Mittwoch, 19. November 2014

DER BLAUE PLANET


Am meisten hat mich dieser Tage der Ausspruch des deutschen Astronauten Alexander Gerst bewegt,
der meinte mit dem Blick auf die Erde von oben begreife man, dass alles zusammenhängt und wenn man irgendwo das Wetter verändere, dann betrifft das auch das andere Ende der Welt.
Ich denke, mit dem Blick von oben wird klar, wie geschlossen, endlich, beschränkt das System ist auf dem wir leben. Endliche Ressourcen, endlicher Platz, eine winzige blaue Kugel in der unendlichen schwarzen Weite des Alls.
Völlig unverständlich ist, warum wir uns ständig bekriegen. Den einzigen Platz, den wir haben,
verschmutzen, ausrauben, zerstören, missachten.
 So zerbrechlich ist dieses kleine wunderbare geschlossene System in einem weiten, weiten Universum.
Und beim jetzigen Stand der Wissenschaften gibt es für uns keinen anderen Platz zu dem wir flüchten könnten.







Kommentare:

  1. Was du sagst, ist tief wahr und tief traurig. Und ob sich das so schnell ändern wird ist höchst ungewiss.

    Hab einen schönen Tag auf dieser schönen Erde, liebe Ingrid!
    Herzlich,
    Brigitte

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    1. warum soll es sich ändern? es ändert sich schon seit tausenden jahren nix.
      liebe grüße zu dir

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  2. Möge dieser Mann Gehör finden! (ich habe es nun schon nicht gehört, weil ich nicht fernsehe) Und möge Ingrid Gehör finden.
    Hoffnungsvoll grüßt Manuela

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    1. ich glaube nicht an die vernunft. sie ist nirgends zu sehen.
      liebe grüße in den norden

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  3. Dieses Thema erschüttert mich immer wieder und es bleibt mir nur bei mir selber anzufangen, fortzufahren, dranbleiben und mich an den für mich schönen Dingen, die sich mir täglich anbieten zu erfreuen!
    Herzliche MorgengrÜsse aus dem immer noch feucht dunklen Fanzenherzen
    Brigitte

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    1. wir können nur bei uns beginnen. und da funktioniert es auch nur sehr unvollkommen.
      liebe grüße aus dem gruselwetter

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  4. Hm, es klingt so als wäre die Welt (oder die Schöpfung) wunderbar und nur die Menschen unfähig, auf diesem Planeten zu leben. Für mich stimmt das so nicht. Eine Welt, in der es Sachen wie Krebs, Muskelschwund, Erdbeben, Katastrophen jeglicher Art "gibt", ist trotz aller staunenswerten Zusammenhänge immer auch eine Hölle. Und wir Menschen sind so bedürftig nach allem, so abhängig von allem und jedem, das ist der Keim jeglicher Gewalt und jeden Machtmissbrauchs. Ich finde Leben an sich unverständlich in seinen Widersprüchlichkeiten, nicht nur die Tatsache, dass wir uns dauernd bekriegen...
    Manchmal staune ich eher, dass alles leidlich funktioniert und auch noch gute Sachen dabei rauskommen.
    Staunende Grüsse zu dir und danke für deine Gedanken.
    Ursula

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  5. in einer diskussion vor etwa 30 jahren mit einem arzt über genau diese dinge hat er mir geantwortet: wir zerstören uns selbst, unsere lebensgrundlage. aber die erde wird uns überleben...
    ...und dennoch: die hoffnung stirbt zuletzt...
    lg, ebenfalls gruselwetter
    karin

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    1. dass die erde den menschen überleben kann, glaube ich auch.
      hoffen wir auf das beste ...
      liebe grüße an den see

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