Montag, 5. Juni 2017

NIX MÜSSEN


Nachdem ich gesehen habe,
wie schnell das mit dem Nichtmehrhiersein gehen kann,
brauche ich wirklich fast nur mehr Dinge zu tun, die mich freuen.
Naja, ein paar Sachen, die unbedingt getan werden müssen gibt es schon.
Aber sonst zwinge ich mich in nix mehr hinein,
was ich nicht möchte.
Z.B. verschiebe ich auch schon zum 2. Mal den Augenarzt,
weil ich immer finde, ich sehe ohnedies gut genug.
Was ja auch stimmt.
Wäre nur Kontrolle und die kann auch noch warten.
Und weil ich gerade wenig Schlaf brauche,
bin ich so aktiv,
wie schon seit ewig nimmer.
Aber meist nur mit Dingen, die mir Spaß machen.
Das Gras mähen ist da ein Grenzfall.
Aber heuer freut mich alles mehr.
Anscheinend muss man nur dem Tod ins Auge schauen
und schon erwacht die Lebenslust.

Kommentare:

  1. guten morgen, liebe ingrid!
    na, das liest sich ja wunderbar!! ja, sehr schön.......ich übe noch mit dem nurdingetundieeinenfreuen, aber habe auch große fortschritte getan.
    und was von ärzten anberaumte termine angeht, ich glaube, da ist was grundsätzliches im gange. ich höre von verschiedenen seiten, dass ärzte die menschen anrufen !!! und zu terminen nötigen. (meine mutter, jürgens mutter, beide über 80! und andere) ich habe das vor zeiten abgeschafft.
    irgendwann habe ich mal begriffen, dass der augenarzt lediglich an meiner versicherungskarte interessiert ist. dann soll er auch so ehrlich sein und das sagen :-) dann schicke ich sie ihm einmal im vierteljahr!
    grüße aus dem paradies, wo man jetzt schon morgens um halb fünfe nicht mehr vor urlaubern sicher ist.
    m.

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    1. immer gehts auch nicht. heute muss ich obwohl dinge machen, die mich nicht freuen. aber ich werde das beste daraus machen.
      liebe grüße zu dir

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  2. Das hat schon was. Aber auch ohne Blickkontakt mit dem Tod wird das Leben je älter man wird umso kostbarer.
    Da werden die Sachen, die man gerne macht wichtiger und auf so vieles kann man lächelnd verzichten.
    Lass es dir gut gehen, Ingrid, und sei herzlich gegrüsst!
    Brigitte, die sich dieses Prinzip auch mehr und mehr verinnerlicht.

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    1. ja, man weiß nie, wieviel zeit noch bleibt. und die resttage sollte man eher mit lust füllen.
      herzlichmorgengrüße

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  3. ...toll finde ich, dass du es auch zulassen kannst.... kenne Leute die könnten, es jedoch einfach nicht tun, weil sich das nicht gehört... zum Glück sind die nicht verwandt mit mir ;-)
    Auf in einen neuen Freutag... muss mich jedoch noch ein bisschen drapieren!
    Herzlich Brigitte

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    1. also heute - wenn ich da auf mein chaos blicke und weiß in 4 stunden muss es halbwegs ansprechend aussehen - also dann brauche ich wirklich viel lust und überwindung. fällt heute wirklich mehr in die rubrik pflicht
      herzlichmorgengrüße zu dir

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  4. unser dasein ist auf einer künstlichen matrix aufgebaut.
    die kleinen werden schon genötigt dinge tun zu müssen,
    und erst die großen!
    wenn der systemtrottel fertig ist,funktioniert er.

    und aus der matrix sich herauszuschälen,
    das ist die aufgabe im alter.
    dazu kommen schicksalsschläge,krankheiten,.......
    und dann plage man sich heftig damit.
    der sklaverei zu entkommen ist ohnehin mühsam,
    weil wir vom geld abhängig gemacht worden sind.

    wenn man nur mehr freudvolle dinge tut,dann kommt man oft an grenzen.
    je mehr alter,desto besser gelingt es.
    nix schlimmeres als willenlose menschen.
    ein hoch auf die freude
    ein hoch auf die selbstbestimmten taten
    ein hoch auf die leichtigkeit
    hibisca

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    1. ja, ein hoch auf die leichtigkeit.
      liebe grüße aus dem mittelwarmen sonnigen waldviertel

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