Mittwoch, 4. Februar 2015

ALLES GEHT DEN BACH RUNTER



Kein neues Thema:
Das mit dem Altwerden ist zeitweise  nervig.
Wir sind völlig ungeübt.
In einer Zeit des ständigen Wirtschaftswachstums sind wir groß geworden.
Alles sollte ständig mehr, besser, schöner, neuer werden.
Wir haben nicht trainiert,
dass es auch irgendwann rasant bergab gehen kann.
Und es kommt fast nichts schönes Neues nach.
Wir verlieren Freunde, Beziehungen, körperliche Möglichkeiten, und so weiter, und so fort.
Manches kann man gut wegstecken,
andere Dinge schmerzen.
In meinem Leben gibt es viele Menschen, die besonders für mich waren, nimmer.
Und wenn so schöner Schnee liegt, vermisse ich das Schifahren.
Bin schon zu unsicher und zu ungeschickt und möchte den Unfallteufel nicht herausfordern.
Meine Wehwehchen zähle ich nicht auf, das würde den Blograhmen sprengen.
Tja, so isses, da gibt es nix daran zu rütteln.
Abfinden und das Beste daraus machen ist das einzig Mögliche.







Kommentare:

  1. Mit deinem letzten Satz und den wunderbaren Winterbildern gehe ich - angezählt wie du - in den Tag!

    Lieben Dank und lieben Gruss,
    Brigitte

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    1. angezähltund noch lange nicht k.o. :-)
      alles liebe zu dir

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  2. sehr schöne Aufnahmen!
    lg
    karl

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  3. Abfinden ist die einzige Möglichkeit! Ich übe noch.......
    M.

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    1. so richtig abfinden werde ich mich nie - auch wenn widerstand sinnlos ist.
      liebe grüße

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  4. NEIN und nochmals NEIN, das ist nicht meine Einstellung beim Altwerden!
    Bin zufrieden mit dem, was ich noch alles kann und wofür ich jetzt Zeit habe.
    Lieben Gruß
    Heide

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  5. Meine Einstellung wechselt ständig. Jeder neue Tag fordert Eingehen auf neu auftauchendes Alterszeug. Das meiste ist am Tag darauf wieder verschwunden, dafür was Neues...ach ja, ich lese öfter im Büchelchen: Mit vierzig depressiv - mit siebzig um die Welt.
    Das hilft!

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    1. ich habe es gleich mal bestellt. danke für den hinweis
      m.

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    2. ja, meist ist sowieso alles ok. und dann wieder auch nicht ...
      liebe grüße

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  6. Tja..
    Interessanter Text - so wahr - und die durchaus passenden Fotos dazu.. ;-)

    Viele Grüße
    Elena

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  7. das habe ich früher nicht verstanden
    aber heute kenne ich das gefühl das einem alle wegsterben :(((
    mittlerweile auch angst dass liebgewordene bedroht sind
    da muss ich noch dran arbeiten - an dem gelassenen gehenlassen
    und an dem gelassenen ertragen des körperlichen verfalls
    derzeit versuche ich noch dagegen anzugehen
    liebe grüße
    birgit

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    1. ja, man versucht dagegen anzugehen - was aber letztlich zwecklos ist. gelassenheit wäre besser.
      liebe grüße

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  8. Liebe Ingrid,
    ich muss dir Recht geben. Die Zeit rast und mit jedem Tag müssen
    wir dem Verfall ins Auge sehen. Aber dennoch will ich nicht verzweifeln.
    Ich kann noch allein in meinem Haus leben, kann einkaufen und benötige
    - außer meiner Putzfrau- keine weitere Hilfe. Dafür muss man dankbar sein.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

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    1. ich denke auch immer - es gibt so viele menschen denen es so viel schlechter geht. und bei mir ist sowieso alles prima. trotzdem ....
      liebe grüße

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  9. Nein. Nicht Abfinden. Das klingt so sehr nach Kapitulation. Ich will das nicht und fasse mir gleichzeitig an die Nase, denke, dass mich die gleichen Gedanken umtreiben wie dich. Und sie machen mir Angst.
    Abfinden? Oder besser umdenken, Neues ausprobieren, Ungewagtes endlich wagen, Ausprobieren?
    Weiter suchen.
    Ja.
    Liebe Grüße
    Sally

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    1. wenn mir etwas neues einfallen würde, täte ich es ausprobieren.
      liebe grüße

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  10. Man kann das was weggeht, nicht wirklich akzeptieren. Das Alter hat etwas absolut Übergriffiges und zwingt uns in würdelose Situationen, erst so ein bisschen, dann immer ein bisschen mehr. Sich immer dagegen wehren ist praktisch unmöglich. Bleibt allein: es teilen. Danke, dass du darüber schreibst. Das ist schon so viel wert. Und alle eure Kommentare dazu, die bedeuten mir auch viel.
    Mit welker Hand winkend;-)))

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    1. übergriffig und würdelos und unakzeptabel - das finde ich stellenweise auch. und das ganze dagegen wehren ist ein schattenkampf.
      liebe grüße

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