Sonntag, 27. Juli 2014

SATELLIT

 
Bei einer längeren Autofahrt habe ich zu rechnen begonnen:
 ca. 40000 km beträgt der Erdumfang.
So viel war ich früher in einem Jahr mit dem Auto unterwegs.
Eine Zeit lang bin ich viel geflogen, einige Male um die Welt.
Wenn ich alles zusammenzähle, ergibt das eine stattliche Summe.
Satellit fällt mir dazu ein.
Ständig am Kreisen.
Vielen Menschen geht es so.
Unruhige Punkte in einer Erdumdrehungsbahn.
Ich werde langsamer.
Rotiere nur mehr 20000 km im Jahr.
Seltsam.
Ob der Mensch so geplant war?
Als unsteter Körper in einer unsteten Welt?



Kommentare:

  1. Ich bin der größten Überzeugung, dass weniger mehr ist....
    Obwohl heute wäre ich gerne an eine Veranstaltung gefahren. Aber ich bringe einfach nicht alles unter einen Hut! .... Schauen wir mal, welches Theater sich hier abspielt!
    Heb's schö
    Jurta

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    1. manchmal glaubt man alles auf einmal haben zu wollen.
      aber es wird langsamer.
      alles liebe zu dir

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  2. Der unstete Körper ist Ausdruck der unsteten Seele, die innerlich nie wirklich ankommen kann. So gesehen bleibt uns Menschen nur, das gefühlte Unruhigsein in Bewegung umzusetzen. Umgetriebene sind wir Menschen..
    Umso schöner, wenn hier im blog immer auch mal Ruhe und Angekommensein durch Text und Bild schimmert. Lieben Gruss Ursula

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    1. ja, die äußere aktivität soll die befriedigung brinben. manchmal funktioniert es auch.
      liebe grüße zu dir

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  3. Das Unstete ist wohl immer ein inneres Bedürfnis. Und die Jugend ist nun mal schneller, wendiger und versuchsfreudiger. Das muss irgendwie einprogrammiert sein...
    Inzwischen sehe ich es auch wie Smilla: Weniger kann so viel mehr sein!
    Alles Liebe in den Tag,
    Birte

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    1. dieser geschwindigkeitsrausch macht eine zeit lang richtig spaß. aber irgendwann wird es mühsam.
      liebgrüße zu dir

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  4. ich denke Neugierde ist die Triebfeder :-) als ich deinen Text las, habe ich über meine Unstetigkeit nachgedacht :-)
    Zuerst ein Motorroller um ein wenig die Welt zu erkunden, dann ein kleines Auto um noch weiter zu kommen, dann ein großes, das kleine war zu eng, dann ein Wohnmobil man will ja unabhängig sein ;-) danach ein Wohnwagen um nach langer Fahrt gemütlich an einem Platz zu Urlauben. Dann der Flieger schließlich möchte man ja auch die ganz fernen Länder sehen und dort wieder ein Auto mieten und noch weiter erkunden.
    Heute, nach vielen, vielen Jahren wird die Fahrt ins Waldviertel schon zur Reise :-)
    lg
    karl

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  5. Meiner inneren Uhr gehorchend zu "entschleunigen" empfinde ich als wohltuend.
    Die Möglichkeiten zu haben, für mich persönlich Proritäten zu setzen und das zu tun was mir gut tut, nenne ich sanfter Egoismus.
    Lieben Gruß zu dir.

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    1. schön, wenn du in deinem richtigen tempo leben kannst.
      alles liebe

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  6. nein war er nicht
    mit zwei füßen geplant kann er nur eine begrenzte entfernung gehen
    sagt die die als baum gedacht war ;)))
    entschleunigende grüße
    birgit

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