"Alles meines"
sagt die alte Katze,
wenn sie sich auf die frisch gelegten russischen Zigeunerkarten platziert.
Sie ist Prinzessin im Haus.
Was ich besonders dann merke, wenn sie um 4 Uhr früh beginnt hungrig auf mir herumzuspringen.
In der Zeitung habe ich gelesen,
welch negativer Umweltfaktor alle unsere Katzen/Hunde sind.
Nicht nur, dass Katzen die Vogelwelt dezimieren -
von Mäusen sage ich nix, die sind undezimierbar,
ist der Futterverbrauch auch ein Thema.
Weil Menschen immer mehr Geld für die Lieblinge ausgeben,
werden nicht nur Abfälle in Dosen gepackt,
sondern auch gutes Fleisch von Tieren,
das ansonsten Menschen (fr)essen.
Eine Menge Verpackung fällt an.
Wenn man jetzt hochrechnet, dass in Österreich 1,5 Mill. Katzen leben und 800 000 Hunde,
dann sind das eine Menge Ressourcen,
die unserem Kuschelvergnügen zum Opfer fallen.
Und wenn z.B. ein Rind 200 kg hat, dann frisst die Katze, wenn sie 120 g Fleisch pro Tag vertilgt, in 4,5 Jahren eine ganze Kuh.
Wenn ich das jetzt mit 1,5 Mill. Felltigern multipliziere,
sehe ich eine wogende Rinderherde vor mir.
Wild, Hühner, Fische stehen auch am Speiseplan der vierbeinigen Hausgenossen.
Tja.