Dienstag, 20. Oktober 2020

VOM GLÜCK


Schon beim Zen-Seminar hat mich die Frage beschäftigt:
"Muss ich das Glück benennen, um es zu empfinden?
Muss ich denken, um glücklich zu sein?
In der Meditation an sich nicht.
Aber wer ist es dann, der glücklich ist?
Und gibt es Glück jenseits von allem Denken?"
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Wenn ich etwas Schönes sehe,
sage ich :
"Das ist wunderbar. Ich bin glücklich."
Was geschieht, wenn ich das nicht denke.
Nur reines Empfinden bin??
Weil ich das nicht kenne, kann ich es mir nicht vorstellen.






 

Montag, 19. Oktober 2020

BUCHEMPFEHLUNG


 Zuerst: ich bin total erleichtert.
Denn der Blog funktioniert wieder.
Hatte ja schon an einen Computerneukauf gedacht
oder den alten PC zum Schrauber zu bringen -
jetzt hat sich automatisch das neuere Browserprogramm installiert -
und siehe da: die Plagerei hat ein Ende.
Meine Gefrierkombination hat auch eine Wunderheilung erfahren.
Alles arbeitet zufriedenstellend. 
Wo ich schon an ein baldiges Maschinenableben dachte.
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Wenn man vom Corona-Thema noch nicht genug hat,
kann man dieses Buch lesen.
Ich finde es spannend, erklärt zu kriegen, wie die Verdrängung der Arten
zu Stressreaktionen der Tiere und auch zu übergreifenden Krankheiten führt.
Arvay meint unter anderem, dass es mit der Bekämpfung von Corona nicht getan ist,
denn bei fortschreitender Zerstörung der Umwelt werden immer neue Krankheiten entstehen.
Bekämpfung: Arvay wird massiv von der Pharmaindustrie? bekämpft,
weil er einige heikle Themen anspricht. Z.B. wird sein Wikipediaeintrag fast täglich umgeschrieben, wobei seine Leistungen subtil herabgewürdigt werden.

In dieser jetzigen Zeit ist Meinung, die nicht dem Mainstream entspricht (noch) nicht gefragt.




Sonntag, 18. Oktober 2020

EMPATHIE



Eigentlich bin ich mich ziemlich empathiebefreit.
Bei Menschen.
Tiere sind mir herznah.
Jedenfalls habe ich irgendwo eine Studie gelesen,
demnach besonders empathische Menschen sich mehr an die derzeitigen Vorschriften halten.
Laut dieser Studie bin ich superempathisch.
Weil ich gehe gar nimmer aus dem Haus.
Bin vorschriftenmüde, genervt vom Hü-Hott und ich sitze die Situation aus.
Denn daheim ist es super.
Es ist nicht die richtige Zeit für Bewegung.
Weltenstillstand.
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Wenn nix möglich ist,
kann man so tun,
als wäre die (Selbst)Beschränkung die eigene Entscheidung.
Die Freiheit hinter Gittern.
Wahrscheinlich ist Freiheit im Leben ohnedies Illusion.





Samstag, 17. Oktober 2020

LANDLEBEN


Es kann sein, dass man mit dem Auto vor einer versperrten Straße steht
und Kühen beim Vorbeiwackeln zusieht.
Die Tierleistungszüchtungen sind Fehlkonstruktionen. 
Schwerfällig auf dünnen Beinen.
 So macht Gehen keinen Spaß. 
Schlechter BMI. 
Die Gegend in der Nähe heißt "Mühlviertler Alm". 
Almauf-/abtrieb fast täglich.
Landleben ist schön.

 


Freitag, 16. Oktober 2020

MAGISCHER PLATZ




 
Ein besonderer Bonus des Meditationswochenendes war nicht nur der Kaffee mit Torte im Sonnenscheinstiftskaffee, 
sondern dass die geheime Kapelle nach jahrelanger Verschlossenheit wieder 
geöffnet war.
 Der Platz ist magisch, uralt und nicht genützt. 
Fresken mit den Symbolen der 4 Evangelisten, ein leeres  
Vogelnest und viel Verwunschenheit. 
Ich kenne so viele Kraftplätze - die gute Energie müsste mir aus allen Poren quellen.
 Theoretisch.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

ERFOLGREICH GESCHEITERT


Eigentlich sollte ich noch gar nicht da sein.
Beim Zen Seminar im Stift Zwettl war ich.
Beim zweiten Mal war der Reiz des Neuen vergangen.
Im letzten Jahr konnte mich das mehr oder weniger mühelose Meditieren begeistern.
Heuer war es noch besser.
Beim stundenlangen Sitzen bin ich fast ins Schweben gekommen.
Die Gehmeditationen habe ich ausgelassen.
Mein Fuß mag die flotte Rennerei nicht.
Da mich beim Zen mehr die Form und weniger der Inhalt interessiert
(ich habe keinen ideologischen Durchhaltewillen oder ein bestimmtes Erleuchtungsziel vor Augen, mich interessiert nur die Erfahrung),
habe ich nach kurzer Zeit festgestellt:
"Ok. Das funktioniert gut und immer besser.
Der Saal ist wieder barock und prächtig,
das Kloster schön und angenehm wie seit Jahrhunderten.
Das kann man alles so machen,
muss man aber nicht."
Jedenfalls bin ich nach dem Wochenende abgereist.
Hatte ursprünglich die ganze Woche geplant.
Aber irgendwie war mir ohne Neueuphorie die Form dann doch zu
selbstquälerisch.
Dem Zenlehrer bin ich eher unangenehm aufgefallen.
Nachdem er mich im vergangenen Jahr noch herzlich umarmt hatte,
was ja heuer ohnedies nicht wünschenswert wäre,
war die Verabschiedung mehr gefriergetrocknet.
Ich denke, mit dem Thema bin ich durch.
Eine ganze Menge habe ich mitgenommen
und bei mir daheim hat es in der Nacht den ersten Schnee gegeben.
Was auch wieder sehr hübsch war.
 
 
 

Samstag, 10. Oktober 2020

PAUSE

Ein paar Tage Blogpause.
 

Freitag, 9. Oktober 2020

ABFISCHEN





 
Zufällig bin ich beim Karpfenabfischen vorbeigekommen.
Das sind schon die Fische für den Weihnachtsschmaus.
In normalen Jahren wird bei der "Ernte" ein Fest veranstaltet.
Heuer fallen Feiern aus.
Jetzt kommen die Fische in große Wasserbehälter,
wo sie ihren schlammigen Geschmack verlieren sollen.
Kriegen nix mehr zum Fressen.
Auch die Schwäne werden bald am Trockenen stehen,
wenn der Teich ganz abgelassen wird.
Ich muss mir immer Sorgen um Tiere machen.
Hoffe, dass die Jungschwäne bereits fliegen können.
Denn Teiche gibt es im Umkreis genug.
Diese Wirtschaftsform hat im Waldviertel und im angrenzenden Tschechien eine lange Tradition.
In den Wirtshäusern stehen Karpfen auf der Speisekarte.
Ich finde die Abfischerei mit der Prozedur danach einigermaßen grausam,
aber liebevoll ist Tieretöten fast nie.
Ein einziges Mal habe ich eine Opferzeremonie in einem indischen Tempel gesehen,
die mir unschrecklich vorkam.
Die Ziege war völlig ruhig, als der Priester das Schwert hob und ihr mit einem einzigen Schlag den Kopf abhackte, der gänzlich vom Körper getrennt zu Boden fiel.
Da war keine Zeit für Angst.
 
 

 

Donnerstag, 8. Oktober 2020

HAUSARBEIT

Übellaunig werde ich,
wenn ich irgendwelche Arbeiten im Haus mache,
wo dann eines ins andere greift,
sich Abgründe auftun,
wenn aus einer Arbeit mehrere bis viele werden,
außer Mühsal nichts abzusehen ist,
die einfachsten Dinge gerade nicht funktionieren,
Kletterkünste für Handlungen gefragt sind -
und nichts, aber auch schon gar nichts zu einem durchgreifenden Erfolg wird.
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Der Blog funktioniert noch immer schlecht.
Ich brauche den Computer und mein Tablet,
um einen Post zu erstellen.
Sehr mühsam und unlustig.
Dabei habe ich am Computer jetzt alle Updates gemacht,
was nur eine minimale Verbesserung gebracht hat.
In Wahrheit ist das kein befriedigender Zustand.
Und ich bin sehr, sehr grantig.
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Alle Diskotheken sind geschlossen.
Die Jugendlichen tun mir leid.
Nächte ohne Flirt.
Kein Alkohol.
Vergnügungen  nur im privaten Bereich.
Die Hormone verpuffen im leeren Raum.
 



 

Mittwoch, 7. Oktober 2020

LOHNBACHFALL


Beim Lohnbachfall.
Schon Jahre war ich nimmer bei den dunklen moosbewachsenen Steinen.
Auf dem Weg dorthin ebene Wiesen mit schlängelndem Bach.
Kunst zwingt Rost gab es vor vielen Jahren schon mal im Blog.
Die Werke stehen nach wie vor.
Werden von weniger Kunst zu mehr Rost.

Dienstag, 6. Oktober 2020

HEIDENSTEIN

Kraftplatz
 
Ich habe keine Fragen mehr
Antworten ohnedies nie
das Leben ist
wie sollst du Stein mit mir sprechen
wenn da nur Stille ist
 

Montag, 5. Oktober 2020

WENN GOTT TOT IST


Die Memoiren von Brigitte Schwaiger habe ich gelesen.
Dann wollte ich ihren Spuren folgen.
Ich bin öfter in Freistadt.
Eine hübsche Mittelalterstadt unweit von mir.
Die Enge des russenbesetzten Nachkriegsösterreichs.
Der Weißkittelgottvater.
Die Familie mit Besseregesellschaftsdünkel.
Mehr Tabus als Liebe.
Eine Frau zerbrochen in Enge und Seelenkrankheit.
Verwirrtes Schicksal.
Leben kann Hölle sein.

Sonntag, 4. Oktober 2020

PIKTOGRAMM



Piktogramme kann ich schlecht deuten.
Aber dieses verstehe sogar ich.
Die Natursehenswürdigkeiten haben heuer teilweise unter einem Overtourism gelitten.
Ich habe das weniger mitbekommen, weil ich fußgehandicapt daheim gesessen bin.
Jedenfalls sind Trampelpfade in Wald und Flur uringetränkt.
Ich kann mir vorstellen, dass die Landwirte der angrenzenden Grundstücke nicht sehr amüsiert sind.
Am Parkplatz zu einem Naturdenkmal hat man inzwischen Mobiltoiletten aufgestellt.
Schon Helmut Qualtinger meinte:
" Da Mensch is a Sau".
Wobei man damit dem Schwein Unrecht tut.
 

Samstag, 3. Oktober 2020

SEHR TIERLASTIG


 
Sehr tierlastig sind gerade meine Posts.
Es tut sich aber auch gar nix bei mir.
Wahrscheinlich ist das so im Alter.
Dass die Tage in einem endlichen Gleichmaß vor sich hindröseln.
Muss man sich halt daran gewöhnen.
Unterbrochen wird die Zeit von irgendwelchen Körperunbefindlichkeiten.
Ich war wieder bei der Bauernhoffriseurin.
Das ist ein richtiger Bauernhof mit Tieren und allem Drum und Dran.
Wenn ich denke, dass ich in der großen Stadt zeitweise meinen Kopf Friseurweltmeistern anvertraut habe....
Also, jetzt, nach ewigen Jahren habe ich es endlich so,
wie es mir angenehm ist.
Kriege nur Schnitt und Kaffee.
Waschen mache ich selber.
Mag es ja wenig, wenn man mir am Kopf herumtut.
Was habe ich immer unter unsensiblen Lehrmädchen gelitten,
die an den Haaren herumgerissen und
beim Ausfrisieren der Knoten alle Nervenenden zum Schrillen brachten ...
Viele Tiere sind auf den Weiden.
Genießen die stillen Herbsttage.
Wie man sieht, sind auch Kühe einander zugetan.
Wenn man sie lässt.
 

Freitag, 2. Oktober 2020

BÄRENWALD

An einem der halbschönen Tage war ich endlich im Bärenwald,
der ganz in meiner Nähe ist.
Eine Bärenauffangstation von VIER PFOTEN.
Arme Tiere werden hier betreut.
Zur Zeit sind es 5 Bären.
Ich habe zwei davon gesehen.
Einer ist schon sehr alt und krank und schaut dementsprechend missgelaunt.
Mir tun eingesperrte Tiere leid.
Im Bärenwald leben Tiere aus Zirkushaltung oder Privatzoos.
An schönen Sommertagen ist der Parkplatz voller Autos.
Hunde, Kinder, Lärm.
So verdienen sich die Bären hier auch heute noch ihr Futter.
In den Wintermonaten schnarchen sie in ihren Höhlen
und der Park ist für Besucher gesperrt.
Mit der Besichtigung habe ich einen Punkt meiner ToDo-Liste abgearbeitet.
 

Donnerstag, 1. Oktober 2020

TIERE






 
Auf dieser stark befahrenen Straße habe ich extra für die Fotos 2 x gewendet,
um bei den kleinen Ferkeln, die beim Vorbeifahren auf das Netteste miteinande unr
spielten, mit dem Auto anzuhalten.
Was man dort eigentlich fast nicht kann.
Jedenfalls sind die munteren Freilaufschweinderln sofort in ihrem Unterstand
verschwunden, die Muttersau hat böse gegrunzt,
und ich kann nur bescheidene Bilder abliefern.
Weiters habe ich an dem Tag einen Jungschwan halb gerettet.
Naja, eigentlich weiß ich nicht, was aus ihm geworden ist.
Er stand mitten auf der Straße und ich habe mehr oder weniger den Verkehr (große böse LKWs)
angehalten und ihn von der Fahrbahn gejagt.
Ziemlich imposant sind solche Tiere, wenn man neben ihnen steht.
Aber, ob er zurück in den Teich gefunden hat
oder doch unter einem Auto verendet ist -
keine Ahnung.
Beim Weiterfahren habe ich mir ob der mangelnden Kümmerung dann Vorwürfe gemacht.
Lediglich die Polizei rufen wäre eine Möglichkeit gewesen.
Und was hätte ich in der Wartezeit veranstaltet?
Wer weiß, wie der Jungschwan reagiert hätte,
wenn ich mich als selbsternannte Wache positioniert hätte.
Tja, mehr Fragen als Antworten.