Ganz kurz war ich am Samstag am Weihnachtsmarkt in Weitra.
Ohnedies recht hübsch und es kommen tausende Leute.
Mir bricht immer das Herz, wenn ich Tiere sehe.
Zwei bezaubernde Alpacas mit Riesenaugen in einem winzigen Geviert -
in den zwei Tagen werden sie von vielen streichelgierigen Händen angefasst.
Und können nicht aus. Das eine hat schon in den Morgenstunden in der ungewohnten Umgebung leise vor sich hin gejammert.
Die lebende Krippe zum Streicheln, die irgendwo in einem Keller war, habe ich gar nicht angeschaut.
Wenn sich da dann die Massen stauen, möchten wahrscheinlich Ochs und Esel lieber sterben.
Die Zeit der Aufklärung ist eine Weile her,
wir haben es uns abgewöhnt, schaugetellte Riesenweiber, Pygmäen und sonstige Wunderlichkeiten anzustarren, wir dürfen politisch korrekt manche Wörter nicht verwenden -
aber: einer ist immer der Neger und sei es nur ein Alpaca.
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Ich überlege ja schon immer, wohin die Socken in der Waschmaschine verschwinden.
Wahrscheinlich bilden sie eine Sockeninsel irgendwo im Meer -
so einen Treffpunkt, wie all der Plastikmüll, der im Pazifik kreist.
Diese Sockeninsel ist in der Nähe der Weihnachtsinsel.
(Meine Fußwärmer können nicht mehr abhauen, ich packe sie in einen Sack - Sockengefängnis).
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Das Vogelfutter hängt am Baum.
Zögerlich erscheinen die ersten Meisen.
Sie waren wochenlang verschwunden, nichts zu hören, nichts zu sehen im Wald.
Vögel beim Verstecken.
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Und weil es so wintert, habe ich daheim Glühwein gekocht, der trotz abstruser Zuckermengen immer noch sauer war. Wenn ich denke, wie viel Süße in einem gekauften ist - da braucht man den ganzen Tag nix mehr essen. Kalorien satt.