Dienstag, 26. April 2011

VON DEN KRÄUTERN

Weil es mich beschäftigt, weil ich es in den Blogs lese, weil ich die Petition unterschrieben habe (ich unterfertige sonst fast nix), ein paar Zeilen.
Luisa Francia (
salamandra.de) schreibt von der Augenhöhe, mit der man an die eigene Heilung herangehen muss.
Das wird auch für mich zunehmend wichtig. Und es wird zukünftig für alle immer notwendiger werden. Je mehr Staat in unsere Rechte eingreift, desto mehr Eigeninitiative braucht es von uns. Sich informieren, in den eigenen Körper hineinspüren, selbst entscheiden, selbst wissen. Das mag vielleicht unbequem sein, die Verantwortung nicht an einen Arzt oder Heiler abzugeben, sondern sich nur die nötigen Informationen zu holen und damit an der eigenen Gesundung zu arbeiten. Das kann in viele Richtungen gehen, alles kann helfen oder gar nichts. Ich benütze Schulmedizin, Kräuter, Akupunktur, TCM, Homöopathie - wie es mir einfällt, wie es gerade stimmt.
Und deshalb habe ich die Petition unterschrieben, weil ich mich in der Wahl meiner Mittel nicht beschränken lassen will. In den Medien läuft seit einiger Zeit eine Kampagne gegen die Homöopathie - ich möchte wissen, welch starke Interessen hier gerade jetzt wirken, um die Naturheilverfahren zu beschränken. Es sind sicher keine menschenfreundlichen.
Wie wichtig es ist, die eigenen Entscheidungen auf Augenhöhe zu treffen, sehe ich bei Freunden, die in der Maschinerie der Schulmedizin gelandet sind. Sehr schnell wird operiert, mit sehr giftigen Medikamenten behandelt - die Folgen trägt man immer ganz allein, die sind oft nicht mehr rückgängig zu machen. Deshalb überlegen, hinterfragen, prüfen, niemals blind glauben. Keinem.
http://www.savenaturalhealth.de/

Kommentare:

  1. wie recht ich dir da geben muss, liebe ingrid.
    aus eigener erfahrung und zweijährigem ärztemarathon ist es mir wichtiger denn je, mich selbst zu heilen, denn: kein arzt weiss grundsätzliches. sie haben alle nur ihr fachwissen. sie überweisen von einem arzt zum anderen. das geschäft blüht so. es ist verdienen und nicht heilen, was sie tun.
    dass sie die naturheilmittel ablehnen, hat damit zu tun, dass die wirtschaftliche seite dann in gefahr gerät. ausserdem haben sie nicht die blasseste ahnung. und dass einer dir zuhört oder dein leiden erkennen würde, weit gefehlt.

    also, achte auf deinen körper weiterhin, höre, was er dir zu sagen hat und tue das für dich richtige.
    viele,vielzuviele menschen sterben an ihren medikamenten und nicht an ihrer krankheit.

    lass es dir gut gehen
    höre auf dich
    und sei gegrüsst von der
    rosadora

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  2. Liebe Ingrid,
    ein lautes JA aus meiner Richtung, Du hast mir aus der Seele geschrieben. Auch ich schwächle sehr bei Unterzeichnungen, aber hier habe ich nicht lange gezögert. Jedem Menschen sollte es frei stehen, für sich zu entscheiden, was und wie er es zu seiner Gesundung oder Gesunderhaltung einsetzen will. Nicht für alle passt dasselbe, aber die Möglichkeiten sollten erhalten oder ausgebaut werden. Wenn schon die Alternativmethoden fast immmer teuer aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, sollten Sie einem nicht verwehrt werden, sofern man sich dafür entscheidet.
    Dir einen sonnigen Tag an diesem trüben Morgen,
    Ingrid

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  3. Recht hast du, Ingrid! Etwas vom Wichtigsten ist, autonom entscheiden und handeln zu können, gerade auch im Gesundheitswesen.

    Dafür soll und muss man einstehen.
    Liebe Grüsse in eine positive Woche,
    Brigitte

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  4. rosadora:
    ich bin eine ärztenervensäge. kann bevormundung gar nicht haben. ich habe etliche negative beispiele in meinem bekanntenkreis. menschen, die in die maschinerie der schulmedizin gekommmen sind, ihre verantwortung abgeben und immer kränker werden.
    liebe grüße in deinen tag

    fanouria:
    danke für deinen kommentar. da sind wir ja einer meinung - jeder sollte die freiheit der entscheidung haben.
    alles liebe für heute

    brigitte:
    ihr seid ja nicht in der eu und von dieser zwangsbevormundung verschont.
    lg in deinen tag

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  5. Die Interessen der "Chemischen" und allen die da verknüpft sind und auch noch abrahmen sind ja offensichtlich!
    Leider ist die Schulmedizingläubigkeit und die Abgabe der Verantwortung für viele sehr praktisch. Habe das auch in der Geburtshilfe erlebt.
    Die Sorgfalt mit sich auf der körperlichen wie auch auf der seelischen Ebene muss jedoch auch "gelernt" und das Selbstvertrauen aufgebaut werden. Aber wer macht das in einer Gesellschaft, in der man nicht einmal Zeit hat eine Grippe zu kurieren?
    Wir sind eigentlich immer munter! und helfen uns bei Zipperchen mit Hausmitteln und Homöopathie. ... und auch mit den Tieren haben wir wunderbare Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht!!
    So jetzt hûpfe ich einmal richtig in den neuen Tag und bei Gelegenheit zu salamandra. de
    Wûnsche dir einen beschwingten Tag und grüsse dich ganz herzlich!
    bbbbb

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  6. smilla:
    zur selbstbehandlung gehört auch mut. wenn es nicht funktioniert, dann kann man die verantwortung nur bei sich suchen.
    du bist sicher eine gute heilerin für mensch und tier in deinem kleinen paradies.
    einen feinen tag!

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  7. alles wie du sagst, liebe ingrid! ich finde aber auch diese info betreffend die petition ganz interessant:
    http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/thmpd.shtml#042011

    liebste grüß ins hochland
    u

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  8. Ganz deiner Meinung, Ingrid!
    Ich habe selbst in den Anfangsstunden der Petition diese hier in Frankreich unterzeichnet. Weniger aus Angst, keine Pflanzen mehr zur Heilung zu haben, als aus Ablehnung der kommerziellen Gründe, die sich dahinter verstecken. Das Problem bei diesen ganzen Gesetzschreibungen ist für mich, dass sie so dehnbar in die jeweils benötigte Richtung sind. Und auch einige Auslegungen dieser Gesetze, die wir schon hier erlebten, wie im Nachbardorf, wo einer wegen Brennesselsud angezeigt wurde,ha..
    Ich habe jetzt noch einmal verschiedene Texte auf dem Internet nachgelesen( Danke Noschoko).Das zeigt, dass es heisst sehr wachsam zu bleiben und so viel wie möglich zu hinterfragen.

    Ich suche mir den Grossteil meiner Heilpflanzen selbst, da ich das Glück habe, in einer Gegend zu leben, in der das möglich ist.
    Liebe Grüsse!
    bea

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  9. noschoko:
    danke für den link. wenn ich dann den gesetzestext lese, ist es gar nicht so harmlos wie im link dargestellt.
    wie auch immer, wachsamkeit ist besser als böses erwachen.
    lg nach wien

    bea:
    du sagst es. ich habe auch grad den gesetzestext gelesen - kann in alle richtungen ausgelegt werden.
    tüchtig, wenn du deine kräuter selber sammelst, habe ich früher auch gemacht, jetzt bin ich so nachlässig. höchstens johanniskraut, das hier in großen mengen wächst und das für mich eines der wichtigsten geschenke der natur ist, pflücke ich. das bringt die sonne in die dunkle zeit des jahres.
    lg zu dir

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  10. ohjaja die dummen dummen verschwörungstheoretiker die sich immer über nix aufregen
    zumindest hat ihre aufregung dazu beigetragen
    dass über solche regelungen geredet und nachgedacht wird
    dass zb die schweinegrippenimpfung nicht verpflichtend stattfand
    und dass die pharmalobby immer bemüht ist ihre pfründe zu erhalten und auszubauen kann nun keiner abstreiten
    von daher ist es gut alternativen zu erhalten
    dass es in diesem bereich auch schwarze schafe gibt wie überall ist kein gegenargument
    lg birgit

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  11. Nie werde ich müde werden meine Lieben zu mündigen Patienten zu "erziehen".
    Wir hatten Glück, nach einem "pharmahörigen" Internisten sind wir endlich an einen Arzt geraten, dem wir voll vertrauen.

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  12. birgit:
    ja, geschäftemacher gibt es überall. ich bin mit der schulmedizin schon oft auf die nase gefallen und mit alternativen heilmethoden auch. und manches hat geholfen. mir gehts nur um die freie wahl. und die möchte ich in jede richtung haben.
    lg zu dir

    heide:
    ein arzt, mit dem man sich gut versteht, der ist goldes wert. fein, dass ihr den habt.
    lg in den nachmittag

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  13. Schuldmedizin ... was für ein wunderbarer Ausrutscher auf der Tastatur in deinem Post dazu! Löwenzahn, Brennesseln und Giersch sei ein Lied gesungen ...

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  14. sati:
    jetzt habe ich es ausgebessert, ist mir nicht aufgefallen. :-))
    ein schöner verschreiber.
    lg

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  15. ja, liebe Ingrid, diese erfahrung habe ich auch gemacht ... habe mich geweigert, in die brustkrebsambulanz zu gehen,
    um äusserst belastbare (krebserzeugende?) unersuchungen machen zu lassen ... ist 20(!) jahre her ... habe neue (größere) BHs gekauft und täglich eine durchblutungsfördernde kräuterkrem einmassiert, bis die blutungen aufgehört haben ... habe gesehen, wie meine Mutter und Großmutter an dieser krankheit gestorben sind ... trotz (oder wegen?) ärztlicher hilfe. ich fand, wenn schon sterben, dann bitte natürlich und ohne ärztliche "hilfe" ... aber es wurde alles gut ... positiv denken ... der glaube versetzt berge, warum nicht auch krankheiten ... lg kri

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  16. kri:
    das sind unsere erfahrungen. mut gehört dazu sich auf die eigenen wahrnehmungen zu verlassen. du bist eine starke frau.
    alles liebe zu dir

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