Ich habe es sicher schon mehrmals geschrieben -ich hasse Mäuse.
Nein, Hass ist das falsche Wort, sie versetzen mich in Panik.
Prinzipiell ist mein Haus mausfrei, bis auf Ausnahmen.
So eine Ausnahme machte die Maus in der Badewanne, die mich heute frühmorgens mit stetigem auf den glatten Wänden Hochrudern begrüßte. Ein mittelkurzer Adrenalinausstoß meinerseits - und dann war ich hilflos. Fangen konnte ich sie keinesfalls, der Versuch ein Handtuch über sie zu werfen, brachte sie zu panischen Sprüngen. Die Katze war auch nicht daheim - sie dient wohl nur Dekorationszwecken.
Vor einigen Jahren hatte ich das schon einmal, aber die Mäuse waren gescheit genug, durch den Abfluss wieder zu verschwinden. Nach längeren Überlegungen habe ich dann das ganze System kräftig durchgespühlt und damit war die Mäuseinwanderung gestoppt. Außerdem hatte ich noch die alte Katze, die morgens zuerst einen Blick in die Badewanne warf, ob ihr Frühstück schon angekommen wäre.
Der Ausgang der Geschichte: die Katze kehrte vom Morgenspaziergang heim, ich habe ihr die Maus in der Badewanne gezeigt, sie hat gemeint, eine Dose als Frühstück wäre ihr lieber. Also habe ich mein ganzes logistisches Talent hervorgekehrt und mittels Papierkorb und großem Karton die Feindmaus in den Hof geschleudert.
Huch, so viel Aufregung des Morgens.
Ekel- + Panikattacke.
Ich brauche eine Mausdesensibilisierung.