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Sonntag, 13. November 2016
SONNTAG IST BALLADENTAG
Samstag, 12. November 2016
STEINE
Es wird sich bald nimmer vermeiden lassen,
dass ich Schneebilder poste.
Denn eigentlich ist es schon weiß bei mir.
Die Fotos habe ich aufgehoben,
denn ich habe darauf gewartet,
bei einem Haus mit einem Stein als Zierde vorbeizukommen.
Aber da war nix.
Wird einmal nachgeliefert.
Also, sagen wollte ich:
die Wiesen haben hier früher alle so ausgesehen.
Voller Felsen von Riesenhand verstreut.
Inzwischen hat man die Hindernisse gesprengt, ausgegraben, beseitigt.
Und:
witzig:
jetzt legen die Menschen große Brocken als Dekoration vors Haus.
Schön sind sie ohnedies die Überbleibsel der Urgeschichte.
Freitag, 11. November 2016
DAS UND DAS
Mein Auto war heuer die größte Sparkasse.
Ständig war etwas kaputt.
Damit ich es versöhnlich stimme,
habe ich ihm jetzt einen Unterbodenschutz geschenkt.
Mit Seilfett.
Und die netten Männer haben gleich das ganze Auto geputzt,
inklusive dem Innenraum.
So sauber war es seit neu nimmer.
Und jetzt will ich fahren und sonst gar nix.
----
Ich weiß nun auch,
warum die Erde kein Paradies ist.
Weil wir Wetter haben.
Dabei wäre ich doch schon mit ganzjährig 14 Stunden Tageslicht und
moderaten Temperaturen zufrieden.
Regnen dürfte es auch ab und an.
Wegen der grünen Farbe.
Das kann doch nicht so schwer sein.
----
Mein 3-Monats-Zeitungsabo lese ich halbwegs brav ab.
Manche Informationen sind interessant.
Z.B. dass der Generation Y zunehmend die Verpackungsvermeidung wichtig ist.
Finde ich toll.
Aber wenn die Dinge weniger verpackt sind, braucht es auch nimmer so viele Sorten.
Das werden die Konzerne nicht mögen.
Die Egomanen der politischen Bühne weltweit treiben es heftig.
Wenn ich darüber weniger wüsste,
würde es meiner Allgemeinbildung nicht schaden.
----
Mit meinen Arbeiten im Freien bin ich ziemlich fertig.
D.h. in Wahrheit habe ich das ganze Jahr fast nix gemacht.
Geht doch auch.
Ständig war etwas kaputt.
Damit ich es versöhnlich stimme,
habe ich ihm jetzt einen Unterbodenschutz geschenkt.
Mit Seilfett.
Und die netten Männer haben gleich das ganze Auto geputzt,
inklusive dem Innenraum.
So sauber war es seit neu nimmer.
Und jetzt will ich fahren und sonst gar nix.
----
Ich weiß nun auch,
warum die Erde kein Paradies ist.
Weil wir Wetter haben.
Dabei wäre ich doch schon mit ganzjährig 14 Stunden Tageslicht und
moderaten Temperaturen zufrieden.
Regnen dürfte es auch ab und an.
Wegen der grünen Farbe.
Das kann doch nicht so schwer sein.
----
Mein 3-Monats-Zeitungsabo lese ich halbwegs brav ab.
Manche Informationen sind interessant.
Z.B. dass der Generation Y zunehmend die Verpackungsvermeidung wichtig ist.
Finde ich toll.
Aber wenn die Dinge weniger verpackt sind, braucht es auch nimmer so viele Sorten.
Das werden die Konzerne nicht mögen.
Die Egomanen der politischen Bühne weltweit treiben es heftig.
Wenn ich darüber weniger wüsste,
würde es meiner Allgemeinbildung nicht schaden.
----
Mit meinen Arbeiten im Freien bin ich ziemlich fertig.
D.h. in Wahrheit habe ich das ganze Jahr fast nix gemacht.
Geht doch auch.
Donnerstag, 10. November 2016
WASSER
| Hedwigsbründl in Bad Zell |
Fernsehen bildet.
Manchmal.
Vor einigen Tagen habe ich eine Sendung aus dem Mühlviertel/Waldviertel gesehen.
Und da war auch von diesem Bründl die Rede.
Ich bin ein großer Fan von all diesen Quellheiligtümern -
schätze ihre Kraft,
ihre Heilkraft,
die lebensspendende Wirkung des Wassers.
Die Quelle ist radioaktiv.
Klingt ein wenig gefährlich. -
Ich habe mir Wasser von dort geholt
und habe das Gefühl,
es ist genau das,
was ich gerade brauche.
Schau ma mal.
Mittwoch, 9. November 2016
WELTMITTELPUNKT
Alles
was mir passiert
beziehe ich auf mich,
denn ich bin mein Mittelpunkt der Welt.
Doch besteht die Situation ichlos auch.
Die Straße ist da,
ohne mein Befahren,
der Regen auch,
den Nebel kümmert mein Sein gar nicht -
schaut so aus,
als ob ich kein Mittelpunkt von irgendetwas wäre.
Ich kann die Welt ganz unbehelligt lassen.
Dienstag, 8. November 2016
SELBSTGEMACHT
Alles behandle ich mit Ringelblumensalbe.
Kleinere Verletzungen, Wunden, entzündete Hautstellen, etc.
früher habe ich die Creme von einer alten Bäuerin bekommen,
hergestellt mit Schweineschmalz.
Jetzt hatte ich immer gekaufte, mit Wachs und Olivenöl, etc.
Aber nix ist so gut wie die mit Schmalz,
wenn der Geruch auch etwas streng ist.
Also: Selbstmachversuch,
Ringelblumen besorgt und einen Riesentopf Schmalz.
Vom eigenen Schmalzauslassen habe ich abgesehen,
kann gerade mehr Hüftgold nicht brauchen.
Und das gekaufte scheint ganz ok zu sein,
schmeckt normal.
Das erste Döschen ist befüllt -
ein wenig voreilig war ich,
hab die Ringelblumen gleich abgegossen und man soll sie einen Tag stehen lassen.
Aber ich habe noch genug Grundprodukte.
Schlimmstenfalls kann ich die Salbe auch aufs Brot streichen -
dann wird innerlich alles gepflegt.
Schlimmstenfalls kann ich die Salbe auch aufs Brot streichen -
dann wird innerlich alles gepflegt.
Schau ma mal,
jetzt werde ich erst einmal schmieren und die Wirkung abwarten.
Montag, 7. November 2016
KALENDER
Ich mag Kalender.
Also, seit einigen Jahren.
Aber so zeitig habe ich sie noch nie gekauft.
Und so viele sowieso nicht.
Die Katzen sind fürs Klo.
Und statt einem normalen Stehkalender gibt es heuer erstmals einen Mondkalender.
Ich halte davon zwar nicht viel,
aber ich dachte, ich kann mir das ja mal durchlesen.
Um dann an einem Blatttag zum Frisör zu gehen.
Oder so.
Den literarischen Katzenkalender liebe ich sehr,
seit ihn mir eine Blogfreundin einmal geschenkt hat.
Den Adventkalender hätte ich nicht gekauft,
wenn ich gesehen hätte,
dass da Advent-S-kalender draufsteht.
In Österreich war das immer ohne "S" in der Mitte.
Aber die jungen Leute sprechen schon die deutsche Version.
Eigenheiten verschwinden.
Sogar ein "S" zuviel beschert uns die Globalisierung.
Aber das ist alles egal,
im letzten Jahr hab ich den A-Kalender in 2 oder 3 Tagen leergefressen,
dann brauche ich mich heuer auch nicht länger über das ungehörige "S" zu ärgern.
Die Analyse meiner Kalendersucht ergab:
Je mehr, desto schneller vergeht der Winter.
Möglicherweise.
Es schneit schon.
Viel zu zeitig in diesem Jahr.
Es schneit schon.
Viel zu zeitig in diesem Jahr.
Die Planer, die ich noch geschenkt kriegen werde,
kann ich weitergeben.
Denn mehr Zeitmesser brauche ich sicher nicht.
Denn mehr Zeitmesser brauche ich sicher nicht.
Sonntag, 6. November 2016
SONNTAG IST BALLADENTAG
Samstag, 5. November 2016
TIERIDYLLE
Wenn ich durch die Gegend spaziere,
kann ich alle möglichen Tiere sehen.
Wildschweine, Kühe, Ziegen, Schafe, Pferde, Enten, Gänse ....
Sie schauen recht zufrieden aus -
und ich mag den Anblick von so viel Idylle.
Bilderbuchlandleben.
Bilderbuchlandleben.
Freitag, 4. November 2016
Donnerstag, 3. November 2016
WILLHABEN
Der totale Hühnerfan bin ich nicht.
Aber diese Seidenhendln haben es mir angetan.
In Gedanken besiedle ich schon den Hühnerhof bei mir,
ein paar Enten und Gänse dürfen auch dabei sein.
Die Seidentiere habe ich bei einer Frau angetroffen,
wo alle bis zu ihrem seligen Ende leben dürfen.
Nur Hähne nicht,
denn wenn die Männer zu viele werden,
dann ist es mit dem Frieden im Stall dahin.
Komisch.
Erinnert mich das an etwas?
Mittwoch, 2. November 2016
PARANOIA
Eigentlich wollte ich es gar nicht schreiben,
oder doch.
Ich war wiedermal verblüfft,
was Herr Google alles von mir weiß.
Wollte ein kleines neues Tablett kaufen,
nachdem meines wirklich schon uralt ist und zunehmend Macken kriegt.
Ich hab es ja auch schon über 1000 Mal neu geladen.
Jedenfalls waren sofort alle Daten am neuen Tablett drauf,
vorbei die Zeiten, wo man einen Computer noch Schritt für Schritt mit Informationen füttern musste.
Dafür gabs so Überraschungen,
dass ich eine App herunterladen wollte
und die erschien am alten Ding,
am neuen nicht.
Wie auch immer,
letztlich ist das neue Gerät abgestürzt
und nix ging mehr, hatte auch keine Reset-Möglichkeit.
Und ich hab es wieder eingepackt und zurückgeschickt.
Nehme stark an, dass die Techniker in der Firma an meinen Daten nicht interessiert sind.
Denn die sind ja jetzt vorhanden.
Und ich glaube, ich werde zukünftig computermäßig eher abrüsten.
Diese völlige Durchleuchtung meiner Person finde ich eigentlich nicht so toll. Herr G. weiß mehr über mich als ich..
Einem Smartphone verweigere ich mich ohnedies.
Dienstag, 1. November 2016
SCHAURIG
Fast ein Jahr steht das kleine Holzkreuz beim Moorteich.
Wenn die kalten Jahresendwinde übers Land fegen,
das schwarze Wasser des Teiches eiskalt ist,
dann müssen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung schon sehr groß sein,
um an dieser Stelle seinem Leben ein Ende zu setzen.
Mit Schaudern denke ich das
und hoffe,
dass die arme Seele jetzt in wärmeren, fröhlicheren Gefilden unterwegs ist.
dass die arme Seele jetzt in wärmeren, fröhlicheren Gefilden unterwegs ist.
Montag, 31. Oktober 2016
MEHR DUNKELHEIT
Angenehme Herbsttage.
Das aufregendste Erlebnis ist das Eintauchen in den Altpapiercontainer,
weil ich einen Karton mit aufgeklebter Rechnung entsorgt habe
und mich dann doch entschlossen habe,
das gekaufte Gerät zurückzusenden.
Rechnung gerettet,
alles gut.
Unglaublich schöne Herbstfarben,
sattes Grün der Wiesen und buntfarbene Laubbäume.
Die Winterzeit hat uns wieder.
Mehr Dunkelheit hüllt uns ein.
Und mit der Zeitumstellung bin ich dauernd hungrig.
Muss die schwarze Nacht mit Essen kompensieren.
Und mit der Zeitumstellung bin ich dauernd hungrig.
Muss die schwarze Nacht mit Essen kompensieren.
Sonntag, 30. Oktober 2016
BALLADE ZUM SONNTAG
Der Erlkönig – Johann Wolfgang Goethe
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?-
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?-
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.-
„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?-
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind.-
„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?-
Mein Sohn, mein Sohn ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.-
„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!-
Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Müh und Not;
In seinen Armen das Kind war tot
Samstag, 29. Oktober 2016
MÄUSESCHNÜFFLER
Ganz selten gehe ich bei Dunkelheit in meine Werkstätte.
Nur in Ausnahmefällen.
Immer erwarte ich dann, dass mir Mäuse entgegenspringen
und die Marder wispern und schnattern am Dachboden.
Einmal habe ich eine Schublade aufgezogen
und etliche Mäuse sind mir entgegen gesprungen.
Kreisch.
Ich fürchte mich ja vor den niedlichen Tierchen.
Nicht wirklich, aber doch.
Und im Dunkeln noch mehr.
Die Liste der Dinge, die nicht bei mir bleiben wollen,
kann ich um Klebstoff erweitern.
Dauernd kaufe ich den nach.
Es muss einen heimlichen Schnüffler im Haus geben.
Vielleicht doch die grauen kleinen Felldinger.
Freitag, 28. Oktober 2016
KEINE ALTERSEROTIK
| Kulissen im Innenhof des Theatermuseums |
Wenn mich heute ein Mann anquatscht,
dann beginnt er spätestens nach dem 3. Satz von seinen Enkeln
und von seiner Frau zu erzählen.
Was will er mir damit signalisieren?
Impotenz?
Angst vor Nähe?
Ich habe null Interesse an ihm, den Enkeln, der Frau.
Er kann auch seine Worte bei sich lassen.
Donnerstag, 27. Oktober 2016
WAS ZIEHE ICH HEUTE AN?
Wenn ich in der Früh zeitig aus dem Haus muss,
richte ich am Abend vorher mein Gwand her.
Da brauche ich dann nur mehr hineinzuschlüpfen.
Des Morgens bin ich nicht imstande solch schwierige Entscheidungen zu treffen.
Jetzt erzähle ich etwas, was gar nicht zu mir passt:
Meinem verflossenen Langzeitlebensabschnittpartner habe ich täglich die Kleidung zurechtgelegt.
Habe ich gerne gemacht.
???
Weil ich gerne Puppen anziehe?
Oder damit er so aussieht, wie ich es haben möchte?
Macht?
???
Mittwoch, 26. Oktober 2016
OLIVEN SIND NICHT SINNLICH
Weil es gerade gut ist,
wieder mit der Bahn in Wien.
Die Enttäuschung des Tages war der Naschmarkt.
Ich weiß, es kann nicht alles ewig gleich bleiben,
aber der Markt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert.
Ich bin in der Nähe aufgewachsen
und kenne die Atmosphäre von klein auf.
Die meisten Obst- und Gemüsestände sind verschwunden.
Nur den Sauerkrautmann hält seinen Platz.
Es gibt Oliven, Oliven, Käse, Käse, Gewürze, Gewürze, Gewürze -
das Angebot ist sehr auf Touristen ausgerichtet.
Sogar Gwand und Andenken kann man kaufen.
Schade.
Das Sinnliche eines richtigen Marktes fehlt schon weitgehend.
Bei einer Leberkässemmel habe ich zugeschlagen.
Sie hat das Doppelte von einer im Waldviertel gekostet.
War aber gleich gut.
Ein Denkmal des Roten Wiens und des sozialen Wohnbaus der 20er Jahre.
1272 Wohnungen, über einen Kilometer lang.
Interessant, imposant.
In der U-Bahn habe ich ein Gespräch mitgehört.
Ein Student mit Migrationshintergrund beschwerte sich bei einem
österreichischen Mitstudierenden (der betreten schaute),
dass sich Mädchen mit ihren verführerischen Dekoltees die Zensuren
bei sexsüchtigen Professoren erschwindelten.
Ja, ich weiß, blöde Leute gibt es überall und eine einzelne Meinung ist nicht repräsentativ.
Trotzdem erfüllt es mich mit Sorge,
wie die sexistische frauenverachtende Haltung moslemischer Mitbürger
das Verhalten und die Emanzipation der Frauen im Lande zukünftig verändern wird.
Im Theatermuseum war ich auch
und in der U-Bahn wurde 2x meine Fahrkarte kontrolliert.
Das ist 200 % mehr als normal.
Das ist 200 % mehr als normal.
Schön war der Tag in der alten Heimatstadt.
Kann man öfter machen.
Kann man öfter machen.
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