Mittwoch, 16. Januar 2019

FUTTER

Vogelfutter,
Hafer,
Zuckerrüben,
Heu -
überall im Haus steht Tierfutter herum.
Ich habe eíne kleine Station für die Rehe gekriegt.
Jetzt kommen sie gar nicht fressen,
weil sie vor dem Gestell Angst haben.
Die unbrauchbaren Stiefel habe ich gegen Sonnenblumenkerne eingetauscht.
War im Nachbarort.
Ich muss immer grinsen.
Also, eigentlich war die Straße gesperrt.
Aber das Fahrverbot stand am Rand des Weges.
Als angelernte Waldviertlerin interpretiere ich das so:
Theoretisch ist Fahrverbot,
aber praktisch kannst du fahren, wenn du magst.
Mache ich im Sommer mit Baustellen auch so.
Mein Nachbar, der ein Eingeborener ist,
begegnete mir auf der offiziellen Straße.
D.h. er hat den großen Umweg genommen.
Also ein der Geheimzeichen Unkundiger.


Kommentare:

  1. Not macht erfinderisch.
    Hoffentlich werden die Rehe bald wieder zutraulich.
    Einen gut bezwingbaren Katastrophentag wünsche ich dir!
    Herzlich,
    Brigitte

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    1. irgendwie sind meinenerven am ende. heute war zwar sonne, alles sehr hübsch, aber der nächste schnee wartet schon.
      liebe grüße

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  2. diese scheuen viecher! wenn der hunger groß genug wird,
    werden sie schon fressen.
    praktisch muss man wissen,ob gerade frei ist,oder ob keine gefahr besteht,
    ob nicht ein großes ungetüm herumsteht,ob man umdrehen kann
    und wieder abhauen kann.......
    manchmal sind solche stellen eben unpassierbar.
    die gefahr des bäumezusammenkrachens war der grund....
    nicht ungefährlich!
    aber mutig!

    aufbaldschönereszustandswettergrüße
    hibisca

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    1. ich war heute unterwegs. überall anders kaum schnee und ich gehe unter.
      unglückliche grüße

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  3. Ich muss lachen. Ich sehe unsere Rehe als laestige Viecher an. Vorgestern habe ich sie erwischt, als sie sich am Vogelfutterhaeuschen erlabten. Nein! Nicht erlaubt! Die Rehe sind echt so eine Plage geworden, dass ueberhaupt kein Unterholz mehr im Wald waechst. Und fuettern - wir wohnen 5 Haeuser von einer Schule entfernt, und eine Nachbarin, die noch naeher an der Schule wohnt, fing an Rehe zu fuettern. Zu den Rehen gestellte sich bald ein schwarzer Baer, der auch fast taeglich vorbei kam. Das geht natuerlich nicht.
    So sehr es mir gefaellt, Baeren und Rehe und auch Fuechse und Waschbaeren in der Nachbarschaft zu haben, ist es doch ein bisschen zuviel. Wir wohnen 36 Meilen ausserhalb von New York City, in einer Ortschaft, die aber viele Baeume hat und direkt neben einem grossen Waldgebiet ist....

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    1. meine güte. bären! die menschen hier würden völlig ausflippen.
      deine gegend klingt interessant.
      liebe grüße in die ferne

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