Sonntag, 17. Januar 2010

GLÜCKSTROPFEN

In das Dunkel der Nacht hinaustreten
Schreie der Wildgänse hören
die am schwarzen Himmel
ihren Weg in den Süden nehmen
das sind Glückstropfen
die in mich hineinfallen
die Brust weit machen
alles andere vergessen lassen
mich ins Hier und Jetzt bringen -
die kalte Nacht mit einem Himmel voller Vogelrufe

Kommentare:

  1. Dein Text hier ist auch ein kleiner Glückstropfen, den ich mir auf der Zunge zergehen lasse...

    Gruss, Brigitte

    AntwortenLöschen
  2. GLÜCKSTROPFEN... Welch wunderbare Wortneuschöpfung. Werde ich mir für mein privates Vokabular klauen.
    Grüße, Nyx

    AntwortenLöschen
  3. Deine Glückstropfen hab' ich auch gleich verinnerlicht.
    So schön beschrieben,die nächtliche Waldstimmung,da fällt mir nix mehr ein:Danke!
    Stela

    AntwortenLöschen
  4. nachdem ich schon dein entdingen für das wort des tages entführt habe
    werde ich die glückstropfen in mein tägliches wortbuch aufnehmen
    bin ich doch gerade wieder mal dabei panik zu kreiren wegen der dienstreise morgen
    oh ich liebe es wenn die schwärme laut rufend über mich hinwegziehen
    seien es kraniche oder wildgänse
    sie künden vom frühling oder vom winter und ich freu mich über den jahreszeitenwechsel
    aber
    sie fliegen nachts und nach süden???
    uiuiui warum dieses?

    AntwortenLöschen
  5. Ein so schöner Text, danke!

    "Glückstropfen" wurde ich schon 1981 genannt vom Vater meiner Kinder ...

    Alles Liebe
    Eva :)

    AntwortenLöschen
  6. hallo ihr lieben:
    glückstropfen sind mir eingefallen, diese vogelrufe waren wie tropfen von oben, die übers scheitelchakra in die brust gefallen sind.
    ja, die besten dinge gibts umsonst.
    eine wunderbare woche für alle.
    liebe grüsse
    ingrid

    AntwortenLöschen
  7. wow, das geht durch und durch - in bild und wort. danke!!!

    AntwortenLöschen
  8. ina:
    danke, von deinen zustimmenden kommentaren könnte ich leben.
    liebe grüsse
    ingrid

    AntwortenLöschen