Montag, 17. April 2017

DAS UND DAS


 
Die Veilchen rund ums Haus werden von Jahr zu Jahr mehr.
Ich mische Blüten in Salat und  Kräutertee.
Wenn dieser länger steht, schmeckt er nach Veilchen, obwohl nur 3 Blüten in der Tasse sind.
Meinen Wintervorrat Holz habe ich bekommen
und schon in die Scheune geräumt.
Ich bin in diesem Jahr wirklich zeitig dran.
An der Kreissäge arbeite ich gerne.
Wenn mir langweilig ist und mir keine bessere Arbeit einfällt,
schneide ich ein wenig Holz in Kachelofenstücke.
Keine bessere Arbeit einfällt: daran liegt es nicht.
Zu tun wäre immer genug, aber manche Sachen bleiben ewig liegen.
Fensterputzen, z.B.
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Weil aus abgelegenen ländlichen Gegenden die Menschen in die Stadt ziehen,
kann die Infrastruktur schwer aufrecht erhalten werden.
Z.B. hat man in der Schweiz kleine Täler wieder der Natur zurückgegeben.
(Ich kann das im Internet nicht finden, aber in den Medien hat man es erzählt).
Nur wenige Jahre dauert es, bis die Menschenspuren beseitigt sind.
Das was vor vielen Jahren die Vorvorderen urbar machten, lohnt heute als Lebensraum nimmer.
Traurig und tröstlich zugleich.
 


Kommentare:

  1. oft denke ich, wenn ich im wald unterwegs bin, wielange es wohl bräuchte, dass ein wald ohne menschen wie wald wird wie einst.
    ich schwanke zwischen 10 und 20 jahren. die wege würden sogleich zuwachsen und ich kann mir vorstellen, dass es undurchdringbar wird wegen der brombeeren.
    ja, tröstlich, dass die menschen ohne ihre maschinen der natur nichts anhaben könnten.
    von diesen schweizer tälern hätte ich gern vor 15 jahren gewußt.
    jetzt sollte es eher eine verlassene ebene sein, die sich auftut.....:-)
    hier immer noch kalt und heute nacht soll es frieren. das braucht wirklich keiner nach dem winter.
    grüße aus dem paradies
    m.

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    1. auch kein osterwetter da. ziemlich unwirtlich.

      liebe grüße

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  2. Morgen gibt's bei mir auch diese Blauäuglein.
    Davon könnte ich eigentlich auch mal welche in den Salat oder Tee mischen.
    Von deinen Holzarbeiten bin ich immer wieder fasziniert! Du scheinst zum Einsiedlerinnenleben geboren zu sein. :-)
    Und Feuerholz kannst du in den nächsten, winterkalten Tagen sicher brauchen.
    Lass es dir gut gehen!
    Herzlichen Gruss,
    Brigitte

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    1. blauäuglein schmecken gut. ich liebe veilchenpastillen und die konfitüre aus nizza.
      herzlichkaltgrüße

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  3. wir haben eine künstliche welt geschaffen,
    da hat natur immer weniger platz.
    wenn wildschweine und wölfe sich versuchen anzusiedeln,
    gibt es gleich ein geheul.....zu wenig platz!
    jeder quadratmeter ist in geiselhaft von jemand.....
    zur gewinnmaximierung.....

    veilchen dürfen noch blühen......
    huflattich hatte ich letzte woche im waldviertel schon gesehen.

    jetzt bin ich im stodertal,grauslich das wetter.
    aber ich wandere jeden tag bis zum talschluss,trotze wind und wetter.
    (meine lieblingshütte hat offen, das motiviert mich,auch wenn ich alleine gehen muss)

    kalte stodergrüße
    hibisca

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    1. im waldviertel ist das wetter auch nicht viel besser. trostlos.
      liebe grüße

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  4. http://diepresse.com/home/leben/mensch/4886155/Leere-Raeume-und-falsche-Idyllen
    Das ist wohl, was Du suchst, liebe Ingrid.
    Ich lese Deine Beiträge täglich, er fehlt mir wenn mal einer ausbleibt.
    Ganz liebe Grüße
    Edeltraud

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    1. danke für deinen netten kommentar. der artikel ist nicht ganz das, was ich gesucht habe. war erst vor wenigen tagen in den medien.
      liebe grüße

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