Donnerstag, 7. April 2016

AUF KONFRONTATIONSKURS


In meiner Einsiedelei habe ich viel Platz und brauche auf keinen Rücksicht zu nehmen.
In der großen Stadt bin ich laufend angeeckt:
eine Frau in der Fußgängerzone niedergerempelt,
von einem Kleinkind mit Eis gerammt worden,
eine Radfahrerin hat meinem Auto beinhart den Vorrang genommen (ich denke,  die haben keine Ahnung von Verkehrsregeln),
dafür habe ich mich gleich an der nächsten gerächt
und hätte sie fast in die Wagentür reinfahren lassen.
Alles so schmutzig,
so hässlich  - war nur in Aussenbezirken mit hohem Ausländeranteil  unterwegs.
Dicke träge Türkinnen in diesen graubraunen Bodenaufwischmänteln und
dünnere aber beinverdrehte Frauen in Leggins (schlechter als nackt).
Ein Tag reicht mir bei weitem
und das Vergnügen habe ich zukünftig öfter.
Und auf der Rückfahrt hat mein Auto gesponnen
und in einem auschiachen Lokal voll grauslicher Leute war ich auch noch .....
Da schaue ich doch lieber nur auf grüne Bäume und Hummeln.
;-)


Kommentare:

  1. Das scheint nicht dein Tag gewesen zu sein. Oder du bist wirklich nicht geschaffen für dieses städtische Gewusel.
    Bei mir ist es so, dass ich je nach Stimmung alle Menschen furchtbar finde - und sie ein anderes Mal alle umarmen möchte...

    Einen guten Tag dir!
    Herzlich,
    Brigitte

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    1. es gibt so komische tage. mit dem umarmen kann ich mich zurückhalten. ;-)
      herzlichgrüße zu dir

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  2. Das war auch nur im übertragenen Sinne gemeint. ;-) Ich gehe nicht gerne auf Körperkontakt mit Fremden, nicht mal mit KursteilnehmerInnen oder so...

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  3. Ingrid, das war wirklich ein Tag zum Vergessen.
    Aber ganz leicht schmunzeln musste ich auch über
    deine launige Darstellung.
    Einen harmonischen Tag wünscht dir
    Irmi

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    1. du kannst ruhig schmunzeln. ist ja ein ganz normaler tag.
      herzlichgrüße

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  4. darum möchte ich auch nicht mehr in der stadt wohnen.
    es ist eine zumutung,die armut und die argen menschen zu ertragen.

    ich habe vor 20 jahren schon gewusst,dass ich nicht mehr in wien leben möchte.
    natur geht mir über alles.

    und in den guten bezirken kann man sich keine wohnung mehr leisten.

    wien hat aber noch lebensqualität.
    wenn man da an andere städte denkt....
    grauslichst

    in zukunft wird es nicht besser.
    frühlingsgrüße
    hibisca

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    1. am meisten stört mich immer der dreck. ist so destruktiv. ich hab das schon oft gesagt. man muss in der stadt ständig die eindrücke ausblenden. das grauslichste, was ich einmal gesehen habe, war eine junge, gut angezogene frau, die am morgen komplett zugedröhnt auf der straße im schmutz herumgekrochen ist. kann mir leben in der stadt auch nimmer vorstellen.
      liebe grüße

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  5. Auch ich war heute wieder in der großen Stadt, in der ich seit Geburt bis vor 5 Jahren auch gelebt habe. Und in der ich eben noch einen Großteil der Ärzte meines Vertrauens und meine Töchter habe. Und in die es auch mich in keinster Weise mehr treibt. Bei jeder notwendigen Fahrt überlege ich mir, was ich nicht alles miterledigen will, um dann letztlich nach den unabdingbaren Terminen den Rest - der mir zuvor schon wichtig war - unerledigt sausen zu lassen und mich ins Auto auf den Heimweg schwinge. Ich habe immer in grünen Außenbezirken, meist mit Loggien oder Terassen, gewohnt und dennoch möchte ich das ländliche Grün nicht mehr missen. Vielleicht ist es auch die "Weisheit" des Alters, das die Stadt so uninteressant macht?
    Liebe frühlingsblühbunte Grüße - Ingrid

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    1. dass ich die hälfte der termine sausen lasse und schnell wieder auf der autobahn richtung heimat bin, das kenne ich auch. ich kenne auch frühlingsabende in der Stadt, die bezaubernd lebendig sind. ich glaube, die grüngewöhnten landaugen brauchen zuerst ein grauschleiertraining, um die betonwüste nimmer wahrzunehmen.
      liebe grüße

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  6. Hallo Frau Waldviertel,
    wenn ich so schön waldig abseits wohnen würde wie du, würde ich um jede Stadt einen großen
    Bogen machen. Obwohl ich nur 20 km von Karlsruhe entfernt wohne, war ich dieses Jahr noch
    nicht dort. Brauche den Stadtmoloch auch nicht.
    VG
    Oskar

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    1. recht hast du. wer braucht schon stadt!
      liebe grüße

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  7. Ich brauch die Stadt, weil ich da lebe. Hat halt alles immer zwei Seiten. Am Land ist auch nicht alles schön, weiß ich aus eigener Erfahrung. Liebe Grüße aus Wien, Bettina

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    1. ja, ist alles total subjektiv. 2 mill. menschen, die in wien leben, müssen das teilweise gerne tun.
      liebe grüße

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  8. da möchte ich auch was dazu sagen, ich kenne auch sehr gut beide extreme und kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, dass es am land nur gut aussehende, gut gekleidete und wohlhabende menschen gibt.

    liebe grüße
    ulrike

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    1. aber die bäume sind meist recht hübsch. :-)
      liebe grüße

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