Samstag, 7. September 2013

ANSTECKNADEL ?


Hübsches Ding.
Könnte man glatt als Brosche anstecken.
Wenn sie nicht so lebendig wäre.


Freitag, 6. September 2013

FOTOGRAFIEREN



Also:
I proudly present
meine neue Knipse:
Nikon D3200.
Eine ganze Woche habe ich überlegt, ob ich sie behalten soll.
Aber ja, jetzt kriegt sie noch ein gescheites Objektiv und dann schau ma mal.
Wie mache ich das, dass die Ränder/Bäume nicht kippen????
Das untere Bild habe ich mit der vor ca. 3 Jahren gekauften
und nie geliebten, d.h. nie verwendeten
Nikon Coolpix P90 gemacht.
Ich glaube das Ding heißt Systemkamera.
Aber wir sind uns nicht näher gekommen.


Und diese beiden letzten Bilder sind mit meinem heiß geliebten Schätzchen,
das mich tapfer immer in der Tasche begleitet,
gemacht.
Es darf weiter bei mir bleiben,
wenn es auch schon Alterserscheinungen zeigt.
Kodak EasyShare ZD710.
Aber es hat Grenzen und die möchte ich gerne überwinden können.
Kommentare und Tipps von euch Auskennern und -innen werden freudig entgegengenommen.



Donnerstag, 5. September 2013

VOM VEGETARISCHEN ESSEN

Schweineschmalzbrot mit Zwiebel
 

Vegetarisches oder veganes Essen sind ziemlich modern.
Es können gesundheitliche oder ideologische Gründe sein,
die dazu bewegen ohne Tier am Teller satt zu werden.
Ich habe mich einmal einige Jahre so ernährt,
hatte auch einen Bioladen.
Was mich damals schon gestört hat und das finde ich heute noch genauso absonderlich, das ist diese Ersatzgeschichte.
Ich bin in diesen Dingen geradlinig -
wenn ich Bier trinke, dann mit Alkohol
oder wenn es süß sein soll, dann Zucker, etc.
Ich halte nichts von Täuschmanövern.
Mag gerne zur Wahrheit stehen.
Wenn ich mich vegetarisch ernähren will,
dann esse ich halt Karotten und Äpfel oder dergleichen,
denn meine Handlungen haben etwas mit Bewusstsein zu tun.
Und dann greife ich nicht zur veganen Bratwurst,
zum Burgerersatz und zum Tofufleisch.
Denn damit sage ich ja nur, eigentlich würde ich das Schwein schon gerne vertilgen,
aber ich will jetzt ein besserer Mensch sein
und deshalb halte ich mich an den Ersatz.
Auf einem bestimmten Level ist das ziemlich egal,
ob ich das Schwein wirklich hineinbeiße oder nur in seine Nachahmung.
Und dass die vegetarischen Fertigprodukte auch nicht so viel gesünder sind,
als herkömmliche, das ist hoffentlich klar.
Denn Geschäft ist Geschäft und Industrie ist Industrie.
 

Mittwoch, 4. September 2013

KATZENKAFFEE

Normalerweise gehe ich zum Zeitunglesen ins Kaffeehaus.
Diesmal bin ich zum Katzenschauen hingegangen.
(Keine Angst - auf der Speisekarte gibt es nichts von der Katze!)

Hier legen sich Menschen fast auf den Boden,
(als ob das die ersten Katzen wären, die sie jemals zu Gesicht bekommen hätten!!)
um das beste Foto von den kleinen Majestäten zu schießen.
Die dann höchstens ein müdes Auge riskieren.
Denn das ganze Getue um sie herum ist nur langweilig und uninteressant.



Die Katzen könnten auch die Wände hochgehen -
wenn sie nicht so müde und faul wären.
Menschen verhalten sich in diesem Kaffeehaus ganz leise.
Sie flüstern, gehen auf Zehenspitzen,
um die chillenden Hoheiten nicht zu stören.
Die Idee finde ich nett,
die Imbisse im Cafe Neko. muss man eher nicht probieren.
Aber ein Kaffee oder Tee und etwas Katzenstreicheln machen Spaß.

Dienstag, 3. September 2013

SPRACHMELODIE

Eine ungeduldige Leserin bin ich.
Viele Bücher werden mir schnell langweilig, ich komme über die ersten 50 Seiten nicht hinaus.
Ich glaube ich habe mehr an- als ausgelesene Werke.
Seit mir eine Erzählung von Adalbert Stifter ganz leicht gefallen ist
und auch mit Henry David Thoreau dasselbe geschieht,
ist mir aufgefallen, dass die alten Schriftsteller eine wunderbare Sprachmelodie hatten.
Und es ganz einfach ist, auf den unaufgeregten Wellen der Worte durch die Seiten zu gleiten.
Bücher wie Musik.

Montag, 2. September 2013

ZUSAMMENGEWACHSEN


Manchmal bin ich ein wenig neidig.
Wenn ich auf Ehepaare treffe,
die in langen Jahren zusammengewachsen sind.
Wo es richtig harmonisch und nett ist,
wo ich das Gefühl habe,
der eine ohne den anderen geht gar nicht.
Wo nach Jahrzehnten Ehe noch die Freude am Miteinandersein da ist.
Das zu sehen tut richtig gut,
es sieht so nach Leben light aus.
Und ganz ab und an hätte ich das auch gerne.


Sonntag, 1. September 2013

HUNDESCHWIMMEN


 
 
Einen kleinen Badeteich nur für Hunde kann man im Waldviertel finden.
Bemalte Steine stehen ums Wasser und sehen dem Tiervergnügen zu.
 
 



Samstag, 31. August 2013

KLEINE IDYLLE

 
An diesem kleinen Häuschen mit den Schafen komme ich ab und an vorbei.
Jetzt hat es für einen Fotostopp gereicht.
Ich glaube, es ist nicht bewohnt, liegt recht schattig und feucht.
Die Fassade ist nett hergerichtet.
Und die Schafe schmiegen sich an die Hausmauer.
Kleine Idylle.
 


Freitag, 30. August 2013

SCHWARZ

 
Jetzt schreib ich den Post doch. Ein paar Tage habe ich es aufgeschoben.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Mode und der allgemeinen Stimmung.
Modemacher können sozusagen in die Zukunft spüren,
denn wenn sie Kleider am Trend vorbei entwerfen,
wird keiner die Kollektionen kaufen.
Sie sind ihrer Zeit voraus.
Der heurige Sommer war bunt, vielfältig und fröhlich.
So war die Mode, so war das Wetter, so war die Zeit.
Keine größeren Katastrophen, weitgehend unbeschwerte Monate.
Wenn ich jetzt bei großen Ketten - besonders bei H+M in die Auslagen schaue -
wird mir ganz anders.
Da gibt es momentan fast nichts außer Schwarz, und dazu noch bodenlange Röcke.
Das macht einen traurigen und tristen Eindruck -
ich kann mir gar nicht vorstellen, was da auf uns zukommen soll.
So wenig zu lachen, wie die Mode prophezeit, möchte ich nicht haben.

Donnerstag, 29. August 2013

UNLUSTIG AM MORGEN

Manchmal lautet meine Frage am Morgen:
Muss ich den Tag, wenn ich aufwache, mögen?
Besser wäre es schon,
denn mit den Gedanken:
"Kotz"
 und "lieber würde ich mir die Decke über den Kopf ziehen"
ist kein guter Start in einen beschwingten Tag möglich.


Mittwoch, 28. August 2013

STRESSIG

Toilettentüre im Buchtempel
Manchmal, wenn ich in die Stadt muss,
erfasst mich der Kulturschock voll.
Ich brauche einige Zeit,
bis ich mich an den Lärm und die Hektik wieder gewöhnt habe.
Dass die Bauarbeiter die Gerüstteile mit lautem Krachen zu Boden werfen,
die Straßenbahn mit Getöse um die Ecke biegt,
Autos und Radfahrer mit einem Höllentempo daherkommen.
In der ersten Stunde, bis ich die Waldviertelruhe abgelegt habe,
beschert mir das einige Adrenalinschübe und Panikattacken.
Diesmal habe ich im großen Buchtempel eine Zwischenzeit überbrückt
und mir zum ausgezeichneten Frühstück
das Buch von Henry David Thoreau:
"Walden - Ein Leben mit der Natur" zu Gemüte geführt.
Da gibt es so nette Sätze, wie:
"...Die Mode, der die Herde emsig folgt, wird von den Reichen und Verschwendern vorgeschrieben...."
Seit 1845 hat sich im System nichts verändert.
Ich glaube, ich werde zukünftig noch einige Kostproben aus dem Werk zitieren. Es wurde vor 170 Jahren verfasst, klingt jedoch sehr aktuell. Die Welt wandelt sich rasend schnell - und doch bleibt sie immer gleich.

Dienstag, 27. August 2013

LETZTE RUHE



Am Friedhof in Buchers/Pohori na Sumave/Tschechien.
Das Dorf an der österreichischen Grenze wurde abgesiedelt,
die Leute vertrieben und ihre Häuser zerstört.
Sperrgebiet, Niemandsland.
Heute gibt es wieder einige Ferienhäuser in diesem Ort,
der nicht mehr besteht.
Die Kirchruine wird in Privatinitiative von österreichischen und tschechischen Firmen restauriert.
Ab und an spaziere ich über den kleinen Friedhof.
Reste der Gräber in einer ruhigen Landschaft.
Andenken an bewegte Zeiten.
Der Gewinner der politischen Wirrnisse war die Natur ringsum.
Sie konnte ungestört wuchern und wachsen.
Jahrzehntelang keine Menschen, die sich einmischten.
 






Montag, 26. August 2013

SCHLUSS MIT LUSTIG

Die Wiese vor meinen Fenstern ist umgepflügt.
Vorbei mit Sommer,
vorbei mit leicht,
vorbei mit sorglos.
Die warmen Kleider liegen bereit,
die Projektliste ist im Kopf,
eine andere Gangart ist angesagt.
Schluss mit lustig,
her mit ernsthaft.
 Ihr könnt mich prophylaktisch bedauern - in 2 Wochen kommt der Maler zu mir - was sein muss, muss sein - und ich tu mir heute schon leid!


Sonntag, 25. August 2013

DAS ENDE



Das traurige Ende aller Materie:
ein Schrotthaufen.
Und dafür beuten wir die Erde gnadenlos aus.

Samstag, 24. August 2013

STEINE

Höhlen, Nischen, Spalten bilden die Steintrümmer.
Man kann sich fast vorstellen,
eine Behausung einzurichten.
Wer weiß, vielleicht hat hier in grauer Vorzeit jemand gelebt.
Tiere sicher.
Bären vielleicht?



Freitag, 23. August 2013

ABGESOFFEN


Die Boote am Dobra-Stausee haben schon einmal bessere Zeiten erlebt.
Aber die Stimmung am Morgen war ganz besonders - das bleischwere düstere Wasser,
alles ganz ruhig, keine Menschen, keine Fische,
nur sinkende Schinakel angeleint an einem morschen Steg.

Donnerstag, 22. August 2013

IDYLLE


 
Höherschlagen durfte mein Romantikerinnenherz.
Bei einem privaten Besuch auf diesem wunderschönen Hof, der mit viel Liebe,
Detailgenauigkeit, Sachverstand und Behutsamkeit zu neuem Leben erweckt wurde.
Alte Wunschbilder wurden bei mir wach, ich konnte mich an den vielen bemerkenswerten Einzelheiten kaum sattsehen.
Besonders angetan hatte es mir der Sitzplatz am Teich.
In Wien gibt es ein kleines Geschäft, in dem einige Erzeugnisse (Honig, Cremen, etc.) erworben werden können.
Ein Stück der Idylle wird in die Stadt getragen.