Dienstag, 1. April 2025

WIE ICH MEINE LEBENSZEIT VERLÄNGERE




 Das Tibetanische Totenbuch schreibt:
" Jedes Tier, das man rettet, verlängert die eigene Lebenszeit.
Wesen, die man tötet oder isst, verkürzen das Erdendasein."
Ich war 3 Tage im Krankenhaus.
Am betonierten Vorplatz habe ich einen Marienkäfer vom Beton geklaubt.
Grünflächen sind rar und wenn, dann nur wenige Quadratmeter groß.
Ob so ein Transfer nachhaltig ist?
Und so ein kleiner Käfer schlägt sich wohl nur mit einem Wimpernschlag am Karmakonto nieder.
Daheim wurde ein Regenwurm vorm Austrocknen am Stein bewahrt.
Ich denke die Schritte sind für einen bemerkbaren Gewinn an Erdenleben zu klein.
Was mir auch wieder egal ist.
Hauptsache ich habe eine scheinbar gute Tat für Käfer und Würmer getan.
Mein mitleidiges Gewissen beruhigt es.






Freitag, 21. März 2025

PAUSE

Ich mach mal Pause. 


Mittwoch, 19. März 2025

WOLF?; FUCHS UND GUTE NACHT


 Wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen.
Jetzt kommt der Wolf  dazu.
Wenn ich die Spuren richtig deute.
Ziemlich nah beim Haus.
Sehen möchte ich ihn auch einmal.
Das wäre gut für mein Inselgefühl.
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Seit einigen Monaten beschäftige ich mich mit einem Körperproblem,
das sich nicht lösen lässt und sich allen Heilungsanstrengungen widersetzt.
Eine Freundin hat mir geraten:
"Loslassen."
Das fühlt sich gut an.
Was man nicht beeinflussen kann,
soll seinen Weg gehen.
Da muss man nicht auch noch die gesamte Energie hineinstecken.
Seitdem geht es mir besser damit.
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Montag, 17. März 2025

DRAUSSEN UND DRINNEN


Draußen treibt Schnee.
Drinnen Boten des Frühlings.
Draußen Winter.
Drinnen Wärme und Gemütlichkeit.
Im Herzen eine Mischung von Öffnung und Verschlossenheit.
Leben besteht aus Gegensätzen.
Glücklich die Zeiten, wo wir eine Mitte finden.
 

Freitag, 14. März 2025

MOORWEG


Den Moorweg gegangen.
Stellenweise war Eis, aber trotzdem tat die Bewegung gut.
Große Mengen Holz warten auf den Abtransport.
Ein neues Wachstumsjahr steht in den Startlöchern.


 

Mittwoch, 12. März 2025

NIX


Die alten Leute hier sagen:
"Wenn es noch Restschneeflecken gibt,
locken sie neuen Schnee."
In diesem Jahr ist es mit Eis besonders zäh.
Aber vielleicht schafft jetzt der Regen die Schmelze.
Ich versuche immer wieder irgendwelche Wege,
treffe dann auf lange, total glatte Strecken 
und kehre meist um.
Aufs Eis tanzen gehen nur jüngere Esel.
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Gar nix fällt mir heute ein.
Das muss auch genug sein.



 

Montag, 10. März 2025

GLASFASER


Die Kabel sind bei mir am Grund verlegt.
Jetzt muss nur mehr die Zuleitung gegraben werden und dann irgendwann
die Glasfaser eingeschlossen werden. 
Mai.
Ein Stein hat in der Erde auf seine Befreiung gewartet.
Ich konnte ihn retten,
bevor die fleissigen Männer ihn irgendwo in den Wald gekippt hätten.
Klein-Felsen wünsche ich mir schon lange.
Den Zugang ins Haus zu legen, das war schwieriger.
Es ist uns gelungen, die Zentralheizungsrohre nicht anzubohren.
Was ich dann mit dem pfeilschnellen Internetz anfange?
Schau ma mal.
Der Glasfaserausbau ist ein EU/Niederösterreich Zwangsbeglückungsprojekt.
Hier haben viele Häuser den Anschluss genommen,
obwohl sie ihn nicht brauchen.
Wird fast alles von der öffentlichen Hand bezahlt.
Geworben wird mit der Aufwertung der Immobilie.



 

Freitag, 7. März 2025

WINDSPIEL


Ums Haus hängen etliche Windspiele.
Ich mag das Gebimmel.
Freundliche Energien nähren die Ohren.
Wenig Wind ist in diesen Zeiten.
Die Klangkörper stehen still.

Der Blog hat in letzter Zeit das Zehnfache an Zugriffen.
Rätselhaft, weil die Klicks aus Österreich und Deutschland kommen.
Bis jetzt waren diese Spitzen aus obskuren Gegenden und schnell wieder vorbei.
KI????
Und wo ist der Sinn??

Mein Lieblingsspielzeug habe ich mit in den Wald genommen
und noch ein bisserl Kleinholz gesägt.
Nur zum Spaß.
Niemand wird mir das glauben -
aber für das Vergnügen, lasse ich alle möglichen anderen Möglichkeiten stehen.

Die freundlichen Nachbarmänner sind mir zu geschwind.
Sie kommen bereits die Leitung für die Glasfaser graben.
Wäre ja noch Zeit gewesen.
Ich bin eher eine Vormirherschieberin.
Eine Imletztenmomentaktivwerderin.
Aber besser zu schnelle Helfer als Hängenlasser.


 

Mittwoch, 5. März 2025

BILANZ DER HABENSEITE


Der Teich trägt noch Eis.
Die Tage sind warm mit frostigen Nächten.
Bei mir singen Vögel,
viele habe ich in diesem Winter gefüttert.
Sonst ist es oft still in den Wäldern ringsum.
Staunend betrachte ich die Weltnachrichten.
Was alles möglich ist.
Vor wenigen Jahren hätten wir solche Veränderungen nicht zu denken gewagt.
Wir kriegen eine zur Hälfte linke Regierung.
Lange werden wir sie nicht haben.
Ich sitze auf meiner Insel und sehe den Flattermeisen vorm Fenster zu.
Frühling wird kommen.
Regen vielleicht auch, der seit Monaten aussteht.
Altwerden ist schön, wenn sich Bedürfnisse auflösen.
Wenn das Bescheidene viel genug ist.
Schlafen. Essen. Denken.
Manchmal Glück.
Ab und an Traurigkeit.
Bilanz auf der Habenseite.



Wenigstens etwas fürs Auge:

 World Leaders on the Runway! 🌍✨#donaldtrump #ai #midjourney #presidents #usa #Türkiye #india #russia



Montag, 3. März 2025

TÄGLICHKEITEN


 Wie dumm kann man sein?  
Es ist mir gelungen, zweimal nacheinander ein Papiertaschentuch
bei der dunklen Wäsche mitzuwaschen.
Irgendwas in meinem System hat eine Störung.
Fusselalarm.

Das Haus auf dem Foto gibt es oft in meinem Blog.
Im Abstand von einigen Jahren.
Der Zahn der Zeit nagt beständig.
Wie lange es noch stehen wird?
Es gehört zu einem großen Gut/Schloß.
Da kann man nicht benötigte Gebäude verfallen lassen.
Ist egal.

Bin ich froh, dass es bei uns keine Närrereien gibt.
Spurlos zieht die Narrenzeit vorrüber.
Bei mir sowieso, aber auch in der Gegend größtenteils.
Ein paar mehr Faschingskrapfen werden verkauft.
Aber das war es dann auch schon.
Keine witzigen Hütchen und Nasen.
Verrückte gibt es in der Politik genug.
Schön wäre es, wenn es dort einen Faschings-/Aschermittwochs-Kehraus gäbe.
Für alle ein Aschenkreuz auf die Stirn und baba und foits net.


 
 

Freitag, 28. Februar 2025

CHINESISCHES FUNDSTÜCK


Immer wieder begeistert es mich,
welche Schätze in Bücherschränken oder im Shop der Caritas für mich
bereitstehen.
Das Chinesische ist seit 6000 Jahren eine Kultursprache.
56000 Schriftzeichen sind bekannt.
Fürs Alltägliche reichen 3000.
Ich verstehe in dem Buch nicht einmal die Beschreibung.
"......Auch wenn die Grundeigenschaften eines Zeichens, aus denen man die Bedeutung
ersehen kann, immer gewahrt bleiben, so kann doch jedes Zeichen auf vielerlei Art geschrieben werden......Jeder Chinese weiss, dass Kalligraphie der Schlüssel zur Bildung ist. Ein Schriftzeichen verrät nicht nur den Stil seines Schreibers, sondern auch seinen Bildungsgrad, seinen Sinn für die Kunst, seine Seele, seine Gefühle....."
Chinesen sind uns fremd, aber ich denke, dass sie überlegen sind.
Sie haben zwar viele Technologien geklaut, sind aber mit rasanter Geschwindigkeit in die Überholspur eingebogen.
In dem Buch schaue ich mir verständnislos nun die Bildchen an.



 Bei mir wird es ernst.
Sobald der Boden getaut ist, wird das Glasfaserkabel verlegt.
Wieder einmal wundere ich mich,
wie nett die Leute zu mir sind.
Ich habe mich um nix gekümmert
und Nachbarn machen die Grabearbeiten beim Haus für mich.
Also, ohne dass ich etwas gesagt hätte.
Finde ich sensationell, wenn Dinge von alleine laufen.
Nennt man Selbstläufer.
Und wieder bin ich erstaunt,
dass die Menschen hilfsbereiter und aufmerksamer zu mir sind,
als ich zu ihnen.
Kann man so lassen.


Mittwoch, 26. Februar 2025

GENÜGEN


In einem Interview anlässlich seines 70ers, sagte Rainhard Fendrich:
"Ich bin kein Fan von mir."
Und meinte damit, dass er sich selbst nie genüge.
Das Thema ist schwierig.
Wenn ich darüber nachdenke,
wann genüge ich mir???
Ist Genügen genug?
Genügen als unterstes Niveau der Selbstzufriedenheit.
"Sehr gut" erreicht man wohl fast nie.
Selbstwertgefühl hat viel mit der Aufzucht zu tun.
Das, was man frühkindlich nicht bekommen hat,
ist später schwer zu erreichen.
Ich kann mich immer noch gut schlecht bewerten.
Lebe so am 3+ Level dahin.
Richtig stolz auf mich bin ich dann,
wenn mir Unmöglichkeiten gelingen.
Wenn ich dem Normalen ein Schnippchen schlagen kann.
Man reiche mir Herausforderungen.


Mit solchen Aktivitäten kann man seine Selbstzufriedenheit steigern.
Zen Hiking in den Dolomiten.
Unglaubliche Bilder.
Die Unterstände, in die Felsen geklebt, stammen hauptsächlich aus dem 1.Weltkrieg.
Schreckliche Zustände herrschten damals.
Hundertausende Soldaten starben unter dramatischen Bedingungen in den Bergen.


Montag, 24. Februar 2025

BAUMGÖTTIN UND WASCHSTRASSE

 

Den Lieblingsweg bei der Baumgöttin gegangen.
Erstmals in diesem Jahr.
Es war nur mehr stellenweise etwas eisig.
Die Teiche sind gefroren.
Nackt und bloß steht sie da, die alte Schönheit.
Bald wird sie sich mit neuem Grün schmücken.
Bäume haben es gut.
Sie werden jährlich frisch, jung und bezaubernd.


Zur Zeit habe ich Erlebnisse mit hilflosen überforderten alten Frauen.
Diesmal in der Waschstraße.
Mein Auto war so dreckig,
dass es sein musste.
Salz bis zum Dach.
Den ersten Tag mit Temperaturen im Plus habe ich genützt.
Eine alte Frau vor mir hat ewig für die Eingabe des Tickets gebraucht.
Man kann zwischen Sitzenbleiben und Aussteigen wählen.
Jedenfalls hat sie bei laufender Wäsche in der Straße ihren Wagen verlassen.
Irgendjemand hat das gecheckt und den Notfallknopf gedrückt.
Ziemlich desorientiert und waschelnass ist die Seniorin ins Freie getaumelt.
Vielleicht wollte sie nur duschen?
Kopfschüttel.
Die Dame hat nicht wie eine Person gewirkt, die am Steuer eines Kraftfahrzeuges sitzen sollte.


Freitag, 21. Februar 2025

ALLES WIRD GUT


 Die Tage gleiten dahin.
Am Abend frage ich mich, wie ich alle Stunden vertrödelt habe.
Ein bisserl Wald, ein bisserl geputzt, ein bisserl gekocht,
zu viel Internetz, zu viel Fernseher.
Katze gestreichelt,
Vögel angesehen.
YouTube: Meinungen in alle Richtungen.
Die Welt ist ein Tollhaus.
Am liebsten sehe ich einen Katzenkanal.
Kalt ist es in der Nacht.
Ich lese Dinge, die mich erschrecken.
Zwischen den Händen halte ich eine unsichtbare Kugel der Hoffnung.
Alles wird gut.
Irgendwann.




Mittwoch, 19. Februar 2025

BETREUTES DENKEN UND EIN NEUTRALER STEIN

 


Psychiater analysiert die Hysterie um die Rede von J.D. Vance (Raphael Bonelli)

Tja. Da haben die alten weißen Männer mit Blut an den Händen 
Schnappatmung gekriegt.
Auf der Sicherheitskonferenz in München.

Wir leben in der Zeit des betreuten Denkens.
Es darf nur ausgesprochen werden,
was im Mainstream erlaubt ist.

Das Steinetauschbankerl ist nett.
Leider hatte ich keinen bemalten Kiesel mal zufällig in der Hosentasche.
Den ich hätte wechseln können.

Steine sind neutral und unparteiisch.
Auch wenn auf ihnen 
"Stein gegen Rechts" steht.




Montag, 17. Februar 2025

PEINLICH



 

Hilfsbereit bin ich gar nicht
und darauf auch noch stolz.
Aber als in einer Parkgarage eine weißhaarige Frau hilflos vor dem 
Schranken stand und nicht ausfahren konnte,
musste ich aus dem 
Auto springen und versuchen ihr zu helfen.
Es stellte sich heraus. dass sie vorher nicht zur Kasse gegangen war.
Wie peinlich.
Natürlich war in dem Moment die Hölle los,
Autos von allen Seiten, die die Garage verlassen wollten.
Ich scheitere dort zum zweiten Mal am Bezahlautomaten.
Brauche mehrere Anläufe, bis ich ein gültiges Ticket in der Hand halte.

Pech: Einmal habe ich eine Frau gesehen,
die in einer niedrigen Garage mit ihrer Dachbox an der Decke hängen
geblieben ist.
Das blanke Chaos war ausgebrochen, weil sie alle Durchfahrten blockierte.

Dieser Tage hat mich jemand so zugeparkt,
dass ich nur mehr über die Beifahrertür einsteigen konnte.
Bin gerade noch beweglich genug.
Autofahren ist ganz nett, aber das Abstellen der Blechkiste ist manchmal abenteuerlich.
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Peinlich ist auch, dass ich im Krankenhaus beim bewährten Hautarzt war.
Der will an mir herumschneiden.
Nix Schlimmes, aber blöd.
Ich kriege ab und an Basaliome.
Sonnengeschädigte Haut.
In meiner Kindheit und auch später gab es bestenfalls die gute Nivea.
Und in den Tropen hat es mich etliche Male böse erwischt.
Das Basaliom ist am Unterschenkel (egal).
Aber auf der Lippe habe ich ein unklare dunkle Pigmentierung.
Meine Frage, ob ich einen schiefen Mund kriegen werde,
entlockte dem Doktor nur ein Lächeln mit Kopfschütteln.
"Was Sie immer haben?!"
Wir führen eine Dauerbeziehung.
Der Doc und ich.




Freitag, 14. Februar 2025

HIRNALTERUNG


 
Den Gedanken von Wildgans


muss ich aufgreifen.
Ja. Auch das Hirn altert. 
Wenn ich meine früheren Posts ansehe, finde ich die Schreiberei dort interessanter
und das nicht nur, weil damals ich mehr erlebt habe.
Die Fantasie bleibt auf der Strecke.
Inspiration versandet.
Da das nicht weh tut, ist es mir egal.
Und die alten Sachen lese ich kaum,
sonst wäre ich möglicherweise traurig.
Da ich im Täglichen nix vergesse
(die Dinge, die ich mir nicht merke, habe ich mir schon immer nicht gemerkt),
alles regelmäßig wiederfinde (das ist in meinem Chaos eine Leistung),
Autofahren gut geht, nur langsamer wird,
Reaktionen passen,
ist die abnehmende Leistungsfähigkeit der grauen Masse eine meiner geringsten Sorgen.

Das Foto zeigt eine in Würde gealterte Hausmauer.




Mittwoch, 12. Februar 2025

ENDLOSSCHLEIFE


Diese Eis-, Kalt-, Nebelfotos treffen auf Erinnerungen.
Gute Gefühle werden ausgelöst.
Tage bestehen aus Einzelbildern.
In meinem Leben gibt es fast nichts Neues mehr.
Alles ist bekannt und in Gehirnzellen abgespeichert.
Bunte Abdrücke, die sich überlagern.
Wie viele Bäume habe ich bereits gesehen?
Winter?
Seen mit Schnee und Eis?
Leben dreht sich in einer Endlosschleife.
Bis es bricht.






 

Montag, 10. Februar 2025

ZIEMLICH NIX


 Mir fällt gerade gar nix ein.
Die Tage sind teils sonnig und kalt.
Es gab Eiswind.
Ich widme mich meinem Körper.
Die Katze hat Frühlingsgefühle und ist unterwegs.
Frisst Vögel!!
Buchfinken!!
Das geht auch mit nur 3 Fangzähnen!
Ich lese:
Edgar Feuchtwanger
"Als Hitler unser Nachbar war."
Passt gut in die jetzige Zeit.
Sogar im Kino war ich.
Stuhlsitzen ist mir zu lange.
Unruhig zapple ich herum.
Weiß immer nicht, ob irgendein Aufwand sich lohnt.
Alles ist mir zu langweilig.
Der Film war gut.
Das Leben gleitet dahin.


Freitag, 7. Februar 2025

ÄNGSTE


 Wenn ich etwas wie den Teufel fürchte,
dann sind es Ärzte und Schulmedizin.
Ich bin zu alt mit zu vielen Erfahrungen zu dem Thema.
Jedenfalls habe ich schon eine Weile ein Körperproblem,
das sich meinen Heilungsanstrengungen widersetzt.
Ich werde wohl oder speiübel über alle meine Schatten springen müssen
und mit einer zündenden Idee (die Wahl des Zuständigen),
die notwendigen Schritte machen.
Vorerst habe ich die Karten befragt
und musste herzlich lachen,
wie die Katze als Ziehhilfe dazugekommen ist.
Viel klarer und leichter fühle ich mich nach der Legung nicht.
Wenn ich diese Geschichte hinter mich gebracht haben werde,
fange ich ein neues Leben an.
Oder so ähnlich.
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In der Zwischenzeit habe ich einen Termin bei einem Naturheilarzt (Phytomediziner)
ausgemacht.
Da die Wartezeiten überall so lange sind,
bin ich bis zur Ordination wohl gesund.
Derweil kann ich mir alle seine Therapien und Heilansätze auf YouTube ansehen.


Mittwoch, 5. Februar 2025

DIVERSES


Verlorene Handschuhe, die die Nacht im Freien verbracht haben. 
Morgensonne wärmt.
Löst Reif.
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Das Holz ist fertig und liegt fein gestapelt hinterm Haus.
Im  übernächsten Winter werde ich nicht frieren.




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Wenn sich alle Menschen weniger Sorgen um Links, Rechts, Mitte
machen würden,
weniger Wirtshausstammtischgedanken äußern würden,
nähmen die Dinge auch ihren Lauf.
Ich bin ziemlich angstbefreit in politischer Hinsicht,
kann mich über diese Aufregungen nur wundern,
viel Amüsement ist auch dabei -
ich habe ein Faible für Verrückte -
und begnüge mich grundsätzlich mit leichtem Kopfschütteln.
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Man kann nicht alles glauben,
was man denkt.
Und schon gar nicht das,
was Medien erzählen.
Aber die Menschenmasse lebt gerne mit ständig erhöhtem Adrenalinspiegel.
Und sondert neben anderen Ausscheidungen Meinungen ab.
Das lenkt von eigenen Mängeln ab.



 

Montag, 3. Februar 2025

LICHTMESS



Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt`s noch sehr viel Schnee und Eis. Ist's Lichtmess licht, geht der Winter nicht. Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell. Lichtmess trüb, ist dem Bauern lieb.

Das sind die Bauernregeln zu dem Tag.


 Die allerdunkelste Zeit ist überstanden.
Merklich heller werden die Tage.
Gefühle der Erinnerung fallen über mich her,
wenn die Morgen kalt, hell und sonnig sind,
die ersten Vögel ihre Frühlingslieder anstimmen,
dann ist es wie früher in Italien am Meer.
Dort ist Winter anders und schön.
Da greift die dunkle Zeit mit ihren lebensfeindlichen Händen nicht so unbarmherzig nach allem Lebendigen.
Die dunklen Monate sind ein Ausruhen, Rasten und Entspannen vor dem nächsten sonnenverbrannten Sommer.
Diese Erinnerungsgefühle springen spontan auf mich drauf,
machen glücklich für einen ganzen Tag.
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1999090

Schnapszahl. Gestern kopiert.
Fast 2 Millionen Zugriffe auf den Blog.
In ? Jahren. Ich weiß nicht genau, wann Google zu zählen begann.
Egal. Eine Menge. Danke für euer Interesse.
Ca. 5000 Posts, 45000 Kommentare.








Freitag, 31. Januar 2025

TRÄUME




 Meine Nächte sind eher weniger.
Ich schlafe abschnittsweise und dann wieder nicht.
Dafür falle ich tagsüber einige Male in einen komatösen Minutenschlaf.
Was gerade in der Welt an Verwerfungen geschieht,
beeinflusst jeden Einzelnen.
Alles ist mit allem verbunden.
Bei mir wirkt es im Unterbewusstsein und meine Träume waren auch schon einmal besser.
Kürzlich war ich mit Elon Musk unterwegs - wer braucht denn sowas?
Die Stimmung beim Aufwachen muss ich nicht beschreiben.
An ein Weiterschlafen war nimmer zu denken.
Die Nächte sind klar und voll hellem Mond, Sternen, Flugzeugen und Satelliten.
Ich fühle mich alarmiert.
Das Schutzschild der Erde ist aufgebrochen, hat Risse.
 Veränderungen geschehen rasend schnell.
Beschleunigt und intensiv.
Elon Musk soll sich aus meinen Träumen raushalten.
Das wäre mir lieber.
Manchmal wünsche ich mir die beschauliche Ruhe einer gesicherten Zukunftsaussicht zurück.
Wohin sind wir verkommen?






Mittwoch, 29. Januar 2025

MISCHEHE


Baum/Steinsymbiose.
Eine Mischehe.
Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft?
Wer weiß das schon.
Immer wieder faszinierend.
Ob es auch Streit um mehr Platz gibt?
Natur ist nicht immer friedlich.
Territorialansprüche.
Mord.
Sieg und Niederlage.
Miteinander - Gegeneinander.


 

Montag, 27. Januar 2025

HOLZ UND WARNWESTE



Der fleissige Nachbar macht Holz für mich.
Es tut gut, das eigene Gewachsene zu verheizen.
Wald wärmt.


 Auf Wunsch zeige ich meine Warnweste her.
Eine Internetbestellung.
Schaut anders aus als auf der Kaufabbildung.
Normalerweise hätte ich sie zurücksenden müssen,
weil sie sehr hässlich ist.
Aber ich schicke nie etwas retour
und ich hab in einem Chakrenbuch gelesen,
dass Gelb und Orange dem Milz- und Sakralchakra gut tun.
Ausserdem ist sie kuschelig weich und warm.
Wahrscheinlich Kinderhandarbeit aus Nepal.
Übersehen kann mich in den Müllmännerfarben keiner.
Kann man auch Wespenweste nennen.


Freitag, 24. Januar 2025

DIE GANZ KLEINEN FREUDEN


Kaffeehaus kann Freude sein.
Brötchen vom Trzesniewski auch.
So bescheiden kommt Glück daher.
Manchmal.
Wenn es Lust hat.
Oder ich dafür in Stimmung bin.