Samstag, 17. April 2010

PELE

Hawaii ist einer meiner Lieblingsplätze auf der Welt. Nirgendwo ist für mich die Gastaufenthaltsenergie dieser Erde stärker spürbar.
Pele heißt die Vulkangöttin, sie wird von den polynesischen Inselbewohnern sehr ernst genommen, das Überleben ist vom guten Willen der wilden Göttin abhängig. Wenn sie zürnt und verärgert ist, rächt sie sich an den Menschen ganz fürchterlich.
Abgesehen von den landschaftlichen Schönheiten hat mich die Leichtigkeit des Lebens auf den Inseln fasziniert. Da die ständige Bedrohung der Naturgewalten spürbar ist, wird das Leben genossen, gefeiert und gelebt. Wer kann schon wissen, ob es ein Morgen geben wird. Aloha.

Kommentare:

  1. Wow! Da warst Du schon? Ich kann es leider nicht sagen, ob ich mich da wohlfühlen würde. Lese auch immer wieder von Schattenseiten ferner Länder, so daß es mich gar nicht so reizt, so weit wegzufliegen. Aber schön siehts aus, besonders wenn man es im Fernsehen betrachtet und nicht mit den Unannehmlichkeiten, wie Insekten usw. zu kämpfen hat.

    Herzlicher Gruß zum Wochenende
    Sara

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  2. ich baum komme auch nicht so in der welt herum
    die fahrten nach norwegen waren wundervoll aber überall wo ich hinkomme möchte ich bleiben
    die lebenseinstellung klingt gut
    das möchte ich auch können
    wobei eben im wald mit winnie war ich glücklich hier zu wohnen und so herausgehen zu können
    und einem tag voll krankenhauselternkindbetreuungeinkaufhausarbeit so gelassen entgegensehen zu können

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  3. Das erinnert mich an zwei Bücher, die ich vor kurzem gelesen hab' von Hank Wesselman ("Die zwölf Wahrheiten des Nainoa" und "Nainoa der Medizinmann"). Da spielt der Kraftplatz Hawaii eine zentrale Rolle.

    Mir geht's mit dem Reisen wie Birgit: "... wo ich hinkomme, möchte ich bleiben ...", eintauchen, teilhaben, Teil des Alltags werden. Und das geht in maximal zwei Wochen nur ansatzweise.

    Und mit zunehmendem Alter entdecke ich ein weiteres Phänomen: die Lust, die ganze Welt zu sehen, wird weniger. In der kurzen Zeit, die bleibt, werde ich nicht mehr alle Plätze sehen, die ich eigentlich sehen wollte. Da konzentriere ich mich lieber auf das, was in der Nähe ist und vor allem auf die wundervollen, unentdeckten Landschaften in mir selbst. Die ewige Suche nach dem Zuhause.

    Lieben Gruß und schönes Wochenende

    Ulrich

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  4. Pele - wieder was gelernt, Danke, Ingrid!

    Ich freue mich immer über Neues.

    Selbst hatte ich noch nie "Fernweh", eher Heimweh ;)

    Ulrich hat es wunderbar formuliert, im letzten Absatz, das spricht mir aus der Seele, danke!

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  5. sara:
    ich bin früher viel gereist, seit 2 jahren gar nicht mehr, auf manches hätte ich schon noch lust. aber irgendwie hört sich das reisen auf, nicht nur bei mir, sondern ich denke allgemein. die anzeichen deuten darauf hin.
    lg

    birgit:
    ich war eine leidenschaftliche reiserin - dort wo ich mich fremd fühle, bin ich zuhause. aber alles hat seine zeit.
    gelassenheit und leichtigkeit wünsche ich mir auch sehr.
    lg

    ulrich:
    jetzt, wo ich nicht großräumig reise, bin ich auch sehr viel im kleinen unterwegs und das ist auch schön. ja, die ewige suche nach einem zuhause. der wunsch nach ankommen.
    lg

    eva:
    danke. es muß ja auch menschen geben, die gar nicht in die ferne wollen. sonst wäre keiner mehr daheim.
    lg

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  6. Jawohl!!!
    Dem kann ich nur zustimmen liebe Ingrid.
    Was weiß ich schon, was morgen sein wird.
    Die Kahunas sagen,.....erst wenn Du selbst zufrieden und glücklich bist, können es auch die anderen um Dich herum sein .....und wenn sich jeder daran hällt......
    Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir.
    Rosi

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  7. rosi:
    ein schönes wochenende auch für dich. und viel glücklichsein wünsche ich dir, damit alle ringsum es auch sein können ...
    lg

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