Dienstag, 27. Oktober 2020

BESCHEIDEN

Ein letzter Schmetterling. 3 Wochen ist das Foto alt.

Winterzeit.
Jetzt werden die Tage gar nimmer hell.

Bescheiden.
Ich bin schon sowas von bescheiden geworden.
Freue mich, wenn das Reifenumstecken klaglos klappt.
Schnell, pünktlich, freundlich.
Es stört mich nicht einmal,
dass am Heimweg der Luftdrucksensor aufleuchtete.
(Nein, ich bin nicht so gescheit - Benutzerhandbuch nachgeschlagen).
Die kleinsten Kleinigkeiten können mich dankbar und zufrieden machen.
Die Abwesenheit von Ärger.

Am Sonntag "Frühstück bei mir" gehört.
Infektiologe.
Interessant. Er ist weit weg von Panik.
Sagt, dass wir lernen müssen mit dem Virus zu leben.
Und dass es nur darum geht, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.
Kann man im Podcast nachhören, wenn man mag.
Er hält viele Gegenmaßnahmen für wirkungslos.
Und meint, die Politik müsse handeln, damit irgendetwas geschieht.
Egal, ob es Wirkung hat oder nicht.
Er meint auch, in der Medizin ist das genauso.
Hauptsache der Kranke erhält ein Medikament.
Weil man ihn nicht unbehandelt lassen kann.
Der Mann ist ziemlich knochentrocken mit seinen Aussagen.
Gefällt mir.




Kommentare:

  1. Bescheidenheit ist eine Zier.
    Aber dass wir ein wenig davon lernen müssen zur Zeit, ist gar nicht mal schlecht.
    Aber was gut und schlecht für uns ist, kann man momentan nicht wirklich unterscheiden. Tja.
    Schmetterlinge sind schön, so oder so.
    Herzlichen Gruss,
    Brigitte

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    1. ja. man wird so genügsam und ist schon mit allem zufrieden, was halbwegs erträglich ist.
      liebe grüße aus einem grauen tag

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  2. Am frühen Morgen schaue ich oft zuallererst bei dir...weil da meist was Neues steht! Man ist ja sooo begierig nach Extrasachen, und die finde ich hier ...So wie jetzt, es gibt eine Vornahme für den Tag: Diesem Herrn mal zuhören oder von ihm lesen...Irgendwie hält sich dein Leben in meinen Träumen auf, was die Wohnung angeht, die Umgebung, deine kleineren oder größeren Fahrten, die angetroffenen und fotografierten Tiere, usw.
    Schöne Grüße
    Sonja

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    1. gut ist das, was du schreibst. balsam für mich.
      und der prof. allerberger ist sehr unaufgeregt. das ist angenehm.
      liebe grüße

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  3. es wäre prima wenn franz allerberger recht hätte- ich habe probleme, die sehr unterschiedlichen standpunkte für mich nach relevanz zu ordnen. so reduzieren wir unsere kontakte seit monaten und hoffen auf die vernunft unserer mitmenschen und forschung.
    liebe grüsse, roswitha

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    1. jede/r soll leben, wie sie/er es für richtig hält und womit sie/er sich wohlfühlt. und sicher. ich finde, die eigenverantwortung steht über allem. und das immunsystem stärken kann man auch immer. das hilft ungemein.
      liebe grüße

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  4. Die Erklärungsversuche werden immer weiter ausgebaut. Hauptsache es geschieht was??????
    Das ist eine kindliche Erklärung.Hauptsache es wird alles zerstört, die Folgen muss er nicht verantworten.Es wird mehr Kollateralschäden geben, durch die einschränkenden Schutzmaßnahmen.
    Die Selbstverantwortung wird uns aus der Hand genommen. Durch das ständige verwirren, kennt
    sich keiner mehr aus. Das ist so gewollt.
    Auf der Angst und Panikschiene fährt der Zug dahin. Da gibt es kurze Stopps, und es gibt Beruhigungspillen. Die sollen kurze Zeit wirken, bis der nächste Vorstoß kommt.

    Grautagsgrüße
    hibisca

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    1. grautag auch da. je länger die maßnahmen dauern, desto unaufgeregter werde ich. denn der höhepunkt liegt noch vor uns. ich bin schon neugierig, in welches chaos wir abgleiten. eigentlich sollten wir uns freuen, dass wir in der spannendsten zeit seit langem leben.
      liebe grüße

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  5. Die Seele kommt alt zur Welt, aber sie wächst und wird jung.
    Das ist die Komödie des Lebens.
    Der Leib kommt jung zur Welt und wird alt.
    Das ist die Tragödie unseres Daseins.

    Oscar Wilde

    Herzlichen Dienstags-Gruß von Annette ... ✿

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    1. tja. alt und jung miteinander. hoffentlich verstehen sie sich gut.
      liebe grüße

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