fällt da nur ein:
Das Leben ist vielleicht hoffnungslos, aber nie ernst. 

Freitag, 4. November 2011

PFERDE

Bei diesen Pferden mit den langen Haaren an den Füßen fahre ich oft vorbei -
ich finde sie so süß - keine Ahnung welche Rasse das ist.
Das Kunstpferd habe ich am gleichen 'Tag vor die Linse bekommen -
ist ja auch recht hübsch und viel pflegeleichter.

Donnerstag, 3. November 2011

VON DEN GERÜCHEN

Dieser Tage in Linz habe ich aufmerksam auf  Gerüche geachtet -
die Fußgängerzone duftete verführerisch nach frischem Gebäck und Kuchen,
im Büchertempel war es ein Gemisch aus abgestandener Luft, Schweiß, Staub -
ich bedauere immer die Verkäufer, die den ganzen Tag in diesen luft- und lichtabgeschotteten Betonkisten arbeiten müssen, oft auch in massiv schadstoffangereicherter Atmosphäre.
In einem Zeitungsartikel war zu lesen, der letzte Schrei seien Wandcremen, die mit Luftionen angereichert werden und die nervenstärkend und leistungssteigernd wirken. Wie fortschrittlich wir sind - wir cremen uns unser Befinden an die Wand.

Mittwoch, 2. November 2011

HERBSTFARBEN

So sehen alte Häuser in der Gegend oder im angrenzenden Mühlviertel aus.
Es werden immer weniger.
Meist wird groß und neu gebaut und das Alte wird abgerissen.
Der aktuellste Trend:  Rot- und Ockertöne für den Außenanstrich.
Ich denke, im Lagerhaus muss es ein Sonderangebot dieser Farben geben, denn allerorts entstehen die Augenknaller. Manche Häuser kriegen auch nur breite orangerote Streifen, das sieht dann aus, als ob die Fenster weinten.
Ja, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber in dem Fall der Müllfahrzeugsfarben verweigere ich auch das.
Farbliche Augenbeleidiger in Herbsttönen. 
Vielleicht werden sie im Frühjahr umgestrichen?
Das Haus trägt jetzt Jahreszeiten?

Die Gegend ist eine bescheidene, stille.
So hat Karl Korab die alten Dörfer gezeichnet. Hineingeduckt ins Hügelige, wenn im Winter die kalten Winde
aus dem Norden übers Land fegen.

Dienstag, 1. November 2011

WARUM ICH IM WALD LEBE

Warum ich im Wald lebe:
weil es hier mehr Schönes als Hässliches gibt
weil die Luft gut ist
weil ich die Welt aus der Ferne beobachten kann
weil mir Menschen in kleinen Dosen genügen
weil ich mich da besser spüren kann
weil die Träume hier keine Grenzen haben
weil in meinem Inneren eine Pionierin schlummert
weil ich mir nichts anderes vorstellen kann
(naja, Wald mit Blick aufs Meer oder einen See ginge auch)

Montag, 31. Oktober 2011

HAPPY HALLOWEEN

Das war dieser Tage in der Mühlviertler Bezirksrundschau zu lesen.
Mein Lieblingsweg - total gefährlich.
Da muss ich wohl aufpassen, dass ich nicht so ende!

Moorleiche. Quelle Wikipedia

 Halloween ist überall.
Maria Bründl bei St.Oswald

Sonntag, 30. Oktober 2011

KATZENSPAZIERGANG

Wenn ich in diesen schönen Tagen einen ausgedehnteren Spaziergang machen will,
muss ich aufpassen, dass mich die Katze nicht sieht.
Denn die will unbedingt mit.
Auf Entdeckertour.
Mutiger und weiter, als sie alleine unterwegs ist.
Ich muss dann warten, bis sie nachkommt,
weil es gibt viel zu sehen, zu riechen, zu entdecken.
Richtig lange mag sie nicht laufen.
Also muss ich mich heimlich aus dem Haus stehlen,
wenn ich Lust auf mehr habe,
auf mehr als unseren gewohnten Rundweg.
Einen blutigen Bauch hat die kleine Kämpferin schon wieder,
so alt und kein bisschen weise.

Samstag, 29. Oktober 2011

VOM GLÜCKSSPIEL

Dieser Tage gab es in Österreich einen Fünffachjackpot.
Es ging um über 10 Mio. €.
Ich spiele nie.
Ich mache das nicht gerne.
Ich glaube nicht daran.
Ich gewinne nie (was logisch ist, wenn ich nicht spiele).
Ich kann Geld finden,
Geld verdienen,
Geld kann mir sonst irgendwie zufließen,
aber ich kann es nicht gewinnen.
Diesmal, weil ich einen Gratistipp geschenkt bekam,
habe ich mich in die Heerschar der Wettfreudigen eingereiht
und am Abend bei der Ziehung war ich nur verärgert,
weil der Wettschein gar keine Richtigen auswies.
Fast zornig war ich,
weil ich doch ohnedies weiß, dass ... siehe oben.
Und auf die Mühe und den Stress mit 10 Mill.€ -
darauf kann ich auch verzichten
(sagte der Fuchs, dem die Trauben zu hoch hingen).

Freitag, 28. Oktober 2011

VOM SINN

Es gibt Völker, die haben es nicht so mit der Arbeit,
meist sind sie in warmen Ländern beheimatet.
Die Leute tun nur das Nötigste und warten,
bis die nächste Kokosnuss vom Baum fällt.
Manche erzählen sich Geschichten oder Träume,
manche lieben aufwendige Essgelage,
manche beschäftigen sich mit den Göttern.
Wir haben den Gelderwerb zentral in unser Leben gestellt,
viel Befriedigung schöpfen wir daraus.
Schaffe, schaffe, Häusle baue ...
Ich vertrödle gerade viel Zeit.
Und merke, wie schwer es mir manchmal fällt,
das Unbesinnte zu genießen.
Es ist genug, einfach zu sein,
nicht das Tun bestätigt unser Leben.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

SPUREN


Bei meinen Streifzügen im Wald bin ich jetzt schon einige Male über diese "Brücke" balanciert - der Abstand zum Wasser ist über einen Meter und die schmalen Holzstämme werden zunehmend glitschig.

Da hat ein Dachs nachgesehen, was die Ameisen an Wohlschmeckendem für ihn versteckt haben.

Und hier sind frische Wildschweinspuren. Die Tiere treiben nächtens ihr Unwesen. Man sieht sie nie, sie sind sehr scheu und anscheinend schlafe ich so tief, dass ich sie auch nicht höre.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

GOLDENER HERBST



Der goldene Herbst hat sich finden lassen,
bei schönstem warmen Wetter habe ich in der gemütlichen Hütte gerastet.
Unwichtigkeiten fallen mir gerade zu,
ich brauche sie nur denken und schon sind sie da.
Die großen Wünsche lassen auf sich warten.
Möglicherweise ist es vernünftiger, wenn sie sich nicht erfüllen.
Auffallend: das Nichtgesprochene, Gedachte kommuniziert sich schneller,
als das hörbare Wort.
Zwischen Frauen.

Dienstag, 25. Oktober 2011

AUF DER SUCHE NACH DEM GOLDENEN HERBST

Nachdem des Morgens bei mir gar kein schönes Wetter war
und es im Westen ziemlich hell ausgesehen hat,
habe ich mich auf die Suche nach dem goldenen Herbst gemacht.
Die Bäume sind schön verfärbt und ich wollte einige bunte Bilder schießen.
Tja, war wohl nichts.
Unterwegs gab es zwar manchmal Sonnenflecken,
aber da bin ich nicht stehengeblieben.
In Budweis war es dann ganz und gar nicht golden,
sondern ziemlich novemberlich depressiv.
Und ich habe nichts Erzählenswertes erlebt.
Oja, etwas schon, aber das mag ich nicht öffentlich sagen.
Dass bei mir daheim dann zumindest Teilsonne war,
ist ohnedies klar.
Das untere Foto ist das Hotelwirtshaus, wo ich immer essen gehe.
Schaut in Wirklichkeit besser aus,
aber das Bild wollte auch ein wenig triste werden.
Recht derb - aber ich finde es witzig:
auf You Tube
Zwa Voitrottln
"Fuck se Energiesparlampe"
Und weil wir schon dabei sind:
Nr. I in den österreichischen Verkaufscharts
Hubert von Goisern
"Brenna tuats guat"
Da kann ich mich fast nicht satthören.
Ich bin sonst kein Goisern-Fan, aber das Lied hat etwas.

Montag, 24. Oktober 2011

VOM ARBEITEN

Zu meinen Tugenden zähle ich Hausarbeit nicht.
Nebenbei Kochen, Gartenarbeit und dergleichen auch nicht.
Möglicherweise habe ich keine Tugenden.
Ich kann versichern, es lebt sich ohne diese tadellos.
Wie auch immer, manche Dinge wären mir doch wichtig.
Wenn sie geschehen würden, wenn ich sie fertig hätte.
So harrt ein Lattenrost im Bad seit Monaten auf die finale Streichung,
gerade habe ich die Idee geboren, meine Toilette auszumalen.
Immer stehen bei mir irgendwelche Farben oder Verschönerungsflüssigkeiten herum,
die ich in einem Energieanflug kaufe,
meine Ausführungsträgheit nicht bedenkend.
Gut Ding braucht Weile -
das ist ein schöner Spruch,
doch die Weile und ich können zur Ewigkeit reifen.
Ich hatte mal eine Wohnung, da waren alle Türen gestrichen, bis auf eine.
Oder das letzte Auto habe ich verkauft,
bevor ich den Flugrost wegpolierte.
Dafür besitze ich Reinigungsmittel und sonstige wichtige Flüssigkeiten sehr lange,
meist sind sie früher unbrauchbar als aufgebraucht.
Das Hölzchen, das ich mir werfe:
alles gut für die Umwelt.
Ich habe einen weitgehend chemiefreien Haushalt.

Sonntag, 23. Oktober 2011

IM WALD

Die schönen Tage habe ich genutzt,
war viel im Wald,
kalt ist es geworden,
des Morgens ist eine Haube nützlich,
 die späteren Sonnenstrahlen wärmen,
am Nachmittag bin ich am Waldrand gelegen,
dahingeschlafen, dahingeträumt,
ich mag es, die Erde zu spüren,
den Geruch des wilden Thymians zu atmen,
gleitende Zeit
jeder Tag ein wenig dunkler
jeder Tag ein wenig kälter.

Samstag, 22. Oktober 2011

VIREN

Der Computer war ein wenig krank.
Bei Blogspot gibt es eine Statistik. Neugierig, wie ich bin, schaue ich immer wieder hinein. Dort sieht man die Zugriffe, von welchen Seiten, aus welchen Ländern, etc. Vor einigen Tagen gab es über 150 Klicks aus den USA. Ich hatte nichts besseres zu tun, als diese Adresse zu öffnen. Sofort war Virenalarm und kleine Fehler machten sich bemerkbar, ein Passwort musste ich ändern und alles lief unrund. Mein Virenprogramm hat nichts gefunden und ich dachte schon, dass ich zum Computermann meines Vertrauens müsste. Dann hab ich irgendetwas bei dem Virenprogramm geändert (niemand soll mich fragen, was das war) und plötzlich konnte der Bösewicht eruiert und in Quarantäne verschoben werden. Ich weiß zwar nicht, was er in der Quarantäne macht, aber alles ist wieder im grünen Bereich.
Solche Neugierigkeiten werde ich mir zukünftig verkneifen.
Eigentlich wollte ich mir für unterwegs ein kleines Notebook kaufen, aber der Gedanke, dass ich wieder Stunden zum Einrichten benötige, hält mich davon ab.

Freitag, 21. Oktober 2011

VOM ALTER

Langsam fange ich an, das mit dem Altern zu begreifen -
diesen Zeitabschnitt des schrittweisen Loslösens.
Ich stelle die Behauptung auf und weiß gleichzeitig, dass es so nicht stimmt, aber etwas Wahres ist daran:
wenn wir das Leben freiwillig stückchenweise loslassen könnten,
würden wir uns viele Krankheiten und einiges an Leid ersparen.
Das Gespür für den rechten Zeitpunkt ist uns abhanden gekommen.
Nie würden wir freiwillig die Erde verlassen, also werden wir schrittweise hingezwungen. 
Wir leben in einer Periode von Jugendwahn und Schönheitsoperationen,
schade um die sanften Möglichkeiten des irdischen Entgleitens.
Teuer verjüngt, mag man wohl überhaupt nicht gehen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

STIFT ZWETTL

Das Schönwetter genützt
wiedermal Stift Zwettl
bei der Orangerie gesessen
Sonnenstrahlen tanken
Ruhe genießen
Dachengel schauen
abgehoben
himmelwärts ist es einfach besser



....Einen Ausweis zeigt er mir, den er selbst hergestellt hat.
"Himmelsbürger", lese ich darauf, und weiter: "Muss nichts. Darf alles. Widerruf möglich." ....
"......Ich tu so, als wäre ich geerdet. In Wirklichkeit bin ich gehimmelt."
Aus: "Als ich ein Hund" war von André Heller.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

MACHT/GELD

Dieser Tage habe ich im Fernsehen einen Spielfilm über den CIA, Öl, die Golfstaaten gesehen. Ich mache mir normalerweise nicht so viele Gedanken über die Verflechtungen von Macht, Geld, Politik, Ölmultis, etc. Grausliche Dinge geschehen da. Auf der Strecke bleiben immer die Armen. 
In Afrika verhungern tausende Menschen und gleichzeitig kaufen oder pachten Inder, Saudis und Chinesen in großem Stil Land von den Regierungen - z.B. von Äthiopien, um dort Landwirtschaft zu betreiben. Den Kleinbauern oder Nomaden wird die Lebensgrundlage entzogen. Die Agrarmultis brauchen die Flächen für den Export, es werden u.a. Blumen oder Pflanzen für den Biosprit angebaut. Oder wie im Falle Chinas Lebensmittel für das eigene Land produziert. Die Chinesen bringen gleich die eigenen Arbeiter mit, also kann die einheimische Bevölkerung nicht einmal an der Herstellung verdienen. Irgendwer macht mit diesen Geschäften Milliarden. Wir schicken dann einige Lebensmittel an die Verhungernden. 

Dienstag, 18. Oktober 2011

TIERKOMMUNIKATION

Die Geschichte habe ich nicht erzählt, ich wollte den Fuchs nicht in die Öffentlichkeit zerren.
Jetzt mache ich es doch.
Vor einigen Wochen in der Morgendämmerung, der volle Mond stand noch am Himmel, bellte ein Fuchs ganz in der Nähe des Hauses. Neugierig bin ich ins Freie (fast nackt) - das Tier stand 50 m von mir entfernt und bellte mich an. Ich bellte zurück, naja, ich versuchte es. So sind wir vielleicht 5 Minuten gestanden, bis es mir zu langweilig wurde - tzzzz, was ist los, ich bin ein Mensch, hat der gar keine Angst vor mir? - ich mich wieder aus der Hocke aufrichtete - und in die Hände klatschte. Richtig unwillig drehte Meister Reinecke um, machte einige Schritte zum Wald hin und nachdem ich ins Haus zurückging, setzte er seinen Weg am Gebäude vorbei fort.
Natürlich kann ich mich über solche seltene Erlebnisse bis zum Gehtnichtmehr freuen, fühle mich eins mit der Natur, als größte Wildtierflüsterin etc.
Aber Spaß ohne. Seitdem bin ich achtsamer, versuche mehr Kontakt aufzunehmen. Heute bin ich einer kleinen ziemlich kältesteifen Schlange begegnet und auch mit den Kühen auf der Weide habe ich kommuniziert. Obwohl, die mag ich nicht besonders. Sie sind zu dumm. Aber nachgelaufen sind dann alle. Seit Jahren ist ein Krokodil mein Krafttier. Ja, und im Wald habe ich dann noch einen Plastikknopf mit einem Krokodil darauf gefunden. - Was sonst? - Echte Krokodile sind ja bei uns sehr, sehr selten.

Montag, 17. Oktober 2011

HINWEIS

Die Aufschrift habe ich in einem dieser mehrstöckigen Buchtempel gefunden.
Immer wieder vergesse ich auf die Lesesupermärkte, wenn ich dann hineinfalle, werde ich von dem Überangebot fast erschlage, lese mich fest, kann viele gescheite Sätze finden,  manches wird querdurch aufgenommen und kaufe schlussendlich doch nichts. Es fallen mir die un- und angelesenen Bände daheim ein, die auch voller brillanter Sager sind und ich will den Haufen, die überall herumliegen, nicht noch weitere Exemplare hinzufügen.
 Ich bin gerade so voller eigener Gedanken und Ideen, dass ich fremde ganz schlecht aufnehmen kann. Keine inneren Leerräume, die es wohl zum Genusslesen braucht.