Eine schoene Zeit mit vielen Erfreulichkeiten wuensche ich euch!
Dienstag, 13. Dezember 2011
Montag, 12. Dezember 2011
MEIN NEUES SCHÄTZCHEN
Ein Schätzchen habe ich gekauft. Für unterwegs. Ein Spielzeug.
Ganz verliebt bin ich in den 25 cm kleinen Tablet-PC.
Manchmal kann neue Technik auch mein Herz höher schlagen lassen.
Großflächig bin ich ja elektronikresistent, die Liste der Dinge, die ich nicht brauche, ist lang.
Kein iPhone, kein MP3 Player, kein DVD-Recorder kugeln bei mir herum. Mein Fernseher ist alt, die sonstigen Unterhaltungsmedien auch, sie werden ersetzt, wenn sie im Dienst versagen. Wegen Altersschwäche aufgeben.
Aber dieses kleine Schätzchen hat es mir angetan. Jetzt bin ich auch unterwegs internetzlich eingebunden.
D.h. so ganz funktioniert es noch nicht und ich habe gerade keine Zeit mich damit zu befassen,
aber demnächst wird es immer dabei sein und ich fürchte, McDings wird an mir verdienen, denn dort gibts freies Wlan.
Sonntag, 11. Dezember 2011
Samstag, 10. Dezember 2011
BEIM ALTEN FLUSSBAD IN ZWETTL
Nur in der kalten Jahreszeit führen mich meine Wege zum alten Flußbad in Zwettl.
Schräg vis-a-vis ist die Bründlkirche mit heilkräftigem Wasser.
Einige Häuser - neu bunt angemalt - drücken sich an den steilen Hang, in den der Kamp sich in jungen Jahren eingegraben hat.
Vielleicht kommt mir das Nostalgieörtchen einmal im Sommer in den Sinn.
Sonnenbaden, wie anno dazumal.
Freitag, 9. Dezember 2011
NOCH NICHT BEREIT
Ich könnte Schneebilder posten
Bäume zeigen
die dick verschneit
Zeugnis von Winter geben.
Ich bin noch nicht bereit für die schweigende Zeit
schwer fällt mir
das Leichentuch der Natur zu akzeptieren
was nicht sein darf, nicht sein kann,
deshalb mag ich nicht fotografieren
und in meinen Bildern bleibt einige weitere Tage
der vergangene wunderbare Herbst.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
ZIEMLICH UNWIRTLICH
Das Foto habe ich vor 2 Tagen aus dem Auto gemacht -
so unwirtlich war es im Freien,
dass ich nicht einmal aussteigen wollte.
Ist ja normal für die Jahreszeit
und Niederschlag können wir gut brauchen -
trotzdem -
warm und Sonne mag ich lieber.
Jetzt kann ich mich monatelang durchs Wetter jammern.
Inzwischen wären Schneebilder zu machen,
die müssen aber ein wenig warten,
gibt es wahrscheinlich noch zur Genüge.
Mittwoch, 7. Dezember 2011
WIR STERBEN NIE!
Einen Zeitungsartikel (Die Presse - Walter Wippersberg) mit der Überschrift: "Wir sterben nie!" las ich dieser Tage.
"Unsere Vorfahren retteten ihre Seele, wir retten unsere Figur."
Das Thema stößt mich immer wieder sauer auf, rüttelt an meinem schlechten Gewissen und doch weiß ich, dass die Gesundheits-/Schönheitsdiktatur dazu gemacht ist.
Gemacht wird, dass wir uns erbärmlich fühlen, wenn wir den ständig auf uns einprasselnden Maximen nicht entsprechen.
Dieses goldene Kalb, um das wir uns trimmen sollen, ist dürftiger als vorangegangene.
Die Krankenversicherung, die auch meine ist, bietet jetzt eine Reduktion des Selbstbehaltes, wenn man mit dem Hausarzt vereinbarte Gesundheitsziele erreicht.
Ich will nochmals zitieren:
"Man kann darüber streiten, ob es sich bei der Anbetung der Gesundheit um eine richtige Religion oder doch nur um ein Religionssurrrogat handelt....Nur von Gesundheitswahn zu reden griffe jedenfalls zu kurz. Ich glaube, dass wir es in der Tat mit einer voll ausgebildeten Religion zu tun haben....Manche Riten und der bevormundende Blick auf den Menschen stammen aus der Verlassenschaft des Katholizismus, die puritanische Lust- und Genussfeindlichkeit kommt vom calvinistischen Protestantismus her, hinzu gesellen sich ostasiatische Elemente und vor allem ein sehr heutig-westlicher Glaube an die Wissenschaft, die medizinischen Studien (wie glaubwürdig oder auch abstrus sie sein mögen) sind die Dogmen dieser Religion."
...." Dümmer und erbärmlicher als die Gesundheitsreligion war noch keine. Ganz und gar diesseitig, wie sie ist, besteht das einzige Ziel für die Gläubigen darin, so lange wie nur möglich hier auf Erden zu verweilen. Anhänger älterer Religionen hofften immerhin noch auf ein ewiges Leben."
Der Wirtschaftsfaktor dieses Hype ist enorm, viele Industrien leben davon, die Medienlandschaft hat ein weites Betätigungsfeld und es ist nur zu wahr, dass nur in unserer sinnentleerten Zeit, diese lustfeindliche Diktatur entstehen konnte.
Unser Körper als Mittelpunkt, unser Körper als Sinn ansich.
Dienstag, 6. Dezember 2011
TRÄUME
So wie Wasser fließt
kommen in meinen Träumen
vergangene Kränkungen
unendlicher Zahl
vor
verhindern
im Wachen
Schritte zurück
in neue Verletzungen
Montag, 5. Dezember 2011
ZIEMLICH UNPASSEND
Es gibt Bekleidungsstücke,
die sehen nur vorm Spiegel,
solange frau ruhig steht,
sich nicht bewegt,
alles zurechtzupft,
gut aus.
Diese Jacke ist so eine -
viel zu weit unten,
viel zu labbrig,
eigentlich unmöglich.
Also, vor dem Spiegel geht sie einigermaßen,
aber sie ist bewegungsuntauglich.
Der Zahn der Zeit hat mich Hüftfett verlieren
und Bauchfett gewinnen lassen -
ich hab die Problemzoneninkompatibilität schon beim Kauf gesehen,
aber irgendwie wollte ich das bunte Ding trotzdem,
dachte es wird schon gehen.
Auch Ziehen und Zerren beim Waschen hat nichts gebracht -
jetzt kann ich sie nur anziehen,
wenn ich unterwegs den Mantel nie ausziehe.
?
Sonntag, 4. Dezember 2011
FERNSEHEN
Ziemlich oft läuft bei mir der Fernseher.
Ich sehe fast nur Krimis, die von der harmlosen Sorte, wie Tatort und dergleichen. Ohne Blut und Grauslichkeiten. Kaum andere Filme, außer es gibt einmal einen guten Kinofilm, den ich nicht kenne.
Warum ich die Kriminalfilme mag, kann ich nicht ergründen. Sie sind weder besonders spannend, noch besonders unterhaltend, noch besonders gut gespielt.
Beruhigt es, wenn die Anderen, die Bösen morden und töten?
Hält die Theorie, dass die eigenen schwarzen Seiten neutralisiert werden?
So viele dunkle Persönlichkeitsflecken kann ich gar nicht haben.
Lesen mag ich Krimis nicht, interessiert mich schlicht und ergreifend nicht.
Ist mir zu langweilig.
Was ist eure Meinung dazu?
Samstag, 3. Dezember 2011
LETZTE ROSEN
Letzte Rosen an einer geschützten Hausmauer -
dieser Tage in der Wachau.
Das Seltene, Überraschende, Verspätete ist doppelt schön!
Freitag, 2. Dezember 2011
SCHÖNBÜHEL - WACHAU
So wenig Wasser ist gerade in der Donau.
Es soll bald regnen und schneien.
Sonst wird es eng für die Schifffahrt.
Schloss Schönbühel.
Kleine Inseln und Stromschnellen gibt es durch das Niedrigwasser.
Das Kloster in Schönbühel.
Ein wunderbarer Ort -
jetzt sind keine Touristen unterwegs.
Alles ganz still und beschaulich.
Ich bin eine Weile in der Sonne gesessen
und habe die Magie des Platzes genossen.
Stift Melk -
Bilder davon gibts ein anderes Mal -
diesmal hat es nur zu einem köstlichen Mittagessen hier gereicht.
Donnerstag, 1. Dezember 2011
MUSTER
Bizarre Muster
Kälte und Wind
bezwingen Wasser
oberflächlich
Blätter tanzen am Glatten
der ungewöhnliche Anblick erfreut mich
Mittwoch, 30. November 2011
INTERNETZ UND ANDERE UNGLÜCKE
Es gibt ja kein Unglück,
das nicht auch in ein Stückerl Glück ausarten kann.
Weil mein Internet am Dahinscheiden ist,
d.h. es funktioniert nur mehr manchmal partiell,
hat mich der aufkeimende Tag zum Farbkübel greifen lassen,
bevor ich an meinem Ärger erstickt bin.
Glücklicherweise kaufe ich für alle anstehenden Arbeiten die Utensilien immer auf Vorrat -
frau kann nie wissen, in welche Richtung Energieschübe führen.
Neue Weißwände braucht mein WC,
zuerst habe ich alle Andenken früherer Reisen abgehängt,
Pfeil und Bogen aus dem Amazonas,
Plaketten von einer Stampede aus Calgari,
Glücksbänder aus Brasilien,
eine Maske aus Nepal, etc.
Die Dinge werde ich wohl entsorgen, weil aufhängen mag ich sie nimmer.
Ich weiß ohnedies nicht, was ich am Klo haben will.
Ja, das Grün der Sanitärteile gefällt mir auch nicht mehr,
aber dagegen mag ich nichts tun.
Jetzt habe ich ein frisch gestrichenes WC -
wenn das kein Glück ist!
Wer braucht schon ein Internet.
Wenn es bei mir einmal still wird,
braucht ihr euch keine Sorgen um mich machen,
dann bin ich entweder die Treppe herunter gefallen
oder das Internet ist gestorben.
Wobei das Zweite die wahrscheinlichere Option ist.
Dienstag, 29. November 2011
SPUREN LEGEN
Gerade lasse ich eine Spur der Verluste hinter mir.
Mützen, Handschuhe, Schals bleiben auf der Strecke.
Ich hasse das.
Wenn ich nur mit der Hälfte der Dinge heimkehre.
Manchmal komme ich irgendwohin und da drückt man mir ein ehemals bei mir beheimatetes Teil in die Hand. Das mir vielleicht noch gar nicht gefehlt hat.
Das Ganze erzeugt ein unangenehmes Gefühl der Zerfleddertheit.
Unkonzentriertes Nichtbeimirsein.
Dass es immer die Lieblingsstücke sind, die ich verliere, ist wohl auch klar.
In böser Erinnerung ist mir noch der in ewigen Stunden gestrickte Cache Coeur.
Irgendwann ist die Serie wieder beendet -
spätestens dann, wenn der Winter vorbei ist,
denn die spärliche Leichtkleidung kann nicht verloren werden.
Montag, 28. November 2011
SELBSTMORD
Der Anlass für meine Gedanken war der Selbstmord von Ludwig Hirsch.
Welche Gesellschaft ist das, die als einzige Möglichkeit freiwillig aus dem Leben zu scheiden,
den Sprung aus dem Fenster bietet? Was ich mir ja nicht wirklich toll vorstelle.
In anderen Ländern wird eine Sterbehilfe ermöglicht, bei uns bleiben nur mehr oder weniger grausliche Alternativen, wenn ein Mensch beschließt, die Qualität seines Leben sei für ihn nicht mehr akzeptabel.
Ein Hauch des Verbotenen, des Geächteten schwebt immer noch über der Tat.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ich bei einer Krebserkrankung den Leidensweg nicht gehen will, den Weg zwischen Hoffen und Scheitern und dann möchte ich eine humane Alternative haben. Mich nicht aus dem Fenster werfen müssen.
Selbstmord - welch falsches Wort.
Es ist kein Mord, wenn ich das marterielle Vehikel auf der Seinsebene verlassen möchte. Morden kann ich nur am Fremden, am Anderen.
Sonntag, 27. November 2011
WASSERWUNDER
Am wispernden Bach -
Eiskristalle suchen.
Seit Wochen kein Regen -
wo wohnt das Wasser die ganze Zeit,
das unaufhörlich der Erde entspringt?
Viele Quellen sind hier.
Ich trinke aus einem eigenen Ursprung,
der irgendwann vereinigt mit vielen in der Donau endet.
Die einfachsten, ganz normalen Dinge sind wunderlich.
Samstag, 26. November 2011
TRÄUME
In der Nacht habe ich vom Fallschirmspringen geträumt -
jetzt muss ich mir einmal diese Sehnsucht erfüllen.
Rede schon seit Jahren davon,
misstraue aber meinen Gelenken,
aber seit der erste Mann im Land vom Himmel gefallen ist,
und der ist viel älter als ich,
habe ich wieder Mut gefasst
und kann das meinen Knochen vielleicht auch noch zumuten.
Wofür ein Politiker gut sein kann?!
Wenigstens für das.
Fürs vorbildliche Runterfallen.
Mit einem Lächeln im Gesicht und die alte Haut weht bis hinter die Ohren.
Freitag, 25. November 2011
BUNDESHYMNE
Jetzt kommen doch die "Töchter" in die Bundeshymne.
Ich finde es gut.
Eigentlich müsste es normal, ohne monatelange Diskussionen möglich sein.
Der Text heißt dann:
"Heimat größter Töchter und Söhne" (statt "Heimat bist du großer Söhne").
Ja, es gibt sicher Wichtigeres, doch die Sprache wirkt im Unbewussten, steter Tropfen höhlt den Gleichberechtigungsstein und wenn unsere Welt immer noch von Männern ausgehandelt wird - ich schätze mal zu mindestens 80% - wo bestimmen Frauen in Politik, in großen Konzernen, an der Börse, dort wo Macht und Geld unterwegs sind? Da ist nach wie vor die große Mehrheit männlich.
Zäh sind die kleinen Schritte und schleppend bewegt sich die Machtumverteilung, aber ja, frau sollte die Hoffnung nicht aufgeben.
Donnerstag, 24. November 2011
SCHRITT FÜR SCHRITT
Obwohl fast täglich die Sonne scheint,
beginnt der Teich zu frieren.
Es ist so still hier,
nur das Plätschern und Wispern des Zulaufes ist zu hören.
Schritt für Schritt geht das Jahr weiter in Kälte und Dunkelheit.
Jede geschenkte Stunde mit Wärme und Helligkeit freut mich.
Manchmal, wenn ich im Wald unterwegs bin,
ist im Augenwinkel eine Bewegung,
bei genauem Hinsehen erkenne ich nichts -
Augenärzte habe dafür sicher eine krankhafte Erklärung,
mir ist die Version von Wichteln oder Elfen,
die nicht schnell genug beim Verstecken sind,
die liebere.
Die ewigen Fragen stellen sich mir:
Wie wirklich ist die Wirklichkeit
und können wir nur das wahrnehmen,
was wir auch kennen?
Abonnieren
Posts (Atom)