Montag, 22. November 2010
IM AUSLAND
Sonntag, 21. November 2010
VOM KAFFEE
Ich bin bekennende Kaffeetrinkerin. Auf den verzichte ich (nie) nicht. Früher habe ich ab und an (heil)gefastet, aber ein Tässchen Kaffee gab es auch da. Elixier und Medizin ist er für mich. Das erste Kaffeehaus wurde in Wien 1685 eröffnet. Es gehört zum Alltag und die verschiedensten Sorten, wie man/frau die geröstete Bohne trinken kann, sind kaum aufzuzählen.
Kleiner/Großer Brauner/Schwarzer = mit Obers/ohne
Einspänner = schwarz mit Schlagobers
Melange = Kaffee mit viel Milch
Verlängerter = mehr Wasser und Milch
Cappuccino = Espresso mit aufgeschäumter Milch und Schokostreusel oder Kakaopulver
Fiaker = Mokka mit Rum
usw.
Früher, wenn ich unterwegs war, gab es für mich nur in den südlichen Ländern trinkbaren Kaffee - z.B. Espresso doppio in Italien, ein Bitterkeitsschock. Inzwischen - ein Vorteil der Globalisierung - schmeckt das schwarze Elixier in vielen Ländern bereits nach Kaffee und nicht nach heißem Abwaschwasser, das zufällig an 5 Kaffeebohnen vorbeigelaufen ist.
Seltsamerweise gibt es heutzutage alle möglichen Studien, wofür die schwarze Brühe gesund sein soll, nachdem jahrzehntelang gepredigt wurde, wie schlecht sie uns tut. Wie bei vielen Dingen gilt auch hier: am besten ist es dem eigenen Gusto zu folgen.
Samstag, 20. November 2010
ZIEMLICH GRANTIG
Jedenfalls bin ich leicht grantig, meine Zehe spinnt. Im Haus spüre ich sie gar nicht, ich kann auf Spitzen gehen, nichts schmerzt, aber Schuhe sind unmöglich. Die vor 2 Wochen tragbar waren, kann ich heute gerade noch mit zusammengebissenen Zähnen aushalten.
Eines ist klar - Zehen breche ich mir nur mehr im Sommer.
Freitag, 19. November 2010
PROSIT NEUJAHR 2011
Der schwarze Geselle war dieser Tage da. Zum Kehren und er hat mir gleich seinen Kalender für 2011 gegeben. Ich finde diese altertümlichen kitschigen Blätter nett, es gibt Dinge, die ändern sich nie. Ich kann das Ding zwar nicht brauchen und könnte ohne auch ein Jahr älter werden, aber wer weiß, vielleicht nützen die Rauchfangkehrerglückwünsche doch - die ich hiermit an alle Blogleser/innen weiterleiten möchte.Donnerstag, 18. November 2010
ARZTRUNDE
Ich drehe dieser Tage meine jährliche Arztrunde.
Der November ist gut dafür.
Da gibt es viel Drinnenbleibwetter und das kann ich auch in diversen Wartezimmern versitzen.
Ich bin ja eine, die nur im äußersten Fall zu den Medizinern geht, aber manchmal ist es notwendig, und das will ich jetzt abarbeiten.
Immer alle Termine auf einmal und dann vergesse ich die Sache wieder bis zum nächsten Schmuddelwetternovember.
Heutiger Dialog:
Arzt: Auf dem letzten Befund steht Kontrolle in 4 Monaten, das war vor 2 Jahren. Wieso sind Sie nicht gekommen?
Ich: Wissen Sie, ab einem gewissen Alter muss man sich entscheiden, ob man die Restlebenszeit in Wartezimmern verbringt. Ich habe beschlossen, dass mir mein Körper schon mitteilen wird, wenn etwas nicht in Ordnung ist.
Arzt: Hoffentlich haben Sie guten Kontakt zu ihrem Körper.
Mittwoch, 17. November 2010
IM MÄNNERPARADIES
Es drängt sich die Weihnachtsdeko auf den Verkaufsflächen - da komme ich ja leicht vorbei. Aber einige Dinge haben mich sehr in Versuchung geführt, solche Einkaufsmeilen wecken Begehrlichkeiten für die kein Bedarf besteht. Und es ist mir auch bei den angestrengtesten Überlegungen nichts eingefallen, wofür ich stapelbare Alukisten brauchen könnte. Aber schön sind sie schon. Sehr schön.
Ich werde darüber schlafen, vielleicht erscheint mir im Traum ein Alukistenverwendungszweck.
Dienstag, 16. November 2010
VON DER ÖSTERREICHISCHEN POST
Ich bin verärgert, für mich ist vieles umständlicher und komplizierter geworden.
Montag, 15. November 2010
HALBMONDUNTERGANG
Sonntag, 14. November 2010
WAS WÄRE, WENN ....
Manchmal überlege ich,
was wäre, wenn ich seinerzeit statt links zur anderen Seite hin gegangen wäre.
Müßig sind diese Gedanken,
rein hypothetisch,
sie entziehen sich jeder Nachprüfungsmöglichkeit.
Ob mein Leben dann immer noch mein Leben wäre?
Oder doch ein anderes, das eine etwas andere Person aus mir gemacht hätte?
Bleibe ich immer ich, egal was ich tue?
Aber wenn ich jetzt ich bin, was wäre ich dann geworden?
Kann ich jetzt ich sein und hypothetisch wäre ich dann auch ich?
Oder spielt das alles keine Rolle, bleiben wir unbeeinflusst von unseren Schritten, doch immer die selben?
Der Denkwirbel ist unauflösbar, und eigentlich nebensächlich. -
Trotzdem frage ich mich, was wäre, wenn....???
Samstag, 13. November 2010
BEI REGEN
Was gibt es Schöneres, als bei Regenwetter in einem heimelig gemütlichen Lokal zu sitzen, alle Tageszeitungen zu lesen, einen guten Kaffee zu trinken und möglicherweise ein Törtchen oder einen Kuchen für den süßen Gusto zu genießen...
Die Kaffeesiederei Blumensträußl in Grein an der Donau ist ein Biedermeier-Kaffeehaus im Originalzustand. Von den Kirschholztischen, über die sonstige Einrichtung, den meisten Beleuchtungskörpern, den Kachelöfen - alles ist beinahe 200 Jahre alt, vom Feinsten und wunderschön.
Da lässt sich auch schlechtes Wetter gut aushalten und es kann sogar der Wunsch entstehen, dass die Sonne noch ein Weilchen auf sich warten lassen möge.
Freitag, 12. November 2010
VON DER HAUSARBEIT UND DERGLEICHEN
Da ich mich schonen soll, habe ich begonnen im Haus herumzuarbeiten. Die Dinge zu tun, die seit ewig unerledigt herumliegen. Die auf Ausnahmesituationen wie gerade jetzt warten. So Hausarbeit ist ja gar nicht meines, langsam frage ich mich, was überhaupt meines ist, außer den ganz vergnüglichen Dingen?
Für jene, die es genau wissen wollen, ich habe angefangen Heizkörper zu streichen (die ideale Jahreszeit dafür), habe den Kühlschrank ausgewaschen (mit Entsorgung der Gammellebensmittel) und noch so einiges an Supertätigkeiten erledigt. Ein klein wenig zufrieden bin ich mit mir und den getanenen Arbeiten, aber der Überwindungsfaktor war ein hoher. Das ergibt kein ausgewogenes Aufwand/Ergebnisverhältnis.
Ich glaube, ich bleibe grundsätzlich lieber bei den vergnüglichen Dingen des Lebens.
Donnerstag, 11. November 2010
Mittwoch, 10. November 2010
EIN BISSERL JAMMERN
Meine gebrochene Zehe legt sich unternehmungsmäßig quer.
Statt besser zu werden, tut sie immer mehr weh.
Wahrscheinlich war ich in den letzten Tagen zu viel unterwegs.
So richtig schmerzfrei kann ich nur mit Crocs gehen -
das ist jahreszeitunadäquat.
Verband konnten die mir im Sanitätsgeschäft auch keinen verkaufen,
anscheinend gibt es für kleine Zehen nichts.
Ich sehe schon meine Wochenendpläne schwinden -
ohne Schuhe mag ich nicht in die große Stadt -
kleine Ursache - große Wirkung.
Dienstag, 9. November 2010
Montag, 8. November 2010
ANDENKEN
diese Bilder ewiger Bewegung der Wellen im sanften Rhythmus der Zeit,
das sind meine Andenken ans Meer.
Bessere Mitbringsel als Billig-T-Shirts vom Markt.
Aber die habe ich auch heimgebracht.
Sonntag, 7. November 2010
TRÄUME
saftig grün ist das Land
ein warmer Föhn zerrt am Mantel
und selbst die Dunkelheit ist voller Wärme und leicht.
Ich träume intensiv und schön
von sehr eleganten neuen Wohnungen
viel luxuriöser, als ich sie wünschen möchte,
dicken zärtlichen Männern
und anderen wunderbaren Erlebnissen.
Gut ist das alles. So könnte es bleiben.
Samstag, 6. November 2010
VOM NOVEMBER
So viel Nachdenkliches geistert durch die Blogs.
Mich stimmen die warmen Tage heuer fröhlich.
Das Dunkle macht mich heiter.
Nichts Schweres lastet.
Friedhöfe mag ich ganzjährig, diese Stätten der Ruhe und Stille.
Ich besuche sie, wenn sie am Weg liegen.
Meine Vorvorderen begleiten mich in Gedanken.
Die brauchen keine spezielle Erinnerung,
sie kommen und gehen in Träumen und Einfällen,
ganz wie es ihnen beliebt.
Als Wienerin ist mir der Tod präsent,
das Endliche habe ich immer vor Augen.
Die Angst davor stellt sich möglicherweise noch einmal ein -
jetzt kann ich sie nicht spüren.
Wenn ich sterbe -
meine Asche soll in die Donau verstreut werden -
nichts soll von mir bleiben -
spurlos in den Gedanken verblassend -
möchte ich entschwinden.
Freitag, 5. November 2010
MITTELMEERKATZEN
alle Katzen würde ich retten,
die Hunde auch,
alle Vögel möchte ich füttern,
keinem Tier dürfte Leid geschehen.
An meinem Mitgefühl für Menschen arbeite ich noch.
Das Herz bricht mir, wenn ich daran denke, dass die Hotelanlagen jetzt zusperren, die Katzen, die dort leben und vom Buffet monatelang gefüttert wurden, das nächste halbe Jahr irgendwie durchkommen müssen. Nur fünf Tiere gab es in dem Club wo ich war, sie waren jung und werden wohl den Winter nicht überstehen. In der ganzen Gegend habe ich keine älteren Katzen gesehen. Anscheinend überleben nur einige wenige.
Konrad Lorenz: "Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv - nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies."
Donnerstag, 4. November 2010
Mittwoch, 3. November 2010
DAHEIM
Warm und wunderbar ist es.
Herbst in allen Farben.
Mein Hausbaum ist gefällt,
er fehlt mir,
kahl ist die Stelle,
manchmal siegt die Vernunft über das Bewahrenwollen.
Die Katze ist rund und fett,
hat in meiner Abwesenheit Doppelportionen gefressen.
Im Haus sind Kampfhaarbüschel verteilt,
sie streitet mit Eindringlingen,
erfolglos.
Gestern ist sie wieder mit Blutohr und zerstrubbeltem Fell gekommen.
Streitkampfkatze.
Gut ist es daheim.
Dienstag, 2. November 2010
SCHÖNHEITS-OP
Beim Fernschauen und weil sie da ja oft die Politiker herzeigen und die altern in einem Jahr um fünf, da dachte ich mir, dass man als Wähler das Recht auf Schönheitsoperationen derselbigen hätte. Wenn ich sie wähle und sie sind nach kürzester Zeit nur mehr die Schatten ihrer selbst, sozusagen Wahlabklatsche, dann sind sie ja nimmer das was ich wollte. Das sind sie vielleicht aus anderen Gründen auch nicht mehr, aber wenigstens die Optik sollte stimmen. Wenn ich mir die Bundesmerkel anschaue (die ja ausserhalb meines Wahlvermögens liegt), dann fällt mir immer eine Sprechpuppe im Wiener Prater ein, die hatte auch diese Frustmund/kinnfalten, aber die brauchte sie, denn die bewegte den Unterkiefer rauf und runter beim Reden. Das war sozusagen ihr Markenzeichen.
Ich meine, wenn man mir keine Schauspieler zumutet, die hautungebügelt vor die Kamera treten, dann hätte ich doch auch Anspruch darauf die staatstragend Agierenden straff und geschönt vorgeführt zu kriegen. Der italienische Berlusconi weiß, was er sich, den jungen Frauen und dem Volk schuldet.
Bei unseren Vor-Männern denke ich z.B. an Fettabsaugung monatlich, Haareinflechtungen und Ganzkörperrasur. Ich habe da jeweils bestimmte Typen im Auge. Möglicherweise sind sie mir dann auch nicht sympatischer, aber optisch kämen sie besser rüber. Und das wäre doch auch schon etwas für mein Geld!? Und von wegen Glaubwürdigkeit - wer erwartet von unterdurchschnittlichen Schauspielern Wahrheit?? Das ist in dem Job nicht vorgesehen.
Montag, 1. November 2010
IM TÜRKENLAND
Ich habe jede Menge Bücher gelesen und
so viel geschlafen, dass ich jetzt leergeträumt bin.
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