Donnerstag, 18. April 2013

ERINNERUNGEN


Manchmal denke ich,
es wäre gut
ohne Erinnerungen zu sterben,
alt und ganz vergesslich zu werden.
Was sich im Laufe der Zeit zusammenlebt und zusammenerinnert ....
Randabgefüllt mit Erlebnissen sind wir.
Ich möchte völlig neu ins Jenseits starten,
ohne den ganzen Erfahrungsballast

Kommentare:

  1. Das muss ich mir noch überlegen...

    Vielleicht im Sinne von: Wer nichts hat, kann nichts verlieren...
    Ja, unser Leben ist schon eine Ansammlung von Curiosidades! Schön, dein Erinnerungsbild!

    Alles Liebe in deinen Tag,
    Brigitte

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    1. alles, was wir sehen, erleben erscheint durch die brille des gewesenen. nichts gibt es frisch, unvoreingenommen. je älter, desto mehr erfahrungsberge zwischen uns und dem leben.
      einen gänzlich neuen tag wünsche ich dir

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  2. ich möchte sie nicht missen, die Erinnerungen
    lg
    karl

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    1. vielleicht wäre es genug, sie manchmal beiseite lassen zu können.
      lg

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  3. Ich denke, im Jenseits werden wir unsere hier gemachten Erfahrungen nicht mehr gebrauchen... aber so ganz erinnerungsentleert abzuschliessen mit dem Leben... da kommt mir eigentlich nur die Demenz in den Sinn und ob ich das möchte... ich weiss nicht - nicht wirklich!! Hoffe, dass ich meinen Körper, den Geist und die Seele bis zum Schluss friedlich zusammenhalten kann....
    Wünsche dir einen vergnügten Waldtag
    ♥-lich brigitte

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    1. es wäre doch schön, etwas erleben oder sehen zu können, ohne erfahrungsbrille, durch die wir alles bewerten. ganz neu sein.
      naja, es is wie es is.
      liebgrüße sommerliche zu dir

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  4. was sagt uns das, wenn eine ohne erinnerungen leben will im jenseits? schnell wieder inkarnieren, löschung aller erinnerungen bei der neuen geburt?
    ja, wenn man das alles so wüßte.
    im moment ist mir der gedanke an die wiedergeburt auch lästig.
    m.

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    1. es ist ja nur so eine idee. geht ohnedies nicht. aber der unendliche ballast, der immer mitgeschleppt wird.
      lg in den norden

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  5. Da fällt mir ein Zitat von Kurt Marti ein:

    "Am Anfang war Zukunft.
    Dann häuften sich Erinnerungen an.
    Am Ende räumt Vergessen auf."

    Analog zu allem Materiellen. Loslassen, um sich unvoreingenommen hinwenden zu können.

    Danke für diese schöne Denkanregung.

    Lieben Gruß

    Ulrich

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    1. danke für deinen schönen kommentar. freut mich sehr.
      lg zu dir

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  6. Ich möchte noch nicht unbedingt ans Sterben denken, wenngleich mir bewusst ist, dass die Zeit immer schneller auf diesen offenen Zeitpunkt zueilt.

    In ähnlicher Weise wie du, hatte auch ich gestern erinnerliche Gedanken, allerdings entgegen deinen Ansichten.

    Ich war bei der Beerdigung einer früheren Nachbarin, saß in der Seitenbank und hatte dadurch die volle Breite der Mittelbank mit den Angehörigen der Verstorbenen in meinem Sichtbereich. Neben den Söhnen und Töchter insbesondere die Schwiegertöchter und – söhne, von all denen kannte ich die Eltern und weitere Verwandte, schon lange tot, aber die Erinnerungen mit den Gehaben, Stimmen und Eigenschaften tauchten in mir unwillkürlich wieder auf und weckten in mir glückliche Gedanken und Gefühle.
    Es war ein tiefes Erinnern mit der innerlichen Feststellung, dass mich die früheren Zeiten mit den damaligen Personen heute mehr verbinden als mit den nachbarschaftlich Lebenden.

    Blinkyman

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    1. und ich gehe auf keine begräbnisse. denn da muss ich meist lachen.
      lg zu dir

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  7. Also Ingrid! Ich freunde mich eben damit an, sächlichen Ballast abzuwerfen und genieße diese Befreiung doch allmählich - da soll ich auch noch meinen Kopf leer machen?? Nee! ;)

    Wenn ich mir meine Erfahrungen ansehe und wie durch sie "ich" geworden bin, dann möcht' ich die bitteschön mit ins Grab nehmen. Und bei dem, was danach kommt, sind sie eh' weg - zumindest aus dem Bewusstsein. Gibt's doch das alte "Ich" dann nicht mehr.

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    1. die erinnerungen sind schön und gut. aber manchmal wäre es toll, ganz ohne sie an dinge herangehen zu können.
      lg zu dir

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  8. Da bin ich andrer Meinung, ich möchte nichts vergessen, wie eine Tandlerin hänge ich an meinen Erinnerungen. Mir tut schon leid weil ich step by step langsam verliere, ich kann mich an vieles nicht mehr erinnern.
    Was tust Du denn da drüben ohne Erinnerungen, neue sammeln?Lg.H

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    1. schön, dass du wieder da bist. erinnerungen sind der rucksack der zeit. stell dir vor, wie leicht wir ohne sie wären.
      alles liebe in deinen tag

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