Donnerstag, 17. November 2016

TIERGARTEN SCHÖNBRUNN


 
Weil bei dem Hotelarrangement ein Eintritt in den Tiergarten dabei war,
habe ich die Zwei- und Vierbeiner besichtigt.
Ich finde zwar, dass Tiere nicht hinter Gitter gehören,
aber schön ist es trotzdem,
sie zu sehen.
Ganz großer Knuddel- und Streichelfaktor.
Die barocke Anlage des Zoos ist  hübsch
und die Gehege sind komfortabel ausgebaut.
 













Mittwoch, 16. November 2016

TOURISTIN IN WIEN


Weil ich mich über die Rumänienreise beim Veranstalter beschwert hatte
und dann letztlich doch noch eine kleine Gutschrift kriegte,
habe ich den Betrag + Aufzahlung in 2 Tage Wien investiert.
Aber wenn man alles kennt,
ist es doch nicht so aufregend,
wie eine fremde Stadt.
Ins Kino wollte ich.
Die Liste der Filme, die ich sehen möchte,
ist gerade lang.
Habe nur den neuen Woody Allen geschafft
und der ist sehr langweilig.


Dorotheum mit Eventbeleuchtung und Musikbeschallung


Parkhotel Schönbrunn.
Das ehemalige Gästehaus des Kaisers.
Das Zimmer war ein wenig seltsam,
aber insgesamt das Hotel eine gute Wahl.
Und in einem der letzten Bezirke Wiens,
wo das Auto noch auf der Straße parken darf.


Dienstag, 15. November 2016

VOM RIECHEN


Ein richtiges Problem habe ich -
ich kann mich nimmer riechen.
Mein Körpergeruch hat sich verändert,
ich muss dauernd schnüffeln -
der Geruch ist nach fetter Küche,
gar nicht gut.
Nicht einmal Parfum hilft,
die abgestandenen Essensgerüche habe ich in der Nase.
Vielleicht ist es eine Stinknase.
Dabei bin ich mit mir gerade im Reinen,
also kein Grund vorhanden mich nicht zu mögen,
vielleicht ist es das viele Wasser, das ich trinke.
Meine Mutter mochte ich nicht riechen,
aber unser Verhältnis war auch schwierig.
Einen schönen Zeitungsartikel über einen Parfumeur aus Indien in Wien habe ich gelesen.
Er hat den absoluten Geruchssinn, kann das Zwischenmenschliche und das Unausgesprochene erspüren und komponiert personalisierte Düfte.
Sozusagen die perfekte Ergänzung.
So ein vollkommenes Duftwasser hätte ich gerne.
Auf dass ich mich wieder riechen kann.





Montag, 14. November 2016

PECHÖLSTEIN

Pechstein
Die Salbe oder besser Schmier habe ich bei den Waldviertlern hier noch gesehen.
Wurde auf Wunden und Verletzungen aufgetragen.
Die Leute waren arm in der Gegend,
zum Arzt ging man nur im äußersten Notfall.
Bei Vieh und Mensch behandelte man mit Volksmedizin selbst.
Kiefernholz wurde unter Luftabschluss angezündet,
und das schwarze dickflüssige Pech gewonnen.
Gerade habe ich im Netz eine interessante Seite dazu gefunden.
Wieso hat man Pech, wo das doch Gutes bringt?


Sonntag, 13. November 2016

SONNTAG IST BALLADENTAG

Eine meiner Lieblingsballaden.
Öfter kommt das Zauberlehrlingsgefühl auf.
Wenn ich vor dem Ergebnis meiner Taten stehe
und die gerufenen Geister nimmer loswerde.
Weil ich gerade den Zauberstab wiedermal verlegt habe.



Goethe - DER ZAUBERLEHRLING

Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort' und Werke
Merkt ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu' ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe,
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen!
Bist schon lange Knecht gewesen;
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
Oben sei ein Kopf!
Eile nun und gehe
Mit dem Wassertopf!

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder;
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
Und mit Blitzesschnelle wieder
Ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
Voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
Denn wir haben
Deiner Gaben
Vollgemessen! -
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
Er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
Bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
Stürzen auf mich ein.

Nein, nicht länger
Kann ich's lassen;
Will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! welche Blicke!

O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
Doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
Steh doch wieder still!

Willst's am Ende
Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten
Und das alte Holz behende
Mit dem scharfen Beile spalten.

Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
Stehn in Eile
Schon als Knechte
Völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer
Wird's im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los.

"In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid's gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke
Erst hervor der alte Meister."

Samstag, 12. November 2016

STEINE


 
Es wird sich bald nimmer vermeiden lassen,
dass ich Schneebilder poste.
Denn eigentlich ist es schon weiß bei mir.
Die Fotos habe ich aufgehoben,
denn ich habe darauf gewartet,
bei einem Haus mit einem Stein als Zierde vorbeizukommen.
Aber da war nix.
Wird einmal nachgeliefert.
Also, sagen wollte ich:
die Wiesen haben hier früher alle so ausgesehen.
Voller Felsen von Riesenhand verstreut.
Inzwischen hat man die Hindernisse gesprengt, ausgegraben, beseitigt.
Und:
witzig:
jetzt legen die Menschen große Brocken als Dekoration vors Haus.
Schön sind sie ohnedies die Überbleibsel der Urgeschichte.
 

Freitag, 11. November 2016

DAS UND DAS


 Mein Auto war heuer die größte Sparkasse.
Ständig war etwas kaputt.
Damit ich es versöhnlich stimme,
habe ich ihm jetzt einen Unterbodenschutz geschenkt.
Mit Seilfett.
Und die netten Männer haben gleich das ganze Auto geputzt,
inklusive dem Innenraum.
So sauber war es seit neu nimmer.
Und jetzt will ich fahren und sonst gar nix.
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Ich weiß nun auch,
warum die Erde kein Paradies ist.
Weil wir Wetter haben.
Dabei wäre ich doch schon mit ganzjährig 14 Stunden Tageslicht und
moderaten Temperaturen zufrieden.
Regnen dürfte es auch ab und an.
Wegen der grünen Farbe.
Das kann doch nicht so schwer sein.
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Mein 3-Monats-Zeitungsabo lese ich halbwegs brav ab.
Manche Informationen sind interessant.
Z.B. dass der Generation Y zunehmend die Verpackungsvermeidung wichtig ist.
Finde ich toll.
Aber wenn die Dinge weniger verpackt sind, braucht es auch nimmer so viele Sorten.
Das werden die Konzerne nicht mögen.
Die  Egomanen der politischen Bühne weltweit treiben es heftig.
Wenn ich darüber weniger wüsste,
würde es meiner Allgemeinbildung nicht schaden.
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Mit meinen Arbeiten im Freien bin ich ziemlich fertig.
D.h. in Wahrheit habe ich das ganze Jahr fast nix gemacht.
Geht doch auch.





Donnerstag, 10. November 2016

WASSER




Hedwigsbründl in Bad Zell
Fernsehen bildet.
Manchmal.
Vor einigen Tagen habe ich eine Sendung aus dem Mühlviertel/Waldviertel gesehen.
Und da war auch von diesem Bründl die Rede.
Ich bin ein großer Fan von all diesen Quellheiligtümern -
schätze ihre Kraft,
ihre Heilkraft,
die lebensspendende Wirkung des Wassers.
Die Quelle ist radioaktiv.
Klingt ein wenig gefährlich. -
Ich habe mir Wasser von dort geholt
und habe das Gefühl,
es ist genau das,
was ich gerade brauche.
Schau ma mal.



Mittwoch, 9. November 2016

WELTMITTELPUNKT


Alles
was mir passiert
beziehe ich auf mich,
denn ich bin mein Mittelpunkt der Welt.
Doch besteht die Situation ichlos auch.
Die Straße ist da,
ohne mein Befahren,
der Regen auch,
den Nebel kümmert mein Sein gar nicht -
schaut so aus,
als ob ich kein Mittelpunkt von irgendetwas wäre.
Ich kann die Welt ganz unbehelligt lassen.


Dienstag, 8. November 2016

SELBSTGEMACHT


 
Alles behandle ich mit Ringelblumensalbe.
Kleinere Verletzungen, Wunden, entzündete Hautstellen, etc.
früher habe ich die Creme von einer alten Bäuerin bekommen,
hergestellt mit Schweineschmalz.
Jetzt hatte ich immer gekaufte, mit Wachs und Olivenöl, etc.
Aber nix ist so gut wie die mit Schmalz,
wenn der Geruch auch etwas streng ist.
Also: Selbstmachversuch,
Ringelblumen besorgt und einen Riesentopf Schmalz.
Vom eigenen Schmalzauslassen habe ich abgesehen,
kann gerade mehr Hüftgold nicht brauchen.
Und das gekaufte scheint ganz ok zu sein,
schmeckt normal.
Das erste Döschen ist befüllt -
ein wenig voreilig war ich,
hab die Ringelblumen gleich abgegossen und man soll sie einen Tag stehen lassen.
Aber ich habe noch genug Grundprodukte.
Schlimmstenfalls kann ich die Salbe auch aufs Brot streichen -
dann wird innerlich alles gepflegt.
Schau ma mal,
jetzt werde ich erst einmal schmieren und die Wirkung abwarten.
 


Montag, 7. November 2016

KALENDER


 
Ich mag Kalender.
Also, seit einigen Jahren.
Aber so zeitig habe ich sie noch nie gekauft.
Und so viele sowieso nicht.
Die Katzen sind fürs Klo.
Und statt einem normalen Stehkalender gibt es heuer erstmals einen Mondkalender.
Ich halte davon zwar nicht viel,
aber ich dachte, ich kann mir das ja mal durchlesen.
Um dann an einem Blatttag zum Frisör zu gehen.
Oder so.
Den literarischen Katzenkalender liebe ich sehr,
seit ihn mir eine Blogfreundin einmal geschenkt hat.
Den Adventkalender hätte ich nicht gekauft,
wenn ich gesehen hätte,
dass da Advent-S-kalender draufsteht.
In Österreich war das immer ohne "S" in der Mitte.
Aber die jungen Leute sprechen schon die deutsche Version.
Eigenheiten verschwinden.
Sogar ein "S" zuviel beschert uns die Globalisierung.
Aber das ist alles egal,
im letzten Jahr hab ich den A-Kalender in 2 oder 3 Tagen leergefressen,
dann brauche ich mich heuer auch nicht länger über das ungehörige "S" zu ärgern.
Die Analyse meiner Kalendersucht ergab:
Je mehr, desto schneller vergeht der Winter.
Möglicherweise.
Es schneit schon.
Viel zu zeitig in diesem Jahr.
Die Planer, die ich noch geschenkt kriegen werde,
kann ich weitergeben.
Denn mehr Zeitmesser brauche ich sicher nicht.

 
 
 


Sonntag, 6. November 2016

SONNTAG IST BALLADENTAG




 
        

 
 
 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Des Sängers Fluch

Ludwig Uhland

Es stand in alten Zeiten ein Schloß, so hoch und hehr,
Weit glänzt es über die Lande bis an das blaue Meer,
Und rings von duft'gen Gärten ein blütenreicher Kranz,
Drin sprangen frische Brunnen in Regenbogenglanz.

Dort saß ein stolzer König, an Land und Siegen reich,
Er saß auf seinem Throne so finster und so bleich;
Denn was er sinnt, ist Schrecken, und was er blickt, ist Wut,
Und was er spricht, ist Geißel, und was er schreibt, ist Blut.

Einst zog nach diesem Schlosse ein edles Sängerpaar,
Der ein' in goldnen Locken, der andre grau von Haar;
Der Alte mit der Harfe, der saß auf schmuckem Roß,
Es schritt ihm frisch zur Seite der blühende Genoß.

Der Alte sprach zum Jungen: "Nun sei bereit, mein Sohn!
Denk unsrer tiefsten Lieder, stimm an den vollsten Ton!
Nimm alle Kraft zusammen, die Lust und auch den Schmerz!
Es gilt uns heut, zu rühren des Königs steinern Herz."

Schon stehn die beiden Sänger im hohen Säulensaal,
Und auf dem Throne sitzen der König und sein Gemahl,
Der König furchtbar prächtig wie blut'ger Nordlichtschein,
Die Königin süß und milde, als blickte Vollmond drein.

Da schlug der Greis die Saiten, er schlug sie wundervoll,
Daß reicher, immer reicher der Klang zum Ohre schwoll;
Dann strömte himmlisch helle des Jünglings Stimme vor,
Des Alten Sang dazwischen wie dumpfer Geisterchor.

Sie singen von Lenz und Liebe, von sel'ger goldner Zeit
Von Freiheit, Männerwürde, von Treu' und Heiligkeit,
Sie singen von allem Süßen, was Menschenbrust durchbebt,
Sie singen von allem Hohen, was Menschenherz erhebt.

Die Höflingsschar im Kreise verlernet jeden Spott,
Des Königs trotz'ge Krieger, sie beugen sich vor Gott;
Die Königin, zerflossen in Wehmut und in Lust,
Sie wirft den Sängern nieder die Rose von ihrer Brust.

"Ihr habt mein Volk verführet; verlockt ihr nun mein Weib?"
Der König schreit es wütend, er bebt am ganzen Leib;
Er wirft sein Schwert, das blitzend des Jünglings Brust durchdringt.
Draus statt der goldnen Lieder ein Blutstrahl hoch aufspringt.

Und wie vom Sturm zerstoben ist all der Hörer Schwarm.
Der Jüngling hat verröchelt in seines Meisters Arm;
Der schlägt um ihn den Mantel und setzt ihn auf das Roß,
Er bind't ihn aufrecht feste, verläßt mit ihm das Schloß.

Doch vor dem hohen Thore, da hält der Sängergreis,
Da faßt er seine Harfe, sie, aller Harfen Preis,
An einer Marmorsäule, da hat er sie zerschellt;
Dann ruft er, daß es schaurig durch Schloß und Gärten gellt:

"Weh euch, ihr stolzen Hallen! Nie töne süßer Klang
Durch eure Räume wieder, nie Saite noch Gesang,
Nein, Seufzer nur und Stöhnen und scheuer Sklavenschritt,
Bis euch zu Schutt und Moder der Rachegeist zertritt!

Weh euch, ihr duft'gen Gärten im holden Maienlicht!
Euch zeig' ich dieses Toten entstelltes Angesicht,
Daß ihr darob verdorret, daß jeder Quell versiegt,
Daß ihr in künft'gen Tagen versteint, verödet liegt.

Weh dir, verruchter Mörder! du Fluch des Sängertums!
Umsonst sei all dein Ringen nach Kränzen blut'gen Ruhms!
Dein Name sei vergessen, in ew'ge Nacht getaucht,
Sei wie ein letztes Röcheln in leere Luft verhaucht!"

Der Alte hat's gerufen, der Himmel hat's gehört,
Die Mauern liegen nieder, die Hallen sind zerstört;
Noch eine hohe Säule zeugt von verschwundner Pracht;
Auch diese, schon geborsten, kann stürzen über Nacht.

Und rings statt duft'ger Gärten ein ödes Heideland,
Kein Baum verstreuet Schatten, kein Quell durchdringt den Sand,
Des Königs Namen meldet kein Lied, kein Heldenbuch;
Versunken und vergessen! das ist des Sängers Fluch!


   

            
    
    
           
               
    
             
                
                 
    
           
            
               
               
                
                
             
                
                
                
           
               
                
              
               
                
                
                
               
                
               
              
               
                
            
            
    
     
    
    
         
    
              
               
    
              
    
    
             
            
     
         
           
    
     
    
            
               
    
    
 


Samstag, 5. November 2016

TIERIDYLLE


 
Wenn ich durch die Gegend spaziere,
kann ich alle möglichen Tiere sehen.
Wildschweine, Kühe, Ziegen, Schafe, Pferde,  Enten, Gänse ....
Sie schauen recht zufrieden aus -
und ich mag den Anblick von so viel Idylle.
Bilderbuchlandleben.
 
 




Freitag, 4. November 2016

NUR BILDER


Man kann einfach nur die Farben genießen.





Donnerstag, 3. November 2016

WILLHABEN


Der totale Hühnerfan bin ich nicht.
Aber diese Seidenhendln haben es mir angetan.
In Gedanken besiedle ich schon den Hühnerhof bei mir,
ein paar Enten und Gänse dürfen auch dabei sein.
Die Seidentiere habe ich bei einer Frau angetroffen,
wo alle bis zu ihrem seligen Ende leben dürfen.
Nur Hähne nicht,
denn wenn die Männer zu viele werden,
dann ist es mit dem Frieden im Stall dahin.
Komisch.
Erinnert mich das an etwas?


Mittwoch, 2. November 2016

PARANOIA



Eigentlich wollte ich es gar nicht schreiben,
oder doch.
Ich war wiedermal verblüfft,
was Herr Google alles von mir weiß.
Wollte ein kleines neues Tablett kaufen,
nachdem meines wirklich schon uralt ist und zunehmend Macken kriegt.
Ich hab es ja auch schon über 1000 Mal neu geladen.
Jedenfalls waren sofort alle Daten am neuen Tablett drauf,
vorbei die Zeiten, wo man einen Computer noch Schritt für Schritt mit Informationen füttern musste.
Dafür gabs so Überraschungen,
dass ich eine App herunterladen wollte
und die erschien am alten Ding,
am neuen nicht.
Wie auch immer,
letztlich ist das neue Gerät abgestürzt
und nix ging mehr, hatte auch keine Reset-Möglichkeit.
Und ich hab es wieder eingepackt und zurückgeschickt.
Nehme stark an, dass die Techniker in der Firma an meinen Daten nicht interessiert sind.
Denn die sind ja jetzt vorhanden.
Und ich glaube, ich werde zukünftig computermäßig eher abrüsten.
Diese völlige Durchleuchtung meiner Person finde ich eigentlich nicht so toll. Herr G. weiß mehr über mich als ich..
Einem Smartphone verweigere ich mich ohnedies.


Dienstag, 1. November 2016

SCHAURIG



Fast ein Jahr steht das kleine Holzkreuz beim Moorteich.
Wenn die kalten Jahresendwinde übers Land fegen,
das schwarze Wasser des Teiches eiskalt ist,
dann müssen  Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung schon sehr groß sein,
um an dieser Stelle seinem Leben ein Ende zu setzen.
Mit Schaudern denke ich das
und hoffe,
dass die arme Seele jetzt in wärmeren, fröhlicheren Gefilden unterwegs ist.