Mittwoch, 5. Dezember 2012

DIE WOHNUNG


Jetzt ist sie wieder frei.
"Meine Wohnung". Im Waldviertlel. Kleiner, netter Ort. Am Waldrand. Die Fotos habe ich vor 4 Jahren gemacht.
Sie gefällt mir gut, aber sie ist so klein. 53 m2 und die Terrasse über 20 m2.
Wie soll sich das ausgehen? Da bringe ich nicht mal die Bücher, die ich habe, hinein.
(Ich habe wirklich viel Zeug. Küchenpsychologie: fehlende Nestwärme in der Kindheit).
Ich müsste nie mehr Schnee räumen, im Sommer auch nicht hinter dem Rasenmäher herhecheln,
ich hätte praktisch gar nichts zu tun. Aber was mache ich dann die ganze Zeit?
Ich glaube, ich kann mich noch auf ewig nicht zum Gesundschrumpfen entschließen.
Irgendwie bin ich mit meinem Haus verheiratet.
Und meine alte Katze würde sich wahrscheinlich in der Wohnung aus dem zweiten Stock stürzen.
 

Kommentare:

  1. sieht sehr einladend aus! aber ich versteh deine bedenken. ich hab nichtmal den sprung aus dem altbau in den neubau geschafft. von einem jahre- oder gar jahrzehnte eingelebten haus inklusive nebengebäuden und garten in so ein wenn auch schmuckkästchen - da soll eine vermutlich warten, bis es sich aufdrängt und sie sich nichts schöneres vorstellen kann. wird die wohnung immer wieder befristet vermietet? kennst du den vermieter?

    liebste grüß aus den morgenstunden
    ursula

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  2. Oh ja, das geht nicht - noch nicht - allein schon wegen deiner Katze! Oder doch?
    Hör auf deinen Bauch, dein Herz und deine kluge Seele, Ingrid!
    Und mach, was du tun musst!

    Alles Liebe,
    Brigitte

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  3. erst durch die kommentare habe ich verstanden....
    gut, dass du deine katze hast, die da ein wort mitzureden hat! ;-)
    ich wohne hier auf 50 m² und denke manchmal, was für ein schrecklicher wahnsinn.
    obwohl es natürlich wunderbar ist, beim ersten gedanken an kälte die heizung aufdrehen zu können, beim leisesten verdacht auf irgendwas kaputtes den hausmeister rufen zu können.
    aber alles in allem sind diese mehrfamilienhäuser menschenfeindlich. der gipfel der schrecklichkeit heißt dann arbeiterschließfach.
    genieße dein haus! m.

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  4. Also alleine schon wg der Katze kannst es nicht machen - und ausserdem: Ingrid und ihre Hausgeschichten - mir würde arg was abgehen ;)

    Alles Liebe nima

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  5. Ausmisten kann gut tun. Aber nur, wenn es "dran" ist. Du machst das schon!
    Einen schönen Tag Dir!

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  6. Liebe Ingrid,
    als ich noch jünger war und mich noch nicht mit dem Thema befassen musste, war ich der Ansicht, dass es doch gut ist, wenn man rechtzeitig im Alter sich ein neues Zuhause aussuchen und sich der Dinge entledigen kann, die man nicht mehr wirklich braucht. Bevor es andere für einen entscheiden und tun müssen. Vielleicht findest Du etwas Parterre, wo die Katze auch mit kann?

    Da ich mich ja auch mit Umzugsgedanken beschäftigen darf - ob ich will oder nicht - habe ich bereits rigoros ausgemistet. Wenn man mal angefangen hat, dann geht es. Und so bestimme ICH, wo etwas hinkommt. Das mit der fehlenden Nestwärme kenne ich auch sehr gut, hab aber festgestellt, dass all die Dinge sie nicht wirklich ersetzen. Und auch kleiner Nester können kuschelig sein !
    Zu tun gibt es trotzdem noch vieles und ich erlebe Dich hier als sehr rege und interessiert. Da kannst Du doch mal über neue Hobbies nachdenken, oder?
    Nur mal so zum Gedanken anregen .... Aber ich hab gut reden und tue mich mitunter auch so schwer. So ist das nun mal, wenn das Herz anderes spricht.

    Alles Liebe für Dich und gute Gedanken wünsche ich Dir
    Herzlichst Joona

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  7. ...darf ich dich mal was fragen? Immer wenn ich hier bei dir lese, von deinen Ausflügen, Tagesaktivitäten, Streifzügen, dann frage ich mich ... naja.. von was du eigentlich lebst, finanziell gesehen? Bist du berufstätig, warst du es mal? Ist nicht doof gemeint die Frage, interessiert mich nur sehr. Also ganz generell, wie die Leute so ihr Leben organisieren.
    Danke also für ne Antwort,
    Karin (auf 30m2 glücklich, weil sie sich, trotz Berufstätigkeit, mehr nicht leisten kann)

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  8. zu deinen überlegungen: da kann ich dich gut verstehen. denn fehlende nestwärme hin oder her: ein haus ist ein heim und ein heim ein stück heimat. das gibt man nicht so einfach auf.
    das braucht schon einen guten grund. und wenn das die gesundheit ist, dann passt's ja mit dem "gesundschrumpfen"... ;-) (aber ich geh davon aus, dass du noch guter gesundheit bist, oder?)

    liebe grüße in dein vertrautes heim
    karin

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  9. einen hab ich noch:
    eine Freundin hat das Problem des Alterns und Sichreduzierens gelöst, indem sie sich einen 25 Jahre jüngeren Mann zulegte.(Schneeschieben, Reparaturen etc.)
    Gut, ist nicht jederfraus Sache, muss ja auch kein Mann sein, kann ja auch eine Art Pflegekind sein oder sowas in der Richtung.

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  10. bitte, wo ist diese wohnung ????

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  11. ... und wer wohnt unten, neben, d'rüber? Das finde ich viel wichtiger als Platz ... ich wohne in einem 56 qm Haus und finde am angenehmsten, dass die Nachbarn sooo weit weg sind. Finde die Vorstellung grauslig, mich z.B. mit Waschmaschine nach den Nachbarn richten zu müssen ... für mich wäre die Hausgemeinschaft entscheidend, da ich Spannungen durch Stockwerke und Wände hindurch spüren kann.
    Alles Liebe zu Dir
    Sabine

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  12. Lass dir noch Zeit mit solchen Gedanken, da passt du nicht hin in so eine enge, kleine Welt.
    Ich hoffe, dass es dir gut geht und sende dir liebe Adventgrüsse aus Wien

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  13. Heute ist schon der 08.12. liebe Ingrid, müssen wir uns sorgen?
    Du meldest dich sonst doch vorbildlich ab.
    M.

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  14. danke fur eure kommentare. nach reiflichen und wiederholten überlegungen bleibt mal alles beim alten und die wohnung muss weiterhin auf mich warten.
    bei mir ist alles in bester unordnung. ich blogge ein bisserl unregelmäßiger.
    alles liebe an euch da draußen

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  15. Ich glaube wenn es so weit ist, dass man schrumpfen will, merkt man es selbst am ersten. Bei dir ist es noch nicht so weit. Ich selber bin mit Freuden geschrumpft, aber weniger geht jetzt auch nicht mehr!

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