Lars Gustafsson, der schwedische Dichter, schreibt, wie er sterben wollte.
"Es soll ein Tag Anfang August sein
die Schwalben fort, doch eine Hummel
noch irgendwo, die im Himbeerschatten
ihren Bogen ausprobiert.
Ein leichter, doch nicht hartnäckiger Wind
soll über die Wiesen des August gehen.
Du sollst da sein,
aber du sollst nicht viel reden,
mir nur ein wenig über die Haare streichen
und mir in die Augen sehen
mit diesem kleinen Lächeln
zuinnerst im Augenwinkel.
Und dann will ich
nicht ohne Erleichterung
diese Welt verschwinden sehen."
Gefunden bei Ferdinand von Schirach "Kaffee und Zigaretten".
Lars Gustafsson hat sich im April 2016 verabschiedet.
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Ich denke übers Sterben nach.
Alles gelebt. Keine Ahnung, ob ich alles erfahren habe.
Aber es war viel.
Die letzte Neuigkeit fehlt noch. Sie ist nicht wirklich planbar.
Ich möchte nicht unvorbereitet in die andere Wirklichkeit gehen.
Die Ebene wechseln unter Zurücklassung des immer mühsameren Körpers und
all der angesammelten Materie.
Es heisst doch - das letzte Hemd hätte keine Taschen.
Der Gedanke an keinerlei materielle Dinge gebunden zu sein, ist erleichternd.
Sie machen zwar Leben aus, doch beinhalten sie Plage und Schwere.
Wie gut, dass es ein Danach gibt.
Losgelöst. Abgehoben. Schwerelos.
Ichlos.

















































