Donnerstag, 2. Oktober 2008

WACHAU

Der Blick ins Donautal.
Weinlandschaften haben für mich etwas Biblisches.
Erzeugen bei mir das Gefühl von paradiesisch, uralter Kultur,
Überfluss, Frohsinn, Leichtsinn.
Heiterkeit.
Vor langer Zeit war ich einmal in Georgien, ist mir unvergesslich geblieben.
Die Menschen dort waren unglaublich gastfreundlich,
ich erinnere mich an Picknicke in Weingärten mit riesigen Melonen und Trauben,
natürlich mit Wein und Brot,
wir wurden bewirtet und verwöhnt und verwöhnt und bewirtet,
nach einigen Tagen bei unserer Abreise waren alle von diesen vielen Zuwendungen restlos erschöpft.
Verausgabt vom Geben und Nehmen.
Und dieses Erlebte verbinde ich mit den alten Kulturlandschaften,
sie haben etwas Ewiges, etwas wo Wein und Honig fliessen.
Wo das Leben vielleicht ein wenig lockerer ist,
wo ein wenig mehr Sonne scheint
und wo die Trauben in den Mund wachsen.
Ich weiß nur, daß es mich immer glücklich macht, diese Gegenden zu sehen.
Fühle mich dort sehr angekommen.
Eben paradiesisch.

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