Also, ich bin eine, die sich mit dem Altwerden richtig schwer tut.Es gibt da einen sinnigen Spruch:
"wenn du einmal aufwachst und nichts tut dir weh,
dann bist du tot."
Naja, so schlimm ist es nicht,
aber der Körper kann schon an den unmöglichsten Ecken und Enden
zwicken und zwacken.
Meine gescheite Hexenfreundin hat (in etwa) gesagt:
der Körper wird schon wissen, was er tut.
Und seitdem gehts mir besser -
Reisende soll frau nicht aufhalten.
Und mein Körper ist auf der Reise in die Grube.
Später oder früher - wer soll das wissen?
Und was hat das mit mir zu tun?
Wir unterliegen ja einem
Gesundheits-
Fitness-
Jugend-
Schönheitswahn,
der uns in den Medien täglich vorgekaut wird
und dessen Maß wir unterworfen sind.
Unsere Schul-Medizin macht uns vor, dass wir ganz bestimmten Werten
entsprechen müssen,
genau in einer Norm liegen sollen -
das ist doch alles nicht wahr -
so individuell wir sind,
so unterschiedlich sind unsere Werte.
Hab gerade einen gescheiten Artikel in einer Zeitung von einem Arzt gelesen,
der sagt, wir dürfen uns nicht mehr gesund fühlen-
die messbaren Werte müssen stimmen.
In den veränderten zukünftigen Zeiten wird auch unser Gesundheitssystem
den Bach runtergehen
und dann müssen wir uns ohnedies wieder mehr auf das besinnen,
was wir spüren und wahrnehmen.
Denn diese medizinische Rundumversorgung wirds nimmer geben.
Ich ziehe meine Gedankenschleifen ins Unendliche -
eigentlich wollte ich sagen:
das Schwierige am Altwerden ist,
die Schere zwischen dem, was ich spüre und denke
und dem was mein Körper machen möchte,
wird größer.
Im Hirn bin ich jung, neugierig, habe Lust auf Abenteuer -
und das was körperlich möglich ist,
wird von Jahr zu Jahr ein Stück geringer.
Die Hinwendung vom Außen zum Innen.
Naja, ich hab schon mehr gelacht---