Irgendwo habe ich den Begriff
"tragbares Gerümpel"
gelesen.
Meine Handtasche ist immer viel zu schwer.
Weil mir das Umräumen zu mühsam ist,
benütze ich wochenlang die selbe.
Darin befinden sich, neben dem Üblichen,
wie Geldbörsel, Führerschein, Pass,
mehrere Lippenstifte (es kann aber auch vorkommen, dass keiner da ist),
viele Kugelschreiber (oder keiner),
Handy,
Fotoapparat,
Ersatzbrillen,
Taschentücher,
Autoschlüssel,
Zuckerln (möglicherweise auch alte, die dann klebrig aus dem Einwickelcellophan herauswollen),
Sonnenbrillen,
eventuell, wenn ich Glück habe, ein Kamm (gehört zu meinen Verschwindedingen).
(Verschwindedinge: es gibt Sachen, die nicht bei mir sein wollen -
Haarbearbeitungsgeräte, Taschenlampen, Hämmer ....).
Ich bin in meiner Tasche ständig am Suchen und Kramen -
sie hat viele Fächer, aber auch wenn die Dinge in bestimmten Fächern sein sollten,
sie wollen oft an einem anderen Platz mitgetragen werden.
Über 2 kg wiegt das Ding.
Wenn man hochrechnet, was da an Ballast durch die Zeit getragen wird,
ist es kein Wunder,
wenn das Leben oft schwer erscheint.
Wenn ich gar nix mitnehmen tät,
würde ich mich wohl allein und verlassen fühlen.
Denn ich bin für viele Eventualitäten gerüstet.