Montag, 21. Februar 2011

MEINE MUTTER

Unser Verhältnis war schwierig
zwischen Hass und Liebe pendelnd
es gibt Dinge, die werde ich ihr nie verzeihen
sie war eine starke Frau
wenn sie einen Raum betrat
ist sie erschienen
sie kämpfte zeitlebens mit Übergewicht
ich war immer schlank
einem Baum gleich lege ich jetzt jährlich einen Ring dazu
und werde ihr immer ähnlicher
manchmal wenn ich in den Spiegel schaue
blickt sie mich an.....
irgendwie bleibt mir nix erspart.

Kommentare:

  1. Auch wenn ich zum Glück seit je ein entspanntes Verhältnis zu meiner Mutter hatte und noch habe, das mit dem Ähnlichwerden, was einem als Tochter nicht gefallen kann, muss ich auch verkraften...

    Liebe Grüsse ins Waldviertel,
    Brigitte

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  2. brigitte:
    meist schaue ich wie ich aus, aber manchmal blickt sie mich aus dem spiegel an. und dann zucke ich leicht zusammen .... :-)
    lg in deinen tag

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  3. Männer haben scheinbar ein anderes Verhältnis zu Müttern.
    ich habe meine Mutter immer verehrt und bewundert. Was sie geleistet hat für die familie in den Kriegsjahren bleibt unvergesslich. ich wäre stolz so zu sein wie Mutter
    lg
    karl

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  4. Das Verhältnis zur Mutter hat mit dem eigenen Geschlecht überhaupt gar nichts zu tun, da muss ich Karl widersprechen. Und dir, Ingrid, geb' ich teilweise Recht. Auch wenn es mein Vater ist, der mir manchmal aus dem Spiegel entgegenblickt.

    Für's eigene Fortkommen hat's immer Gutes, sich gründlich mit den Eltern auseinander zu setzen. Frieden machen wirkt in mich hinein und kann mir nur gut tun - egal, wie alt ich bin, egal, ob die Eltern noch leben.

    Heißt nicht, dass ich selber bereits so weit wäre. ;)

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  5. karl:
    so sind wir alle verschieden. auch die mütter.
    lg

    kvinna:
    ich denke den frieden habe ich gemacht, sie ist schon lange tot. aber den resthass gönne ich mir, erlaube ich mir. er ist nimmer bitter.
    lg

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  6. ich habe gleich zwei, denen ich ähnele. in letzter zeit immer mehr dem vater, das tut richtig weh in anbetracht meiner erfahrungen mit ihm...
    schöne sonnengrüsse ins waldviertelleben
    rosadora

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  7. Irgendwie find ich mich in deinem Post wieder.
    mein absolutes No-go, nur im entferntesten eine Ählichkeit mit ihr zu haben.
    aber manchmal erblicke ich ihr Spiegelbild und kann es doch nicht ändern.
    liebe Grüße Elfi

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  8. Raumgreifend werden
    bedeutet
    erstarken!

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  9. rosadora:
    da beneide ich dich nicht. abwechselnd die vorvorderen aus dem spiegel blickend ...
    vielleicht sollte ich doch abnehmen, dann schaut mich wieder ich an. aber wer weiß, ob mir das faltengesicht dann gefällt ...
    liebe fahlsonnengrüße in deinen nachmittag

    elfi:
    tja, damit müssen wir wohl leben, dass wir den vorfahren ähnlicher sind, als es uns angenehm ist.
    lg zu dir

    sonja:
    ja, so ist es.
    lg

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  10. Ich habe meine Mutter gar nicht gekannt und doch weiß ich, daß mich ihre Augen anschauen, wenn ich in den Spiegel sehe.
    Liebe Grüße
    Irmi

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  11. irmi:
    wenn du sie nicht gekannt hast, dann sind deine gefühle wohl eher neutral. das kann ich mir so vorstellen.
    lg

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