Montag, 11. April 2016

FRAUENEMANZIPATION

Irgendwo habe ich gelesen,
dass Krieg Frauen wachsen lässt.
Auf sich allein gestellt
laufen sie zu ungeahnter Tüchtigkeit auf,
müssen ohne treu sorgende, sie bevormundende Männer, mit den größten Wirrnissen zurechtkommen.
Das Wort "Trümmerfrauen" fällt mir dazu ein.
Und dann ist der wichtige Kampf, Mann gegen Mann, vorbei
und Frauen geben ihre Macht wieder ab.
Zumindest zum Teil.
Oder schicken Frauen Männer in den Krieg,
damit sie sich emanzipieren können?



Kommentare:

  1. Ja, selbst ist die Frau, wenn es darauf ankommt.
    Ansonsten ist sie nicht unglücklich, die Verantwortung "abschieben" zu können.
    Ich bin jedenfalls froh, nicht zu ungeahnter Tüchtigkeit auflaufen zu müssen... ;-)

    Lieben Montagsgruss,
    Brigitte

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    1. alles hat vorteile, auch die tüchtigkeit. :-)
      herzlichgrüße zu dir

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  2. Liebe Ingrid,
    gut auf den Punkt gebracht.
    Frauen sind doch das stärkere Geschlecht.
    Einen guten Start in die neue Woche wünscht dir
    Irmi

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    1. ja, sicher stärker, wenn auch nicht körperlich.
      liebgrüße in deinen abend

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  3. wenn frauen im überlebensmodus handeln,geht das leben weiter.
    nur dieser raubbau an körper seele und geist rächt sich.
    es entstehen viele seelenkrüppel!
    menschen mit traumatas funktionieren,aber das hat folgen!!!!!

    die auswirkungen sehen wir täglich.....

    das ist unsere zukunft...
    oder kommen wir aus der nummer heraus?

    lg
    hibisca

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  4. diese tatsache hat mit auch schon mal beschäftigt, ich glaub nicht, dass frauen ihre männer deswegen in den krieg schicken, das machen die schon selber, schlimm find ich nur, dass sie sich nach der rückkehr ihre macht (wie du schreibst) wieder nehmen lassen, ganz auffällig war doch das grad in den 50ern, NACH dem krieg und den trümmerfrauen.................und wie sah das bild der frau in den 50ern aus ??? und die werbung ??? ...........dieses thema ist und bleibt ein ewiges rätsel ...........zumindest für mich

    grüsse in den wald

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  5. Viele von diesen im Krieg erstarkten Frauen wünschten sich die Rückkehr des Gatten, einige aber auch nicht. Es gab schreckliche Empfänge, manchmal raste einer wieder weg und warf sich auf die Gleise...
    Überhaupt kein Krieg - das wäre mal die Lösung!
    Es gäb noch viel zu erzählen.

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    1. ja, bin ganz deiner meinung. krieg ist schrecklich.
      lg

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  6. Hallo Ingrid,
    NUN! Als Mann, Psychologe und Psychotherapeut muß ich den Damen hier leider widersprechen.
    Weil ein anderes, differenzierteres Welt- Frauen- und Männerbild.
    Schon mal was von Esther Villars klassische Streitschrift zum Thema Mann und Frau von 1971 - eine schwungvolle und bissige Polemik, die auch heute noch zur Diskussion und zum Nachdenken herausfordert. Die Neuausgabe von 1987 erlebte im September 2003 bei dtv ihre 10. Auflage.< gehört !?!

    Dieses Buch ist denen gewidmet, die darin nicht erwähnt werden: den wenigen Männern, die sich nicht dressieren lassen, den wenigen Frauen, die nicht käuflich sind - und den Glücklichen, die keinen Marktwert haben, weil sie zu alt, zu hässlich oder zu krank sind."

    Übrigens hat E. Vilar nach diesem Buch und ihrem Auftritt in der Talkquasselrunde körbeweise Morddrohungen von den lieben unterdrückten Frauen bekommen.

    S.25: "Es ist ganz logisch, dass der Mann, der die Frau für seinesgleichen hält und dabei mit ansehen muss, was für ein stupides Leben sie neben ihm führt, glaubt, er unterdrücke sie. Doch solange man sich erinnert, ist die Frau nicht mehr zu irgendeiner Unterwerfung unter den Willen des Mannes gezwungen "worden, im Gegenteil: Es sind ihr alle Möglichkeiten zur Verfügung gestanden, sich unabhängig zu machen. Wenn sich also die Frau in dieser langen Zeit nicht von ihrem »Joch« befreit hat, dann gibt es dafür nur eine Erklärung: Sie hat keins."
    So viel zu diesem Thema :lol:
    VG
    Oskar

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    1. das ester vilar-buch kenne ich. in der bandbreite der beziehungen gibt es alles.
      lg

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