Wenn ich durch's Moor gehe, muss ich über wichtige Dinge nachdenken.
Z.B.:
Sind wir wer wir sind
oder leben wir eine Idee von dem,
was wir in unseren Vorstellungen über uns denken?
Den Satz wird keiner verstehen.
Ich meine:
wenn jemand dauernd Gutes tut
ist er dann wirklich auch innen gut
oder erfüllt er lediglich eine Idee davon, 7
wie er sein sollte.
Ich habe ja immer ein Problem mit den guten Menschen
und mein Gefühl dazu sagt mir,
dass sie vor allem einer Selbsttäuschung aufsitzen.
Aber irgendwer muss ja die ganzen edlen Taten machen.
Hilfreich und gut sein.
Hauptsache ich bin es nicht.
Ich bin seit langem kritisch, was die Motive "altruistischer" Menschen betrifft. Ja klar: sie sind für andere da, aber sie tun das, weil sie damit ihr eigenes inneres Ideal bedienen bzw. ihr Selbstbild. "Gute" Menschen handeln immer zum Eigennutz. Altruismus ist verkappter Egoismus. Das würde mich nicht stören, wenn die Altruisten ihr Gutsein nicht dauernd anerkannt haben wollten. Am schlimmsten sind die, die dir unaufgefordert Geschenke machen und dann beleidigt sind, wenn du dich nicht genug bedankst. Altruismus ist eine subtile Form des Übergriffs.
AntwortenLöschenZwei Sachen sprechen aber dafür: die Guten tun oft tatsächlich Gutes. Und: sie sorgen für ihre eigene psychische Stabilität. (Du zum Beispiel: fütterst Vögel, aber wohl deshalb weil du sie dann beobachten kannst oder dein Ideal dir dieses Verhalten abfordert)
Schön wärs halt, wenn man das letztere ehrlich zugeben könnte.
Mit guten Grüssen;-) Ursula
Hervorragende Denkideen, schwarz und sumpfig, nur nicht gänzlich drin versinken, meint Sonja
AntwortenLöschenvögel: ich füttere vögel, weil ich sie liebe. und sie mir eine absolut egoistische freude bereiten. dein satz: gute menschen sorgen für die eigene psychische stabilität, gefällt mir. ja. so ist es.
AntwortenLöschenvielleicht sollte man den pfadfindern folgen und die tägliche gute tat setzen, damit es einem besser geht.
völlig ungute liebe grüße
ja unbedingt! Das ganze funktioniert ja auch bei kleinen guten Taten. Also Vögel UND Katze füttern, oder hier sinnvolle Beiträge posten, so wie du das schon seit Jahren machst. Ich lese immer alle Kommentare von anderen und deine Antworten auf alles und so bereichert dein Blog meinen Alltag. Pfadfinderinnengrüsse Ursula
LöschenEs muss aus einem inneren Antrieb kommen, damit man etwas Gutes tut. Damit meine ich nicht die Menschen, die ein Helfersyndrom haben. Meist wird es gar nicht gesehen, aber wenn man einen Fehler macht, dann sehen es alle. Wenn ich Gutes tue für andere, dann tue ich es auch für mich, denn es besteht eine Wechselwirkung. Zuallererst sollte man sich selber Gutes tun, damit die Seele gerne im Körper wohnt.
AntwortenLöschenDas dunkle moorige Wasser hat einen eigenen Charme. Deine Naturfotos zeigen eine besondere Qualität.
Merkurgrüße
hibisca
wenn man sich selbst verwöhnt und zufrieden ist, dann strahlt das auf die umgebung ab. oder so ähnlich. ;.)
Löschenliebe grüße zu dir
Bedeutet es jetzt hilfsbereit zu sein, ist nur zum Eigennutz?
AntwortenLöschenBedeutet jetzt, wenn ich mich mit Menschen umgebe, die mir guttun---nur Eigennutz?
Bei dem Begriff "Gutmensch" schrillen bei mir die Alarmglocken, seit der Flüchtlingswelle 2015 findet es Verwendung. Ja, dann bin ich doch ein Gutmensch→→wenn ich anderen etwas Gutes tue.
Dankbarkeit steht bei mir an oberster Persönlichkeitsentwicklung!
Ich versuche meine schlechten Angewohnheiten abzulegen und scheitere immer wieder daran, aber vielleicht merke nur ich das.
Gestern gelesen: Lass niemanden durch deinen Kopf spazieren, der schmutzige Schuhe hat!
Lieben Gruß aus Wien
Heide
ich weiss es auch nicht. weiss nur, dass bei mir alle alarmglocken schrillen, wenn menschen ständig am gutes tun sind. da gibt es oft gewaltige dunkle flecken.
Löschenliebe grüße
Bin auf der Suche! :))
AntwortenLöschenNachdenkliche Grüße
Heide