Freitag, 9. Juli 2010

IM BLÄTTERWALD

Durch den Blätterwald rauschen Meldungen,
die kann ich euch nicht vorenthalten.
Der Rabenkakadu, der einem Richter, samt Sachverständigen vorfliegen musste, weil der dänische Käufer behauptet der Vogel könnte nicht gerade fliegen und außerdem sei er impotent. Jetzt hat sich herausgestellt, das arme Viech hat einen Leberschaden und sein Transportbehälter war auch viel zu klein. Möglicherweise darf er aus Österreich nimmer ausreisen - wir haben so unsere Probleme mit Asylanten. Urteil erging noch keines, die Gerichtskosten übersteigen den Verkaufspreis des Vogels (schlappe € 12000,-) schon bei weitem. Das war in Kärnten dieser Tage.
Und die zweite Meldung, die mich ob ihrer Kuriosität begeistert - einige Erdbeerfelder zum Selberpflücken dürfen von Frauen nur mehr in Hosen betreten werden, weil angeblich unter Röcken gepinkelt wurde - und dann mag keiner mehr die verbliebenen Erdbeeren pflücken/essen. Das gibts in Niederösterreich.
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Auf den Fotos ist ein blühendes Waldviertler Erdäpfelfeld zu sehen. Wohl unbepinkelt.

Kommentare:

  1. ja das hat günther grass schon in seinen werken beschrieben wie die frauen bei der feldarbeit im schutz ihrer röcke...
    da sind die reihen der stehpinkler an autobahnrastplätzen wirklich appetitlicher
    ist bei euch auch sommer?
    einen feinen tag wünsch
    mit gewaschenen erdbeeren
    lg birgit

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  2. birigt:
    feiner sommer ist da. im waldviertel wird es kaum sehr heiß und mein altes steinhaus bleibt immer kühl.
    ein wunderschönes sommerwochenende!
    lg

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  3. eine spannende Geschichte, muss wohl auch mein Sommerröckchen gegen Hosenbeine tauschen - bei den Erdbeeren. lach.... Elfi

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  4. Die "im Stehen pinkeln könnenden Frauen" wären für mich so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit zu den seit Ewigkeiten immer und überall pinkelnden Männern - es muss ja nicht über Erdbeerfeldern sein.
    Anonsten: Presse und ihr Sommerloch!
    LG Clara

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  5. Liebe Ingrid!
    Ich finde, man sollte die Tiere da lassen wo sie hingehören.
    Womit sich die Gerichte alles so befasssen...? Tss,tss,tss...

    Man kann ja auch hinter einem Baum pinkeln gehen. Das ist ja eckelig...
    Liebe Grüße
    Rosi

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  6. elfi:
    im waldviertel gilt das nicht.
    hab ein schönes heißes wochenende!
    lg

    clara:
    die sommerlochnachrichten finde ich bedeutend witziger, als sonstige horrormeldungen.
    lg

    rosi:
    für mich sind das 2 geschichten zum schmunzeln.
    und der kakadu ist arm, wenn er durch halb europa gezerrt wird. seine flugversuche wurden auch im fernsehen gesendet.
    alles liebe!

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  7. Deine Bilder zeigen, dass du die Kirche im Dorf gelassen hast. Sehr weise! ;)

    Und was das "Untendrunter" bei Röcken und Kleidern anbelangt, das ist noch gar nicht so lange üblich.

    Unter dem Stichwort "Sloggi" fand ich den Beweisim Netz: "Eine anständige Frau blieb untenrum allerdings, wie es sich gehörte, ganz lange Zeit eh nackt. Noch im 18. Jahrhundert galt es als unschicklich, dass Damen Unterhosen trugen." ICH schätze es sehr, ohne zu gehen. Das is' kühler und vereinfacht vieles. Anrüchig finde ich daran gar nix und es fühlt sich viel besser an.

    Von einer alten Bäuerin aus der Generation meiner Großeltern wird hier erzählt, dass sie früher immer die Unterhosen, die ihre erwachsenen Töchter ihr verordnet hatten, abstreifte, sobald sie sich unbeobachtet fühlte und sie z.B. in die nächste Hecke steckte. Sie war's halt' nicht gewohnt, sowas zu tragen....

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  8. kvinna:
    aber auf die österreichischen erdbeerfelder darfst du "ohne" nicht. ((-:
    lg

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  9. ...;-)) wie gut, dass ich "mein" Erdbeerfeld im eigenen Garten habe --- ich verrate aber nicht - mit oder ohne ...

    Liebe Grüße aus Kärnten,
    Monika

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  10. monika:
    etwas eigenes hat schon seine vorteile, ganz spezielle anscheinend auch ...
    lg ins wochenende

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